Motivationstipps. Wie du dauerhaft motiviert bleiben kannst

Motivation – ein Zauberwort. „Klara, wie bleibst du auf Dauer immer motiviert? Wie motivierst du dich zum Training?“ – Wenn ich für jedes Mal, wenn ich diese Frage höre, einen Euro bekommen würde, hätte ich bald ausgesorgt. Die Wahrheit ist aber diese: Ich bin NICHT immer motiviert. Es geht darum, dass DU nicht nur handlest, wann du motiviert bist und Lust hast, sondern Disziplin aufbaust und gerade DANN, wann du eigentlich keinen Bock hast, das Ding trotzdem durchziehst. Das ist Motivation.

Wir setzen uns ein Ziel, wollen angreifen und durchstarten. Nach ein oder zwei Wochen spielt aber das normale Leben dazwischen, der Alltag kehrt ein und es ist so, als hätte dieses Ziel am Blatt Papier nie existiert. Wenn diese Sache mit der Motivation so einfach wäre, wäre schließlich auch JEDER ständig motiviert. So einfach ist es aber nicht. Motivation kaufe ich mir nicht im Supermarkt. Motivation ist keine Gabe, wovon manche mehr bekommen haben und manche weniger. Motivation muss ich mir selbst generieren. „Motivation“ kommt von dem lateinischen Verb »movere« und bedeutet bewegen, antreiben. Es ist dein Motiv, warum du handelst.

 

Das hier ist ein kleiner Wake Up Call – tough love von Coach Klara haha.

 Hier gibt’s den Podcast mit allen Tipps dazu:

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Extrinsische vs. intrinsische Motivation

Wir können von äußeren Faktoren motiviert werden (extrinsische Motivation), wie z.B. Geld, Machtposition, Kilos verlieren, Gegenstände, Anerkennung, Ruhm.. Das bedeutet auch, dass du dein inneres Glück in die Hände anderer legst und es nicht mehr selbst steuerst. Du landest in der Abhängigkeit, denn erst, wenn du Note X schreibst, wenn du XY am Konto hast, wenn du XY Kilos abgenommen hast, wenn du blabla.. erst dann erlaubst du dir, zufrieden zu sein.

Intrinsische Motivation kommt von innen. Du möchtest es wirklich machen, weil es dir ein gutes Gefühl gibt, weil du selbst daran interessiert bist, weil du dich bewusst weiter entwickeln willst, weil du Spaß daran hast, weil du es mit Liebe verbindest, weil es Bedeutung für dich hat.

Willst du Schmerz vermeiden oder Freude gewinnen?

Allgemein gesprochen gibt es zwei sehr große, treibende Kräfte für unsere Handlungen. Du tust etwas, weil du Schmerz vermeiden möchtest oder weil du damit sehr viel Freude assoziierst.

  • Was hält dich davon ab, den Mann deiner Träume im Bus anzusprechen?
  • Was hindert dich daran deine Arbeit endlich fertig zu schreiben?
  • Warum schiebst du dein Vorhaben, endlich mit dem Chef über bessere Arbeitsbedingungen zu sprechen, ständig auf?
  • Warum ziehst du die gesunde Ernährung nicht durch und weigerst dich nach kurzer Zeit zum Training zu gehen?

Eigentlich weißt du, dass all diese Aktionen von Nutzen für dich wären. Eigentlich. Vermutlich ist die Angst vor einem Verlust viel größer, als der Wunsch nach Gewinn. Warum solltest du den Typen ansprechen, er könnte dich ja ablehnen. Warum solltest du die Arbeit gerade jetzt schreiben, das Katzen Video auf YouTube ist viel lustiger. Warum solltest du über bessere Arbeitsbedingungen sprechen, hat ja so auch halbwegs geklappt, auch wenn du am Limit bist. Warum solltest du dich gesund ernähren, wenn du womöglich wieder zunehmen könntest. Die Schokolade schmeckt so gut, warum sollte ich zum Apfel greifen?

