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Volleyball Profispieler Clemens Doppler und Alexander Horst im Interview

Hallo meine Lieben! Ich hoffe euch geht es gut! 🙂
Heute habe ich wieder ein neues Interview für euch und zwar traf ich die beiden Profi-Volleyballspieler Clemens Doppler und Alexander Horst. Seit 2012 spielen sie als Team zusammen, sie waren bei den olympischen Spielen in Rio mit dabei und zählen zu den besten ihrer Sportart. Seid gespannt, was sie zu erzählen haben! 🙂

Interview mit Alexander Horst und Clemens Doppler

Was macht euch als Team stark?

Alexander: Wir spielen beide schon sehr lange Volleyball und haben uns dann vor 6 Jahren zusammen getan, weil wir die besten Spieler waren. Wir kennen uns auch schon sehr lange, denn wir haben auch früher schon gegeneinander oder miteinander gespielt.
Clemens: Wir ergänzen uns durch vor allem durch seine Heißblütigkeit und meine Diplomatie. Doch wir sind uns beide auch sehr ähnlich und Alphatiere. Da wir beide schon so lange dabei sind, wissen wir auch, wie der Hase läuft. Der wichtigste Faktor wäre wohl, dass wenn wir besser werden wollen, müssen wir mehr und besser trainieren als alle anderen. Die Erfolge der letzten Jahre haben wir uns hart erarbeitet und wir trainieren auch mit den besten Teams der Welt.

„Wir wussten schon immer, dass wir viel investieren mussten. Wir haben viel Geld in Trainer, Physiotherapheuten und in Trainingslager investiert, denn wenn man ein gutes Umfeld hat und mit tollen Teams trainiert, dann wird man besser.“ – Clemens Doppler.

Gibt’s auch mal Schwierigkeiten im Team?

Clemens: Manchmal versuch ich den Alex ein bisschen zu bremsen, damit er nicht zu viel in kurzer Zeit will, doch das kann manchmal auch was Gutes sein. Es ist ein tägliches lernen und ich bin sowieso der Meinung, dass man nie auslernt. Wenn man nur zu zweit ist, kann man nicht ausgewechselt werden, und man ist immer sich selbst und dem Spielpartner überlassen. Allerdings sind wir auch gar nicht so unterschiedlich, wenn’s mal kracht, dann kracht’s, aber dafür reden wir das in kürzester Zeit wieder aus.
Alex: Im Match hat man natürlich keine Zeit zum Reden. Wir haben aber beide das gleiche Ziel und kennen uns schon so lang und wissen, ob es einfach nur eine Überreaktion war, oder es wirklich ernst gemeint ist.

Was macht ihr kurz vor dem Wettkampf?

Clemens: Jeder Sportler wohl so kleine Ticks oder Routinen, doch je länger man dabei ist, desto weniger nervös wird man. Natürlich sind wir aufgeregt, doch das ist auch etwas Gutes, denn does erhöht die Konzentration. Wir besprechen die Taktik, wärmen gleich auf und wir beide haben den gleichen Tick – wir müssen mindestens 5x vor dem Match auf’s Klo (lacht).

Arbeitet ihr mit Mentaltrainer oder Sportpsychologen zusammen?

Alexander: Wir haben einen Sportpsychologen verstärkt vor Rio genützt, für ganz unterschiedliche Sachen. Wir haben es eher Team intern genützt, für Kommunikationssachen zum Beispiel, denn wenn man so viel Zeit miteinander verbringt, ist es wichtig, dass die Kommunikation und das Team steht.
Clemens: Wettkampfspezifische Sachen haben wir auch ein bisschen besprochen, doch wir beide sind fertige Spieler, für uns geht’s eher um’s Team und um die Kommunikation. Die anderen Dinge sind vermutlich wichtiger, wenn man jung ist und alles noch so neu ist. Bei uns geht’s eher darum, wie man Konflikte in kürzester Zeit lösen kann und um die Stärkung des Teams.

Was ist das beste für euch am Sport?

Clemens: Für mich ist es der beste Sport! Man reist sehr viel, denn dort wo andere Urlaub machen, dort arbeiten wir. Dafür gibt’s auch viele Entbehrugen, denn viel unterwegs sein bedeutet auch, dass man die Familie nicht so oft sieht.

Gibt es etwas, was ihr jeden Tag tun müsst?

Alex: Kaffee trinken. Sehr viel Kaffee trinken (lacht).

Habt ihr Erfolgstipps für uns?

Clemens: Wenn man einen starken Willen hat, ist das gut, doch trotzdem muss man mehr tun. Viele geben viel zu schnell auf. Es ist ganz normal, dass etwas nicht gleich funktioniert und man das wieder und wieder probieren muss. Wenn es nicht so wäre, dann gäbe es auch viel zu viele Weltmeister. Doch wie gesagt; durchhalten und nach Niederlagen wieder aufstehen und hart dafür arbeiten.
Alex: Dem gibt’s nichts mehr hinzuzufügen.

Stellt euch vor, ihr habt alles erreicht, was ihr erreichen wollt. Allerdings wird das alles gelöscht und niemand kennt euren Namen oder eure Erfolge, außer ihr selbst. Was sind eure wichtigste Message, die ihr auf ein leeres Blatt Papier schreiben würdet und somit euren Kindern, Enkelkindern und anderen Menschen weiter gebt?

Alexander: Fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen.
Clemens: Alles kommt im Leben zurück. Geduld ist eine der wichtigsten Tugenden.

Kooperation on a girls mind Selbstvertrauen & Motivation Sport

LadiesRun Graz mit voller Frauenpower!

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Am Wochenende fand wieder der LadiesRun in Graz statt und diesmal waren wir mit einem großen Team am Start! Frauenläufe sind irgendwie etwas anderes – es ist nämlich ein besonders schönes Feeling, wenn man mit anderen Mädels gemeinsam durch die Stadt läuft! 🙂

Im Herbst gründeten Dani & ich „On a Girl’s Mind“ – eine Community von Mädels, für Mädels. Es begann mit einem kleinen Gedanken im Kopf, dass wir etwas beitragen möchten und unsere Gedanken zum Thema Selbstvertrauen, Leidenschaft usw. mit anderen teilen wollten. Im Frühjahr starteten wir dann auch mit einem gemeinsamen Lauftraining. Das Ganze steckt noch ein wenig in Kinderschuhen, doch nun liefen wir in einem Team gemeinsam den 5km Lauf in der Grazer Innenstadt und hatten so viel Spaß daran! 🙂

Anita Active als unterstützender Partner

Für dieses Event wurden wir auch von Anita Active, die Sport-BH Firma meines Vertrauens, unterstützt und ausgestattet. Treue Leser meines Blogs wissen ja, dass ich seit bald 2 Jahren auf deren Sport-BH’s vertraue. Warum? Weil ich mich gerne und viel bewege, laufe, springe und viele verschiedene Sportarten teste. Pro Laufschritt bewegt sich  die weibliche Brust im Schnitt bis zu 9cm auf und ab und damit sich das Gewebe nicht ausdehnt (und weniger schmerzt) brauche ich einen BH, der auch bombenfest sitzt und nicht nur optisch ansprechend aussieht. Ein Sport-BH, der nicht richtig sitzt, kann unbewusst sogar ein Grund sein, dass man weniger Sport macht, einfach, weil’s unangenehm ist. Mehr Infos gibt’s in einem älteren Blogpost zum Thema Sport-BH, hier.

Die schönsten Momente waren..

.. dass 2000 Frauen und Mädchen am Start waren und gemeinsam die 5km durch die Stadt gelaufen sind.

.. dass unser Team aus 16 Mädels bestand, die einerseits nicht untschiedlicher sein könnten, und doch gibt es so viele Gemeinsamkeiten, die verbinden.

.. dass die Mädels endlich einen passenden Sport-BH gefunden hatten, der wirklich gut sitzt und die weibliche Brust vor all den auf- und ab Bewegungen schützt.

.. dass Kathi trotz Verletzungungen die 5km durch gebissen hat und ihr Ziel unter 30 Minuten deutlich unterboten hat.

.. dass Juliane seit unserem Training wieder regelmäßig läuft und Freude daran empfindet.

.. dass Jana uns allen davon gerannt ist und mit einer Zeit von 20 Minuten 10. Platzierte wurde!

.. dass Sandra zum ersten Mal 5km durchgelaufen ist und deutlich schneller, als im letzten Jahr war!

.. dass alle die Leistungen der anderen wertschätzen, weil wir alle auf einem unterschiedlichen Level sind, doch ein gemeinsames Team!

Zunächst war’s wie Weihnachten: es gibt nichts besseres als neue Sportbekleidung und einen neuen Sport-BH! 🙂

Ich machte wieder das Warm Up und bekam die Chance alle Mädels vor dem Rennen noch zu motivieren! 🙂



Fotos by Julian Koch

 

Ein schönes „Vor-dem-Rennen“-Bild, wo wir noch alle unverschwitzt waren. 😀

Freude vor dem Start!

Und dann ging’s auch schon los!

Wir nähern uns dem Ziel!

Geschafft! Und ein glückliches „Nachher-Selfie“ – wir sind super happy und stolz, dass wir das gemeistert haben! :-))

Danke an ANITA für die Unterstütung!

In Kooperation mit Anita Active.

 

Sport Tips Training

Beweglichkeit – Einfache Mobilisationsübungen für’s Büro

Beweglichkeit und Mobilisation

Es hat vermutlich jeder schon mal gehört, dass eine gewisse Beweglichkeit wichtig ist. Die große Frage ist warum? Und vor allem wie kann man seine Beweglichkeit verbessern? Auf diese Fragen liefert dieser Blogpost passende Antworten. Ein Beitrag von Sportphysiotherapeutin Michaela Gasplmayr.

Stundenlanges Sitzen im Büro

In der heutigen Zeit, bewegen sich leider viele Menschen zu wenig. Oft müssen stundenlange Arbeiten am Schreibtisch erledigt werden und man kommt einfach nicht dazu dem Körper ausreichend Bewegung zu gönnen. Das kann sich allerdings negativ auf den Körper und dessen Gesundheit auswirken.

Durch unzureichend Bewegung kommt es zu Verkürzungen in der Muskulatur und in Folge dessen zu einer schlechteren Beweglichkeit. Ein klassisches Beispiel dafür sind nach vorne fallende Schultern.
In der typischen Schreibtischposition ist man oft leicht nach vorne gelehnt. Umso länger man in dieser Position arbeiten muss, umso mehr beginnt man die Position zu adjustieren, um dem Körper ein wenig zu entlasten. Dabei wird der Rücken oft nach vorne gekrümmt und die Schultern nach vorne fallen gelassen.
Das Problem dabei ist, dass die hintere Muskulatur gedehnt wird, sie wird somit länger und flexibler. Die vordere Muskulatur wird allerdings nur selten gedehnt und somit entsteht eine Disharmonie der Beweglichkeit. Das bedeutet, dass die hintere Muskulatur zwar gedehnt ist, die vordere aber leider nicht. Diese Disharmonie kann dazu führen, dass die Schultern irgendwann gar nicht mehr in eine neutral Position gebracht werden können, weil die vorderen Brustmuskeln nicht mehr genug Beweglichkeit bieten.

Wenn Verkürzungen zu Schmerzen führen

Dieser körperliche Zustand kann dann leider einige Probleme mit sich bringen. Zum Beispiel kommt es aufgrund dieser eingeschränkten Beweglichkeit oft zu Rücken und Nackenschmerzen. Diese Schmerzen können zwar dann von Masseuren und Physiotherapeuten gelindert werden, aber die Ursache des Problems wird damit leider nicht behoben.

Übungen zur Mobilisation im Büro oder Zuhause

Um euch selbst ein paar Tools in die Hand zu geben, mit denen ihr Defizite in der Beweglichkeit minimieren könnt, findet ihr hier eine Übungsauswahl, die besonders nach längerer sitzender Belastung die beanspruchte Muskulatur entlastet und flexibler macht.

Übung Nr. 1 Langziehen

Diese Übung zielt auf eine Entlastung der Schultern und des Rumpfes bzw. der Wirbelsäule ab.
• Es wird eine aufrechte Sitzposition eingenommen
• Beide Hände werden über den Kopf gestreckt
• Abwechselnd wird eine Hand in Richtung Himmel gezogen
• Diese Bewegung insgesamt 10 Mal pro Seite wiederholen

Übung Nr. 2 Halswirbelsäulenmobilisation

Bei dieser Übung wird vor allem die Beweglichkeit der Halswirbelsäule verbessert.

• Es wird eine aufrechte Sitzposition eingenommen
• Unter- und Oberkörper verharren in dieser Position, die Bewegung findet nur oberhalb der Schultern statt
• Den Kopf langsamen in Richtung Brustbein bewegen, dabei Wirbel für Wirbel abrollen
• Dann den Kopf langsam in Richtung Rücken bewegen
• Diese Bewegung insgesamt 5-10 Mal wiederholen
• Die Bewegung nur soweit durchführen, wie ohne Schmerzen möglich ist

Übung Nr. 3 Brustwirbelsäulenmobilisation

Bei dieser Übung wird vor allem die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule verbessert.

