Crawling – Eine Trendsportart. Workshop mit Intersport

Hallo Hallo meine Lieben!

Ab und an möchte ich euch von meinen Erfahrungen mit Sport-Trends und (mir neuen) Sportarten berichten. Ich bin ja immer am Ausschau halten, was es Neues gibt und probiere auch viel aus. Meinem Haupttraining bleibe ich zwar stets treu, aber hier und da etwas Neues einzubauen motiviert mich jede Woche wieder mein Bestes zu geben.

Wie ihr in einem meiner Vlogs und auf Social Media bereits mitbekommen habt, war ich vor einigen Tagen in Linz um an dem Crawling Workshop von Intersport Österreich teilzunehmen und sprichwörtlich mein inneres Kind wieder hervorzuholen. Bei dem Namen “Crawling” seid ihr in eurem Kopfkino wahrscheinlich an den aktuellen IKEA Werbesport erinnert. Um ehrlich zu sein, teilweise hat sich auch etwas kleinkindmäßig angefühlt 🙂 Um den geschlossen Raum war ich also sehr dankbar. Auch wenn ich mich nicht regelmäßig auf allen Vieren am Boden trainieren sehe, hat es dennoch unheimlich viel Spaß gemacht und war wider erwarten sehr fordernd.

Was ist Crawling?

Was genau ist denn jetzt Crawling?! Crawling ist ein effizientes Ganzkörper-Training, das “krabbelnd” absolviert wird. Der Sport wurde vor allem in den letzten Jahren in den USA sehr gehyped und erlebte 2017 auch den Durchbruch in Österreich. Ziel ist es, mit wenig Aufwand und Equipment sowie in kurzer Zeit große Erfolge zu erzielen. Was wieder wie ein mediales Versprechen á la – in 3 Wochen zur Bikini Figur – klingt, ist in Wahrheit ein tolles Training für die Rumpfmuskulatur sowie Po, Arme und Oberschenkel. Es stärkt die Kraft und die Muskulatur, die einzige Grundfähigkeit, die dadurch nicht angesprochen wird, ist die Ausdauer, denn auch wenn es nicht so aussehen mag – so wird die Koordinationsfähigkeit auch trainiert.

Nach einem gründlichen Warm-up von Hand-, Arm-, Bein- und Fußgelenken sowie der Wirbelsäule geht es an die Crawling Grundübungen. Eine korrekt ausgeführte Grundausstellung ist hier das A und O. Sämtliche Übungen wie beispielsweise der Bear Crawl oder Army Crawl werden in Bodennähe und auf allen Vieren ausgeführt, was eine Entlastung der Wirbelsäule zur Folge hat.

Wir haben verschiedene Formen ausprobiert und ich lernte dadurch auch neue Bauchmuskelübungen kennen, denn am meisten wird genau dieser beansprucht. Auch, wenn man es „krabbeln“ nennt, so sollten in der „perfekten“ Form die Knie nicht am Boden ankommen. Diagonal, rechter Arm + linkes Bein und linker Arm + rechtes Bein machen dann eine Crawlingbewegung nach vorne.

Diese Sportart ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet, denn man kann den Schwierigkeitsgrad individuell erhöhen. Zudem ist alles „low impact“ (also ohne Sprünge und Co.), was für alle mit Knieproblemen super ist! Zudem ist es eine einfache Methode, um die wichtige Muskulatur, Rücken + Rumpf, aufzubauen, was wieder für alle, die viel im Büro sitzen ideal ist. Mit wenig Aufwand kann man viel rausholen und die Rückenschmerzen senken. 🙂

Ein paar Einblicke vom Workshop bekommt ihr auch in meinem Vlog (ab Minute 14:00)

Eine zweite Variation: Mal am Boden nach vorne „schwimmen“

Nachdem man sich wie ein Kleinkind am Boden wahrlich etwas abgestrampelt hat folgen noch Dehnungs- und Entspannungsübungen. 🙂

Ich finde es ein echt tolles und zielgerichtetes Workout. Obwohl es auf den ersten Blick recht einfach aussieht, werden zahlreiche Muskelpartien von Kopf bis Fuß beansprucht und somit hilft es dabei die Koordination und Mobilität zu verbessern. Die Fitness Trainerin Ashley Hunt hat mal gesagt, Crawling ist wie eine neue Version vom Planken, nur interessanter. Ich spürte definitiv nach kurzer Zeit schon meinen Rumpf und hatte am nächsten Tag Muskelkater im gesamten Rumpf haha. 😀

Für Interessierte unter euch, ich kann euch Crawling Fitness sehr empfehlen. Sie haben den Workshop in Linz geleitet und sind sehr gut auf die Bedürfnisse aller Teilnehmer eingegangen. 🙂

Hab ihr Crawling schon ausprobiert? Wenn ja, welche sind eure liebsten Crawls?

 

* in freundlicher Zusammenarbeit mit Intersport Österreich / Werbung

 

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