#ProjectMe Update – Wer ist dieser „Stress“?

#ProjectMe Update

Halli Hallo meine Lieben!
Zurzeit vergeht die Zeit wie im Flug und seit meinem letzten Ankündigungspost zum Thema #ProjectMe (ihr findet den Beitrag hier), habe ich gar kein großes Update mehr von mir gegeben.

Hier eine kleine Mini-Zusammenfassung meines Vorhabens:

  • Stressleven senken und mehr den Moment genießen
  • Einen Sprinttriathlon bestreiten

Die Gründe dafür sind ganz einfach. Ich möchte wieder mehr für mich selbst tun und mein Leben besser organisieren. Der ganze Wandeln mit Selbstständigkeit, Blog, Aufträge, Ebook usw. kam eigentlich ohne Planung, ich hab keine Ahnung, wie bis jetzt alles gemeistert habe, doch es kann schon mal passieren, dass ich überfordert bin.

Lange Story kurz: Ich bin ein Chaot, will oft zu viel auf einmal und lasse mich von Auftraggebern stressen oder ich stresse mich selbst.

Ist-Zustand: Gönn mir keine Pause. Hab keine Ahnung von Planung. Weiß nicht immer, was wann wie ansteht. Speichere alles im Kopf, anstatt auf Papier ab. Mache zwar Sport, aber eher schnell schnell, statt zu genießen. Kein inneres, ruhiges, entspanntes Gefühl.

Soll-Zustand: Innere Ruhe. Mir mehr bewusst machen, was ICH will. Mehr bewusste Pausen. Mehr Zeit für Sport, Körper und Geist. Organisiert werden. Dinge, die ich schon ewig vor mich hin schiebe und mich stressen, endlich mal erledigen.

Step by step

Die letzten Wochen waren ein kleines Auf und ab und mal klappte mein Vorhaben gut, dann gab’s wieder eins auf die Nuss. Aber das ist ok. Von heute auf morgen ist keine Veränderung möglich und ich nehme die Hürden und meine Gefühle an. Ich akzeptiere, wo ich gerade bin. Zuerst kommt der Friede und die Annahme, dann kommt die Veränderung. (Danke Mentaltraining!).

Hier sind 3 Schritte, die mir bis jetzt am meisten geholfen haben:

  • Ich sehe den Blog gerade als Teilzeit-Job und nicht mehr Vollzeit. Ich möchte mich selbst zwingen, weniger Zeit darin zu investieren. „Komischerweise“ schaffe ich zurzeit gleich viel, wenn nicht sogar mehr, weil ich weniger Zeit damit verbringe, aber die Zeit, die ich investiere, sehr produktiv und effizient nütze. Win!
    Als ich in Göteborg war, hat mich ein norwegischer Journalist dazu inspiriert: „Wir starten schon um 7, sind sehr effizient in den Meetings, treffen sofort Entscheidungen, anstatt zum zu eiern und zwischen 3 & 4 geht’s ab nach Hause, damit wir Outdoor-Fanatiker bei Sonnenlicht noch raus können.“ 
  • Was stresst mich eigentlich?“ – Hier musste ich ehrlich zu mir selbst sein, mal länger nachdenken und mir ein paar Dinge eingestehen. Mich stresste es, ständig die erwünschten Klickzahlen aufrecht zu erhalten. Mich stresste, wie so viele andere Blogger auch, der neue Instagram-Algorythmus. Mich stresste, dass ich so unorganisiert bin und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich keine Ahnung, wie ich es ohne konkrete Planung und Struktur so weit geschafft habe. Mich stresste, dass ich die „Erholungszeit“ nicht genoss, sondern schon wieder nur an Blog, Statistiken und anderes Zeugs dachte.
    Also: Umdenken! Lösungen suchen, neue Strategien wählen, umdenken und herausfinden, wie relevant dies oder das wirklich ist. Das ist wohl eher Business-Zeugs, aber falls euch das auch interessiert, schreibt mir gern und ich blogge mal darüber.
  • Sport – Yoga – Entdeckergeist!
    Die letzten Jahre habe ich in Graz in einer Blase gelebt. Immer die gleichen Strecken. Immer auf Zeit. Immer die gleichen Orte. Laaaangweilig. Jetzt traue ich mich einfach mal drüber. „Fahr noch über den Hügel, schau, was man dahinter findet.“ – „Lauf mal ganz rauf, vielleicht schaffst du’s ja, Schritt für Schritt!“
    Ich trainiere anders und mehr und gehe einfach meinen Instinkten nach. Ich will zwar einen Triathlon bestreiten, weiß aber natürlich, dass eine konkrete Vorbereitung etwas zu kurz kommt (Über-Optimismus Juhej!). Das Resultat ist mir (relativ) egal, das Ganze (wieder am Start zu stehen und einen Triathlon zu machen) ist für mich sehr persönlich und ich will die Reise dorthin genießen und Spaß haben. Ich will nicht in alte Muster verfallen und mich nicht unter Druck setzen. Wir haben darüber während der Mentalttrainer-Ausbildung gesprochen und ich wurde ein wenig gecoacht und das hat mir sehr geholfen. Wenn der Weg zum Ziel erfüllend ist (Training, das Spaß macht. Neues probieren, Stärken kennen usw.), dann ist das Resultat egal. 🙂
  • Organisation
    Bitte fragt mich nicht, wie ich bis jetzt ohne Kalender überlebt habe. Ich bin gerade dabei mein Ziel-Setzungs-Ebook zu überarbeiten und noch ein besseres System zu entwickeln (Das wird cool, freut euch drauf!). Ich verwende nun Google-Kalender (Danke Paula!) und werde in dem ganzen Prozess gecoacht, weil das Ganze sonst 5x so lang dauern würde, bis ich Ahnung hätte, wie ich mein Leben und meine Projekte organisieren kann. Für die meisten ganz was normales, für mich eine große (und spannende) Challenge. Ein bisschen Ordnung im Leben zu haben, nimmt auch Stress. 🙂

Das war’s auch schon. Das Ganze ist defintiv ein Prozess, aber ein aufregender und nach jedem kleinen Down, kommt ein größeres Up! 🙂

14 Kommentare
  • Niko Juranek
    Kommentiert am 22 Juli um 15:45 Antworten

    Freue mich auch schon auf den Sprintmarathon! Lg vom Schwimmtraining am Meer 😉 😀

  • Susi Kraft
    Kommentiert am 24 Juli um 14:08 Antworten

    Hi Klara,

    ich hab mir gerade dein Instagram-Live-Video angesehen und musste danach sofort diesen Blog-Post lesen. Mir geht es in so vielen Aspekten gleich wie dir. Ich habe oft das Gefühl, nicht genügend für den Blog zu tun, obwohl ich beinahe meine ganze Freizeit darin investiere und meine Gedanken ständig schon am nächsten Projekt hängen. Ich habe mir selbst ähnliche Strategien zurechtgelegt wie du, aber vieles das du schreibst, bringt mich bestimmt nochmals weiter. Vielen Dank dafür und ich hoffe, wir sehen uns bald mal wieder 🙂

    Alles Liebe,

    Susi

    • Klara
      Kommentiert am 23 August um 11:48 Antworten

      Hi Susi,
      vielen Dank für dein Kommentar und für deine netten Worte. Freu mich auf Donnerstag, wenn ich in Ruhe über alles reden können! 🙂
      Lg, Klara

  • Kate Kull
    Kommentiert am 24 Juli um 15:52 Antworten

    Super ! Mal wieder genau das angesprochen was alle beschäftigt und keiner sich eingesteht. Klasse Lara-weiter so ! 🙂

    • Kate Kull
      Kommentiert am 24 Juli um 15:52 Antworten

      *Klara – blöde Autokorrektur 😀

    • Klara
      Kommentiert am 23 August um 11:49 Antworten

      Hihi danke Kate! Freut mich total zu hören! Eingestehen ist auch total schwer, wie ich finde, aber da muss man manchmal einfach durch, wenn man was verbessern will. 🙂

      LG, Klara

  • Lisa
    Kommentiert am 24 Juli um 20:53 Antworten

    Hallo Klara, toller Artikel!
    Wie und von wem lässt du dich beim Thema Organisation coachen? Weil sich sowas selber anzueignen ist wirklich sehr aufwendig. Danke im Voraus! Liebe Grüße!

