Entdeckungstour durch Ungarn – Mein persönlicher Reisebericht

Hallihallo,

ich wollt mich vor Weihnachten noch mal mit einem kleinen Reisebericht bei euch melden 🙂 Da am Ende des Jahres bereits viele ihre Urlaube für das kommende Jahr planen, hab ich mir gedacht, ich berichte euch über meine letzte Reise. Vielleicht dient sie ja dem einen oder der anderen als kleine Inspiration!

 

Urlaub? Ja gerne, aber Hauptsache so weit weg wie möglich? <img draggable=

Auch, wenn ich mich selbst jetzt nicht als eine Bloggerin mit umweltaktivistischen Zügen beschreiben würde, mach ich mir doch hin und wieder Gedanken darüber, wie man nachhaltiger und umweltbewusster auf unserem Planeten leben kann. Wenn vom Thema Umweltschutz in Kombination von Reisen die Rede ist, dann schneidet das Fliegen durch die enormen Emissionen bekanntlich mit Abstand am schlechtesten ab. Trotzdem – und da will ich mich gar nicht ausnehmen – suchen jährlich tausende ÖsterreicherInnen das Weite und steigen in den Flieger, um die Welt zu bereisen. Ganz nach dem Motto: „Urlaub machen ist umso schöner, je weiter entfernt man von zuhause weg ist“.

Manchmal vergisst man dabei, wie viele schöne Orte eigentlich in der näheren Umgebung liegen, ohne dass man sie je zuvor gesehen hat, obwohl sie vielleicht nur wenige Stunden von uns entfernt liegen. Mir geht es jetzt gar nicht darum, dir irgendeinen geplanten Urlaub in ferne Länder auszureden, sondern ich möchte dich auf eine kleine Reise voller Aha-Momente und wunderbarer Erinnerungen mitnehmen, in der ich ein tolles Nachbarland Österreichs entdeckt habe: Ungarn <img draggable=

 

Auf ins Unbekannte: Ungarn, wir kommen!

Eigentlich erstaunt es mich selbst, wenn ich so darüber nachdenke: Obwohl Ungarn so nah neben Österreich liegt, war ich bisher noch kein einziges Mal dort. Das sollte sich nun ändern. Denn auch von FreundInnen und Bekannten habe ich bis jetzt immer nur Gutes gehört: schöne Hotels, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und leckeres Essen. Damit wir einen möglichst umfangreichen Eindruck von diesem Land erhalten konnten, planten Axel und ich gleich eine kleine Rundreise durch Ungarn. Zwar reichte die Zeit nicht aus, um das ganze Land zu bereisen und auch die bereisten Orte lagen nah beieinander, aber für einen ersten Eindruck war es genau richtig. Mach es dir gemütlich, dann erzähle ich dir von meinen Erlebnissen, Eindrücken und Highlights.

 

Erster Stopp: Kreinbacher Birtok

Gestartet haben wir unsere Ungarn-Reise mit einem Aufenthalt in Kreinbacher Birtok. Von Graz aus waren es bis dorthin nur knappe 1,5 Stunden! Als wir ankamen, war es zwar schon finster, weshalb wir noch nicht so viel von der Landschaft und Umgebung gesehen haben, aber trotzdem war dieser Standort der perfekte Ausgangspunkt für die bevorstehenden Tage. Vorfreudig machten wir es uns im Hotel gemütlich – von diesem waren wir übrigens von Beginn an richtig begeistert! Moderne Architektur, schlichtes und trotzdem heimeliges Design. Und das Essen war ebenfalls spitzenmäßig: Richtig guter Wein und von dem Dessert träum ich heute noch!

 

Zweiter Stopp: Veszprém

Veszprém zählt zu den ältesten Städten Ungarns, weshalb ich sehr gespannt auf diesen Ort war. Vor allem im Mittelalter war es eine der bedeutendsten ungarischen Städte. Ich liebe es, wenn eine Stadt eine lange Geschichte mit sich bringt und man bei Erkunden an jeder Straßenecke das Gefühl hat, dass diese Stadt schon sehr viel gesehen und erlebt hat und voller faszinierender Anekdoten steckt. Was ich bevor ich hier her kam auch nicht wusste: Veszprém ist auch wegen seiner Nähe zum Plattensee ein beliebter Urlaubsort. Auch diesen ließen wir uns natürlich nicht gehen – dazu komme ich aber später noch. In Veszprém selbst, habe ich am meisten unseren kleinen Ausflug hinauf zur Burg von Veszprém genossen. Von oben hat man einen super Ausblick über die Stadt und umgeben von so alten Mauern fühlt man sich wie in eine andere Zeit zurückversetzt.  Generell besticht die Altstadt durch einen ganz einzigartigen Charme, wodurch man gerne stundenlang durch die Straßen und Plätze schlendert. 

