What a (Snow) Fight!

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Hallo meine Lieben, da bin ich wieder! Am Freitag fuhren mein Papa und drei Mädels von unserem Verein in Lienz nach St. Anna, wo die österreichischen Meisterschaften in Wintertriathlon statt fanden!
Vor genau einem Jahr habe ich dort auch teilgenommen, und einen meiner ersten Blogeinträge darüber geschrieben! 😉
Die Bedingungen vom jetzten Jahr waren mit den Bedingungen von heuer aber leider nicht zu vergleichen!

Das Laufen war noch ganz ok, da ich heuer das erste Mal auf der Kurzdistanz startete und somit die doppelte Distanz vom letzten Jahr (Sprintdistanz) zu bewältigen hatte, wollte ich noch etwas Kräfte für das bevorstehende Radfahren und Langlaufen sparen. Die Laufstrecke war im Schnee, hügelig und war in einem Hang, also man lief teilweise schief. Der Nebel erschwerte das ganze noch, da man nicht immer genau sehen konnte, wo man seine Füße gerade hinsetzte.

Das Radfahren, letztes Jahr hatte ich dort noch einen der schnellsten Radplits, aber heuer wollte ich nach der zweiten Runde schon aufhören. Es gab zwei Teile der Strecke, wo man das Rad schieben musste, da es nicht möglich war, in diesem Gatsch / Schnee / Matsch den Hügel hinauf zu fahren. Das war aber noch meine kleinste Sorge. Auf der ersten Runde stürzte ich 3 mal, nach der 2. Runde hatte ich schon 5 Stürze hinter mir und das anstrengende war nicht das Fahren, sondern immer wieder aufzustehen und weiter zu machen! Die Kräfte in den Beinen beim Laufen hatte ich umsonst gespart, meine Beine hatten genug Kraft, aber die Arbeit im Kopf war hart. Die meisten Stürze taten zwar nicht so weh, da man im Schnee landete und die Geschwindigkeit natürlich nicht gleich hoch im Schnee wie auf Asphalt ist! Allerdings wenn du mal wieder unter deinem Fahrrad im Schnee liegst, links und rechts von Männern beschimpfst wirst, man solle nicht im Weg rumliegen, da wird die Motivation leider nicht größer. Einmal landete ich (einmal mit schnellerem Temp unterwegs) genau auf die Hüfte /Rippen / Rückenbereich, da blieb mir kurz die Luft weg.

Beim Langlaufen fuhr ich nur mehr etwas demotiviert ins Ziel. Es waren weder Gegner nach vorn, noch von hinten zu sehen, also wurde das kein spannendes oder schnelles Finish. Ich wollte einfach nur mehr ins Ziel, dieses Rennen machte wirklich keinen Spaß! (Auch wenn ich das nicht sagen sollte)
Mittlerweile bin ich doch froh, dass ich gefinisht habe und nicht aufgab! Immerhin schaffte ich es aufs Podest in meiner Altersklasse und bekam die Bronze-Medaille! 🙂 Dieser Wettkampf war sowieso als Training gedacht, da mein Trainer und ich keine spezielle Vorbereitung dafür trafen, ich hauptsächlich Schwimmen trainierte und der Fokus schlussendlich doch auf die Triathlon-ÖM und auf die Age-Group Europameisterschaft im Juni liegt! 🙂

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Die Mädels holten jeweils Gold, Silber und Bronze auf der Sprintdistanz! 🙂

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