Browsing Category

Selbstvertrauen & Motivation

Kooperation on a girls mind Selbstvertrauen & Motivation Sport

LadiesRun Graz mit voller Frauenpower!

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Am Wochenende fand wieder der LadiesRun in Graz statt und diesmal waren wir mit einem großen Team am Start! Frauenläufe sind irgendwie etwas anderes – es ist nämlich ein besonders schönes Feeling, wenn man mit anderen Mädels gemeinsam durch die Stadt läuft! 🙂

Im Herbst gründeten Dani & ich „On a Girl’s Mind“ – eine Community von Mädels, für Mädels. Es begann mit einem kleinen Gedanken im Kopf, dass wir etwas beitragen möchten und unsere Gedanken zum Thema Selbstvertrauen, Leidenschaft usw. mit anderen teilen wollten. Im Frühjahr starteten wir dann auch mit einem gemeinsamen Lauftraining. Das Ganze steckt noch ein wenig in Kinderschuhen, doch nun liefen wir in einem Team gemeinsam den 5km Lauf in der Grazer Innenstadt und hatten so viel Spaß daran! 🙂

Anita Active als unterstützender Partner

Für dieses Event wurden wir auch von Anita Active, die Sport-BH Firma meines Vertrauens, unterstützt und ausgestattet. Treue Leser meines Blogs wissen ja, dass ich seit bald 2 Jahren auf deren Sport-BH’s vertraue. Warum? Weil ich mich gerne und viel bewege, laufe, springe und viele verschiedene Sportarten teste. Pro Laufschritt bewegt sich  die weibliche Brust im Schnitt bis zu 9cm auf und ab und damit sich das Gewebe nicht ausdehnt (und weniger schmerzt) brauche ich einen BH, der auch bombenfest sitzt und nicht nur optisch ansprechend aussieht. Ein Sport-BH, der nicht richtig sitzt, kann unbewusst sogar ein Grund sein, dass man weniger Sport macht, einfach, weil’s unangenehm ist. Mehr Infos gibt’s in einem älteren Blogpost zum Thema Sport-BH, hier.

Die schönsten Momente waren..

.. dass 2000 Frauen und Mädchen am Start waren und gemeinsam die 5km durch die Stadt gelaufen sind.

.. dass unser Team aus 16 Mädels bestand, die einerseits nicht untschiedlicher sein könnten, und doch gibt es so viele Gemeinsamkeiten, die verbinden.

.. dass die Mädels endlich einen passenden Sport-BH gefunden hatten, der wirklich gut sitzt und die weibliche Brust vor all den auf- und ab Bewegungen schützt.

.. dass Kathi trotz Verletzungungen die 5km durch gebissen hat und ihr Ziel unter 30 Minuten deutlich unterboten hat.

.. dass Juliane seit unserem Training wieder regelmäßig läuft und Freude daran empfindet.

.. dass Jana uns allen davon gerannt ist und mit einer Zeit von 20 Minuten 10. Platzierte wurde!

.. dass Sandra zum ersten Mal 5km durchgelaufen ist und deutlich schneller, als im letzten Jahr war!

.. dass alle die Leistungen der anderen wertschätzen, weil wir alle auf einem unterschiedlichen Level sind, doch ein gemeinsames Team!

Zunächst war’s wie Weihnachten: es gibt nichts besseres als neue Sportbekleidung und einen neuen Sport-BH! 🙂

Ich machte wieder das Warm Up und bekam die Chance alle Mädels vor dem Rennen noch zu motivieren! 🙂



Fotos by Julian Koch

 

Ein schönes „Vor-dem-Rennen“-Bild, wo wir noch alle unverschwitzt waren. 😀

Freude vor dem Start!

Und dann ging’s auch schon los!

Wir nähern uns dem Ziel!

Geschafft! Und ein glückliches „Nachher-Selfie“ – wir sind super happy und stolz, dass wir das gemeistert haben! :-))

Danke an ANITA für die Unterstütung!

In Kooperation mit Anita Active.