 

Das Schicksal wird von den Dingen bestimmt, die du mit Freude assoziierst und wie langfristig du denken kannst.

 

Der Alkohol am Samstagabend bietet kurzfristig mehr Freude, als die langfristigen, gesundheitlichen Schäden. Die schnelle Zigarette zum Kaffee oder auch die Schokolade, wenn man sich mal wieder langweilt, schütten gerade mehr Glückshormone aus, anstatt mit dem eigentlichen Problem umzugehen, welches man gerade kompensiert. Verantwortung übernehmen ist verdammt hart. Anderen nicht die Schuld für was zu geben, ehrlich sein ist hart.

Du bist nicht unmotiviert, du entscheidest dich dafür, dich für andere Dinge zu motivieren.

Langfristig denken

Falls du Arzt bist, dann assoziierst du vermutlich Freude damit Menschen medizinisch zu helfen und überstehst den „Schmerz“ des aufwendigen Studiums. Wenn du das Gefühl hast, dass du voll und ganz in deinem Job aufgehen kannst, dann ist dir der „Schmerz“, dass du weniger Geld, als die Karrierefrau verdient, egal.

Wenn du langfristig etwas Neues willst, dann wirst du kurzzeitig diesen „Schmerz“ überstehen müssen.

 

  • Umstellung der Gewohnheiten, weniger Naschereien – Schmerz.
  • Mehr Bewegung, sogar Sport. Schwierig als Anfänger – Schmerz.
  • Der Job macht mich unglücklich. Mit dem Chef reden oder nach was neuem suchen, lieber nicht – Schmerz.
  • Die Beziehung macht mich unglücklich – darüber reden und daran arbeiten, lieber nicht – Schmerz.

 

Es kommt eigentlich „nur“ darauf an, womit du Freude und womit du Schmerz assoziierst. Erfolgreiche Menschen, die gesund leben, haben gelernt Freude mit diesen Dingen zu assoziieren.

„Durch das Fast Food fühle ich mich grauenvoll – ich möchte eine leckere, gesunde Mahlzeit haben.“
„Ich habe nicht so viel Lust grad auf’s Training, aber ich weiß, dass ich mich nachher super fühlen werde.“
„Ich übernehme verantwortung und spreche mit meinem Partner, wie ich mich fühle. Nachher werden wir uns besser fühlen, wenn es draußen ist.“

Die Ironie hierbei ist, wenn du ein Ziel hast oder einfach für was arbeitest, was dir wichtig ist, wenn du disziplinierter wirst und dafür was tust, dann generierst du noch mehr Motivation dafür.

 

Nun liegt es an dir! In der neuen Podcast Episode gibt es viele Tipps, wie du dir dieses Wissen zu nütze machen kannst, und dauerhaft motiviert bleiben kannst!

 

„We feel motivated because we choose to, not because the sun happens to shine on our side of the street.“

 

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2 Kommentare
  • Doro
    Kommentiert am 26 Mai um 12:54 Antworten

    Hallo Klara, ich lese deinen blog vor allem weil ich deine Mental-Tipps toll finde. Du beziehst diese allerdings hauptsächlich auf besser/weniger essen oder mehr Sport treiben. Ich fände es toll, wenn du deine Beispiele auch mal auf den Social Media Bereich beziehen würdest, also z.B. wie kann ich mich motivieren, weniger blogs/ youtube/ instagram zu konsumieren?
    LG Doro

    • Klara
      Kommentiert am 14 August um 21:29 Antworten

      Hallo liebe Doro, vielen lieben Dank für dein Feedback! Wenn du dich für Tipps rund um das Thema Mentaltraining und Persönlichkeitsentwicklung interessiert, findest du dazu einiges in meinen Podcast Episoden 🙂 Die kannst du dir kostenlos anhören, vielleicht ist ja was passendes für sich dabei 🙂

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