Warum du öfters mal alleine unterwegs sein solltest

Warum du öfters mal alleine unterwegs sein solltest

Ich liebe meine Freunde. Ich bin gerne unter Menschen. Ich verbringe sehr gern Zeit mit meinen Liebsten. Doch gleichzeitig bin ich auch gerne alleine. Alleine sein bedeutet nicht einsam sein. Alleine bedeutet Zeit für sich selbst.

Man muss nicht um die Welt reisen, um sich selbst zu finden und mal um Ruhe zu bekommen. Doch im stressigen Alltag, der mir ständigen Ausreden und den gleichen Inputs gefüllt ist, ist es schwer herauszufinden, was man wirklich will, was und wen man wirklich liebt und was man überhaupt vom Leben will. Es ist Zeit herauszufinden, wer ich bin. Zeit zu reflektieren, Zeit zu handeln, Zeit alle wunderbaren Seiten der Welt zu sehen und zu überlegen, wohin es einen wirklich zieht. Wir gehen verloren, wir suchen, dann finden wir.

Alleine reisen verändert die Perspektive

Ich bin noch nicht an die exostischten Orte der Welt gereist oder habe eine monatelange Reise auf einem anderen Kontinent gemacht. Trotzdem denke ich, dass ich durch viele Kurztrips, ein Auslandssemester und eigenständige Reisen einiges über mich selbst und über’s alleine reisen gelernt habe. Es erweiterten den Horizont. Es reget zum Nachdenken an. Es prägt. Alleine reisen verändert – die Perspektive, das Denken und das Selbstvertrauen.

Im Alltag haben wir ständig den gleichen, täglichen Einfluss. Zeitungen, TV, Radio, Eltern, Lehrer, Freunde, Partner und wenn wir dann auf die Idee kommen irgendwie, irgendwann, irgendwo etwas anders zu machen, bekommen wir ein sarkastisches Lächeln mit der Frage „Wirklich?“ aufgetischt. Mit diesen ständigen Stimmen um uns herum, ist es gar nicht so einfach heraus zu finden, was wir denn wirklich vom Leben wollen, was uns wirklich erfüllt und was uns wirklich zum Leuchten bringt.

Statt zu sagen, „reise alleine, damit du dich selbst findest“, könnte man es auch so ausdrücken: „Alleine reisen trägt dazu bei, dass du neu beeinflusst und inspiriert wirst und dass du mal in Ruhe über dein Leben und eine positive Veränderung nachdenken kannst.“

Einfach mal tun – einfach mal unterwegs sein

Im Nachhinein denke ich, war es nicht immer die Reise, die mich verändert hat.

Es war die Ruhe.

Wenn du im Flugzeug sitzt und über die Wolken blickst, wenn du beim Zugfahren aus dem Fenster schaust und eine neue Landschaft siehst, wenn du einen Spaziergang an einem unbekannten Ort machst und dabei voll und ganz im jetztigen Moment lebst, dann werde ich inspiriert. Kein Handy, kein Einfluss von außen, einfach keiner, der stören könnte. Nur ich und meine Gedanken. In diesen Momenten merke ich, dass ich den Moment voll und ganz genieße, dass ich mein inneres Gleichgewicht gefunden habe und ich fühle mich unglaublich dankbar.

Wenn ich dankbar bin, kann mich nichts aus der Ruhe bringen, denn Dankbarkeit übertrumpft alle Sorgen, die plötzlich gar nicht mehr so groß sind. Wenn ich neue Orte sehe, wenn ich Menschen sehe, denen es nicht gut geht, dann merke ich wieder einmal, wie gut es mir geht, wie sich meine innere Balance daduch einpendelt und wie glücklich ich mich schätzen darf.

“The best day of your life is the one on which you decide your life is your own. No apologies or excuses. No one to lean on, rely on, or blame. The gift is yours – it is an amazing journey – and you alone are responsible for the quality of it. This is the day your life really begins.”
–Bob Moawad

Eine Entdeckungsreise von anderen Menschen, die ihre Leidenschaft leben und ihre innere Balance gefunden haben.