• Es wird eine aufrechte Sitzposition eingenommen; dabei mit dem Gesäß in die Mitte des Stuhls rutschen und den Oberkörper von der Lehne nehmen
• Der Unterkörper bleibt ruhig und die Bewegung findet oberhalb der letzten Rippe statt
• Das Schlüsselbein langsam in Richtung Bauch bewegen, dabei wieder Wirbel für Wirbel abrollen
• Danach langsam wieder aufrichten und die Schultern in Richtung Gesäß bewegen
• Diese Bewegung insgesamt 5-10 Mal wiederholen
• Die Bewegung nur soweit durchführen, wie ohne Schmerzen möglich ist
• Der Kopf kann bei diesen Bewegungen mitgenommen werden

Übung Nr. 4 Lendenwirbelsäulenmobilisation

Bei dieser Übung wird vor allem die Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule verbessert.

• Es wird eine aufrechte Sitzposition eingenommen; dabei mit dem Gesäß in die Mitte des Stuhls rutschen und den Oberkörper von der Lehne nehmen
• Der Unterkörper bleibt ruhig und die Bewegung findet oberhalb des Beckens statt
• Die Brust langsam in Richtung Hüfte bewegen und dabei Wirbel für Wirbel abrollen; danach langsam wieder in die Ausgangsposition aufrichten
• Im Sitzen bewusst ein Hohlkreuz machen und dann wieder in die Ausgansstellung zurückkommen
• Diese Bewegung insgesamt 5-10 Mal wiederholen
• Die Bewegung nur soweit durchführen, wie ohne Schmerzen möglich ist
• Der Kopf kann bei diesen Bewegungen mitgenommen werden

Übung Nr. 5 Schultermobilisation

Diese Übung zielt auf eine bessere Beweglichkeit der Schultern ab.

• Es wird eine aufrechte Sitzposition eingenommen
• Die Finger auf die Schultern legen und die Ellbogen kreisförmig nach hinten bewegen
• Mit kleinen Kreisen anfangen und immer größer werden
• Insgesamt 15-25 Mal kreisen

Übung Nr. 6 Handflächendrehen

Diese Übung verbessert sowohl die Beweglichkeit der Arme und Hände, als auch die Mobilisation der Nerven die durch die Arme und Hände verlaufen.

• Es wird eine aufrechte Sitzposition eingenommen
• Die geraden Arme 45° vom Körper wegstrecken, den Brustkorb aufrichten und die Schultern zurückziehen
• Die Handflächen sind so weit wie möglich geöffnet und die Daumen zeigen nach hinten
• Danach die Handflächen so lange drehen, bis die Daumen wieder nach hinten zeigen
• Diese Bewegung 10 Mal wiederholen

 

Dieser Blogpost konnte euch hoffentlich eine Idee geben, wie es zu Verkürzungen in der Muskulatur kommt und mit welchen Übungen ihr diese Verkürzungen vorbeugen könnt. Regelmäßige Bewegungspausen sind vor allem nach langem Sitzen sehr wichtig und können dem Körper helfen mit neuer Energie bevorstehende Aufgaben zu meistern.

Um herauszufinden, ob auch euch stundenlanges Sitzen belastet könnt ihr mal ausprobieren diese Übungen zumindestens 3 x pro Woche durchzuführen. Nach jeder Einheit könnt ihr selbst beurteilen, ob ihr euch danach besser fühlt und nach 4 Wochen könnt ihr mal beurteilen, ob ihr bereits eine Verbesserung eurer Haltung erkennen könnt. 🙂

 

Interview Sport

Interview mit Andi Goldberger / Erfolgstipps & Mentale Stärke

Andi Goldberger Interview

Halli Hallo meine Lieben! Ich hoffe euch geht’s super. 🙂
Letzte Woche war ich in Fuschl und dort habe ich unter anderem den ehemaligen Profi-Skispringer Andi Goldberger getroffen. Er wird ebenfalls beim Wings for Life World Run mitlaufen und war gleich so lieb und hat mir ein paar Fragen beantwortet.

Andreas Goldberger zählt zu den erfolgreichsten und bekanntesten Skispringern. Er hat unter anderem dreimal die Vierschanzentournee gewonnen, sich Weltmeistertitel geholt und Medaillen bei den Olympischen Spielen gewonnen. Mittlerweile ist er Kommentator beim ORF und ebenfalls Botschafter für den Wings for Life World Run. Persönlich kann ich sagen, dass er wirklich so sympathisch ist, wie er im Fernseher rüber kommt. 🙂

Andi, was war deine größte Motivation und was hat dich an den Skisprungsport gefesselt?

Mich hat der Sport immer so fasziniert, man fliegt wie ein Vogel zu fliegen und das ohne künstlichen Antrieb. „In der Luft sein“, das hat mir immer am meisten getaugt. Gerade am Anfang war aber vor allem meine Freude am Sport meine größte Motivation. Dieser Sport, das Fliegen, hat mich einfach begeistert. Mit der Zeit sind dann auch die ersten Erfolge gekommen und die haben natürlich auch zur Motivation beigetragen, doch schlussendlich, stehen die Freude und die Begeisterung im Vordergrund.

„In da Luft sein, des hat ma immer am meisten getaugt!“ – Andi Goldberger.

Was hat dich so erfolgreich gemacht?

Ich wollte es einfach unbedingt machen – die Freude stand im Vordergrund! Du wirst nie erfolgreich sein, wenn du keinen Spaß daran hast. Mit der Zeit hatte ich auch Ziele, doch ich wollte einfach gut sein. Zudem habe ich einen starken Kopf und habe das, was ich wollte auch durchgezogen.

Wie bist du im Kopf stärker geworden, was hat dich mental gestärkt?

Ich hatte auch Mentaltraining und habe viel im Bereich Konzentration und Visualisierung gearbeitet, doch schlussendlich finde ich, dass der beste Mentaltrainer, der eigene Erfolg ist. Wenn der Erfolg eintrifft, weißt du nämlich, dass du es gut gemacht hast. Man braucht nämlich auch das Training, diese tägliche, harte Arbeit, denn diese gibt dir Selbstvertrauen für den Wettkampf. Es stärkt das Selbstbewusstsein beim Wettkampf, wenn du weißt, dass du vorher in die Arbeit und die Zeit investiert hast. Schlussendlich ist für einen Sportler nämlich das wichtigste am Tag X, wenn der Wettkampf da ist, auch voll da zu sein und die Leistung abrufen zu können.

Wie hast du mental trainiert und was hat dir dabei geholfen?

Ich habe zum einen Konzentrationsübungen gemacht und zum anderen bin ich ein sehr visueller Typ. Die Erklärungen habe ich oft nicht verstanden, doch wenn ich’s vor meinen Augen gesehen habe, dann habe ich auch gewusst, wie ich es umsetzen kann. Aus diesem Grund habe ich viel visualisiert, sprich, ich habe mir im Kopf alles vorgestellt, zum Beispiel, wie der Sprung aussehen soll und wie es sich anfühlt.

Was war deine größte Hürde und was hast du daraus gelernt?

Ich der Sportlerkarriere gibt es wohl nichts schlimmeres, als Verletzungen. Man wird dazu verurteilt, einfach mal nichts zu tun. Allerdings können Verletzungen auch etwas Gutes mit sich bringen. Der Körper braucht Erholung und man wird zur Ruhe gewungen und lernt geduldig zu sein. Zudem kann ich mich in der Zeit etwas anderem widmen und in dieser Zeit einfach verstärkt im mentalen Bereich gearbeitet. Dadurch bin ich technisch sogar besser geworden, denn ich habe viel visualisiert und dadurch meine Technik verbessert. Es gibt eigentlich nichts Schlechtes, was nicht auch irgendetwas Gutes mit sich bringt.

„Es gibt nichts schlechtes, was auch nicht etwas Gutes mit sich bringt.“

Hast du auch Tipps für junge Menschen?

Ihr braucht ein Ziel, eine Aufgabe. Doch ganz egal, ob man sportlich oder beruflich viel erreichen will, wenn man es nicht gern tut, dann hat es wenig Sinn und man wird nie richtig richtig gut werden. Zudem ist es wichtig zu lernen, wie man mit Rückschläge umgeht. Es gehört zum Leben dazu, dass man auch mal auf die Nase fällt. Doch wie gesagt, das wichtigste ist, dass man „a Gaude hat“, wenn man auf ein Ziel hinarbeitet. 🙂

 

Begeisterung, Freude, Leidenschaft – Andi Goldberger ist nicht der erste, der das zu mir gesagt hat. Der eigene innere Antrieb ist immer der beste und wenn Herzblut da ist, wird der Erfolg früher oder später kommen. Wie siehst du das? Was begeistert dich? 🙂

 

Andi Goldberger Interview Fitnessblog

Kooperation Sport Training

6 Möglichkeiten und Ideen, um draußen Sport zu machen

6 Möglichkeiten, um draußen Sport zu machen.

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Es ist warm, die Sonne scheint und der Sommer naht! Mich zieht es bei diesen Temperaturen automatisch nach draußen, vor allem auch, weil ich nicht lange still sitzen kann. Heute habe ich ein paar Vorschläge für euch, was ihr draußen alles so machen könnt und wofür nicht viel Equipment nötig ist. Somit brauchen wir kein teures Fitnessstudio, wir können trotzdem fit und stark werden und auch draußen kann ganz viel Abwechslung ins Training gebracht werden. Zudem verrate ich, welchen Sport-BH ich für diese HIIT-Workouts bevorzuge! 🙂

Draußen, wie drinnen gibt es unzählige Möglichkeiten, wie ich Sport machen kann. Das derzeitige Motto von Anita Active lautet #AnitaSixpack, weil der neue DeltaPad Sport-BH mit  6 spannenden Features ausgestattet ist (Mehr dazu hier). Passend dazu, stelle ich euch 6 verschiedene Varianten für Erholung und Sport vor.

 

 

1) HIIT auf den Treppen

Treppen gibt es so ziemlich in jeder Stadt, man kann sie kostenlos benützen und sich die kreativsten Übungen dazu einfallen lassen. Du kannst rauf springen, rauf krabbeln, rauf sprinten, auf jede zweite Stufe springen, Liegestütze machen, seitlich rauf laufen oder schnell nach oben gehen. Der Vorteil beim „Treppensteigen“ ist, dass die Beinmuskulatur und vorallem die hintere Muskulatur gekräftigt und gestärkt wird. Das gibt einen runden Popo. 🙂

Ich trage dabei den Anita Active Dynamix, weil der so super leicht ist, alles bei den Hüpfbewegungen sitzenbleibt und die überkreuzten Träger ein bisschen extra cool sind. 🙂

2) Hügelläufe

Anstatt flach zu laufen, wie es jeder tut, könnte man das Training mal in eine andere Richtung ausrichten. Es ist viel anstrengender und sollte es sehr steil werden, kannst du auch schnell gehen oder eine Wanderung machen. Der Aufstieg kann fordernd sein, doch wenn du mal oben bist, wirst du dir selbst danken und die Aussicht genießen und stolz auf dich selbst sein.

Eine Variation wären Bergsprints oder klassische Übungen einfach mal nach oben, anstatt auf ebener Fläche zu machen. Ein Video dazu gibt’s hier. 🙂

3) Wiesenworkout

Startpunkt: Das Eck eines Fußballfeldes, einer Wiese oder eines Parkes.
Zielpunkt: Das diagonale Eck auf der anderen Seite
Sprinte von einem Eck zum anderen mit voller Geschwindigkeit. Anschließend kannst du ganz langsam laufen oder zur anderen Seite der Breite gehen. Wenn du im anderen Eck angekommen bist, sprinte wieder zurück ins nächste Eck. Wiederhole diese Runde 4-6x.

Für noch mehr Herausforderung kannst du auch, bevor du ins nächste Eck sprintest, eine Kräftigungsübung für den Rumpf machen. Somit kombinierst du Kraft- und HIIT Training. Ein paar Übungen für die Rumpfstabilität findest du hier.

4) Yoga & Meditation

Es muss nicht immer Vollgas sein. Yoga ist gerade ein riesen Boom und ich verstehe warum. Eine lange Zeit ging es hauptsächlich darum, möglichst weit zu laufen oder möglichst schwere Gewichte zu stemmen. Mittlerweile geht die Tendenz zur inneren Ruhe und zum Wohlbefinden. Für mich ist eine Mischung ideal. Ich powere mich sehr gerne aus, doch durch das Sitzen am Schreibtisch und durch’s Sitzen im Zug/Flieger beim Reisen, merke ich, wie verspannt ich werde.

Yoga/Dehnen im Sonneschein, in der Natur, ist einfach wunderbar herrlich. Ich trage dabei den neuen Anita Active Deltapad BH, der einen angenehmen, breiteren Bund hat und wo man auch sicher keine Brustspitzen oder sonstiges durch sieht. 🙂

5) Eine Bank

Du findest weder einen Hügel, eine Wiese oder Stiegen in deiner Nähe? Wie wäre es mit einer simplen Parkpank? 🙂
Statt dem Fitnessstudio tut’s auch die Bank. Diese Übungen kannst du während einem Lauf einbauen oder einfach so im Park machen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

6) Laufbahn

Intervalle kann man überall laufen, doch irgendwie bekommt man hier ein etwas sportlicheres Feeling. Du kannst ein paar Übungen aus dem Lauf-ABC machen, du kannst Intervalle machen oder eine Art Crossworkout.