 

Kooperation Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

5 Schritte, für mehr Selbstliebe und Selbstvertrauen

 

 

Selbstliebe. Ich liebe mich selbst, mit allen Fehlern, die ich gemacht habe. Ich verzeihe mir dafür, wie ich meinen Körper behandelt habe, nämlich nicht wie ein Heiligtum, sondern wie ein Stück Fleisch, bis es ausgezerrt und nicht mehr saftig war. Ich verzeihe mir für meine inneren Beschimpfungen an mich selbst und dass es so weit kommen musste. Nun aber, nach 22 Jahren, liebe ich meine Andersartigkeit, meine Persönlichkeit, meine Kreativität, meine Energie und meinen Körper – ich habe mich so akzeptiert, wie ich bin und schenke mir Liebe. 

In 5 Schritten zu mehr Selbstliebe und Selbstvertrauen

Heute geht es um ein Thema, welches mir sehr am Herzen liegt. Vor kurzem stand der zweite Block der Mentaltrainer Ausbildung am GESU-Institut an. Diesmal widmeten wir uns den Themen, die mich (bis jetzt) am meisten begeistern. Selbstbild, Selbstwert, Selbstliebe, Selbstvertrauen uvm. – So viele spannende Themen! Heute geht’s aber vor allem um eines: Selbstbild & Selbstliebe. Unser Ausbilder war Harald Pachner, ehemaliger ÖSV-Nationalkaderläufer und Jun. Vize-Weltmeister im Super-G. Nun ist er der Ausbildungsleiter am GESU-Institut und betreut das Mercedes AMG – DTM Team als Mentaltrainer. Seine Begeisterung merkte man ihn förmlich an und man kann von niemanden besser lernen, als von Menschen, die über ihre Leidenschaft und Erfahrungen sprechen. 🙂

Selbstliebe – Ein Modebegriff und/oder eine Ausrede?

Nach dem großen Fitnessboom kommt gerade ein neuer Trend, wovon ich selbst auch ein großer Befürworter bin: Selbstliebe und Selbstvertrauen! Ich finde es auch total super, wenn diesem Thema (auf Soziale Medien) viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird! Aber nicht, wenn es als Modebegriff oder als Ausrede verwendet wird.

Was bedeutet eigentlich „Selbstliebe?“ Dass ich mich überfresse, Eis in mich hinein löffle, weil ich „mich ja selbst liebe“ und „das endlich darf“? Oder dass ich jede Kalorie zähle und krankhaft darauf achte, was ich zu mir nehme? Beide Extreme sind wohl nicht so gut. Schlussendlich bedeutet Selbstliebe für mich, dass ich Sport mache, mich gesund ernähre, auch mal zu Ruhe komme, mal Schokolade esse und gute Dinge für mich tue, gerade WEIL ich mich selbst liebe.

Selbst-Wert-gefühl entsteht aus Be-Wert-tung

Wir beobachten und bewerten uns selbst. Schätzen uns ein, sind zufrieden oder unzufrieden mit unserem Sein, unseren Fähigkeiten in Anbetracht der aktuellen Anforderungen und mit den Ergebnissen, die wir erzielt haben. Wir vergleichen uns mit anderen. Schneiden besser oder schlechter ab, sind erfolgreicher oder erfolgloser, sind sicherer oder unsicherer, finden uns schöner oder hässlicher.

Unser eigenes Selbstbild, der Selbstwert, ist unser eigener Referenzwert für das Erleben. Daran messe ich mich mit mir selbst oder mit anderen.

Meine Identität nach Innen

Wir verbringen viel Zeit damit, unsere Identität nach Außen zu bilden. Vermutlich mache ich das durch’s Bloggen sogar noch verstärkter, da ich in der Öffentlichkeit stehe, doch es fällt mir auch bei anderen Berufen, Leuten und Studenten auf. Die nächste Designerhandtasche, damit man meint, du hättest so viel Geld? Das nächste schnelle Auto, damit man meint, du hast so viel Macht?

Ich verbringe viel Zeit damit meine Identität nach Außen zu bilden, doch dabei vergesse ich, dasselbe nach Innen zu tun.

Körperhaltung, die richtigen Formulierungen, was zieht man an, wie wirkt meine Aussprache usw. Alles schön und gut und wichtig, doch was noch wichtiger ist unser Inneres, unser eigener Selbstwert und die Liebe zu uns selbst.

