Fit bleiben im Winter – Meine Langlauftipps

Halli Hallo meine Lieben! Wie viele von euch wissen studiere und arbeite ich ja schon seit einiger Zeit in Graz. Im Winter freu ich mich aber immer besonders auf meine Heimatbesuche in Tirol. Dann heißt es: Berge, frische Luft und hoffentlich viel Schnee. Denn eine meiner absoluten Lieblingssportarten im Winter ist das Langlaufen. Ich liebe die tollen Schneekulissen, die Stille und das Gefühl voran zu kommen. Für mich ist es perfekt, um meinen Kopf frei zu bekommen und meine Gedanken zu ordnen. 🙂

Ich bin vor ca. 7 Jahren das erste Mal auf den Langlaufskiern gestanden. Ich bin wirklich kein Profi, aber die Sportart hat mir auf Anhieb total viel Spaß gemacht. Es werden die Beine, der Rumpf, der Hintern, die Arme und der ganze Oberkörper gefordert. Zudem ist es ein ideales Ausdauertraining, um auch im Winter, wenn man mal nicht laufen will und draußen nicht radeln kann, fit zu bleiben bzw. an der Kondition zu feilen. Ein extra Plus ist auch noch, dass es deine Kraft stärkt, weil es wirklich ein Ganzkörpersport ist – man kommt, vor allem als Anfänger, recht schnell aus der Puste. Doch keine Sorge – vielleicht packt auch dich der Ehrgeiz und du wirst dazu motiviert an deiner Technik und an der Kondition zu arbeiten.

Diese Sportart ist nämlich auch technisch etwas anspruchsvoll, doch wo ein Wille und Geduld sind, dort ist auch ein Weg!

Oft zitiert und dennoch immer wieder gut: “Wer gehen kann, kann auch Langlaufen”. So hat der Deutsche Skiverband schon vor fast 50 Jahren den Nordischen Outdoor Sport beworben. Zumindest mit ein bisschen Übung, der richtigen Ausstattung und Kondition kann man beim Langlaufen schnell Erfolge erzielen. Dafür möchte ich euch heute ein paar Tipps mit auf den Weg geben, damit ihr euch auch öfter oder manche vielleicht zum ersten Mal in die Loipe wagt.

Meine Jacke gibt’s hier / Hose hier / Stirnband hier / Ski Unterwäsche hier

Klassischer Stil und Skating

Beim Langlaufen gibt es grundsätzlich 2 Arten: den klassischen Stil und das Skating. Ich persönlich bin ein großer Freund des Skating Stils. Den klassischen Stil habe ich nie wirklich gelernt oder lieben gelernt, doch Skaten bereitet mir eine sehr große Freude! 🙂

Der klassische Stil mit seinen diagonalen Arm-Bein Bewegungen kommt unseren Gehbewegungen am nächsten. Er erinnert besonders an Nordic Walken. Der rechte Arm und das linke Bein werden nach hinten bzw. der linke Arm und das rechte Bein nach vorne geführt.

Beim Skating geht es nicht nur etwas schneller voran, man fährt auch entgegen des klassischen Stils nicht in einer festen Spur, sondern auf einer glatten Schneefläche. Ähnlich wie beim Schlittschuhfahren oder Inline-Skaten stößt man sich, kombiniert mit den Stöcken, seitlich mit den Skiern ab und kommt somit ins Gleiten.

Am Besten probiert ihr zuallererst aus, welche Stilrichtung euch am meisten zusagt und fokussiert euch auf diese. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Sobald ihr die Technik beherrscht könnt ihr euch der anderen Technik widmen. Ausrüstung, Wartung und Technik unterscheiden sich bei beiden und können auch in eure Entscheidung mit einfließen.