Laufe 400m und mache anschließend 10 Liegestütz und 10 Sit ups. Wiederhole den Zirkel 5x.

Übungen aus dem Lauf-ABC gibt’s hier.

Wie macht ihr am liebsten Sport? Seid ihr auch gerne draußen und habt weitere Vorschläge für mich? Ich freue mich auf eure Kommentare! 🙂

*Dieser Beitrag ist in schöner Zusammenarbeit mit Anita Active entstanden.

 

 

Sport Travel

Im Dirndl auf die Skier – Kästle Dirndl Skitag

 

Hallo meine Lieben! 🙂
Hier kommen ein paar Bilder vom Kästle Dirndl Skitag in Lech am Arlberg. Falls ihr euch gewundert habt, woher die ganzen Dirndl-Berg-Bilder herkommen: Hier kommt die Auflösung! 😀

Die österreichische Ski-Firma Kästle lud zum Dirndl-Skitag, was soviel bedeutet wie; „Wie gehen in Dirndl & Lederhose Ski Fahren.“ Mein Dirndl ist von der österreichischen Designerin Lena Hoschek und ich fühlte mich doch ein bisschen wie eine Prinzessin darin! 🙂

Ich möchte die Bilder für sich sprechen lassen.

Ca. 300 Teilnehmer machten sich bereit, um gemeinsam runter zu fahren. Es waren die unterschiedlichsten Dirndl zu sehen, fröhliche Gesichter lachten und jung und alt freuten sich auf den Tag.

So viel Tradition, so viele Mädels im Dirndl auf einen Haufen! 😀

Kurzes Interview.

Und weiter geht’s! 🙂

Meine neue, modische Kombination: Ski-Schuhe und Dirndl! 🙂

Und jump! 😀

Nachher gab’s noch Käsespätzle und den ganzen Tag konnte man die verschiedenen Modelle und neuen Kästle Skier testen. Ich blieb meinem Ski vom letzten Jahr noch treu. 🙂

Nun sitze ich im Bus Richtung Salzburg. Ich glaube, das wird noch ein ziemlich cooler und spannender Tag werden, darüber werde ich demnächst berichten, doch ein wenig seht ihr solange auf Instagram. 🙂

Ich verabschiede mich nun ins Osterwochenende und wünsche euch ein paar schöne, erholsame Feiertage. 🙂

Sport Training

Intervalltraining als neuen Trainingsreiz

 

Intervalltraining – Belastung & Erholung in der Trainingseinheit

Hi meine Lieben! 🙂
Den meisten ist wohl mittlerweile der Ausdruck „HIIT – High Intensity Interval Training“ ein Begriff. „Interval Training“ bedeutet, dass zwischen Belastung und Erholung abgewechselt wird und es ist eine Form des Ausdauertrainings. Während beim klassichen Ausdauertraining (z.B. langsames Laufen) die aerobe Grundlagenausdauer trainiert wird, trainiert man beim hoch intensiven Intervalltraining die anaerobe Leistungsfähigkeit (und die aerobe).

*Aerob: die Leistung kann aufgrund der Zufuhr von Sauerstoff relativ lange erhalten bleiben. Deine Grundlagenausdauer wird verbessert. Beispiel: Lange, langsame Läufe.

*Anaerob: Die Belastung ist höher, die Herzfrequenz steigt und der Sauerstoffbedarf ist größer. Hierbei kann der Körper nicht mehr auf auschließlich auf Sauerstoff zugreifen und die Energiebereitstellung erfolgt über (je nach Belastungsdauer) andere Prozesse im Körper. Das Training ist sehr anstrengend und man ermüdet schneller. Hierbei wird nicht nur deine Grundlagenausdauer verbessert, sondern dein Körper wird auf hohe Belastungen, wie z.B. Wettkämpfe, vorbereitet.

Ein neuer Trainingsreiz

Unser Körper ist ein schlaues, faules System. Sagen wir, du beginnst gerade mit einer neuen Sportart und läufst von nun an regelmäßig die gleiche Runde und das zweimal in der Woche. Anfangs wird deine Leistung ansteigen, du wirst schneller, das Laufen macht mehr Spaß und nach ein paar Wochen fällt es dir total leicht. Fast sogar so leicht, dass keine Herausforderung mehr da ist und du dich auch nicht mehr verbesserst. Dein Körper hat sich angepasst. Er weiß jetzt, wie er möglichst energiesparend diese Runde absolvieren kann, muss sich nicht mehr verbessern, weil er das, was von ihm gefordert wird, sehr gut und einfach schaffen kann.

Wir müssen den Körper schocken. Puff.

Wenn ich immer das Gleiche mache, wird immer das Gleiche passieren. „Einen neuen Trainingsreiz setzen“ bedeutet, dass ich den Körper mit etwas Neuem „schocke“ und somit neu fordere. Das kann alles mögliche sein. Ein Berglauf, eine neue, längere Runde, Sprints, Krafttraining, lange Intervalle, kurze Intervalle usw.

Intervalltraining

Das Intervalltraining kann dabei helfen einen neuen Trainingsreiz zu setzen. Zudem verbesserst du so deine anaerobe Leistungsfähigkeit und wirst unter hohen Belastungen leistungsfähiger. Zudem ist nachher auch ein Stoffwechsel im vollen Gange und dein ganzes System passt sich neu an.

Intervalltraining auf der Laufbahn

Natürlich musst du nicht auf der Laufbahn laufen. Diese Intervalle kann man überall machen, auch auf der Landstraße, Wiese oder am Laufband. Ich werde allerdings selbst ein wenig motiviert, wenn ich viele Sportler (wie es im Sportzentrum üblich ist) um mich herum habe und auch andere Athleten trainieren sehe.

  • Warm Up
    Laufe 10 Minuten locker ein. Anschließend empehle ich dir auch ein paar Übungen aus dem Lauf-ABC, damit auch deine Gelenke und die Muskulatur ein wenig extra auf die Belastung vorbereitet werden.
  • Training
    Das wichtigste beim Intervalltraining: Belastung & Erholung.
    Die Geschwindigkeit bei der Belastung sollte um einiges höher sein, als dein normales Lauftempo. Wenn du dir denkst „boah ist das anstrengend, ich schaffe kaum die Runde in diesem Tempo“, dann hast du das richtige Tempo gewählt.
    Dafür ist die Pause auch als Pause zu sehen und das Tempo ist deutlich niedriger als dein normales Lauftempo. Allerdings sollte die Pause auch nicht zu lange sein.Hier im Beispiel: Laufe 6x300m in hohem Tempo. Nach den 300m kannst du die 100m locker laufen oder auch gehen.
  • Cool Down
    Wichtig ist auch immer das Cool down, denn dadurch leitest du schon die Regeneration ein und du wirst am nächsten Tag weniger Muskelkater haben. Laufe langsam oder gehe zügig noch 10 Minuten aus.

LAUFINTERVALLE – VIDEO

 

Wings for Life World Run

Solltest du dich auch gerade auf den Wings for Life World Run (oder auf ein anderes Laufevent) vorbereiten, können dir diese Übungen dabei helfen, deine Kondition noch ein wenig zu verbessern! Auch ich bin mehr und mehr draußen, teste neue Übungen und trainiere meine Kondition! 🙂

*Beim Wings for Life World Run geht es darum auf das Thema Querschnittslähmung aufmerksam zu machen und das gesamte Startgeld geht in die Rückenmarksforschung.

Die Anmeldung und alle Infos zum Wfl World Run findest du hier und wenn du Lust hast, kannst du (nachdem du dich registriert hast) auch meinem Team beitreten. Wir können gemeinsam in Wien laufen oder auch du läufst ganz wo anders auf der Welt und bist trotzdem im Team! Hier geht’s zur Teamanmeldung. 🙂

 

 

Interview Kooperation Sport

Interview mit Alexandra Meissnitzer / Skitag in Flachau

Skitag in Flachau

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Vor kurzem war ich auf Entdeckungstour in Flachau, im wunderschönen SalzbugerLand. Ich traf dort auf Bloggerkollegin und Sportwissenschafterin Susi vom Blog Berhasen und gemeinsam machten wir uns auf Entdeckungstour im Skigebiet Flachau, Heimatstätte des berühmten Skiläufers Hermann Maier.

Dies geschieht im Rahmen eines Projektes, genannt „Meisis Reise durch’s Salzburgerland.“ Alexandra Meissnitzer, Weltmeisterin, Olympiamedaillen Gewinnerin und ORF-Moderatorin, war ebenfalls schon auf Entdeckungstour im Salzburgerland und ich durfte vor ein paar Wochen mit ihr sprechen. Sie war so lieb und hat mir ein paar Fragen beantwortet, die ich hier mit euch teilen möchte.

Interview mit Alexandra Meissnitzer

Alexandra, was hat dich am Skisport gefesselt und warum wolltest du Ski-Rennläuferin werden?

Ich habe mich einfach sehr für diesen Sport begeistert! In meiner Kindheit gab es nichts, was ich lieber machen wollte als Ski Fahren. Ich habe sehr früh damit begonnen, aber wusste nicht so ganz, wo das hinführen würde. Doch wenn man mit so viel Begeisterung dabei ist, dann kann etwas Großes entstehen. Mit 14/15 Jahren wusste ich dann, dass ich den Sport professionell ausüben möchte, denn wenn man etwas gern tut, dann wird man darin auch gut. Mit 16 hatte ich auch nie das Bedürfniss viel Party zu machen, denn der Sport gibt mir so viel mehr. Ich erlebte dadurch so viele Sachen, die mich glücklicher machen, als eine lange Disconacht. Ein weiterer Erfolgsfaktor war wohl auch, dass ich glücklicherweise im Jugendalter so ziemlich verletzungsfrei blieb.

„Man kann ruhig hohe Ziele haben, denn dann ist man auch bereit, mehr zu geben.“ – Alexandra Meissnitzer

Was war deine größte Hürde und deine größte Herausforderung?

Wie auch bei anderen, gab es auch bei mir Zeiten, wo einfach nichts geht. Vor allem nach meiner Knieverletzung wusste ich nicht, ob oder wie es weiter gehen würde. Ich trainierte viel weniger als alle anderen und doch sollte ich dann selbstbewusst am Start stehen und ein super Resultat bringen. Es ist hart, wenn du weißt, dass du nur ein Drittel von dem Umfang, was alle anderen trainiert haben, gemacht hast. Allerdings habe ich dadurch auch viel mitgenommen. Nun weiß ich, dass ich mich auf mich selbst verlassen kann, wenn es hart auf hart kommt. Dies nutze ich auch heute noch, wenn ich mal sehr viele Termine und lange Moderationen habe. Ich weiß, dass ich es schaffe, mit schwierigen Situationen umzugehen.

Was hat dir dabei geholfen und wie gehst du mit den Druck um?

Ich mache sehr viel im energetischen Bereich, doch ich finde es ist auch wichtig zu wissen, dass wir alle ganz verschieden sind und das individuell zu betrachten ist. Manche brauchen vielleich einen Mental Trainer, andere wiederum brauchen einen (Sport-)Psychologen. Wichtig ist nur, dass du deinen Weg findest und das tust, was du selbst brauchst, denn wenn man oben am Start steht und wenn es womöglich um die Olympia Medaille geht, kann man sich das nicht leisten, nicht alles zu geben und voll da zu sein. Man muss eine Methode finden, damit man lernt, mit den eigenen Schwierigkeiten umzugehen.

Nervosität ist auch etwas ganz normales, sowie Prüfungsangst. Allerdings darf man nicht dagegen ankämpfen, man muss es einfach nur zulassen. Es wird nämlich erst dann zum Problem, wenn wir verkrampft dagegen ankämpfen. Nervosität sollte mich nicht davon abhalten, eine gute Leistung zu bringen, sondern bereitet mich darauf vor.

Was ist deine persönliche Methode dafür?

Wie gesagt mache ich viel im energetischen Bereich und nachdem ich viel ausprobiert habe, habe ich Qigong für mich gefunden. Ich mache das jeden Tag in der früh, auch wenn es nur 5 Minuten sind, doch ich brauche das, um mich ausgeglichener zu fühlen und es tut meinem allgemeinen Wohlbefinden gut.
Ich bin von Haus aus eine Denkerin und deshalb ist es nichts für mich, wenn ich mir Matras oder sonstige Sätze vor dem Rennen einprägen würde. Das ist zu viel. Mich muss man nicht pushen, ich versuche eher runter zu kommen und dabei helfen mir Meditations- und Konzentrationsübungen.

Was sind deine top 3 Gewohnheiten?

Ich bin von Natur aus eine Frühaufsteherin, das würde ich als gute Gewohnheit bezeichnen. Zudem bin ich sehr konsequent und ich bin ein sehr positiver Mensch. Ich gehe generell vom Guten aus, denn auch die eigene Wortwohl ist sehr wichtig. Diejenigen, die viel schimpfen, senden sich selbst nichts Gutes.

Was macht dich als Gewinnerin aus und welche Tipps hast du für uns?

Ich muss schon sagen, dass ich auch ein gewisses Talent für den Sport mitbekommen habe. Man muss sich natürlich auch alles erarbeiten, doch es hilft, wenn ein gewisses Talent vorhanden ist. Anschließend kommen dann der Ehrgeiz und die Disziplin. Zudem halte ich nicht viel von dem Spruch „weniger ist mehr“. Mein Motto lautet eher: „Mehr ist mehr!