In 5 Schritten zu mehr Selbstliebe

Wir haben auch lange darüber während der Ausbildung am GESU-Institut Gesprochen und auch bei der Gruppenarbeit haben wir das Thema wieder aufgegriffen. Durch die heutige Zeit, wo Magazine, Soziale Medien, TV und alle Reize so sehr auf uns einwirken, ist es schwer, „unverschont“ davon zukommen. Unser Selbstwertgefühl kann im Kindesalter, durch das Gefühl  „ich nicht gut genug“, in der Schule, durch eigene, ausgeprägte Persönlichkeitsmerkmale oder andere äußere Einflüsse sehr geschädigt werden.

Doch eine Sache ist sehr wichtig: Wir alle können lernen uns selbst wieder mehr zu lieben und uns selbst zu schätzen wissen. Übrigens hat auch die liebe Paula einen schönen Beitrag dazu geschrieben. 🙂

  1. Ich bekomme ein Bewusstsein dafür
    Es startet mit dem Bewusstsein für den aktuellen IST-Zusand. Zunächst muss es mal „Klick“ machen. Wie rede ich eigentlich mit mir selbst? Wie sieht mein innerer Dialog aus? Was denke ich tagtäglich? Denken ist nichts anderes, als sich selbst Fragen zu stellen. Sind meine Fragen an mich selbst positiv, oder negativ formuliert? Ein Beispiel:
    „Warum schaffe ich das nie?“ vs. „Wie kann ich das schaffen?“
  2. Was magst du an dir?
    Ok, ich weiß, das ist schwer, doch was magst du an dir? Das können Äußerlichkeiten sein, aber auch Charakterzüge. Was meisterst du gut? Wofür bekommst du Komplimente? Welche Eigenschaft wissen andere und du selbst an dir zu schätzen? 🙂
    Psst: Wenn du schon dabei bist, kannst du auch deine Stärken dazu aufzählen!
  3. Ich nehme die Dinge so an, wie sie kommen und gehen.
    Wir wissen, dass auf Sonnenschein auch Regen folgt. Jeder Mensch, egal wie schön oder reich oder toll, erlebt Hoch- und Tiefphasen in seinem Leben. Wenn ich das akzeptieren kann, dass es nach dem Tageslicht auch Dunkelheit gibt und somit lerne, die negativen Geschehnisse anzunehmen, anstatt sie zu bekämpfen, dann wird es mir auch besser gehen.
  4. Das Streben nach Erfüllung
    Finde wieder deinen Entdeckergeist. Kinder sind neugierig, offen und wollen alles wissen. Du warst auch mal so und alles wirkte so viel spannender und aufregender und mit großen Augen schaute man in die Welt hinaus. Was macht dir Spaß? Was tust du gerne? Wann genießt du den vollen Moment im Hier und Jetzt? Wenn du erfüllt und glücklich bist, suchst du nicht mehr nach der Anerkennung von Außen.
  5. Tue es für dich und für andere
    Wenn ich mich selbst runterziehe und wenn es mir nicht gut geht, dann kann ich auch meinen Freunden und Familie keine 100% geben. Menschen mit einem sehr niedrigen Selbstwert und wenig Selbstvertrauen sind oft die lautetest in einem Raum, die nach meisten Anerkennung suchen und/oder sogar andere schlecht machen wollen, damit es ihnen für einen kurzen Moment besser geht.

„Wenn du nicht erfüllt bist, dann suchst du nach der Anerkennung von Außen.“

Vielen Dank, dass du den Beitrag gelesen hast! Wie stärkst du dein Selbstwertgefühl und wie hast du gelernt dich selbst zu lieben? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen! 🙂

Vielleicht auch interessant:

*In Kooperation mit dem GESU Institut.

Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

Wann fängt das Leben an?

Hi meine Lieben! 🙂
Die letzten drei Tage war ich in Wien. Freitag & Samstag haben wir zwei Tage lang für eine Sendung, die in Amerika ausgestrahlt, gedreht. Am Sonntag war dann endlich der Wings for Life World Run und somit war ich am Abend einfach nur noch platt. Ich war voller Emotionen und Gedanken!

