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Wie du in 3 Schritten dein Leben verändern kannst

Wie kann man in 3 Schritten sein Leben verändern?

 

Das Leben verändern. Was sich im ersten Moment immer wahnsinnig dramatisch anhört, muss eigentlich gar nicht immer so weltbewegend sein. Es kommt nur darauf an, wie man die Sache angeht. Falls du also selbst gerade etwas in deinem Leben ändern möchtest, schildere ich dir im heutigen Blogpost, wie du mit einem nachhaltigen Ansatz an die Veränderung herantreten kannst. Eines vorweg: Es bringt nämlich nichts, gleich alles von heute auf morgen umzukrempeln. Genauso schwierig kann sich eine Veränderung aber auch gestalten, wenn man keinen konkreten Plan hat. Wir müssen also einen Mittelweg finden, sodass man zwar spürbar, aber dennoch gelassen sein Leben ändern kann.

 

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Die Macht der Gewohnheit

 

Früher oder später gibt es glaube ich im Leben einer jeden Person einmal den Punkt, andem man einfach mal etwas an seinem Leben ändern möchte. Jeder hat mal eine Phase, in der man merkt: “Ich habe was falsch gemacht oder schlechte Gewohnheiten entwickelt. Und genau das möchte ich nun ändern!” Wenn wir etwas in unserem Leben verändern wollen, spielen Gewohnheiten dabei meist eine entscheidende Rolle. Gewohnheiten hat jeder von uns und genau genommen, erleichtern sie uns unseren Alltag sogar. Warum? Durch Gewohnheiten spart unser Gehirn Energie, wir müssen nicht über jede Handlung nachdenken, sondern tun gewisse Dinge, weil wir sie bereits automatisiert ausführen. So toll unser Gehirn das natürlich findet, gibt es natürlich gewisse Gewohnheiten, die besser sind und andere, die wiederum schlechter sind.

 

Gewohnheiten bestehen grundsätzlich jeweils aus einem Trigger, einer Handlung und einer Belohnung. Beispielsweise überkommt dich jeden Nachmittag ein kleines Tief (Trigger), du gehst auf den Balkon um zu rauchen (Handlung) und fühlst dich danach durch besser, da das Nikotin deine Sucht befriedigt (Belohnung).  Ein Beispiel für eine positive Gewohnheit wäre: Dein Wecker klingelt (Trigger) und du schlüpfst motiviert in deine Laufschuhe um joggen zu gehen (Handlung). Durch die ausgeschütteten Endorphine fühlst du dich energiegeladen und bereit für den Tag (Belohnung).

 

Warte nicht auf den “Wake Up Call”

 

Meistens warten wir mit einer Veränderung so lange, bis ein mehr oder weniger dramatisches Ereignis eintrifft. Wir müssen manchmal einfach auf die Nase fallen, um zu realisieren, dass es so nicht weitergehen kann. Auch mir ist das in der Vergangenheit immer wieder so passiert. Bei mir hing das primär mit meiner Arbeitsweise zusammen und dass ich mir zu wenige Pausen gegönnt habe.

Und obwohl ich in der Zwischenzeit gelernt habe, besser auf meinen Körper zu hören, machte dieser vor Kurzem wieder einmal schlapp. Zwar lange nicht in so einem drastischen Ausmaß, wie zum Beispiel bei meinem Burnout, aber trotzdem war es wieder ein kleiner Wake Up Call, dass ich etwas ändern muss. Aber es muss nicht immer so dramatisch sein. Du kannst auch bereits präventiv etwas verändern, damit es erst gar nicht soweit kommt. Falls es dir trotzdem so ergangen ist, dann gebe ich dir hiermit gleich meinen ersten wichtigen Tipp: Gestehe dir selber ein, dass du dich in diese Lage gebracht hast.

 

 

3 Schritte, wie du dein Leben verändern kannst

 

Schritt 1 Sei ehrlich zu dir selbst

 

Der erste Schritt zur Veränderung ist die Erkenntnis, dass man selbst für seine aktuelle Situation verantwortlich ist. Es gilt an dieser Stelle knallhart auf die Fakten zu schauen und zu realisieren: Das ist meine Schuld. Niemand anderer sagt mir, mach mehr und mehr. Es kann zwar sein, dass du auf der Arbeit zum Beispiel mit Anweisungen überhäuft wirst, aber es liegt in deiner eigenen Verantwortung, abzuschätzen, ob der Arbeitsaufwand für dich schaffbar ist oder nicht. Denn woher soll dein Chef wissen, wie viele zeitliche Kapazitäten du hast, wenn du zu allem Ja sagst. 