Wenn ich etwas erreichen will, dann muss ich auch viel tun, mehr als alle anderen. Es gibt Zeiten, da muss man einfach sehr hart zu sich selbst sein. Jeder hat seinen eigenen Rucksack zu tragen und jeder hat mal Schwierigkeiten. Ich versuche diese Hürden als Phase zu sehen, denn auch wenn es mal nicht so gut ist, so wird es wieder besser werden.

Meine Tipps: Man braucht einfach eine gewisse Ausdauer und viel Durchhaltevermögen. Die Disziplin ist gefragt, aber auch das eigene Bauchgefühl. Nur weil das für mich so passt, bedeutet das nicht, dass dies auch die richtige Methode für dich ist. Da muss man lernen auf sich selbst zu vertrauen.

„Mehr ist mehr. Es gibt Zeiten, da muss man einfach sehr hart zu sich selbst sein.“ – Alex Meissnitzer

 

*In Kooperation mit dem SalzburgerLand.

 

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Unterwegs im Zillertal mit Peak Performance

Hi meine Lieben! 🙂
Seit ein paar Tagen bin ich wieder in Graz und es ist sehr schön, mal ein paar ruhige Tage zu haben. Letzte Woche war ich zu einer Bloggerreise von Peak Performance ins Zillertal eingeladen. Ich freute mich sehr, denn ich kenne die Marke schon lange und war gespannt auf neue Abenteuer und neue Erfahrungen!

Sportlich unterwegs im Zillertal

Es war total schön und gleichzeitig auch etwas ungewohnt, dass mal eine super Bloggerreise fast direkt in meiner Heimat statt fand. Normalerweise reise ich nach Deutschland oder in eine größere Stadt, doch Peak Performance lud ins wunderschöne Tirol. Direkt nach der Ankunft ging es schon los und die schwedische Marke Peak Performance wurde uns präsentiert. Für die Interessierten: Während meines Auslandssemesters in Falun, Schweden, war ich mit Bekannten sogar in Åre, wo der Ursprung dieser Firma liegt. 🙂

Nach der Präsentation ging’s gleich sportlich weiter. Wir starteten mit einem kurzen Lauf, gefolgt von einem kurzen Zirkeltraining und Stretching. Zillertaler Bergluft, Training und coole Persönlichkeiten, was für ein Start!

In Action: Übungen aus dem Lauf-ABC. Passend dazu ging auch gestern ein Blogpost mit diversten Übungen aus dem Lauf-ABC online. Diese Übungen eignen sich super als Warm-Up und tragen zur Verbesserung der Koordination bei und helfen dir, einen ökonomischen Laufstil zu bekommen. Den Beitrag mit den Übungen aus dem Lauf-ABC findet ihr hier. 🙂

Kulinarische Speisen im Zillertal

Am Abend statteten wir gleich zwei Restaurants einen Besuch ab. Die Vorspeisen gab’s bei Georg Hauser im Nester und Hauptgericht (und eine Nachspeise hihi) gab’s bei Hannes Ebster in der Linde. Beide Restaurant sind absolut empfehlenswert! 🙂

Tag 2 – Sportliche Highlights

Früh klingelte der Wecker am nächsten Morgen, doch wer sagt schon Nein zu sportlichen Abenteuern in neuen Gebieten? Ich borgte mit ein paar Skier, Helm und Stöcke aus (zugegeben, ich wollte das ganze Material nicht im Zug mit schleppen) und ab ging’s auf die Piste in Mayerhofen.

Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit. Man sah kaum den Vordermann und auch beim Fahren fühlte ich mich ein wenig unruhig. Statt Vollgas wurde deshalb die Handbremse ein wenig angezogen, denn sonst kann’s ganz schön gefährlich werden, wenn man kaum etwas sieht. 🙂

Blogger Girls aus Deutschland:

Elena von Trainhard-EatwellNina von Berries and Passion (meine liebe Kollegin aus Österreich) – Angie von AngeliqueliniJulia von juliabreuing.com 🙂

Meine wunderbare Angie und ich <3

Bloggers on tour

Kennen gelernt habe ich auf dieser Reise auch einige neue Personen wie z.B. die Jungs von Maha-Lifestyle. Diese Jungs arbeiten super hart und leben den Skisport! Wenn dann Blogger und Youtuber aufeinander treffen, ist es total super, wenn man sich gegenseitig austauschen kann, sich gegenseitig bei der Content-Produktion unterstützt und zudem wird man wieder auf’s neue inspiriert. 🙂

Der Tag wurde sehr ereignisreich und aktiv. Nach einem leckeren Mittagessen in der Schneekarhütte ging’s weiter zum Golfclub Zillertal Uderns.

Wusstet ihr, dass ich mal Golf gespielt habe? Peak Performance ist natürlich im Skisport bekannt, aber auch unter den Golfern! Ich glaube ich war ca. 14-15 Jahre alt, als ich ein paar Kurse belegt habe. Leider hatte ich damals keine Geduld und der Sport war mir viel zu ruhig. Mittlerweile könnte ich mir gut vorstellen im Sommer, als Ausgleich, mal wieder auf den Platz zu gehen. 🙂

Fotos by Conny Marshaus

Der Schlag war ganz ok, oder? 😀
Danke Felix für’s Filmen und für die Gaudi! Für gewöhnlich herrscht Ruhe am Golfplatz, doch wir haben uns gegenseitig herausgefordert und uns dabei halb totgelacht! 😀

 

Und noch mehr Essen. Am zweiten Abend waren wir am Zillergrund beim Klaushof. Hier fühlte ich mich heimisch und die Gastfreundschaft wird groß geschrieben! Nach einem grandiosen Wiener Schnitzel bekam jeder von uns ein hausgemachtes Brot. Welcome to Austria. <3

Übernachtung in den Hochleger Chalets

Ich muss zugeben, am Anfang war ich ein wenig kritisch, als ich hörte, dass die Hälfte der Gruppe im Posthotel schläft und die andere Hälfte erst 15 Minuten rauf zu den Hochleger-Chalets fährt. Doch diese kleine Fahrt auf den Berg hat sich auf alle Fälle gelohnt!

Gemütlichkeit bekommt hier eine neue Bedeutung! Stellt euch einfach vor, ihr übernachtet mit Freunden auf einer Alm und habt eine schöne Zeit, nur das Ganze in Luxusformat! Im Chalet wartete hausgemachtes Brot auf uns, der Kühlschrank war mit den Basics gefüllt und am Morgen wird frisches Brot gebracht. Ich schlief mit Angie in einem Zimmer und teilte das Chalet mit Marius, Julian und Lea.

Unsere Frühstücksrunde 🙂

Danke Peak Performance & Danke an das Zillertal. 🙂

*Dieser Beitrag entsteht in Kooperation mit Peak Performance und dem Zillertal.

Sport Training

Lauf-ABC Übungen – Verbessere deine Koordination

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Letzte Woche ging es darum, wie du deinen Rumpf stärken kannst und wie ein starker Rumpf,  deine Laufgeschwindigkeit beeinflussen kann. Heute geht es darum, wie du mit Hilft von Übungen aus dem klassichen Lauf-ABC deinen Laufstil verbessern kannst und somit deine Laufgeschwindigkeit erhöhen kannst.

Verbesserung der Koordination

Früher (Schulzeit, Anfang Unizeit) habe ich wirklich sehr regelmäßig meine (Lauf-)Koordination trainiert. Einmal in der Woche hatten wir Schnelligkeitstraining und es war ein großer Teil des Warm-Ups. Ich habe es auch immer gemocht und auch vor einem Intervalltraining baue ich es jetzt noch gerne ein. Durch das regelmäßige Training wird der Laufstil ökonomischer und die Koordination wird verbessert. Es zählt zum Techniktraining und sollte nicht nur den Körper, sondern auch den Kopf ein wenig fordern.

Bei vielen Freizeitsportlern kann man Ausweichbewegungen beim Laufen beobachten. Die Hüfte sinkt nach unten, die Arme machen was sie wollen oder bewegen sich erst gar nicht oder die Ferse prellt mit aller Gewalt in den Boden. Die Übungen aus dem Lauf-ABC sind dafür da, um den Laufstil zu optimieren. Am Anfang können diese Übungen ganz schön fordernd sein und bei konzentrierter Ausführung sind sie auch anstrengend. Mit der Zeit wirst du besser und besser werden. 🙂

Wings for Life World Run

Solltest du dich auch gerade auf den Wings for Life World Run (oder auf ein anderes Laufevent) vorbereiten, können dir diese Übungen dabei helfen, deinen Laufstil noch ein wenig zu verbessern! Auch ich bin mehr und mehr draußen, teste neue Übungen und trainiere meine Kondition! 🙂

*Beim Wings for Life World Run geht es darum auf das Thema Querschnittslähmung aufmerksam zu machen und das gesamte Startgeld geht in die Rückenmarksforschung.

Die Anmeldung und alle Infos zum Wfl World Run findest du hier und wenn du Lust hast, kannst du (nachdem du dich registriert hast) auch meinem Team beitreten. Wir können gemeinsam in Wien laufen oder auch du läufst ganz wo anders auf der Welt und bist trotzdem im Team! Hier geht’s zur Teamanmeldung. 🙂

Ein paar wichtigen Punkte zum Thema Lauf-ABC:

  • Lauf-ABC = Koordinationstraining = Techniktraining.
    Beim Techniktraining, wenn unser Kopf gefordert wird, wollen wir konzentriert arbeiten. Aus diesem Grund werden die Übungen VOR der Anstrengung ausgeführt, sprich, nach dem Einlaufen kannst du direkt loslegen. Anschließend kannst du gerne noch laufen, doch da man nach dem Training müde ist, empfielt es sich, diese Lauf-ABC Übungen vor der Anstrengung zu machen.
  • Rumpf, Becken, Arme
    Laufen ist immer eine Ganzkörperbewegung und deshalb sollte niemals auf die Arme und den Oberkörper vergessen werden. Der Rumpf ist angespannt. Das Becken geht nach oben, stell dir einfach vor, jemand sieht dich mit einem unsichtbaren Seil deinen Körper nach oben. Die Arme schwingen neben den Körper, gerne etwas übertrieben (beim Training können wir gerne übertreiben, beim „normalen“ laufen ist es dann eh wieder weniger), natürlich links und rechts am Rumpf vorbei.
  • Laaaaaaaaangsam
    Die Bewegung selbst, sprich, der Fuß, der nach oben geht (z.B. bei den Skippings), soll schnell nach oben gehen. Doch die Geschwindigkeit nach vorne ist langsam. Das hier ist kein Wettrennen, ganz egal, wie lange du brauchst, die Geschwindigkeit deines Beines steht im Vordergrund, nicht die Laufgeschwindigkeit.
  • Die Übungsausführung steht im Fokus
    Arbeite konzentriert und teste dich langsam voran. Es ist nicht einfach, doch mit der Zeit werden die Fortschritte kommen. Viel Spaß beim Testen! 🙂

Video und Übungen zum Lauf-ABC

  • Wärme dich 10 Minuten auf, indem du locker läufst oder schnell gehst.
  • Wiederhole jede Übung 2x (also 2x30m lang). Teste dich beim ersten Mal vorsichtig heran und bei der nächsten Runde versuchst du sie konzentierter auszuführen.
  • Mache die Übung ca. 30m lang und gehe anschließend zurück zur Startlinie.
  • Denk daran: Es geht nicht darum, die 30 Meter so schnell wie möglich zu absolvieren, sondern die Übung konzentriert und sauber zu machen.
  • Viel Spaß! 🙂

Übung 1 – Ausfallschritte nach vorne

Diese Übung ist vor allem da, um die Muskulatur zu stärken. Achte darauf, dass dein Becken stabil bleibt und nicht zur Seite kippt. Der Abruck sollte kräftig sein und der Oberkörper bleibt gerade nach oben und wackelt nicht zur Seite.

Übung 2 – Skippings mit einem Bein

Versuche ganz locker, am Stand, von einem Bein zum anderen zu hüpfen. Anschließend hebst nur ein Bein nach oben und das andere bleibt in der natürlichen Übung. Diese Übung ist gar nicht so einfach am Anfang. Wenn du es nocht nicht schaffst, ein Bein bis zum rechten Winkeln zu bekommen, dann starte ganz locker und versuche erstmal die Bewegung auszuführen.

Übung 3 – Seitlich übersteigen

Stell dich seitlich hin. Das hintere Bein geht zuerst vorne, über das vordere Bein drüber und anschließend überkreuzt es hinten. Bei der Vorwärtsbewegung ist es wichtig, dass die Hüfte  weit nach oben kommt.

Übung 4 – Fußgelenkssprünge

Streck deinen Körper, gerade Haltung. Nun machst du kleine Sprünge, nur aus dem Fußgelenk heraus. Springe bewusst vom Ballen ab und beuge das Sprunggelenk, nicht zu sehr die Knie oder die Hüfte.