Du bist der Durchschnitt der 5 Personen, mit denen du dich umgibst. Wenn ich jeden Tag mit den gleichen Leuten die gleichen Gespräche führe, werde ich mich nicht verändern. Wenn ich alleine unterwegs bin und auf mich alleine gestellt bin, treffe ich automatisch auf neue Personen. Vielleicht treffe ich auf Menschen, die tatsächlich ihren Traum leben, die mit sich selbst im Einklang sind und das tun, was sie wirklich wollen – wenn man diese Menschen trifft, dann passiert auch bei uns selbst eine Veränderung. Unser Horitzont öffnet sich. „Ist dies tatsächlich möglich? Kann ich mich echt trauen, meine eigenen Ziele zu verfolgen?“

 

Alleine unterwegs sein – im Wald, am Berg, in einer neuen Stadt, beim Reisen oder sonst wo. Wenn ich mal auf mich allein gestellt bin,

… werde ich selbstbewusster.

… lerne ich Probleme selbstständig zu lösen.

… werde ich unabhängig und somit wieder selbstbewusster.

… lerne ich Herausforderungen zu meistern.

… lerne ich mit mir selbst, mit meinen Gedanken und mit meinem Körper klar zu kommen.

 

Folge mir auf Instagram 🙂

And you no longer need an alarm clock to get you out of bed. You don’t need any more inspirational quotes on Facebook. You’ve finally realised that if you just take the tiny step outside the lines, it’s possible to spend your life just doing what you love and life is suddenly exciting again. That’s a part of finding yourself.

 

4 Kommentare
  • Jana
    Kommentiert am 10 Juli um 19:36 Antworten

    Liebe Klara,
    das ist ein total gelungener Beitrag. Super schön geschrieben und auf den Punkt gebracht. Ich liebe es, Zeit mit meinen Freunden zu verbringen, aber auch mal Zeit für mich zu haben. Bei mir war es auch das Auslandsjahr, in dem ich es besonders genossen habe, zu Anfang allein und später mit vielen tollen Leuten unterwegs zu sein. Es gibt einem noch einmal eine andere Perspektive…
    Viele Grüße, Jana

    • Klara
      Kommentiert am 11 Juli um 10:05 Antworten

      Hi Jana, vielen Dank für deine lieben Worte und für’s Feedback, freut mich sehr! 🙂
      Bei mir hat sich auch viel durch das Auslandsemester verändert, es ist einfach toll, mal alleine und ganz wo anders unterwegs zu sein.
      LG, Klara

  • Niko Juranek
    Kommentiert am 10 Juli um 20:38 Antworten

    Rückblickend kann ich nur bestätigen, dass die Zeit „alleine“ wohl die prägendsten Momente bisher brachte – bei mir war das eine spontane Reise nach Moskau über 17 Tage. Es war mega anstrengend (bzw. ungewohnt) zuerst, ohne diese ständigen Reuzüberflutungen aus Internet, TV, etc. (zum Glück gab’s noch Roaming 😉 ), nur mit sich selbst auszukommen – ich glaube, dass damit sehr viele ein Problem haben.
    Die neu kennengelernten Menschen, die entdeckten Orte, das anders erlebte Leben quasi als „Local“ wären so wohl nie in „gewohntem Umfeld“zustande gekommen. Toller Artikel von dir! 🙂

    Alles Gute, Niko

  • Andrea Mersol
    Kommentiert am 28 Oktober um 15:12 Antworten

    … es war reiner Zufall jetzt, dass ich über Deine durchaus bei mir selber erst vor kurzer Zeit erlebten aussagekräftigen Zeilen gestoßen bin … ich kann somit voll &ganz beipflichtend deinem interessanten Gemütsbericht von ALLEINSEIN *** SELBSTFINDUNG ***TIEFES IN SICH HINEINHÖREN und dabei total BEFRIEDIGENDES RUHEFINDEN *** wohlwollend zustimmen 😉
    Erst dadurch bekommt man meiner Meinung erst den gewissen Weitblick für’s WESENTLICHE im Leben !
    Liebe Grüße und ein herzliches Dankeschön ….

Schreibe einen Kommentar