Von Außen mag dieses Bloggerdasein vermutlich super cool erscheinen und alles wirkt total easy, so als hätte man alles total unter Kontrolle. Es macht mir auch total viel Spaß, doch manchmal fasse ich selbst nicht so ganz, was da eigentlich passiert. Alles passiert so schnell! Ich werde oft fürchterlich nervös und gestresst, wenn Sachen wie diese passieren. Einen Tag geht man auf die Uni, am nächsten Tag darf ich mit den größten Sportlern Österreichs reden. Es ist aufregend. Doch, wie ist das überhaupt passiert?

Es gibt sehr sehr viele Dinge, die ich nicht kann. Wenn mich was nicht interessiert, kann ich sehr schwer lernen und ziehe das nicht so einfach durch wie andere Studenten. Ich bin unordentlich, weil aufräumen mich in den Wahnsinn treibt und so fürchterlich langweilig ist. Ich verliere sehr viel Zeugs und weiß oft nicht, wo hinten und wo vorne ist.

Doch es gibt eine Sache, die mir sehr wichtig ist. Eine Sache, was wir alle in uns tragen.

Leidenschaft.

Es hat ein bisschen gedauert, bis ich selbst gecheckt habe, was ich gerne mache und was ich gut kann. Kennt ihr schon Fred, den Pinguin? Nein? Fred ist ein typischer, kleiner Pinguin und wie es alle Pinguine tun, so wirkt er zunächst ein bisschen tollpatschig. Plums, und schon wieder hingefallen. Doch gerade durch diese Tollpatschigkeit ist Fred irgendwie total süß. Am Land sieht’s so aus, als würde er nichts hinbekommen. Wie denn auch, mit dem langen Körper und den kurzen Beinchen?

Doch dann hüpft Fred ins Wasser und schwimmt uns, sogar mit elegantem Stil, einfach davon und das mehrere Tausend Kilometer!

Das einzige, was er brauchte, war die richtige Umgebung, wo er seine Gabe Voll und Ganz ausleben konnte! 🙂

Ein Pinguin wird nie zur Giraffe werden und ich, als kreativer Kopf, werde nie zum Analytiker oder Manager werden. Das Leben ist so verdammt kurz und den Großteil davon verbringen wir damit uns zu beschweren, dass wir keine Zeit haben. 5 Tage die Woche warten wir auf die zwei freien Tage. Wir tun das, was von der Gesellschaft verlangt wird und was „von Außen anerkannt wird“. Wir möchten allen gerecht werden, anstatt, dass wir einfach unser eigenes Ding durchziehen. Es gibt kein zweites, drittes oder viertes Leben. Das Leben ist zu kurz, um die eigenen Bedürfnisse hinauszuschieben.

Das Leben beginnt jetzt. Das Leben beginnt, wenn ich mich dazu entscheide, wie ein Pinguin, in meiner Umgebung zu sein und mehr aus mir herausholen möchte. Aus einem Pinguin wird nie eine Giraffe werden. Mich inspirieren berühmte Sportler oder Persönlichkeiten nicht, weil sie viel Geld verdienen oder super erfolgreich sind. Erfolg & Glück wird für mich nicht durch Ruhm, Geld oder Bekanntheit bestimmt – Doch sie sind Pinguine! Sie Leben ihr Leben so, wie sie es möchten und gehen ihrer Leidenschaft nach!

Mich inspirieren meine engsten Freunde, weil sie mutig und fleißig sind und Träume verfolgen. Leidenschaft bringt inneres Glück und Zufriedenheit. Leidenschaft bringt Selbstbewusstsein (Ein Pinguin wäre in der Wüste, wo seine Fähigkeiten ignoriert werden, nicht so selbstbewusst wie im Wasser) und mit Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein wage ich mehr. Das Leben beginnt jetzt. Das Leben beginnt, wenn ich mich dafür entscheide, gelassen zu sein und mehr von den Dingen zu tun, die mich erfüllen!