Übung 5 – Skippings (Kniehebelauf) ganze Bewegung

Bring deine Knie nun so weit nach oben, wie du es schaffst. Das Becken bleibt oben (nicht nach unten hocken, als würdest du am Klo sitzen) und die Arme machen eine große Bewegung mit. Diese Übung ist ganz schön anstrengend. Wichtig ist hierbei, dass die Knie schnell nach oben kommen. Die Geschwindigkeit nach vorne sollte dafür langsam sein.

Übung 6 – Hopserlauf

Kannst du dich noch erinnern, wie du als kleines Kind über die Wiese gehopst bist? Hier kommt der Hopserlauf! Nur diesmal mit mehr Abdruck nach oben, das Knie geht nach oben und der entgegengesetzte Arm.

Viel Spaß beim Ausprobieren und teile mir gerne mit, wie es war! 🙂

 

Kooperation Sport Travel

Wie du auch beim Reisen gesund und stark bleibst

Halli Hallo meine Lieben! Ich hoffe euch geht’s super!
Ich melde mich gerade aus dem Zillertal und bald geht’s wieder zurück nach Hause. Es fühlt sich ein wenig irreal an, wie sich das Leben drehen und wenden kann. Im Herbst 2015, noch während meines Auslandssemesters in Falun, Schweden, fing das Ganze mit den (beruflichen) Reisen an und mittlerweile ist es fast schon alltäglich. Ich freue mich jedes Mal und bin total dankbar für alle Erfahrungen. 🙂

Ich weiß noch, als ich anfangs eigentlich absolut keinen Plan hatte, wie das alles so funktioniert oder wie ich damit umgehen soll. Zudem war meine miserable Planung dafür verantwortlich, dass ich öfters krank wurde. Ich habe auf meinem Weg sehr viel (über mich selbst) gelernt und möchte meine Erfahrungen, wie ich trotz Reisestress gesund und stark bleibe, hier mit euch teilen. 🙂

 

Wie du auch beim Reisen gesund und stark bleibst

  • Investiere in dich selbst (Budget- und Persönlichkeitsplanung)
    Reisen macht müde. Das wollte ich mir anfangs wirklich nicht eingestehen, doch es bedeutet immer ein wenig mehr Stress und Aufwand unterwegs zu sein, anstatt Zuhause im Home Office zu sitzen. Ich kann natürlich nicht über mein Budget planen, doch was ich eigentlich sagen will: Plane anhand deiner Persönlichkeit und investiere in dein Wohlbefinden. Ich bin ein Mensch, der sehr viel Ruhe und Zeit für sich selbst braucht und tendiere dementsprechend in die introvertierte Richtung. Es macht mir Spaß, wenn ich unterwegs bin und viele Menschen treffe, doch gleichzeitig raubt mir meine Kräfte und wenn ich keine Zeit für mich bekomme, werde ich innerlich unruhig und ungemütlich. Auch wenn die beruflichen Reisen von den Unternehmen, mit den ich kooperiere, bezahlt werden, so bezahle ich selbst manchmal eine extra Nacht dazu, damit ich nicht innerhalb 24h von A nach B und wieder zurück reise. Ich gönne mir auch mal ein Taxi, damit ich mehr Zeit (für Schlaf, für mich) habe, ich verabschiede mich früher vom Abendessen, damit ich nicht zu spät ins Bett komme und achte auf mein Wohlbefinden. Lerne dich selbst kennen, was brauchst du?

 

  • Sport ist trotzdem möglich – Nie ohne meine Laufschuhe!
    Wenn ich viel unterwegs bin, trainiere ich zwar weniger intensiv, weil ich nicht zum Boxen oder CrossFit gehen kann, aber so ganz ohne Sport geht es auch nicht. Während den Reisen trainiere ich nicht unbedingt, um meine Kondition oder um meine Leistung zu verbessern, sondern um mich gut zu fühlen! Meistens brauchen wir gar keinen Kaffee, der unsere Energie nach dem stickigen Flug nach oben treibt, sondern frische Luft und ein paar Endorphine, die durch den Körper gepumpt werden. Auch wenn du kein/e Läufer/in bist, so empfehle ich dir ein bequemes Paar Schuhe, welches du für einen gemütlichen Spaziergang nützen kannst. Die frische Luft ist der beste Energiebooster!

  • Eine Zahnpasta, die unsere Abwehrkräfte stärkt
    Klingt irgendwie cool, oder? Ich möchte nicht viel extra Krimskrams mitschleppen, wenn ich mal wieder eine Zeit lang aus dem Koffer lebe, doch eine Sache, ist natürlich immer mit dabei: Zahnpasta! Warum also nicht dieses unerlässliche Essential mit einem kleinen Extra verknüpfen, um die eigenen Kräfte zu stärken? Die Zendium Zahnpasta enthält extra sanfte Inhaltsstoffe, sowie milde Schaumbildner, die das Zahnfleisch und das empfindliche Gewebe im Mund nicht irritieren. Dadurch wird der Geschmackssinn direkt nach dem Zähneputzen nicht beeinträchtigt und das leckere Hotelfrühstück schmeckt trotzdem! 🙂

„Zendium Zahnpasta wirkt anders, da sie keine antibakteriellen Wirkstoffe gegen Zahnbelag enthält. Sie wirkt im Einklang mit der natürlichen Mundflora und enthält Enzyme und Proteine, die der Mund zur Abwehr von Bakterien verwendet. So schützt Zendium den Mund, stärkt die eigene Mundflora und ist somit auch für die Stärkung der natürlichen Abwehrkräfte verantwortlich. Bei jedem Zähneputzen macht Zendium den Mund widerstandsfähiger gegen die Ursachen von Karies, Zahnfleischproblemen und schmerzempfindlichen Zähnen.“

 Durch die Klimaanlage im Flugzeug oder auch im Zug, durch die trockene Luft werden unsere Schleimheute angreifbarer. Ich verwende keine Nahrungsergänzungsmittel und nehme deshalb lieber eine Zahnpasta, die ich eh in den Koffer packen „muss“, die mit einem kleinen Extra verstärkt ist, mit. 🙂

  • Bewusst gute Entscheidungen treffen und extra viel trinken
    Wir wissen doch eigentlich alle, dass wir uns gesund ernähren sollten, oder? Alles liegt in unserer Hand, unsere Entscheidungen und was wir zu uns nehmen. Die ganzen Naschereien, die gefühlt überall sind, können sehr verlockend sein und ich weiß, wovon ich spreche! 😉
    Doch gerade wenn ich unterwegs bin, ein wenig mehr Stress habe als gewöhnlich und der Flughafen und die Züge nur so von fremden Menschen und fremden Bakterien wimmeln, ist es wichtig, ein wenig extra auf mich zu achten. Ich habe immer eine leere Trinkflasche mit, die ich nach der Security Kontrolle wieder auffülle und versuche am Reisetag ein wenig extra Vitamine in Form von Obst und Gemüse zu mir zu nehmen und bewusst gute Entscheidungen zu treffen.

Noch ein paar Kleinigkeiten, die nicht fehlen dürfen:

  • Eine Powerbank. Mittlerweile habe ich alle Tickets am Handy und es brach nicht nur einmal eine kleine, innere Panik aus, als der Akku kurz vor dem Sterben war. Eine aufgeladene Powerbank ist mittlerweile unerlässlich.
  • Ohrenstöpsel und eine Augenmaske. Ich kann einfach besser schlafen, wenn es ruhig und dunkel ist und in neuen Hotels weiß man ja nie, ob’s da nicht auch mal laut in der Nacht wird.
  • Kopfhörer. Nie ohne Musik. Nie.
  • Ein Ausweis.
  • Eine warme Jacke. Das Wetter kann manchmal sehr überraschend sein und auch im Flieger wird es mal kalt.

Nach der Reise ist es doch immer am schönsten, wenn man wieder nach Hause kommt. 🙂
In Kooperation mit Zendium.

Allgemein Sport Training

Rumpfstabilität für Läufer / Kräftigung Bauch, Rücken, Rumpf

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Ich hoffe euch geht’s super! Ich bin über’s Wochenende bei meinen Eltern und morgen fahre ich weiter ins Zillertal. Es ist so schön, wieder Zeit in den Bergen zu verbringen. 🙂

Bei uns wird es wärmer und wärmer und wenn die Sonne scheint, gehe ich am liebsten raus in die Natur. Wie ihr wisst, laufe ich seit den letzten Wochen wieder ein wenig mehr und als stolze Botschafterin für den Wings for Life World Run, bereite ich mich natürlich auf diesen Lauf vor! 🙂

*Beim Wings for Life World Run geht es darum auf das Thema Querschnittslähmung aufmerksam zu machen und das gesamte Startgeld geht in die Rückenmarksforschung.

Die Anmeldung und alle Infos zum Wfl World Run findest du hier und wenn du Lust hast, kannst du (nachdem du dich registriert hast) auch meinem Team beitreten. Wir können gemeinsam in Wien laufen oder auch du läufst ganz wo anders auf der Welt und bist trotzdem im Team! Hier geht’s zur Teamanmeldung. 🙂

Rumpfstabilität für einen kräftigen Rumpf und optimaler Kraftübertragung

Eine starke Rumpfstabilität bei Läufer ist deshalb wichtig, weil sie zu einem ökonomischen und effizienten Laufstil beiträgt und vor Verletzungen schützt. Wenn mein Rumpf gekräfigt und gestärkt ist, dann werden die Kräfte, die ich mit meinem Fußabruck erzeuge, effizienter in den Vortrieb übertragen, anstatt, dass sie verpuffen. Je besser ich die Kräfte übertragen kann, desto schneller kann ich laufen. Die Rumpfstabilität führt also auch zur Steigerung der Laufgeschwindigkeit (natürlich nur, wenn meine Kondition durch regelmäßiges Training auch besser wird).

Nach längeren Läufen oder am Ende eines Wettkampfes wird man müde und oft kann man beobachten, wie viele Läufer in ein Hohlkreuz verfallen oder wie das Becken zur Seite kippt. Der Laufstil wird ineffizienter (es sieht auch nicht mehr schön aus) und es kann dadurch auch zu Verletungen kommen. Zudem hilft ein trainierter Rumpf gegen Seitenstechen.

Ich bevorzuge klassische Halteübungen, sprich „Stabiübungen“, da sie dem aufrechtem Gang näher kommen, als gewöhnliche Sit Ups. Wichtig ist auch, dass man den Rumpf als komplettes Paket sieht und nicht nur den Bauch trainiert. Auch unserer (unterer) Rücken und die seitlichen Bauchmuskeln sind ein wichtiger Teil für eine stabile Rumpfstabilität.

Rumpfstabilität für Läufer – Kraftzirkel für den Rumpf

Im Video findest du 6 Übungen (auch nochmal unten abgebildet).
Wir machen das Training in Form eines Kraftzirkels. Leg dir eine Matte, eine Trinkflasche und eine Stoppuhr (oder das Handy) bereit.

Belastungszeit: 40 Sekunden
Pause: 20 Sekunden

In den 40 Sekunden geht es nicht darum, dass du möglichst viele Wiederholungen machst, sondern diese lieber langsam, dafür konzentriert und bewusst ausführst. Bei der Rumpfstabilität steht die Qualität, nicht die Quanität im Vordergrund. Die Übungen kannst du jederzeit und überall machen. Wiederhole den kompletten Zirkel 3x.

Videoanleitung Rumpfstabilität für Läufer

Kraftzirkel nochmal erklärt

  • Kommandos
    Ausgangsstellung: Liegestützposition mit gestreckten Ellbogen, das Gewicht ist über den Armen. Gib nun einen Arm nach unten und setze den Unterarm auf den Boden ab. Folge mit dem nächsten Arm bis du in einer klassischen Plankposition bist. Nun geht ein Arm wieder nach oben und der Ellbogen wird gestreckt, der nächste Arm folgt gleich darauf. Wichtig ist hierbei, dass der Rumpf stabil bleibt und das Becken nicht durchhängt.

 

  • Käfer
    Starte mit den Händen und den Knien auf den Boden. Der Blick geht nach unten. Hebe nun den linken Arm und das entgegengesetzte, rechte Bein. Mach deinen Körper lang und strecke das Bein und den Arm. Führe nun beide Körperteile langsam zum Rumpf, so dass sie sich ganz leicht berühren. Strecke nun wieder den Arm und das Bein. Wechsle die Seite nach der Hälfte der Zeit.
  • Wichtig: Führe die Übung langsam und sauber durch.

  • Brücke
    Lege dich auf den Rücken, die Lendenwirbelsäule liegt am Boden auf und die Fersen sind fest im Boden. Hebe nun das Becken, damit dein Rumpf eine Gerade bildet. Halte kurz die Spannung und senke das Becken wieder nach unten, aber berühre nicht die Matte. Hebe wieder das Becken.

  • Liegestütz Climbers
    Starte in der Liegestütz Ausgangsstellung. Die Hände sind am Boden, die Ellbogen ausgestreckt, der Oberkörper geht ganz leicht über die Arme. Hebe nun ein Bein und halte die Spannung im Rumpf. Das Becken soll nicht zur Seite kippen. Führe nun das gleiche Bein zur Brust und anschließend führe es wieder in die Streckung nach hinten. Nach der halben Zeit kannst du das Bein wechseln.

  • Seitliche Bauchmuskeln
    Lege dich zur seite und stütze dich auf den Ellbogen und auf den Unterarm ab. Hebe nun das Becken und lass es vorsichtig wieder nach unten.

