Wie du weiter, schneller und besser laufen kannst #myperfecttrail

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„Komm, ein Schritt nach dem anderen. Kleine Schritte, kleine Schritte.. Uff, hier ist’s steil. Ach, kein Stress.. Ich gehe zügig. Gleich wird’s wieder flacher, da laufe ich wieder.“ – So ging es dahin. Ich bin schon mal mit dem Bike hoch gefahren und die Strecke ist herausfordernd, aber kein Mörderberg. Ich blickte auf die Uhr: „25 Minuten bin ich schon unterwegs und bald bin ich oben. Wow, kann ich es etwa schaffen?“ und tatsächlich – 6 hügelige Kilometer und 45 Minuten später war ich an der Platte angekommen.

Für eine Person, die sich jahrlang eingetrichtet hat, sie könne „nicht bergauf laufen“ oder länger als 60 Minuten in Laufschuhen durchhalten, war ich dann doch ein bisschen stolz. Um ehrlich zu sein sogar voller geladener Emotionen. Überwältigt. Glücklich. Ich schickte direkt meiner besten Freundin Sarah eine Sprachnachricht, da sie mich dazu inspiriert hat, mal ein paar Trails und längere Strecken auszuprobieren.

So, jetzt nur noch die gleiche Strecke zurück laufen. 12km und ein paar Höhenmeter später war ich mehr als glücklich und startete voller geladener Energie in den Tag. 🙂

#MyPerfectTrail von Bauerfeind Sports

In der Kampagne #myperfecttrail von Bauerfeind geht es genau darum – eine eigene, persönliche Lieblingslaufstrecke zu finden, wo man die eigene Leistungsfähigkeit nochmal steigern kann. Gibt es überhaupt die „perfekte“ Laufstrecke?

Zu Bauerfeind: Die Firma entwickelt hochwirksame Hilfsmittel für (Spitzen-)Sportler, entsprechen dem aktuellen Stand der Sportwissenschaft und die Produkte werden in Deutschland hergestellt. Ich trage deren Kompressionsstrümpfe, deren atmugsaktiven High-Micro-Fasern mir ein gutes Gefühl auf der Haut geben, den Sauerstofftransport anregen und somit Leistung und Regeneration fördern.

Meine perfekte Laufstrecke

Wie ihr wisst wohne ich seit knapp 7 Jahren in Graz. Ich bin mir 16 hierher gezogen und hatte einen Trainer für mein Triathlontraining. Wenn am Trainingsplan „7 km Dauerlauf“ stand, dann blieb mir nichts anderes übrig, als neugierig zu sein und die Stadt und neue Strecken in einer fremden Stadt zu erkunden. Es machte Spaß, war aufregend und als „Landei“ gab es in der „riesigen“ Stadt zunächst viel zu sehen – so dass ich mich auch hin und wieder verlief und ein bisschen später als geplant nach Hause kam.

Verschiedene Umzüge in neue Schüler- oder Studentenheime forderten immer wieder meinen Entdeckergeist im positiven Sinne. „Wo komm ich wohl hin, wenn ich hier nach lang laufe? Ich probier’s mal!“

Seit ein paar Jahren gibt’s aber keinen Trainingsplan mehr und ich sportelte so, wie es mir gefiel. Mal mehr, mal weniger. Da meine jetzige Wohnung in der Nähe des Murradeweges liegt, lief ich immer da lang. Gewöhnliche Strecke. Asphalt. Ganz ok, aber nicht wow. Doch wenn mir der Stadtlärm mal wieder zu viel wurde, fand ich unter den Bäumen am Wasser Zuflucht. Mein kleines Stückchen Natur in der Stadt.

Eine Veränderung

Im Frühjahr lief ich also meine übliche Strecke, aber irgend etwas war anders. Ich konnte noch nicht genau sagen was, aber es fühlte sich nicht richtig an. Irgend etwas fehlte und etwas war zu viel. Menschen in Uniformen, Absperrungen, Umleitungen – und keine Bäume mehr! Ein hoher Zaun versperrte mir den Weg zum Wasser und die arme Mur sah etwas kahl aus ohne schönen, grünen Bäumen rundherum. Hilfe!

