Wie du durch Achtsamkeit bewusster leben kannst / Wanderlust108

Halli Hallo meine Lieben! Ich hoffe euch geht’s super! 🙂
Ich bin seit Anfang August leider nicht ganz so fit, doch an einem Sonntag kroch ich aus dem Bett, um beim Wanderlust108 dabei sein zu können. Es hat sich auch definitiv ausgezahlt! Wanderlust108 ist eine sportliche Veranstaltung für alle Yoga-, Sport-, und Meditationsbegeisterten. In diesem Beitrag berichte ich dir von meiner Erfahrung mit dem Wanderlust 108 Event und anschließend gibt es ein paar Tipps für einen achtsamen Alltag. 🙂

Das Festival gibt es in mehreren Städten in Deutschland, in Wien, in der Schweiz, Italien und auch in Amerika. Abgesehen vom mindful Triathlon gibt es noch Workshops, Stände mit schönen Produkten, natürlich auch Essen und Kaffee und vieles mehr. 🙂

Mindful Triathlon

Das Hauptprogramm lautet: Mindful Triathlon – ein achtsamer Triathlon. Gleich am Morgen startet das Event mit einem 5km Lauf durch den Park. Hier geht es vor allem darum gemeinsam zu laufen und Spaß zu haben. Es gibt keine Zeit und somit auch keinen Stress und dadurch auch keinen Druck. Ein bisschen später geht’s mit einer 75 minütigen Yoga-Session weiter. Diese wurde von der lieben Mady Morrison geleitet. Mady hat einen großen Youtube Kanal und ist vor allem auf Yoga und Mediation spezialisiert. Die Yoga-Session hat total viel Spaß gemacht, Mady macht das richtig gut und die 75 Minuten sind wie im Flug vergangen! Die Session ist übrigens für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Wenn du noch mehr zum Thema Yoga für Anfänger herausfinden möchtest und Videos suchst, kannst du bei diesem Yoga-Guide vorbei schauen. 🙂

Zudem merke ich auch langsam Fortschritte. Ich gehe seit ein paar Wochen regelmäßig zum Yoga und es macht total viel Spaß, wenn sich nicht mehr wie ein steifer Bock fühlt, langsam die Begriffe kennt und mit dem Flow „mitfließen“ kann. Yej! 🙂

Zum Abschluss gab es dann eine ca. 20 minütige Meditation. Vor ca. 2 Jahren war mir das alles noch vollkommen neu. „Meditation? Ist das nicht nur was für Gurus?“

Nein. Meditations ist ziemlich genial eigentlich und gar nicht so hokuspokus, wie es vielleicht zunächst klingen mag. Hier findest zu übrigens einen älteren Beitrag von mir dazu.

Meditation & Achtsamkeit

Meditation trägt dazu bei, dass du deine Gedanken sammelst und durch eine bewusste und achtsame Atmung runter kommst. Es geht vor allem auch um Achtsamkeit und dass man nicht bewertet. Hast du schon einmal bewusst auf deine Gedanken geachtet? Hast du schon einmal bewusst geatment? Hast du schon einmal bewusst dein Handeln beobachtet? Hast du schon einmal bewusst deinen Körper gespürt? Hast du schon einmal bewusst deine Emotionen wahrgenommen?

„Leben – es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren, weiter nichts.“ – Oscar Wilde

Mein Outfit ist eine eigene Yoga Kollektion von Adidas und gibt’s hier.

 

Tipps für ein bisschen mehr Achtsamkeit im Alltag

Wir haben so viele Vorgänge automatisiert, dass wir sie gar nicht mehr wahrnehmen. Nennen wir es Gewohnheit. Dadurch laufen wir die meiste Zeit via Autopilot durch’s Leben. Natürlich hat das auch Vorteile, denn nachdem du das Autofahren gelernt hast, werden die Vorgänge durch Übung automatisiert und du musst nicht ständig bewusst denken, was als nächstes zu tun ist.

Auch die Atmung, unser Herz-Kreislaufsystem, das Gehen, Laufen, Essen – alles läuft glücklicherweise automatisch ab. Unbewusst.

„Achtsamkeit bedeutet im Grunde anwesend sein in Deinem Körper und Deinem Geist. Bewusst sein. Wahrnehmen, was da ist. Achtsamkeit hilft Dir, den momentanen Zustand aller Dinge in Dir und um Dich herum wahrzunehmen.“

 

Achtsam durch den Tag

  • Bewusst atmen – 4, 8er Atmung
    Leg dich hin oder setz dich auf den Stuhl. Stell dir einen Timer auf 10 Minuten und versuche in diesen 10 Minuten nichts zu tun, außer zu sitzen/liegen. Atme ruhig durch den Bauch und nicht nur bis zur Brust. Schließe deine Augen und zähle lange Atemzüge. Einatmen – 1-2-3-4. Ausatmen – 1-2-3-4-5-6-7-8. Einatmen 1-2-3-4. Ausatmen – 1-2-3-4-5-6-7-8. usw.
    Es macht nichts, falls du es noch keine 10 Minuten schaffst oder hin und wieder mit den Gedanken abschweifst, das ist ganz normal. Alles braucht seine Zeit und Übung. Wichtig ist, dass du es nicht negativ bewertest.
  • Bewusst Musik hören
    Hast du dir schon einmal bewusst einen Song angehört? Ohne abzuschweifen? Weißt du, was der/die Sängerin überhaupt sagt? Diese Übung funktioniert überall. Im Bus, im Zug, im Auto, zuhause.. überall. 🙂
  • Spazieren gehen
    Such dir einen Weg von 10-20 Minuten, lass Handy und Musik zu Hause und gehe eine Runde durch den Park. Was siehst du? Was hörst du? Was riechst du? Wie fühlst du dich?
  • Abpülen
    Meine Lieblingsbeschäftigung. Nicht.
    Versuch mal die Tätigkeiten nicht zu bewerten. Sie ist einfach. Wie fühlen sich der Schwamm, das Wasser, das Geschirr an?
  • Duschen
    Duschen ist für mich nur körperliche, sondern auch seelische Reinigung. Wenn der Duschstrahl von oben kommt, stelle ich mir vor, wie er all das negative, den Stress und meine Gedanken abspült und wie es aus meinem Körper rausrinnt. Aus den Finger, aus den Füßen rinnt das Schwarze raus. Anschließend, wenn ich „leer“ bin, füllt mich der Wasserstrahl von oben mit heller, leuchtener Flüssigkeit wieder auf.
  • Essen
    Ich hatte eine sehr lange Phase, wo ich einfach schnell schnell alles in mich hineingestopft habe. Stress. Doch, dabei hab ich nicht mal wahrgenommen, was ich gegessen habe und vielleicht mehr als nötig gegessen. Mein Tipp: Handy, Laptop, Zeitung weg und einfach nur essen. Langsam. Bissen für Bissen. Geschmack wahrnehmen. Konsitensz wahrnehmen. Und ganz wichtig: Hunger- und Sättigungsgefühl wahrnehmen.

 

Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen. Wie gefallen dir die Themen Achtsamkeit, Meditation und Yoga? Hast du bereits Erfahrungen damit? Teile es mir gerne in den Kommentaren mit. 🙂

 

*Der Beitrag ist in Kooperation mit Zalando entstanden. Vielen Dank für die Einladung.

 

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