  • Liegestütz
    Klassische Liegestütze. Ja, auch starke Arme sind beim Laufen von Vorteil und diese Übung stärkt den gesamten Körper. Gerne kannst du auch auf die Knie gehen, wichtig ist nur, dass du möglichst tief nach unten gehst und dabei auch die Spannung im Rumpf hälst. Der Bauch ist hier wie ein Brett und soll somit nicht durchhängen.
  • Viel Spaß! 🙂

Allgemein Sport Travel

Abenteuer am Holmenkollen, Oslo

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Ich hoffe euch geht’s super! Nach ein paar tollen Tagen in Oslo, bin ich wieder in Graz. Ich war zusammen mit ODLO beim Ski Festival am Holmenkollen. Was für ein tolles Event!

Angekommen sind wir am Freitagabend und wurden direkt von dieser traumhafen Aussicht begrüßt. Wir waren eine kleine, internationale Gruppe, bestehend aus einer Bloggerin aus England, einer Journalistin aus Italien, ein Journalist aus der Schweiz und Bruno, Antoine und Jonatan vom Odlo Team. Am ersten Abend genossen wir die Aussicht und waren kurz im Stadion, wo am nächsten Tag die Wettkämpfe stattfinden würden.

Odlo ist Hauptsponsor beim Holmenkollen Skifestival und aus diesem Grund wurde auch diese kleine Reise für uns veranstaltet. 🙂

Am nächsten Tag gingen wir recht früh zum Areal, um uns die Wettkämpfe anzusehen. Man merkt, dass man in Skandinavien ist, wenn es Elchburger und Zimtschnecken gibt. 🙂

Zunächst am Programm: Das 50km Rennen im klassichen Langlaufen der Herren. Abgesehen von den Olypmischen Spielen und Weltmeisterschaften, ist das 50km Rennen der Herren eine weitere Köningsdisziplin. Im (österreichischen) Skisport könnte man das wohl mit der Abfahrt in Kitzbühel vergleichen.

Im VIP Zelt gab’s dann Lunch. Die Sonne schien wunderbar herrlich und dies kommt zu dieser Zeit nicht oft in Oslo vor. Was für ein Glück hihi! 🙂

Und anschließend machten wir uns auf den Weg zum höchsten Punkt: Auf zur Skisprungschanze!

Hautnah sahen wir wie sich die Skispringer vorbereiteten und sich anschließend in die Tiefe stürzten!

„I-bin-ziemlich-beeindruckt-des-würd-i-mi-nie-trauen“-Selfie. 🙂

Team Österreich <3

Team Norwegen 😀

Der höchste Aussichtspunkt am Holmenkollen und wir ganz oben, im herrlichen Sonnenschein mit Ausblick über Oslo. Magischer Moment!

Zwischendurch führten wir auch Gespräche mit dem Nationalteam Trainer der Schweizer Langläufer und mit einem Trainer vom französischen Skispringer Team.

„Ein Athlet, der es bis nach ganz oben schaffen kann, braucht dieses Feuer in sich. Die Leidenschaft für den Sport. Natürlich spielen noch ganz viele andere Faktoren eine Rolle, doch der Athlet steht im Vordergrund.“ – Philip Furrer, Trainer des Schweizer Nationalteams

Hier sieht man die Busse der Teams. Da drinnen werden die Skier gewachselt. Wisst ihr, wie viele Skier ein Profiathlet bei einem Rennen mit hat? Bis zu 35 verschiedene Ski! Ausgewählt, welches Paar beim Rennen verwendet wird, ist dann abhängig von den Bedingungen.

Auch mit dem französischen Profi Skispringer Vincent Descombes Sevoie haben wir kurz gesprochen. Vom Boden, aus dem Stand heraus, springt er bis zu 1,45m hoch, er ist ein absoluter Adrenalinjunkie und hat somit keine Angst vor dem Springen. „Bei diesem Sport ist es am besten, wenn man einfach den Kopf und das Denken ausschaltet. Eigentlich ist es ganz einfach, du startest ganz oben und landest ganz unten. Zudem passieren viel weniger Unfälle, als im Skisport. Ich konzentriere mich auch mich selbst, denn dies ist nicht der Sport, um Angst zu haben. Ich habe Hilfe von verschiedenen (Mental-)Coaches, aber schlussendlich bin ich es, der die Arbeit machen muss.“

Ich habe ganz viele Eindrücke von dieser kurzen Reise mitgenommen. Ich habe wieder viele wunderbare Menschen getroffen, viel gelernt und viel gesehen. Nun bin ich 3 Tage in Graz, bevor es wieder mit dem nächsten Trip Richtung Deutschland weiter geht. 🙂

 

Einen Rabattcode für die ODLO SS17 Kollektion gibt’s auch. Ihr bekommt mit dem Code Odlo100Klara 20% auf die neue Sommerkollektion! Ihr findet sie hier. 🙂

 

*Vielen Dank an Odlo für die wunderbare Reise und Einladung.

 

Selbstvertrauen & Motivation Sport

Warum dein Durchhaltevermögen wichtig ist

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Ich sitze in Düsseldorf am Flughafen (am Boden, weil ich eine Steckdose gesucht habe) und warte auf’s Boarding. Nach einem Wochenende in Oslo geht’s wieder zurück nach Graz. Im Bus auf den Weg vom Hotel zum Flughafen, war ich hundemüde und sobald der Busfahrer los fuhrt, lehnte ich meinen Kopf zum Fenster und nickte sofort ein.

Überlegung

Beim Einchecken am Flughafen überlegte ich dann: „Hm, über was werde ich denn heute bloggen?“ – In meinem Kopf springte ein hüpfendes Äffchen auf und ab und somit bekam ich keine Antwort auf meine Frage. Mein Kopf war leer, denn von Montag bis Sonntag war volles Programm. Doch dann in einem ruhigen Moment, als ich gerade durch’s Fenster blickte, kurz inne hielt und auf’s Flugzeug blickte, kam es mir: Was hat mich dieses Wochenende am meisten inspiriert? Worüber habe ich mit Profiathleten und Profitrainer gesprochen? Über’s Durchhaltevermögen.

In Oslo, beim Ski Festival am Holmenkollen, war die Weltelite des Skispringens und Langlaufens vor Ort. Auch im Laufe der Woche hat mich das Thema beschäftigt, da ich zum einen mit meinen guten Freund Niko über ähnliche Dinge sprach und zusätzlich bekam ich diese Woche mehrmals eine Bestätigung dazu. Wir alle haben Rückschläge und manchmal fragt man sich „Oh Mann.. warum mache ich das eigentlich?“ – Doch genauso gibt es dann auch die positive Bestätigung: „Yes! Genau des wegen! Ich liebe es!

Ein innerer Tornando

Wenn mich etwas begeistert, bin ich Feuer und Flamme, in meinem Kopf geht’s rund wie in einem Tornado und ich kann mich nicht mehr bremsen. Irgendwann merke ich dann, dass ich erschöpft bin, keine Lust mehr für irgendwas habe und die Batterien leer sind. Dies ist der Moment, wo das Durchhaltevermögen gefragt ist. Es ist schön etwas zu machen, wenn’s gut läuft, doch was macht man, wenn die erste Hürde, dann die nächste und nächste kommt?

Wenn’s wirklich so einfach wäre, würde es jeder machen.
Fakt ist, nichts (auf hohem Niveau) ist einfach.
Theoretisch kann es ganz einfach wirken: Ja.
Praktisch: Nope.

Dank dem Sport

Durchhaltevermögen habe ich vor allem durch den Sport gelernt. Der menschliche Körper ist sehr faszinierend, wir sind alle so unglaublich individuell und Veränderung braucht einfach Zeit. Es wäre schön, wenn wir nach 2 Trainingseinheiten schon eine Kondition wie ein Profiathlet hätten oder nach einer Woche im Fitnessstudio schon die Muskeln zu sehen wären. Cool wäre auch, wenn ich nach einem Blogpost schon super viele Leser und Aufträge gehabt hätte. Schön wäre auch gewesen, wenn ich nach zwei Artikel auf Wikipedia das Wissen für mein Ebook im Bereich Persönchlichkeitsentwicklung gehabt hätte. Ach Gott, wenn es doch so einfach wäre..

Ich ärgerte mich jedesmal, als ich beim Wettkampf nicht vorne mitmischen konnte und verstand einfach nicht, dass die Besten einfach schon viel mehr Trainingsjahre hinter sich hatten. Mittlerweile bin ich schlauer und kann mein Wissen in meiner Branche anwenden. Unzählige Podcasts, Artikel im Internet, Büchern und (Online) Kursen von Coaches später, haben mich das gelehrt, was ich jetzt kann und weiß. Natürlich startet es nur in der Theorie. Wissen ist ganz gut, doch nur angewandtes Wissen ist Macht.

Langfristig gesehen

Wir können mit dem besten Talent geboren werden, doch sobald wir faul werden, kann uns ein fleißiger Athlet mit mehr Durchhaltevermögen überholen. Langfristig gesehen, kommt es nicht darauf an, wer die besten Voraussetzungen hat, sondern wer nach der nächsten Niederlage wieder aufsteht und weiter macht. Ich glaube, ich habe schon öfters versagt, als andere das überhaupt probiert haben, doch das ist auch gut so. Je mehr man ausprobiert, desto mehr kann auch gelingen.

Manchmal frage ich mich auch, warum ich einen ungewöhnlichen Weg wähle, doch etwas anderes würde mich nicht glücklich machen. Ich habe zwar oft Schwierigkeiten mit den einfachsten Dingen, wie kleine Prüfungen, Unordentlichkeit, Schusseligkeit oder Vergesslichkeit, doch wenn ich etwas kann, dann ist es viel zu geben und durchzuhalten. Das zählt. Anfangen kann jeder. Es durchziehen, auch wenn es lang dauern mag, auch wenn es schwer und ungewöhnlich ist, irgendwann, wird es das alles Wert sein.

„If it’s that, what you want, it’s going to be worth it!“

Allgemein Me Personal Sport

Wenn der Kopf explodiert

Manchmal liege ich im Bett und kann nicht einschlafen, weil meine Gedanken nicht aufhören. Manchmal fange ich mit etwas an, dann fällt mir mittendrin etwas anderes ein, was mich mehr interessiert und fange damit an. Manchmal wache ich um 5:00 mit einer Mörderenergie auf, erledige alles mögliche, lasse meiner Kreativität freien Lauf und um 14:00 bin ich so erschöpft, dass ich am liebsten wieder schlafen würde. Manchmal machen mir äußere Reize sehr zu schaffen. Wenn ich was gern mache, werde ich so besessen, dass ich alles andere vergesse. Manchmal bin ich so implusiv, die Ideen strömen wie ein Tornado durch meinen Kopf, ich starte mit einem Projekt, doch dann wird es nicht fertig. Manchmal ist man so chaotisch, dass man sich einen inneren Manager wünschen würde. Manchmal habe ich das Gefühl, dass kann nicht ganz normal sein.

Wenn mein Kopf kurz vor dem explodieren ist, dann gehe ich am liebsten raus, schnüre meine Laufschuhe und renne am Fluss entlang. Oder ich ziehe meine Boxhandschuhe an und richte meinen Fokus auf ganz etwas anderes. Knallroter Kopf, ich bin verschwitzt, doch wenn die Endrophine durch meinen Kopf strömen, fühle ich mich wieder frei!

Gestern habe ich meine liebe Freundin Sarah nach einer langen Zeit wieder getroffen. Manchmal trifft man einfach die besten Menschen und kann genau über das reden, was einen zurzeit am meisten beschäftigt. Gestern hatte ich einen tollen Tag! Viele Unklarheiten ergeben immer mehr und mehr Sinn. Dieser Blogpost ergibt für die meisten vielleicht keinen Sinn, aber manchmal muss ich einfach tippen und schreiben, denn manchmal ist Schreiben für mich wie eine Art von Therapie für mich. Es ist eine Möglichkeit, wie ich Dinge verarbeiten kann.

Me Personal Sport

Neue Herausforderungen wagen

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Ich hoffe euch geht’s super! 🙂

Ich habe mein Wochenende damit verbracht, mein komplettes (Wohn-)Zimmer auszumisten. Der Kasten ist gestrichen und neu dekoriert (ja, seit gestern weiß ich Dank Pinterest, dass man sowas sogar „shelf styling“ nennt haha). Zudem habe ich meinen Kleiderschrank ausgemistet, die Gardinenstange fiel ab (whuups) und mein großes Bücherregal wurde sortiert und ich bin nicht nur einmal zur Müllhalde gelaufen. Nach dem ganzen Chaos kann ich mich auch wieder im Zimmer bewegen und sobal das neue Sofa da ist, werde ich euch alles zeigen! Es fühlt sich auf alle Fälle toll an, altes Zeugs los zu werden, was man eh nie verwendet, anzieht oder nicht mal weiß, wo das überhaupt her kommt. 🙂

Neue Herausfoderungen wagen

Meistens will ich viel zu viel, bis das alles nicht ganz so gut endet. Zurzeit habe ich ganz verschiedene Herausforderungen, die mich gerade beschäftigen, begeistern oder einfach ein „muss“ sind.