Das hatte mich so aufbrausen lassen, dass ich drei Wochen lang nicht mehr laufen war – bis an jenem Tag die Sonne so atemberaubend schien, sommerliche und herrliche Temperaturen herrschten und ich einfach spürte, dass ich mal wieder meine Laufschuhe schnüren „musste“.

Wenn du mal einfach los rennst

Früher bin ich immer zum Lechwald gerannt, als ich im Studentenheim in der Nähe wohnte. In den letzten Jahren hatte ich mich eingeschränkt – „das ist ja viel zu weit weg jetzt.“

Irgendwie zog es mich aber doch Richtung Hilmteich. Es dauerte ca. 20 Minuten, bis ich durch die Stadt gerannt bin und am Waldrand ankam. Normalerweise würde ich jetzt nach Hause rennen, denn „sonst wird’s zu weit und ich schaff’s nicht nach Hause.“

Heute nicht. Ich lief einfach los, weil ich so glücklich war, endlich wieder in der Natur sein zu dürfen. Rauf auf den kleinen Hügel. Kleine Schritte. Immer weiter, immer weiter. Zeit? Die war egal. Musik? Nahm ich kaum war. Mein eigenes Schnaufen? Wurde ignoriert.

Natur. Gerüche. Eine alte, neue Strecke. – Ich dachte weder an meine Leistung, noch an was anderes, sondern lies der Kraft meiner Beine freien Lauf. Ich hatte so viel Energie wie schon lange nicht mehr und mein Entdeckergeist freute sich riesig über die vielen neuen Eindrücke. 90 Minuten später war ich wieder Zuhause – eine Zahl, die sehr selten auf meiner Uhr steht!

Wie du weiter, schneller und besser laufen kannst

Das macht für mich #myperfecttrail aus. Einfach laufen – egal wo, egal wann, egal wie. Nur du bestimmst dein Tempo, deine Strecke und forderst deinen Entdeckergeist!

Wie gesagt, ich habe mich oft im Kopf bereits eingeschränkt und traute mich einfach nicht, einfach mal weiter zu laufen. Wenn man es ausprobiert, ist es aber definitiv möglich! Und der „Wow-Effekt“, wenn man sich einfach mal überwindet, ist fantastisch! Hier kommen meine Tipps dazu:

  • Starte klein!
    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wenn du den Hügel noch nicht hoch laufen kannst – gehe zügig. Wenn du noch keine 5 km laufen kannst, starte mit weniger und gehe das restliche Stück. Es ist ok, Anfänger zu sein.
  • Vergiss die Uhr, die Zeit, die Pace!
    Wir alle lieben es unsere tollen Zeiten auf Soziale Medien zu präsentieren. Wenn man an diese Zeiten aber nicht ran kommt, landet man sehr schnell im Vergleich mit den anderen und traut sich gar nicht mehr raus, weil man „eh so langsam ist.“ Blödsinn. Eine Uhr ist super, weil du nach ein paar Wochen siehst, wie du dich gesteigert hast, doch es ist definitiv das wichtigste.
  • Teste Neues!
    Fordere deinen Entdeckergeist und laufe mal nach links, statt nach rechts. Google Laufstrecken in deiner Gegend. Wage mal über den Hügel zu laufen und hinaus zu blicken.
  • Abwechslung!
    Intervalle auf der Laufbahn (Beitrag dazu hier), Rumpfstabilität für Läufer (Beitrag dazu hier), Asphaltläufe, Bergsprints, zügiges Gehen, Trail Running oder mal ein Ausgleichstraining wie Schwimmen oder Radeln wagen.
  • Die richtigen Schuhe!
    Wenn eine Blase nach der anderen kommt, macht das Laufen einfach keinen Spaß, das verstehe ich. Investiere lieber in ein gutes Paar Laufschuhe, welches du in Ruhe im Shop testest.
  • Triff dich mit anderen Leuten zum Lauftreff!
    Verein, Lauftreff oder einfach ein Trainingsbuddy – gemeinsam macht das Laufen gleich viel mehr Spaß und man holt mehr aus sich heraus.
  • Der Spaß steht im Vordergrund!
    Dein Trail, dein #myperfecttrail. Egal wo, wie oder wann – du läufst, weil du Spaß daran hast, ohne Druck, ohne Abhängig von der Leistung oder vom Ergebnis zu sein. Laufe, weil es ein Gefühl von Freiheit ist und du selbst entscheiden kannst, wo und wie du laufen möchtest.