    • Klara
      Kommentiert am 23 August um 11:50 Antworten

      Hi Lisa,
      vielen Dank für dein Kommentar. Ich bin mit ADHS diagnostiziert werden und lasse mich von einem Coach, der auf Personen wie ich (chaotisch, kreativ, impulisv usw.) spezialisiert ist, coachen. Manches davon werde ich aber definiv auch in Blogposts bearbeiten, sobald ich es selbst besser beherrsche. 🙂
      Liebe Grüße,
      Klara

  • Paula
    Kommentiert am 25 Juli um 11:13 Antworten

    Liebe Klara,
    schöner persönlicher Artikel von dir mal wieder! Ich kann das sooo gut nachempfinden und mache übrigens im Thema Produktivität gerade ganz ähnliche Erfahrungen wie du. Seit diesem Monat bin ich ja komplett selbstständig – ich habe mir vorgenommen, es zunächst langsam anzugehen und mir nach dieser stressigen und anstrengenden Jahreshälfte Zeit zu lassen, Ruhe zu gönnen und mich zu erholen. Und das tut SO gut! Dennoch schaffe ich meine gesamte Arbeit, einfach nur, indem ich mich besser strukturiere und fokussiert arbeite.

    Auch Punkto Stress ist sehr spannend, finde ich. Mir persönlich hilft es, wenn ich mir vor Augen führe, dass Stress eben reine Kopfsache ist. Nicht meine Auftraggeber stressen mich. Sondern ICH bin diejenige, die mit Stress reagiert. Das gibt etwas mehr Macht über die Situation, finde ich. Und dann kann ich besser abwägen: will ich das wirklich? Oder gibt mir das einfach nur unnötigen Druck?

    Sehr cool, dass dir der Google Kalender hilft!! 😀 Mein persönlicher Retter in der Not, wenn ich mal wieder keinen Überblick über mein Leben habe, haha.

    Ich drücke dich <3
    Paula
    http://www.laufvernarrt.de

    • Klara
      Kommentiert am 23 August um 11:58 Antworten

      Hi Paula, danke für deine lieben Worte! Der Punkt mit dem ‚Stress ist Kopfsache‘ finde ich super! Ich glaube, gerade in dieser schnelllebigen Branche, müssen wir uns das noch deutlicher vor Augen halten! 🙂
      Bussi, Klara

  • Anna-Lena
    Kommentiert am 09 August um 13:35 Antworten

    Ein sehr interessanter Blogpost, liebe Klara. Mich würde es sehr interessieren, wie du das „Umdenken“ umgesetzt hast! Also, welche neuen Wege du gegangen bist, welche neuen Strategien du entwickelt hast usw. Ich finde es sehr beeindruckend, deinen Weg beim #ProjectMe zu verfolgen, da ich mir auch gerne weniger Stress machen würde. Ich wünsch dir daher noch viel Erfolg und ein entspanntes Vorankommen auch weiterhin! 🙂

    • Klara
      Kommentiert am 23 August um 12:05 Antworten

      Vielen Dank für deine netten Worte Anna-Lena. 🙂
      Ich habe „einfach“ versucht darüber nachzudenken, was ich wirklich will und nach welchem GEfühl ich strebe und was ich vermeiden möchte. Es hilft, wenn man reflektiert und sich selbst viele offene Fragen stellt. Ich werde dazu aber auch mal einen Beitrag machen. 🙂

      Liebe Grüße,
      Klara

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