Meine Tipps:
  • Gönnt euch gerne mal eine Stunde mit einem Profi, damit ihr euch besonders in der Anfangsphase keine Fehler angewöhnt. Mit der korrekten Abfolge könnt ihr auch schneller Erfolge erzielen. Ein Profi kann euch auch individuelle Tipps für Kurven, Bremsen und für euch gut geeignete Strecken geben.
  • Unabhängig vom Stil, kommt es beim Langlaufen auf die Kondition und das Gleichgewicht an. Das könnt ihr gut im Vorfeld trainieren: beispielsweise mit Nordic Walken oder eurem bevorzugten Ausdauertraining (Kondition) und diversen Gleichgewichtsübungen auf unebenem Untergrund oder mit einem Bosu Ball (Gleichgewicht – Kräftigung der tieferliegenden Muskulatur).
  • Wie so oft ist die richtige Ausrüstung die halbe Miete. Zwar kommt es gerade beim Langlaufen letzten Endes immer auf die Technik und Ausdauer an, dennoch ist es ebenso wichtig auf die richtigen Skischuhe und Ski sowie Sportbekleidung zu achten. Der richtige Schuh zum Langlaufen gibt den nötigen Halt und und ermöglicht somit Stabilität und Kontrolle. Leih dir doch einfach mal eine Austrüstung für die Saision aus und wenn dir die Sportart gefällt, kannst du dir im Frühjahr (wenn alles im Abverkauf ist) eine für die nächste Saison besorgen.
  • Fahrt am Anfang und auch zwischendurch mal ohne Stöcke. So könnt ihr nochmal sehr bewusst an der Beinarbeit feilen und die Technik wird besser. Sonst läuft die Gefahr, dass man zu viel mit dem Oberkörper macht und schnell aus der Puste kommt.
  • Um nur den Oberkörper und den Rumpf zu trainieren: Fahre mal eine Runde in der klassischen Spur und schiebe dich mit den Armen (beide Stöcke gleichzeitig ansetzen) an. Gehe dabei auch in die Knie und nutze die Kraft der Beine, doch hauptsächlich kommt die Kraft und der Schwung aus den Beinen und aus dem Rumpf.
  • Bei der Bekleidung achte ich besonders auf atmungsaktive und leichte Kleidung in mehreren Schichten. Ich kleide mich nach dem Zwiebelprinzip, was bedeudetet, dass ich mehrere Schichten habe:
    * Warme Skiunterwäche – Wie z.B. die neue Windshield von Odlo, die im Rumpf- und Brustbereich vor dem Wind schützt.
    * Eine wärmende Schicht (Fließpulli) – Tipp: Hier findet ihr einige schöne und tolle Midlayer Modelle im Sale: Shop Link
    * Eine Windschutzschicht (Weste und/oder Jacke, die im Brustbereich vor dem Wind schützt).

  • Grundsätzlich kleide ich mich beim Langlaufen einen Tick wärmer, als beim „normalen“ Laufen, weil ich mehr Geschwindigkeit habe und somit (ähnlich wie beim Radeln) etwas mehr Schutz vor der Kälte und vor dem Wind brauche.
    Odlo, mein schon langer und toller Kooperationspartner, bietet eine tolle Auswahl aus modernsten Materialien, die warm halten, atmungsaktiv sind und den nötigen beweglichen Freiraum für die korrekte technische Ausführung ermöglichen. Meine neue Lieblingsjacke, die ich auf den Bildern trage, findet ihr hier. Wenn es sehr kalt ist, bietet es sich noch an, eine extra dünne und leichte Shorts über die Hose zu ziehen. Die Langlaufhose, die ich gerne trage findest du hier.
  • Kopfbedeckung: Ein Teil unserer Körperwärme geht über den Kopf verloren, deshalb ist es sehr wichtig, auch diesen warm „einzukleiden“. Ob du dich für ein Stirnband oder eine Mütze entscheidest, ist eher eine persönliche Vorliebe. Ich trage am liebsten einen Pferdeschwanz beim Sport und die Movelight Stirnbänder trage ich schon seit einigen Jahren, weil sie so dünn, aber gleichzeitig wärmend (aufgrund des Stoffes) sind.
  • Vergiss auch nicht deine Finger warm zu halten – die können im Winter, bei Fahrtwind, ziemlich kalt werden. Ein Paar im Sale findest du hier. 🙂

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Tipps ermutigen, euch auch demnächst in die Loipe zu wagen. 🙂

 

 

*in freundlicher Zusammenarbeit mit Odlo. (Werbung)

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2 Kommentare
  • Caro
    Kommentiert am 25 Januar um 06:55 Antworten

    Oh wie super Klara am Wochenende bin ich das erste Mal gefahren und hab jetzt auch eigene Ski! Dein Artikel hilft mir da gut weiter, hab mich richtig gefreut ihn zu lesen, weil es gerade so passend war 🙂

    LG Caro von ouiouimarie.de

  • Petra
    Kommentiert am 08 Februar um 16:58 Antworten

    sehr unfomativ, cooles Outfit! 🙂

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