 

Vielen Dank, dass du den Beitrag gelesen hast. Läufst du auch gerne oder bist du gerade am Anfang? Was begeistert dich am Laufen? Teile es mir gerne in den Kommentaren mit! 🙂

 

*Der Beitrag ist in Kooperation mit Bauerfeind entstanden.

 

HOW TO RUN FURTHER, QUICKER, AND BETTER #MYPERFECTTRAIL

“Come on, one step at a time. Small steps, small steps… Whew it’s steep here. Oh, don’t worry.. I’ll walk quickly. It’s about to get flatter so I’ll start running again.” – That’s what it was like. I’ve cycled up this hill before and the route is challenging, but it’s no hill of doom. I glanced at my watch: “I’ve been on the move for 25 minutes now and I’ll be at the top soon. Wow, can I really manage it?” and yet six hilly kilometers and 45 minutes later, I had arrived at the top.

As someone who has been telling herself for years that she “can’t run up hills” or endure longer than 60 minutes in sneakers, I was actually quite proud of myself. To be honest, I was actually bursting with emotion. Overwhelmed. Happy. I immediately sent my best friend Sarah a voice message since she was the one who had inspired me to try out a couple of trails and longer routes.

So, now to just run the same trail back. 12km later and a couple of meters higher, I was more than happy and started the day fully loaded with energy.

#MYPERFECTTRAIL BY BAUERFEIND SPORTS

This is exactly what Bauerfeind’s #myperfecttrail campaign is all about – finding your own, personal, favorite trail that improves your own performance even further. But is there even such a thing as the “perfect” trail?

About Bauerfeind: The company develops highly effective aids for (elite) athletes in accordance with the latest developments in sport science and the products are produced in Germany. I wear Bauerfeind compression stockings, whose breathable high-micro fibers feel good on my skin and stimulate the transport of oxygen, aiding performance and regeneration.

MY PERFECT TRAIL

As you know, I’ve been living in Graz for almost seven years. I moved here when I was 16 and had a coach for my triathlon training. When “7-kilometer endurance run” appeared on my training plan, I had no choice but to be inquisitive and discover the unfamiliar city and new routes. It was fun, exciting, and as a “country bumpkin”, there was a lot I had to discover in the “huge” city at first – so I got lost occasionally and arrived home a bit later than planned.

Moving to new dorms various times positively challenged my spirit of discovery time and time again. “Where will I get to if I go down here? I’ll try and see!”

However, I stopped having a training plan after a couple of years now and I just trained how I liked. Sometimes more, sometimes less. I always ran along the Mur cycle path because my current apartment is located nearby. Normal trails. Asphalt. Fine but not amazing. However, if the city noise got too much for me, I sought refuge under the trees by the water. My small bit of nature in the city.

A single change

So, in spring I was running along my usual trail, but something was different. I couldn’t say exactly what it is, but it didn’t feel right. Something was missing and there was a bit too much of something. People in uniforms, barriers, detours – and no more trees! A tall gate blocked my path to the water and the poor Mur looked a bit bare without beautiful, green trees surrounding it. Help!

It got me so angry that I didn’t run again for three weeks – until one day the sun shone so gloriously, the temperature was so summery and marvelous that I felt that I just “had” to lace up my sneakers again.