 

Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

5 Dinge, wofür man absolut Null Talent benötigt

 

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Heute war ein ganz wunderbarer Tag und ich war viel in der Natur, um den Kopf frei zu bekommen. Als ich den Berg rauf spazierte, sind mit ein paar Dinge eingefallen. Warum jammern wir eigentlich? Warum denken wir oft, dass wir dies oder das nicht schaffen könnten? Oft meint man, man braucht uuunbedingt X oder Y, um glücklich zu sein oder um etwas erreichen zu können. Ich weiß nicht..

Ich bin da anderer Meinung.

5 Dinge, wofür man Null Talent benötigt

Mit „Null Talent“ meine ich Dinge, die in uns drinnen sind.

Etwas, was nicht von anderen Dingen bzw. von außen abhängig ist. Etwas, was wir uns (über uns selbst) denken. Entscheidungen, die wir treffen. Entscheidungen, wie wir unser Leben leben wollen. Hier kommen meine persönlichen Top 5, wofür man absolut kein Talent benötigt und nur von uns ganz allein abhängig ist.

  1. Freundlichkeit
    Lieb sein, zu dich selbst und zu anderen. Dafür brauche ich weder Talent, noch eine bestimmte Voraussetzung. Wenn ich zu mir selbst lieb bin, wenn ich darauf achte, wie ich mit mir selbst spreche, dann bin ich auch ein besserer und freundlicherer Mensch zu meiner Umgebung. Ein bisschen zuhören, ein bisschen inne halten, ein bisschen nachdenken. 🙂
  2. Arbeitsmoral
    Die Arbeit erledigt sich nicht von selbst. Manchmal steckt man in blöden Situationen, wird gestresst oder der Chef ist ein wenig unbehaglich. Irgendwie muss ich es aber trotzdem erledigen. Warum also nicht mal probieren, das Ganze positiv zu sehen und sich trotzdem Mühe zu geben? Wenn ich etwas nicht sauber oder schlecht mache, vielleicht sogar aus Trotz, bin ich schlussendlich unzufrieden mit mir, nicht mit jemand anderen. Es ist von mir abhängig, wenn ich etwas Bestimmtes erreichen will. Noten, ein Projekt auf die Beine stellen, mehr trainieren, mehr tun – von mir abhängig, nicht von  X, Y oder Z.
  3. Pünktlichkeit
    Es sind die kleinen Dinge. Wenn jemand ständig zu spät kommt, fühle ich mich irgendwie nicht richtig ernst genommen bzw. nicht so richtig respektiert. Und wenn ich selbst zu spät komme, dann fühle ich mich gestresst und nicht ganz so wohl. Es ist etwas, wo ich mir selbst auch viel Mühe geben muss.
  4. Zuhören
    Wie oft passiert es dir, dass du nicht dazwischen quatscht, wenn die andere Person  mit dir spricht? Ich weiß, dass ich sehr gerne dazwischen funke und selbst immer wieder mit Lösungen und Vorschlägen herausplatze, anstatt einfach mal die andere Person eine Minute lang sprechen lasse. Wie oft ist man nebenbei mit den Gedanken wo anders oder blickt ins Handy. Richtig zuhören ist eine Kunst. Wir haben beim Kurs in Stockholm dazu eine sehr spannende Übung gemacht.
    Person A erzählt Person B ein kleines, privates Problemchen.
    Person B darf 90 Sekunden lang nichts sagen.
    Person B wiederholt in eigenen Worten das Gesagte von Person A. In dieser Zeit darf Person A nicht sprechen. Anschließend wird das Ganze in verkehrten Rollen nochmals gemacht. Ich sag’s euch, 90 Sekunden können (für beide) sehr lang sein, doch diese Übung hat mir die Augen geöffnet. Probier’s aus! 🙂
  5. Ein offenes Mindset
    Sei offen für neue Gedanken. Sei offen für neue Möglichkeiten. Sei offen für neue Vorschläge. Sei offen für neue Wege. Sei offen für neue Meinungen. Etwas mehr offen sein, kann mich persönlich um einiges weiter bringen.