 
Dritter Stopp: Balatonfüred
 
Ganz in der Nähe von Veszprém befindet sich der Ort Balatonfüred. Dieser ist, wie der Name bereits vermuten lässt (Balaton=Plattensee), direkt am schönen Plattensee gelegen. Auch, wenn sich der Stadtkern vor allem aus Gebäuden aus dem 18. und 19. Jahrhundert zusammensetzt, hat die Stadt dennoch auch ihre modernen Seiten und lädt mit seinen zahlreichen tollen Restaurants zum Verweilen und Genießen ein. Unseren Aufenthalt nutzten wir vor allem, um ganz entspannt den Plattensee entlang zu spazieren und einige Fotos zu machen. Es war zwar relativ kalt, aber der Vorteil war, dass dafür nicht so viele Leute unterwegs waren und wir wirklich unsere Ruhe genießen, die schöne See-Kulisse bestaunen und abschalten konnten. Eine ganze See-Umrundung schafften wir allerdings nicht – das Ufer erstreckt sich nämlich über stolze 197 Kilometer! Damit ist der Plattensee der größte Binnensee von Mitteleuropa! Rund um den See befinden sich zahlreiche Strände, vulkanische Hügel, sowie Wander- und Spazierwege. Es gibt also noch sehr viel zu entdecken!
 
Vierter Stopp: Heviz
 
Eines meiner persönlichen Highlights war es auf jeden Fall, im größten natürlichen und biologisch aktiven Thermalsee der Welt zu baden! <img draggable= Ich glaube, die Entspannung steht mir auf den Fotos förmlich ins Gesicht geschrieben. Ich liebe es einfach, wenn die eisige Winterluft auf die wohlig warme Wasseroberfläche trifft und man man umgeben vom Dampf die Seele baumeln lassen kann. Übernachtet haben wir übrigens in einem Top-Wellnesshotel, wo wir es uns so richtig gut gehen ließen. Wir probierten sogar ein paar Treatments aus wie zum Beispiel eine Paarmassage und eine Kosmetikbehandlung. In anderen Ländern oder auch in Österreich haben mich bisher häufig die dafür veranschlagten Preise ein bisschen abgeschreckt, aber in Ungarn sind solche Anwendungen wirklich verhältnismäßig günstig. Und das bei einer spitzen Leistung! Kann ich nur weiterempfehlen. Wer also auf der Suche nach Wellness mit Luxus-Gefühl ist, dafür aber nicht zu viel ausgeben möchte, sollte sich wirklich einmal in Ungarn umschauen.
 
Da wir neben dem ganzen Wellnessen auch ein bisschen den Ort erkunden wollten, sind wir am Abend auch ganz gemütlich durch den Christkindlmarkt geschlendert und haben ein bisschen Weihnachtsflair genossen.


Fünfter und letzter Stopp: Balatonkeresztúr
 
Ebenfalls am Plattensee gelegen befindet sich, umgeben von einer Weinregion, die Ortschaft Balatonkeresztúr. Wir verbrachten die Zeit am dort gelegenen Bootshafen und ließen die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren. Im Zuge dessen kamen uns auch schon Ideen für eine weitere Reise nach Ungarn: Wir würden nämlich zum Beispiel voll gerne im Sommer wieder an diesen Bootshafen kommen, um eventuell auch eine Bootstour zu machen. Jetzt war es dafür einfach leider zu kalt 😉
Fazit
 
Man muss definitiv nicht weit verreisen oder in den Flieger steigen, um schöne Orte dieser Welt zu bereisen. Gerade wir in Österreich haben es einfach, neue Ländern zu erkunden, da wir durch unsere geografische Lage umgeben von vielen aufregenden Ländern sind. Nach Ungarn würde ich auf jeden Fall wieder kommen. Erstens ist man super schnell hier und zweitens bekommt man für unsere Verhältnisse wirklich wahnsinnig viel geboten für sein Geld, ohne dass die Qualität darunter leidet. Alle Hotels waren wunderschön, wir haben immer gutes Essen und vor allem auch ausgezeichneten Wein genossen. Auch landschaftlich und was die Städte anbelangt hat Ungarn seinen Charme, was eine Reise auf jeden Fall lohnt.
 
Werbung. In Kooperation mit Hungary Tourismus.
 
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2 Kommentare
  • Vici Ruck
    Kommentiert am 26 Dezember um 21:20 Antworten

    Wirklich ein toller Bericht! 🙂

  • Michael
    Kommentiert am 02 Januar um 17:32 Antworten

    Ungarn begegnet mir aktuell überall. Werbung, Nachrichten, hier,… seketive Wahrnehmung oder echt, egal. Der Bericht und die Bilder machen Lust auf mehr.

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