Meine Laufanalyse mit INTERSPORT – Laufstil verbessern

Hi meine Lieben!

Es ist wieder Zeit für ein paar Einblicke in die Vorbereitung für meinen Triathlon. Wie einige von euch wahrscheinlich mitbekommen haben, gehe ich im September in Slowenien an den Start. Passend dazu ist INTERSPORT vor einiger Zeit auf mich zugekommen und hat mir angeboten, an ihrer Lauf-Analyse teilzunehmen, was ich im Zuge meiner Vorbereitung ohnehin erledigen wollte. Ich möchte natürlich das Meiste aus meiner Performance herausholen und ein Laufschuh, der perfekt auf meine Bedürfnisse und Ziele abgestimmt ist, trägt so einiges dazu bei. Oder wie der Leitspruch für die Laufanalyse bei INTERSPORT richtig lautet: “Was du nicht messen kannst, kannst du nicht optimieren”.

Was viele fälschlicherweise annehmen ist, dass man mit einem teuren Laufschuh von einer renommierten Marke kaum etwas falsch machen kann. Allerdings sind weder die Marke noch der Preis für die Performance ausschlaggebend. Viel mehr müssen Fuß, Laufstil, Technik und Schuh aufeinander abgestimmt sein. Gerade in den Anfängen ist es besonders wichtig, das richtige Schuhwerk zu verwenden, da Bänder und Muskulatur noch nicht so stark sind und die Lauftechnik noch nicht so gut ist. Der Laufstil kann durch falsches Schuhwerk negativ beeinflusst werden und die Verletzungsgefahr kann sich erhöhen. In gut sortierten Sporthandlungen findet man oft eine gute Beratung für den Schuhkauf, jedoch würde ich jedem, der mehr läuft, eine ausführliche Analyse ans Herz legen.

Wie läuft jetzt das Ganze jetzt ab?

Vergangene Woche habe ich gemeinsam mit Christian die Laufanalyse in einer Grazer Filiale durchgemacht. Eigene INTERSPORT-Schuh-Coaches nehmen innerhalb von wenigen Minuten die Fußstellung, Fußgröße, Beinachse sowie den Laufstil genauestens unter die Lupe.

Wer will, kann sich auch das kurze Video dazu ansehen. Am Ende findet ihr auch ein kurzes Interview mit Christian, wie er erzählt, wie er vom Übergewicht zum trainierten und leidenschaftlichen Sportler wurde. Seht und hört selbst:

  1. Zu aller erst wurden meine Füße mit Hilfe eines Scanners und einer Druckplatte vermessen und Fußeigenheiten wie Senk-, Platt-, Spreitz- oder Hohlfuß ermittelt. Ihr könnt euch das vorstellen, als ob man seinen Fußabdruck scannt und somit auf einen Blick sieht, welchem Fußtyp man entspricht.
  2. Im zweiten Schritt bin ich zunächst nur barfuß am am Laufband gelaufen. Dadurch erkennt man den Laufstil am ’schönsten‘, denn du siehst genau, wie der Fuß aufsetzt. Die Fußstellung wurde auch analysiert.
  3. Ich durfte mit unterschiedlichen Laufschuhe eine Runde an Laufband drehen und mittels einem kurzen Video wurde die Lauftechnik am Laufband aufgezeichnet. Dabei wurde beobachtet, ob ich nach innen oder außen kippe oder knicken und ob meine Abrollbewegung korrekt ist. Das Video verdeutlicht sehr schön, welche Auswirkung welcher Schuh meine Lauftechnik hat. Nach der kurzen “Kino-Vorstellung” hat der Coach meine Bedürfnisse zusammengefasst und mit mir besprochen, welche Art von Laufschuh für mich am besten passt. Zu guter Letzt kann man sich noch für eine geeignete Einlegesohle beraten lassen. Auch hier gibt es wieder eine Bandbreite an Optionen in unterschiedlichen Ausprägungen, Preisklassen und Materialien. Da ich einen ’normalen‘ Fuß habe, wurde mir neutraler Schuh ans Herz gelegt. Eine Einlegesohle ist nicht zwingend für jeden notwendig. Abhängig vom Schuh, dessen Innensohle und den eigenen Fußbedürfnissen entscheidet man sich dafür oder dagegen.

Was ist der Mehrwert einer 3D-Fuß-Analyse?

  • Besserer Halt im Schuh und dadurch verbesserte Abrollbewegung
  • Prävention und geringeres Verletzungsrisiko von Gelenken, Bändern und Knochen
  • Angenehmeres Gefühl beim Tragen
  • Mehr Spaß und Comfort beim Training
  • Bessere Lauftechnik und Haltung
  • Unterstützen, um das beste für den Fuß herauszuholen

Christian hat mir zusätzlich noch folgende Tipps für euren nächsten Schuhkauf mit auf den Weg gegeben:

  • Im Laufe des Tages vergrößern sich die Füße, auch beim Laufen vergrößern sie sich >> berücksichtigen
  • Schuhgröße so auswählen, dass ca. Eine Fingerbreite vorne Platz findet
  • Auf die richtigen Socken achten
  • Alte Laufschuhe mitnehmen, damit der Coach anhand der Abnützung der Schuhe die Bedürfnisse besser bestimmen kann

 

Wir haben heraus gefunden, dass mein Fuß ganz normal ist, was so viel bedeutet, dass ich einen neutralen Schuh ohne besondere Stütze im Innenbereich brauche. Zudem ist auch meine Beinachse in Ordnung (Danke Krafttraining!) und jetzt liegt es an meinem eigenen Konditionstraining, um das beste aus der Vorbereitung für meinen Triathlon herausholen zu können! 🙂

 

* in freundlicher Zusammenarbeit mit INTERSPORT. (Werbung)

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1 Kommentar
  • Anne
    Kommentiert am 26 Februar um 15:28 Antworten

    Sehr cooler Beitrag! Ich muss auf jeden Fall auch mal zu einer Laufanalyse. Hab mir auch schon einen Shop hier in Berlin ausgesucht und werde das bald in Angriff nehmen, da jetzt wieder für mich die Laufsaison beginnt. Den Tipp mit den alten Schuhen werde ich auf jeden Fall beherzigen 🙂

    Liebe Grüße
    Anne

    PS: Da sieht man mal, wie wichtig Krafttraining auch (oder gerade!) für Ausdauersportler ist 😉

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