Anstatt den Mund aufzumachen, wählen viele jedoch die einfachste Art, mit Überforderung umzugehen: Sie beklagen sich: “Oh, mir geht’s so schlecht, das Leben ist so unfair….” Dieses Jammern hilft aber nichts. Du musst dir einfach selbst eingestehen, dass du Fehler gemacht hast. Dabei geht es nicht darum, sich selbst zu verurteilen, sondern um Selbstwahrnehmung und achtsames Betrachten, ohne dabei wertend zu sein. Versuche dein eigener Coach zu sein, nicht dein eigener Mobber. Ein Mobber würde sagen: “Du bist so schlecht, du schaffst das sowieso nicht.” Ein Coach hingegen ist objektiv und auch ehrlich und hart, aber er hilft dir, das beste aus dir herauszuholen. Dein innerer Coach sagt: “Okay, das war jetzt nicht optimal, aber wir schauen, wie wir es in Zukunft besser machen können.”

 

Schritt 2: Strebe nach Klarheit

 

Du musst wissen, was du möchtest. Wir denken viel zu oft daran, was wir nicht möchten: Ich möchte nicht schon wieder rauchen und nicht immer faul auf der Couch liegen. Ja toll. Aber was sind stattdessen deine Ziele und Prioritäten? Wer kann dir bei deiner Zielerreichung helfen? Klarheit bedeutet allerdings nicht, dass du von vornherein einen ganz konkreten Plan von deinem “neuen Leben” haben musst. Denn Klarheit kommt nicht immer sofort. Die Erkenntnis kommt meistens überhaupt erst dadurch, indem ich den Weg gehe. Geh einfach mal los und suche bewusst nach Antworten. Suche Antworten,  auch wenn du die Frage auf deine Antworten noch nicht einmal weißt. Bitte erfolgreiche Menschen um Rat und frage sie, wie sie es geschafft haben, dort hinzukommen, wo sie heute sind, um herauszufinden, wo du hin willst.

Je mehr du nach Klarheit strebst, je eher werden auch die Antworten kommen, die dir letztendlich den Weg weisen. Ein Stichwort ist in diesem Fall also ganz klar Aktivität: Wenn ich Klarheit erreichen will, muss ich aktiv werden, auch wenn ich mein endgültiges Ziel zu Beginn meiner Reise noch nicht ganz klar weiß. Je mehr Klarheit du dann mit der Zeit erlangst, umso leichter kannst du einen Plan erstellen und umso energiegeladener und produktiver bist du. Wähle dein Ziel letztendlich, dass es dich inspiriert. Mir dreht es den Magen 5 mal um wenn ich an mein nächstes großes Ziel denke, aber dadurch dass dieses Ziel so groß und toll für mich ist, war ich auch wahnsinnig energiegeladen in den letzten Wochen.

 

Schritt 3: Viele kleine Schritte

 

Bleiben wir beim Thema Aktivität. Wie gerade erklärt musst du also aktiv werden, wenn du etwas verändern willst. Die Kunst dabei liegt aber darin, die Sache langsam anzugehen. In Schritt 3 geht es demnach darum, in vielen kleinen Schritten zum Ziel zu kommen. Und die Betonung liegt hierbei wirklich auf kleine Schritte. Versuche, dein Ziel in ganz viele einzelne herunterzubrechen. Ich weiß, das hört sich jetzt Wahnsinnig unsexy an und diverse Magazine versprechen uns, dass radikale Änderungen genauso möglich sind. Und das sind sie vielleicht zwar auch, aber meistens sind sie dafür alles andere als nachhaltig. Auch spielen hier natürlich auch Marketingstrategien eine große Rolle. Titel wie “Wie man 5 Kilo in 10 Tagen abnimmt” verlockender an als “Wie du dein Leben in einem Jahr änderst”…

Diäten sind hier wirklich das Beispiel Nummer 1, aber die meisten vergessen, dass nach diesen 10 Tagen die abgenommenen Kilos ganz schnell wieder drauf sind. Denn es gelingt nunmal den meisten nicht, ihr Leben von heute auf morgen komplett umzukrempeln. Der Mensch braucht einfach eine gewisse Zeit, bis er neue Gewohnheiten entwickelt. Daher: Gehe das Ganze strategischer an und mache wirklich einen kleinen Schritt nach dem anderen. Um beim Beispiel abnehmen zu bleiben: Ändere nicht alles auf einmal, sondern nimm dir zu Beginn nur eine Sache vor. Zum Beispiel: Jeden Tag ein gesunden Frühstück. Wenn dies nach 2-3 Wochen zur Routine wird, gehe jeden Tag ein bisschen früher schlafen. Und wenn du das optimiert hast, gehe zum Beispiel 2 Mal pro Woche laufen. So entwickelst du ganz nebenbei neue Gewohnheiten, die langfristig dazu führen, dass dein Leben sich zum positiven ändern wird und du deine Ziele erreichst.

 

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Du kannst dir die Tipps auch auf meinem Podcast anhören. Diesen findest du bei  ITUNES   //    SPOTIFY    //    BLOG (MP3)   // und für Android Phones gibt’s die kostenlosen Apps „Stitcher“ und „CastBox“ – Einfach „Foxi Mind“ suchen und am besten gleich abonnieren!

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