„You are not meant to do what’s easy. You are meant to challenge yourself. You will grow as a person.“

  • Balance & Ruhe
    Weniger arbeiten. Punkt. Zum einen habe ich mich selbst ein wenig (zu) sehr gepusht, zum anderen bin ich so begeistert, dass ich nicht mal merke, dass es zu viel wird. Jetzt nehme ich mir mindestens einen Ruhetag in der Woche, wo ich nicht arbeite und mich ganz anders beschäftige (wie z.B. Wohnzimmer renovieren), vor. Da ich noch nie einen normalen Rythmus hatte bzw. jede Woche durch die Reisen, durch die Selbstständigkeit und Studium anders aussieht und ich schwer zur Ruhe komme, ist das eine Herausforderung. Weniger ist mehr.
  • Laufen
    Seit einigen Wochen laufe ich nun mehr. Zum einen, weil ich beim Wings for Life World Run mitlaufe und weil ich auch vielleicht bei einem Halbmarathon an den Start gehen werde. Vor einem halben Jahr war meine Kondition wirklich noch im Ar***, aber es wird! 😀
    Wenn du auch (für einen guten Zweck) beim Wings for Life World Run mitlaufen möchtest, kannst du zusätzlich auch (nachdem du dich angemeldet hast), meinem Team beitreten und wir laufen gemeinsam in Wien! Das Startgeld fließt zu 100% in die Rückenmarksforschung, es gibt keine Ziellinie und wir laufen, um Spaß zu haben! 🙂
    Mein Team und die Anmeldung findest du hier. Das Lauftraining ist definitiv auch für mich eine Herausforderung, aber es macht Spaß und beim Laufen in der frischen Luft bekomme ich immer den Kopf frei.

  • Planung & Ordnung & Gesundheit bewahren
    Zurzeit steht viel an. Ein großer Videodreh, die Renovierung des Wohnzimmers, jede Woche im März werde ich irgendwo unterwegs sein und die ganz normale Arbeit und das Training fließen nebenbei natürlich mit. Das wichtigste hierbei ist mir, dass ich trotzdem noch genug Zeit für mich selbst finde, mindestens 8 Stunden schlafe und Qualitätszeit mit meinen Liebsten verbringe. Das ist auch möglich, wenn ich mir selbst den Allerwertesten aufreiße, klug plane und das dann schlau genug durchziehe. Wenn du mehr dazu wissen willst, wie ich Prioritäten & Ziele setze, kannst du dir hier mein kostenloses Ebook dazu runterladen und der Facebook Gruppe beitreten. 🙂

Wie sieht’s bei euch aus? Habt ihr auch gerade gewisse Herausforderungen oder wollt ihr euch einer neuen Herausforderung, wie z.B. den Wings for Life World Run, stellen? 🙂

Photos by Julian Koch

 

Allgemein Sport

Playlist für’s Krafttraining

krafttraining playlist

Playlist für’s Krafttraining

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Wenn die Gedanken im Kopf über gehen, dann schnüre ich entweder gern meine Laufschuhe, gehe zum Boxtraining oder ihr findet mich in der Kraftkammer. Zurzeit hebe ich nicht so schwere Gewichte, sondern mache viel Zirkeltraining bzw. Crossfit-ähnliches-Training. Sprich, die Intensität wird hochgeschraubt, funktionelle Übungen stehen im Vordergrund und ich trainiere den ganzen Körper.

Ich höre zu fast jeder Stimmungslage, egal ob ich nun arbeite, lerne, laufe oder aufräume andere Musik und somit habe ich auch eine eigene Playlist für’s Krafttraining im Fitnessstudio. Vor kurzem habe ich Spotify für mich entdeckt und ich liebe es (und nein, dies ist keine bezahlte Werbung). Unten findet ihr meine Krafttraining Playlist und lässt mich gerne wissen, was ihr für Musik hört, oder ob ihr weitere Vorschläge für mich habt! 🙂

Krafttraining Playlist auf Spotify

Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation Sport

PLUMPS – Warum es gut ist, Fehler zu machen

Hi meine Lieben! 🙂
Wie geht’s euch? Ich startete meinen Tag heute mit Stiegenläufen am Schlossberg. Meine Beine zittern und mein Puls schoss nach oben, doch nachher fühlte ich mich einfach super! Der restliche Tag wird dafür genutz, um zu arbeiten und zu lernen. Das Studium wird gerade wieder ein wenig mehr in Angriff genommen. 🙂

Warum es gut ist, Fehler zu machen

Kennst du das?

Du hast etwas im Kopf. Du meinst es gut. Du hast Ideen oder willst ein Ziel erreichen. Du nimmst dir etwas vor und bist zunächst super motiviert. Gerade am Anfang läuft es hervorragend.

Dann wird’s irgendwie unruhig. Die erste Hürde kommt.

Vielleicht meistern wir sie. Diese verflixte Hürde.

*Uuuuaaah.*

Oder auch nicht. Plumps.

Wir liegen am Boden. Wir konnten das Gleichgewicht nicht halten, haben einen Fehler gemacht.

„Ojojojoj.. was mach ich jetzt?“

Einfach wieder aufstehen und weiter machen. Klingt doch eigentlich total leicht, oder?

Ist es aber nicht, ich weiß.

Früher hätte ich mir über meine kleinen oder größeren Fehler stundenland den Kopf zerbrechen können. Ich habe nur noch an dieses verflixte Problem gedacht. „Man, bist du echt so blöd?“

Nun denke ich mir vielleicht immer noch das gleiche. „Maaan Klara, bist du dein Dodl“, doch der Underschied zu früher ist, dass ich dabei lachen kann. 🙂

Die ersten Minuten sind wohl auch von ein klein wenig Verzweiflung geprägt, schließlich tut es schon ein bisschen weh, wenn man gerade etwas verpatzt hat. Doch, es ist passiert. Es ist vergangen. Ich kann es nicht rückgänging machen, warum also darüber ärgern?

Worüber ich stattdessen nachdenke:

  • Wie kann ich das jetzt lösen?
  • Ist es wirklich SO schlimm?
  • Wie finde ich eine Lösung?

Doch die wichtigsten Fragen:

  • Was kann ich lernen?
  • Was muss ich an MIR ändern?
  • Was kann ICH beeinflussen?

Viel zu oft zerbrechen wir uns den Kopf darüber, was gar nicht in unserer Hand liegt. Ich kann nur meine Handlungen beeinflussen, doch wie die Reaktion von anderen Menschen oder Situationen sein wird, dass liegt einfach nicht in meiner Hand.

Je mehr ich ausprobiere, desto öfter werde ich hinfallen, desto mehr Fehler werde ich machen. Doch ist das nicht auch irgendwie cool? Wenn ich etwas erreichen will, dann schaff ich das nur, wenn ich mutig bin und mehr teste, als alle anderen. Mehr mache, als andere. Mehr schufte, mehr entwickle, mehr teste und öfter hinfalle. Eine Sache der Einstellung und  des Durchhaltevermögens.

„I haven’t failed. I just found a 10 000 ways that won’t work.“ – Thomas Edison.

Dies ist und bleibt eines meiner absoluten Lieblingszitate. „Ok, das hat nicht geklappt, dann probiere ich halt etwas anderes. Ich habe noch unendlich viele Versuche übrig. Die Welt bietet mir noch so viele Möglichkeiten. Alles was ich beeinflussen kann, nehme ich nun erneut in Angriff.“

Hinfallen. Lachen. Nachdenken. Krone richten. Stärker zurück kommen. Tschakaaa.

*Die Fotos hat mein Papa gemacht, als ich am Arlberg im Tiefschnee (nicht nur einmal) hingeplumpst bin. 🙂

 

Interview Sport

2 Tipps von Olympiasieger Benjamin Raich

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2 Tipps von Olympiasieger und Skistar Benjamin Raich

Hallo meine Lieben! Ich hoffe euch geht’s gut! 🙂
Nach ein paar aufregenden Tagen in Stockholm war es schön, einen Tag Zuhause zu sein. Ich brauchte ein wenig Zeit für mich, zum Umpacken und Wäsche waschen, denn heute geht’s schon wieder weiter nach Rosenheim. Morgen bin ich nämlich bei der Sportmesse ISPO in München. Darauf freue ich mich schon sehr! 🙂

Letzte Woche war ich mit Schöffel beim Nachtslalom in Schladming und da hatten wir auch die Möglichkeit Benjamin Raich zu treffen. Neugierig wie ich bin, bekam er naürlich ein paar Fragen von mir gestellt und zwei davon, möchte ich mit euch teilen. Es macht immer so viel Spaß von den Besten lernen zu dürfen, man kann immer so viel für sich selbst mitnehmen finde ich! :-))

2 Fragen an Benjamin Raich:

Wie bleibst du motiviert bzw. was hast du in anstrengenden (Trainings-)Phasen gemacht, wenn’s mal nicht so gut lief?

Benjamin Raich: Ich hatte mal eine Phase, da fädelte ich einfach immer ein. Ich fiel oft aufgrund eines blöden Fehlers aus und wusste zunächst nicht weiter. Es war einfach ärgerlich und ich musste einfach eine Lösung finden. Viele trainieren dann oft krampfhaft mehr, doch ich schaltete in diesem Moment einfach ein wenig zurück und versuchte mich mal auf etwas ganz anders zu konzentireren. Ich ging klettern, habe weniger ans Ski Fahren gedacht, weniger im Schnee trainiert und dafür andere Dinge gemacht. Beim nächsten Rennen habe ich dann gewonnen! Du darsft nicht das Problem sehen, sondern umdenken und lieber nach Lösungen suchen.

Was denkst du dir am Start, direkt vor dem Rennen? Ist man da nicht total nervös, wenn Medien, Team, Konkurenz und alle zusehen?

In diesem Moment, kurz bevor es los geht, denke ich einfach nur noch an mich und an was ich kann. Ich blende alles andere aus und denke an meine eigenen Stärken. Auch eine gute Vorbereitung ist wichtig, denn wenn ich weiß, dass ich gut vorbereitet bin, dann habe ich auch mehr Selbstvertrauen vor einem Rennen. Ähnlich auch wie bei Prüfungen – wenn du brav lernst, kannst du dir weniger Sorgern machen und stressfrei die Prüfung schreiben.

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Sport Training

Wie wichtig ist die Regeneration?

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Wie wichtig ist die Regeneration?

Im heutigen Beitrag geht es um ein unterschätzes Thema: die körperliche und mentale Regeneration. Wir reden immer vom richtigen, intensiven Training, doch wie sieht es eigentlich mit der Regeneration aus? Ein Beitrag von Michaela Gasplmayer.

Zeit für sich selbst – Me time

Manchmal ist es wichtig den stressigen Alltag hinter sich zu lassen und sich mal eine kleine Auszeit zu gönnen. Das tut sowohl dem Körper, als auch der Seele gut.
Auch aus sportlicher Sicht ist es wichtig bewusste Pausen einzulegen und dem Körper Zeit zum Regenerieren zu geben. Denn in der Regeneration, also während der Erholungszeit, werden wir besser.

Das Prinzip der Superkompensation

Wenn wir Sport treiben, setzen wir einen Trainingsreiz. Dieser Trainingsreiz ist wichtig, damit wir uns verbessern, allerdings liegt unsere Leistungsfähigkeit während dem Sport treiben und unmittelbar danach unterhalb unseres Leistungsniveaus. Das kommt daher, weil wir beim Training sowohl physische, als auch psychische Prozesse des Körpers beanspruchen.

Nach dem Sport – in der Regenerationsphase – baut unser Körper auf und die Leistungsfähigkeit steigt auf ein höheres Level, als vor dem Sport. Einen ausführlichen Artikel dazu findet ihr hier: Mehr zum Thema Superkompensation.

Während der Regenerationsphase werden verschieden Prozesse durchgeführt. Es finden Anpassungen im Herz-Kreislauf-System statt, es kommt zu neuronalen Anpassungen (=eine Optimierung der Bewegungsabläufe), es findet ein Zelllaufbau im Muskelgewebe statt und durch richtige Ernährung nach dem Training werden die Nährstoffspeicher wieder aufgefüllt.

Warum die Regeneration wichtig ist

Daher sollte man die Regeneration nicht vernachlässigen. Dabei ist eine Pause oder nichts tun nicht gleichzusetzen mit Regeneration. Es gibt sowohl aktive, als auch passive Formen der Regeneration. In der nachfolgenden Tabelle findet ihr eine Auflistung verschiedener Regenerationsformen:

Aktive Regeneration:

  • Abwärmen / Cool down (auslaufen, ausradeln..)
  • Bewusstes Regenerationstraining (locker laufen, radeln = lockeres Ausdauertraining)
  • Bewegungstherapie (z.B. im Wasser )
  • Beweglichkeitstraining (Dehnen, Mobilisierung, Faszientraining..)
  • Ausgleichsgymnastik / Ausgleichssport
  • Autogenes Training (Relaxationstraining / progressive Muskelentspannung..)
  • Mentales Training (Atemübungen, Bewegungsrituale..)
  • Sexuelle Tätigkeit

Passive Regenration

  • SCHLAF!! (wichtig: die Qualität des Schlafes)
  • Ernährung
  • Flüssigkeitsaufnahme inkl. Mineralstoffe (Wasser..!)
  • Kälteapplikationen (Kältebad, Wechselduschen..)
  • Wärmetherapien (Sauna, Dusche, Infrarot..)
  • Massage
  • Sexuelle Tätigkeit

 

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Abwärmen und spezifisches Regenerationstraining

Abwärmen ist vor allem nach intensiven Belastungen ratsam, da es dem Körper die Möglichkeit bietet Stoffwechselendprodukte, wie zum Beispiel Laktat, abzutransportieren  (z.B. nach dem Intervalltraining/Krafttraining 10 Minuten locker radeln/laufen).