 

Fallen dir noch weitere Dinge ein, wofür man absolut kein Talent benötigt? Lass es mich in den Kommentaren wissen, ich bin offen für viele weitere Vorschläge! 🙂

 

Gratis Ebook: 22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen. Kostenloser Download.

Kooperation Personal Selbstvertrauen & Motivation

Mentale Stärke: Was bedeutet das für dich?

Mein Weg zum Mentaltrainer

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Wie geht’s euch? Mein Wochenende war sehr lange, da ich von Freitag bis Sonntag am GESU-Institut in Graz war und eine Ausbildung zum Mentaltrainer startete. Ihr wisst ja, dass ich ein wenig bessen von Themen werde, die mich sehr begeistern und die letzten zwei Jahre hatte das Thema „Persönlichkeitsentwicklung“ und „mentale Fitness“ einen großen Schwerpunkt. Ich habe Bücher gelesen, Podcasts gehört, darüber geschrieben und doch gibt es noch so viel, was ich nicht weiß. Aus diesem Grund mache ich jetzt, zusätzlich zu der kurzen Ausbildung in Stockholm und neben dem Studium, eine „richtige“ Ausbildung hier in Graz. Ich möchte von den Profis lernen. 🙂

Mentale Stärke, was bedeutet das?

Vor knapp 7 Jahren, als ich noch klein, unerfahren und naiv war, zogen meine zwei besten Freundinnen und ich in die große weite Welt hinaus. Wir verließen unsere kleine, süße Heimatstadt Lienz und ab ging’s in die (für uns damals groooße) Metropole Graz. Wir hatten absolut keine Ahnung, auf was wir uns da eingelassen hatten. War es cool? Ja. War es aufregend? Ja. War es schwer? Ja. War es zach so früh von Zuhause auszuziehen? Verdammt, ja.

Wenn ich jetzt zurück blicke, dann haben mich diese Jahre aber verdammt stark gemacht. „Stark“ nicht im körperlichen Sinne, sondern es hat mich im Kopf sehr stark gemacht.

Im ersten Jahr in Graz, wo wir regelmäßige Trainingslager mit dem steirischen Triathlonverband hatten, war auch ein Mentaltrainer dabei. Ich hatte zu dieser Zeit ehrlich gesagt wenig Ahnung davon. Ich merkte schon, dass ich im Kopf bei den Wettkämpfen ein Lulu war und kläglich versagte, wenn Leistung von mir verlangt wurde, doch beim Training leistungstärker war. Selbstvertrauen? hä. Selbstwertgefühl? Öh.. Mentale Stärke? Blubb.

Unser damaliger Trainer war Mag. Thomas Kayer und ein Zitat, welches er in einer Präsentation gezeigt hat, hatte sich vor 6-7 Jahren in meinen Kopf eingeschweißt. (Für alle, die meinen Blog schon laaaaange lesen, wissen das vielleicht):

When he was aked how it feels to have run 100 meters in less than ten seconds, he noted that it was „not my first time. I have run under the ten seconds many times over in my mind.“ – Carl Lewis

Wie sich alles fügt, so traf ich wieder auf Thomas im Rahmen der Ausbildung und eine der ersten Fragen, die er uns stellte, war folgende:

„Was bedeutet mentale Stärke für dich?“

Hierbei gibt es wirklich kein richtig oder falsch. Jeder interpretiert „mentale Stärke“ für sich selbst und im Sport hat es vielleicht eine etwas andere Bedeutung als für dich und deinen Job.

Hier sind ein paar Punkte, was „mentale Stärke“ für mich bedeutet:

  • Sich selbst treu bleiben.
    Ich der heutigen Zeit war der Zugang zum Internet & Soziale Medien noch nie einfacher. In der heutigen Reizüberflutung werden wir ständig beeinflusst. A macht das, B hüpft dort und XYZ rennen A hinterher. Da soll ich noch wissen, was ich eigentlich will? Ja.
    Der Gruppenzwang kann irsinnig schwer sein, auch ich bekomme das in meiner Branche zu spüren. Doch willst du die nächste Kopie von 0815 sein, oder etwas eigenes, ganz einzigartiges auf die Beine stellen?
  • Eigene Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu nehmen.
    Anderen die Schuld für etwas zu geben ist für mich ein Zeichen von Schwäche. Wir alle machen Fehler. Ich habe das vermasselt, also stehe ich dazu.
  • Ich sage „Nein“, wenn ich nicht will oder wenn es mir nicht gut tut.
    Ich halte mich von Dingen fern, die mir nicht gut tun. Ich halte mich von Menschen fern, die mich runterziehen. Ich weiß die Zeit zu schätzen und wähle bewusst, wofür ich mich entscheide, was ich annehme und was ich ablehne.
  • Im entscheidenden Moment da zu sein.
    Das ist mir früher viel schwerer gefallen als jetzt. Ich habe Techniken gelernt, wie ich auch in entscheidenden Situationen meine Leistung erbringen kann (obwohl es mir auch schwer fällt) und ich habe das trainiert. Wie ich meinen Biceps im Fitnessstudio trainiere, doch ist auch das mentale Training nichts anderes. Ich trainiere meinen Kopf und nur durch regelmäßige Wiederholungen wird es besser.
  • Gesundheit.
    Wenn es mir im Kopf nicht gut geht (Selbstzweifel, Depressionen usw.), dann bringt mir der durchtrainierteste Körper auch nichts. Es beginnt im Kopf. Punkt.
  • Durchhaltevermögen.
    Manchmal hat man eine Tiefphase. Die gehört zum Leben dazu. Es gibt Sommer und Winter. Tag und Nacht. Ein Hoch und ein Tief. Alles wird wieder besser, durchhalten.
  • Sich selbst zu akzeptieren.
    Wir alle sind so wunderbar individuell. Groß, klein, sensibel, leidenschaftlich, neugierig, kreativ, logisch, ordentlich, chaos, impulsiv, ruhig.. Was macht dich, dich?
  • Im Dirnd am Berg zu posen, während die Menschen, die mit dem Lift über dich drüber fahren, lachen und zusehen. Da musste ich meine eigene Stärke beweisen, denn so sind diese Bilder entstanden. 🙂

Ich hoffe der Beitrag gefallen. Was bedeutet „mentale Stärke“ für dich? Es gibt keine Grenzen und die Liste kann fortgesetzt werden. 🙂

*In Kooperation mit dem GESU Institut.

 

 

Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

5 Zitate, um dein Selbstwertgefühl zu stärken

 

Halli Hallo meine Lieben. Ich hoffe euch geht’s gut! 🙂
Ich habe mir die letzten Tage „Blogfrei“ genommen, da ich es zum einen gebraucht habe und zum anderen eine Ausbildung zum Mentaltrainer hier in Graz begonnen habe. Die letzten Tage waren wieder voller neuer Inputs und ich konnte viel für mich mitnehmen. 🙂

Was bedeutet Selbstwertgefühl?

Nun zum eigentlichen Thema: Selbstwertgefühl.
Was bedeutet dieses Wort überhaupt? Früher habe ich mich hauptsächlich mit ‚Selbstvertrauen‘ beschäftigt, doch es gibt Unterschiede zw. Selbstwert, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Selbstwertgefühl bedeutet: „Ich halte mich für wertvoll und ich fühle mich wertvoll.“

Mit ‚wertvoll‘ ist jetzt kein Geldbetrag gemeint, oder dass Person A einen höheren Wert als Person B hat. Hier geht es um dein eigenes, persönliches Empfinden und folgende Überzeugungen sind damit verknüpft:

  • Ich habe verdient, dass es mir gut geht.
  • Ich nehme mich selbst an.
  • Ich übernehme die Verantwortung für mein Leben.
  • Was toleriere ich und was nicht?

Wir können unser Selbstwertgefühl selbst stärken und aufbauen und es kann auch von Außen beeinflusst werden. Es geht darum, den eigenen Wert zu kennen und dadurch zu den eigenen Bedürfnissen zu stehen. Was toleriere ich in meinem Leben? Finde ich das ok, wie diese Person mit mir spricht? Was sind meine Bedürfnisse? usw.

