Mein erstes Festival / Boardmasters in Cornwall

 

Halli Hallo meine Lieben! Ich hoffe euch geht’s super! 🙂
Letzte Woche war ich in Cornwall beim Boardmasters Festival. Ich muss gestehen, ich war vorher noch nie auf einem Festival, weil ich mich zum einen nie so viel damit beschäftigt habe und somit kein Interesse geweckt wurde und weil ich auch gerne (zu) große Menschenmengen vermeide. Als allerdings die Einladung von Visa nach Cornwall kam, konnte ich es nicht sein lassen und lies mich auf eine neue und tolle Erfahrung ein. 🙂

Ankunft

Ich schnappte mir meine liebe Sarah und gemeinsam flogen wir von Graz über München nach Bristol. Dort wurden wir dann abgeholt und nach einer weiteren 3 Stunden Autofahrt kamen wir am Donnerstagabend in Cornwall am Festivalgelände an.

Meine erste Festivalerfahrung sollte wirklich eine sehr besondere sein: dieses fantastische (Luxus-)Zelt wartete auf uns! Es war sogar mit Betten ausgestattet, die wir dann aber aufgrund des hügeligen Geländes in die andere Richtung drehten, denn in der ersten Nachten hatten wir beide das Gefühl, halb aus dem Bett zu fallen. 😀

Freitag

Am Freitag ging es dann offiziell los. Der Wetterbericht sah leider nicht ganz so gut aus und meldete Regen, also schlüpften wir ins unsere Gummistiefel, lange Hose und Regenjacke und waren bereit für den ersten Tag. Ich muss gestehen, wir fühlten uns teilweise wie die „Weicheier aus Österreich“, die sich in die warme Jacke kuschelten, während gefühlt 90% der englischen Mädels am Festivalgelände in kurzen Hosen und Crop Top herumtrieben.

Ich war vorher noch nie in Cornwall und ein besonderer Punkt des Festivals ist definitv die Aussicht auf die Küste und auf’s Meer. Was für ein Traum!

Die Mädels von VISA zeigten noch den anderen Bloggern und uns das Gelände und auch die Arbeit, die gegen die Müllverschmutzung an den Stränden im Gange ist. Am Bild seht ihr ein tolles Boot, dass aus dem Müll, der aus dem Ozean gefischt wurde, entstanden ist.

 

Am Freitag war’s wirklich etwas kalt, also machten wir’s uns im SPA-Bereich (ja, unglaublich, ein SPA-Bereich am Festivalgelände), gemütlich. Nach einer herrlichen Massage waren die Verspannungen von der Reise defintiv weg. 🙂

Es gab sogar Hot Tubs, Yoga und geführte Meditationen. Wir entschieden uns für die Massage und Mandalas hihi.

Am Abend ging es dann richtig los! Die ersten Konzerte fanden statt und wir durften im Laufe des Wochenendes Künstler und Bands wie Alt-J und Frank Turner sehen. Wie gesagt, für mich war das wirklich eine neue Erfahrung, aber einfach am Festivalgelände zu sein, die Musik zu genießen, sich berieseln zu lassen und zu tanzen, fühlte sich einfach herrlich und sogar entspannend an.

Der Freitag war wirklich ein sehr kalter Tag. Ausgehungert, kalt und nass gab’s nach den Konzerten dann – endlich Essen! 😀

Samstag & Sonntag

Diese Tagen waren wirklich total entspannt und locker. Optimistischerweise und aus Gewohnheit hatte ich sogar meine Laufschuhe eingepackt, falls uns die Lust überkommt an der Küste entlang zu laufen, doch irgendwie hatten wir beide keine Lust dazu und haben stattdessen in Ruhe ausgeschlafen. Die letzten Wochen habe ich total unruhig geschlafen, weil mir so viel durch den Kopf geht und vermutlich auch wegen der Hitze, aber hier, im kühlen Zelt und mit Ohropax habe ich endlich wieder wie ein Baby geschlafen. Herrlich. 🙂

Am Samstag lies sich dann die Sonne blicken und wir düsten mit dem Shuttle Bus nach Newquay. Wir spazierten durch die kleine Stadt und landeten an einem herrlichen Strand. Dort haben wir dann die Sonne genossen, ein paar Fotos gemacht und den Alltagsstress hinten gelassen.

 

Fistral Beach

Wir spazierten weiter zum Fistral Beach, wo die Surfbewerbe stattfanden. Ganz so viel haben wir nicht gesehen, da ich mich zum einen nicht mit dem Surfen auskenne und zum anderen waren die Surfer recht weit draußen. Hier herrschte allerdings eine total lockere und angenehme Stimmung, dass wir uns an die Bar und in die Sonne setzten, quatschten und die Sonne und die Atmosphäre genossen. Auch am Sonntag nahmen wir wieder den Shuttle Bus zum Fistral Beach, bevor es am Abend dann mit den Konzerten los ging. Man wird direkt von der lockeren Sufer-Atmosphöre angesteckt und an diesem Gelände fühlte sich alles wirklich total entspannt und wunderbar locker an. 🙂

Contactless Payment

Mittlerweile bin ich es total gewohnt fast überall mit Karte zu bezahlen. Zum einen, weil ich so viel unterwegs bin und dadurch nicht ständig Geld wechseln muss und zum anderen, weil ich es einfach praktisch finde. Mit der Karte bezahlen war auch am Festival ein großes Thema. Ab und zu funktionierte das WLAN am Stand der Foodtrucks nicht, doch da wir kein Bargeld mitdabei hatten, hies es einfach: Ab zum nächsten Stand. Der Großteil der Foodtrucks akzeptiere allerdings die Kartenzahlung und fast überall musste man nicht mal den Pin eingeben. Wir haben mit einer Prepaid Karte von Visa bezahlt und sollte diese verloren gehen, ist zumindest nur ein kleiner Teil und nicht das ganze Geld weg.

Bezahlungen dieser Art bin ich vor allem auch durch Schweden (mehr dazu in diesem Beitrag) gewohnt und diese Entwicklung hat definitiv Vorteile und auch Nachteile. Da diese Entwicklung aber sowieso stattfindet, finde ich das auch ganz gut und fokussiere mich mehr auf die Vorteile. 🙂

Vielen Dank an Visa für die Einladung und für ein paar tolle Tage in Cornwall.

*In Kooperation mit Visa.

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