Spezifisches Regenerationstraining fördert unter anderem auch die Grundlagenausdauer, die verschiedene positive Folgen mit sich bringt, wie zum Beispiel eine schnelle Regenerationsfähigkeit, eine langanhaltende Konzentrationsfähigkeit und eine Stärkung des Immunsystems.

Beweglichkeitstraining fördert neben der Regeneration auch die Verletzungsprophylaxe und stellt sicher, dass die Muskeln flexibel bleiben und ein großer Bewegungsradius vorhanden ist.

Mentales Training fördert die psychische Regeneration und stellt sicher, dass die mentalen Energiespeicher und die Konzentrationsfähigkeit wieder aufgetankt werden.

Schlaf & Ernährung

Ausreichend Schlaf ist eines der wichtigsten Mittel in der Regeneration, da im Schlaf verschiedene Erlebnisse und Sinneseindrücke des Tages verarbeitet, sowie Ausscheidungs- und Entgiftungsprozesse des Körpers durchgeführt (zum Beispiel in der Galle, Leber und Lunge).

Adäquate Ernährung fördert die Regeneration, da die geleerten Energiespeicher wieder aufgefüllt werden um die Leistungsfähigkeit für die nächste Belastung sicherzustellen. Sowohl Kälte- als auch Wärmeapplikationen können die Regeneration positiv beeinflussen, indem sie die Heilung der Mikroverletzungen der Muskulatur fördern. Wissenschaftliche Studien bewiesen, dass es allerdings keinen signifikanten Vorteil einer dieser beiden Maßnahmen gibt.

Bei den verschiedenen Regenerationsmaßnahmen ist es wichtig darauf zu achten, dass beim aktiven Training der Puls niedrig bleibt. Je nach Belastung sollte der Puls nicht über 115-130 Schläge pro Minute steigen.

Persönlich habe ich auch meine Erfahrungen mit dem Regenerationstraining gemacht. Zu Anfang meiner Trainingszeit war ich der Meinung, dass Training in einer so geringen Herzfrequenz gar kein Training sei. Dementsprechend habe ich es auch kaum gemacht. Als ich dann anfing sehr intensive Einheiten zu absolvieren (wie Klara habe auch ich meine Liebe zum Boxsport gefunden) war ich nach dem Training meistens komplett erledigt. Das ging so weit, dass ich es oft am nächsten Tag noch gespürt habe, indem meine Hände leicht gezittert haben und ich einen extremen Muskelkater bekam. Auf Ratschlag eines guten Freundes fing ich dann an nach dem Training für 15 Minuten Ergometer mit einer maximalen Herzfrequenz von 120 Schlägen pro Minute zu fahren. Ich habe umgehend gemerkt, dass ich am nächsten Tag bereits viel fitter war und auch deutlich weniger Muskelkater nach dem Training bekam. Seitdem ist Abwärmen nach einer intensiven Einheit ein sehr wichtiger Bestandteil meines Trainings auf den ich nicht verzichten will.

Alle oben angeführten Beispiele helfen dem Körper dabei zu regenerieren und so schnell wie möglich wieder zu seinem optimalen Leistungsniveau zu kommen. Natürlich sind nicht alle Regenerationsformen für jeden Menschen ansprechend, deshalb sollte man am besten verschiedene regenerationsfördernde Maßnahmen ausprobieren und somit selber herausfinden, welche am effektivsten sind bzw. welche man am meisten genießt. Deshalb sucht euch jetzt 5 Maßnahmen aus dieser Liste aus und versucht diese in den nächsten Wochen bewusst in eure Trainingsplanung miteinzubauen. Das kann bedeuten, dass man nach einem anstrengenden Training mal bewusst ein Abwärmen (in einer niedrigen Herzfrequenz) inkludiert, dass man mal auf eine gute und lange Nachtruhe achtet oder dass man sich mal eine Massage gönnt.

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Kooperation Sport Travel

110Prozent – Alles oder nichts

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Fotos by @Forstus / Outfit – Salomon, Hervis Sports

 

Hi meine Lieben! ☺
Heute startete meine Ausbildung zum Thema mental Training und NLP in Stockholm und der erste Tag war schon super spannend und interessant. Wir sitzen zwar den ganzen Tag im Hörsaal, aber die Location ist absolut mega (wir haben einen Ausblick über Stockholm) und auch die Menschen sind super nett. 🙂

Ski Tour mit dem 110Prozent Magazin

Da ich nun einige Stunden in der Ausbildung sitze, kommen hier dafür noch ein paar neue Bilder von unserer Ski Tour, die wir Ende letzten Jahres in Schladming gemacht haben. Unterwegs war ich mit dem 110Prozentmagazin, mit der Puls4 Moderatorin Bianca Schwarzjirg, tollen Bergführern, einem Filmteam und Fotografen. Das Ergebnis (ihr findet es hier) kann sich sehen lassen, doch es war kalt… fürchterlich kalt…

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110% – Alles geben oder gar nichts

So lautet mein Motto auch im „normalen“ Leben und auch wenn das Magazin den Namen 110% Prozent trägt, so könnte man auch dieser Tour diesen Titel geben. Ich bin ein Mensch, der mit dem ganzen Herzen, mit Leib und Seele, in Projekten steckt. Halbe Sachen interessieren mich gar nicht und so ist es so ziemlich in jedem Lebensbereich.

Wenn man den Berg hochsteigt und es sehr eisig ist, dann hat man auch Zeit zum Nachdenken. Das Leben ist wie ein Aufstieg und wenn wir das Ziel oben sehen, so dürfen wir den Weg, die ganze Reise zum Ziel hin, nicht vergessen. Auf was fokussiere ich mich? Ich glaube wir denken auch viel zu oft an die Hürden und an die Hindernisse. Es ist kalt, ich friere, der Weg ist weit.. doch das kann ich nicht beeinflussen. Das Wetter, die Kälte – das liegt alles nicht in meiner Macht. Doch was ich machen kann, ich kann an jeden Schritt denken, den ich setze. Ich kann mich auf die Reise freuen, ich kann versuchen bei jeder Kleinigkeit mein Bestes zu geben, denn diese Kleinigkeiten, summieren sich auf Dauer auf und können etwas ganz Großes werden. 110 Prozent geben, jeden Tag, auch wenn die Kleinigkeiten noch so unscheinbar erscheinen mögen. 🙂

Die komplette Story gibt’s hier.

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In Kooperation mit dem 110Prozent Magazin.

Ernährung Kooperation Sport

Abnehmen, Abwiegen und Fortschritte messen

 

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Hi meine Lieben 🙂
Ich bin gerade aus Schladming zurück gekommen. Wir waren beim Ski Weltcup und haben den Nachtslalom gesehen, was für ein Event!! Ich liebe (Ski-)Sportveranstaltungen! 😃

Abwiegen, abnehmen, tracken

Heute geht es um das Thema abwiegen, abnehmen und tracken. Die Zielsetzung ist der leichte Part, es zu erreichen, das kann manchmal verdammt schwer sein. Hier kommen meine Hacks beim Thema Fitness und Diät halten. Der Beitrag entsteht in Kooperation mit Withings.

Starten wir mit der Story

Vor ca. 3 Jahren wog ich wohl so um die 7kg weniger, war eigentlich ziemlich fit, doch ich war komplett unzufrieden mit meinem Äußern, habe mich ständig mit anderen verglichen und um das Ganze zusammenzufassen: Ich habe meinen Körper gehasst.

Am liebsten hätte ich noch mehr trainiert und weniger gegessen, doch das packte ich körperlich nicht. Ich habe mich nur durch meine Leistung oder mein Äußeres definiert und nie durch meine Persönlichkeit. Bei anderen war mir der Charakter, eine liebevolle Persönlichkeit super wichtig, doch bei mir? Wie schon oft erwähnt: Ich war ohne Selbstvertrauen.

Mittlerweile fühle ich mich wie ein ganz anderer Mensch. Selbstbewusst, glücklich, ehrgeizig und als könnte ich alle meine Ziele erreichen. Ich kann mich viel besser objektiv betrachten (früher habe ich es gehasst auf die Waage zu steigen) und weiß, dass nicht alles von meinem Äußeren abhängt. Persönlichkeitsentwicklung war definit eine Lösung für mich. Mittlerweile sehe ich das alles ganz anders. Ok, ich habe zugenommen. Punkt. Ich möchte abnehmen (bzw. Körperfett verringern). Punkt.

Und jetzt?

Ich fühle mich gut. Doch ich habe wieder Lust auf eine körperliche Herausforderung, ich will wieder fitter werden und mehr aus meinem Körper heraus holen.

Glaubt mir, ich habe schon viel ausprobiert und auch wenn ich jetzt schreiben kann „Hej, das geht super einfach, wenn du das so machst“, so habe ich definitiv gebraucht, bis ich einen Weg für mich gefunden habe.

Abwiegen?

Ich brauche einen Fortschrittsbarometer. Wenn ich nichts messe, weiß ich auch nicht, ob und wie ich mit weiter entwickle. Allerdings muss man hier auch aufpassen – Die Muskelzusammensetzung ist anderes, als die von deinem Körperfett. Es gibt Leute, die sind relativ dünn, aber total unsportlich und wiegen weniger als Athleten (welche mehr und schwerere Muskelmassen haben). Vor allem, wenn man viel Kraftsport betreibt, kann es sein, dass sich an der Waage nicht so viel tut, allerdings beim Körperfett. Deshalb finde ich drei Messungen wichtig:

  • Dein Körpergewicht
  • Dein Körperfettanteil
  • Das eigene, optische Spiegelbild

Body Cardio von Withings

Für mich muss es immer einfach und unkompliziert ein. Am einfachsten ist es (für mich), wenn ich alles am Handy habe und dort tracke. Ich teste gerade die Body Cardio Waage von Withings weil man damit nicht nur das Gewicht, sondern auch den Körperfettanteil messen kann. Dies wird dann direkt mit der App am Handy synchronisiert. Ich messe beim Training auch wieder meinen Puls und (damit ich im Kaloriendefizit bin) tracke ich meine Kalorien/Makros. Die App hilft mir dabei alles zu kombinieren und einen schönen Überblick über alles zu bekommen. Win! 🙂

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Warum ein Coach wichtig ist

Ich wollte ein anderes Mal schon abnehmen und hatte einen Coach kontaktiert. Doch sie wollte, dass ich jeden Tag genau das Gleiche esse und der Speiseplan sah in etwa so aus: Haferflocken, Ei, Hähnchen und Brokkoli, Hüttenkäse und wieder Hähnchen und Reis. Nach zwei Tagen war ich von dieser Bodybuilder-Diät schon mega genervt und hielt das keine 5 Tage durch.

Accountability – Verpflichte dich

Für gewisse Sachen kann ich mich alleine einfach schwer motivieren. Ich trainiere gern und viel, doch nur wenn ein Trainer dabei ist, gehe ich auch wirklich an meine Grenzen und sehe schneller einen Fortschritt. Zudem, wenn man mal weniger Lust hat, geht man trotzdem zum (Gruppen-)Training, weil der Trainer dort wartet. Ich esse gerne gesund, doch ich bin nicht gern im Kaloriendefizit (wer ist das schon) und zudem nasche ich einfach gerne (upps). Mittlerweile habe ich einen anderen Coach, der mir wöchentlich eine Aufgabe gibt, mir hilft und ich gebe dementsprechend ein wöchentliches Update von mir. Man ist also nicht alleine und ist auch ein wenig „verpflichtet“, um auch wirklich Gas zu geben.

Finde eine Lösung für DICH

Das wichtigste beim Abnehmen ist und bleibt das Kaloriendefizit und natürlich sollte sich das, was du zu dir nimmst, aus nährstoffreichen Lebensmitteln zusammensetzen. Doch ob du nun 5x am Tag oder 2x am Tag isst, ob du eher low carb, vegan oder fasten bevorzugst, ob du um 5:00 morgens oder um 21:00 abends isst – das alles ist schlussendlich egal, denn es muss zu DIR und zu deinem Lebensstil passen. Wenn ein genauer Ernährungsplan mit Vorgaben etwas für dich ist, dann ist es gut. Zu mir passt es nicht, denn ich bin so viel unterwegs und tracke dementsprechend lieber meine Kalorien mit der App.

Fortschrittsbarometer

Auch die Waage hilft dir dabei deine körperlichen Ziele zu erreichen, denn hiermit kannst du deinen Fortschritt messen. Trainer, Waage oder Freunde – verpflichte dich und such dir einen Partner, damit du nicht alleine bist. Ich schreibe mir mein Zeug auch gerne auf, dann sehe ich nämlich, was ich wirklich gemacht habe und wie der Fortschritt sich entwickelt. Denkt auch immer daran geduldig zu sein, denn langfristige Veränderung passiert nicht von heute auf morgen und dauert. 🙂

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In Kooperation mit Withings.