WHEN YOU JUST KEEP RUNNING

I used to run to the Lechwald when I lived in a nearby dormitory. Over the last few years, I’d had to restrain myself by saying “that’s much too far away now.”

But for some reason, I was still drawn toward Hilmteich. It took around 20 minutes to run through the city and arrive at the edge of the forest. Normally, I’d then run home, because “otherwise it’s too far and I won’t make it home.”

Not today. I just carried on running because I was so happy to finally be back in nature again. Up the small hill. Small steps. Keep going, keep going. Time? It didn’t matter. Music? Barely noticed it. My huffing and puffing? Ignored it.

Nature. Scents. An old, new trail. I didn’t think about my performance or anything else, but just allowed the power of my legs full bent. I had so much more energy than I’d had in a long time and my spirit of discovery was thrilled about all the new scenery. 90 minutes later, I was home again – a number that I seldom see on my watch!

HOW TO RUN FURTHER, QUICKER, AND BETTER

That’s what #myperfecttrail is. Just running – no matter where, no matter when, no matter how. Only you determine your pace, your trail, and challenge your spirit of discovery!

As I said, my head often restricted me and I simply did not dare to just keep on running. However, if you try it out, it’s definitely possible! And the “wow” factor when you just push yourself beyond your limits is amazing! These are my tips on this:

  • Start small!
    Rome wasn’t built in a day. If you can’t yet run up a hill – walk quickly. If you can’t run 5 kilometers yet, start with fewer and walk the rest. It’s ok to be a beginner.
  • Forget your watch, the time, and your pace!
    We all love to share our great moments on social media. However, if you aren’t experiencing these great moments then you quickly compare yourself with others and don’t believe you can do it because you’re “too slow anyway.” Rubbish. A watch is great, because you can see how much you’ve improved after a couple of weeks – and that’s definitely the most important thing.
  • Try out new things!
    Challenge your spirit of discovery and run left instead of right. Google trails in your area. Dare to run over the hill and look out.
  • Variety!
    Intervals on the track (article on this here), core stability for runners (article on this here), asphalt runs, hill sprints, fast walking, trail running, or trying out a cross-training activity such as swimming or cycling.
  • The right shoes!
    One blister after another just doesn’t make running fun – I can understand that. Rather, invest in a good pair of running sneakers that you can test in the shop in your own time.
  • Meet other people in a running group!
    Club, running group, or just a training buddy – running is a lot more fun together and you get a lot more out of it.
  • Having fun is the top priority!
    Your trail, your #MYPERFECTTRAIL. No matter where, how, or when – run because it’s fun, and with no pressure or dependency on performance or result. Run because it gives you the feeling of freedom and you can decide yourself where and how you want to run.

 

Thank you very much for reading this blog post. Do you also like running or are you just starting out? What do you love about running? Feel free to share this with me in the comments! 🙂

 

*This blog post was created in partnership with Bauerfeind.

 

 

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6 Kommentare
  • Feli
    Kommentiert am 31 Juli um 10:05 Antworten

    Toller Beitrag von dir, liebe Klara! Danke für die Inspiration 🙂 Liebe Grüße, Feli von http://www.felinipralini.de

    • Klara
      Kommentiert am 23 August um 11:57 Antworten

      Danke Feli <3
      LG, Klara

  • Sarah
    Kommentiert am 31 Juli um 10:27 Antworten

    <3

    • Klara
      Kommentiert am 23 August um 11:56 Antworten

      <3 :)

  • Isa
    Kommentiert am 15 August um 19:05 Antworten

    90 min durchaufen? Das ist echt toll. Ich war schon froh, gestern zum ersten Mal knapp 4 km ohne Pause in 30 min geschafft zu haben. 🙂

    • Klara
      Kommentiert am 23 August um 12:09 Antworten

      Das ist doch toll Isa! Jeder ist auf einem anderen Level, deshalb vergleiche dich nur mit dir selbst. Auf jeden persönlichen Fortschritt kannst du stolz sein! 🙂
      LG, Klara

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