Die Beziehung zu sich selbst

Es gibt nichts wichtigers, als die Beziehung zu uns selbst, schließlich bin ja mein Leben ich, ich. Denke einfach daran, wie du mit deiner allerbesten Freundin oder mit deinem Freund sprichst. Würdest du ihr/ihm die gleichen Dinge sagen, die du dir selbst immer und immer wieder einredest?

„Du bist blöd, du kannst das nicht. Das schaffst du nie!“

Nein. Meinen Freunden würde ich das nie sagen. Zum einen wäre es eine Lüge und zum anderen würde es unsere Beziehung zerstören.

Ähnlich ist es mit uns selbst, die Beziehung zu uns selbst. Wenn ich jeden Tag mit mir schimpfe, dann habe ich Probleme damit, mit mir selbst überhaupt klar zu kommen.

Was nützt es mir, nur nach der Anerkennung von Außen zu streben? Um mein eigens Ego (und Selbstwertgefühl zu pushen)? Was nützt es mir, noch mehr zu leisten, obwohl ich nie zufrieden bin?

Wir wollen uns wertvoll fühlen

Wir streben nach einem Gefühl. Wir wollen uns wertvoll fühlen und anerkannt werden und das ist ok, denn es zählt zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Dies startet aber nicht mit der äußeren Bestätigung, sondern beginnt mit und in uns selbst. Was wirklich zählt ist, wie wir uns selbst annehmen. Es geht darum, dass ich das tue, was für mich wichtig ist und das tue, was ich brauche.

5 Zitate, um dein Selbstwertgefühl zu stärken:

Das ist nicht immer ganz leicht und es ist als Prozess zu sehen. Ich kann lernen, wie ich mit mir selbst rede und wie ich denke. Für den Anfang findest du hier sind ein paar Gedanken, um dein eigenes Selbstwertgefühl zu stärken:

 

“The most terrifying thing is to accept oneself completely.”
― Carl Gustav Jung

Der schwierigste Part ist, sich selbst voll und ganz zu akzeptieren, wie man ist. Wir haben alle unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale und Bedürfnisse. Was sind deine wunderbaren Merkmale, die du noch nicht so ganz akzeptiert hast? Wir würdest du dich fühlen, wenn du dich so akzeptierst, wie du bist? Wäre das nicht schön? 🙂

 

“Dare to love yourself
as if you were a rainbow
with gold at both ends.”
― Aberjhani 

Das klingt do schön (kitschig), oder? Der Vergleich mit anderen ist der Untergang des Selbstwertgefühls. Was sind deine Stärken? Was macht dich, dich?

 

“Until you value yourself, you won’t value your time. Until you value your time, you will not do anything with it. ”
– M. Scott Peck

Unsere Zeit ist wertvoll. Deine Zeit ist nicht wertvoller, als meine. Die Zeit ist und bleibt auch immer gleich. 24 Stunden sind jeden Tag auf’s Neue 24 Stunden. Doch wie möchte ich diese 24 Stunden nützen? Mit wem möchte ich sie verbringen?

 

“When you recover or discover something that nourishes your soul and brings joy, care enough about yourself to make room for it in your life.”
– Jean Shinoda Bolen

Durch welche Aktivitäten wacht das Kind in dir auf? Wie verbringst du deine „Ich-Zeit“? Spazieren, tanzen, basteln, Gitarre spielen, lesen, kochen, mit dem Hund raus gehen, stricken, zeichnen, laufen, Gedichte schreiben.. Was macht dich glücklich?

 

“Who looks outside, dreams; who looks inside, awakes.”
– Carl Gustav Jung

Träume sind schön. Sie können uns antreiben, um Großes zu vollbringen. Doch, was macht dich jetzt glücklich? Wie sind deine Gedanken? Was hindert dich gerade daran, das zu tun, was du wirklich machen willst und diese Träume in Erfüllung zu bringen?

 

Me Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

Ich bin ich, du bist du

 

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Ich hoffe euch geht’s super! Meine letzte Woche war vollgepackt und das Wochenende nutzte ich mal wieder dafür, um ein bisschen runter zu kommen und zu relaxen. Immer, nachdem ich eine längere Zeit unterwegs war, fühle ich mich so aufgewühlt. Es prasseln so viele neue Eindrücke auf mich ein und bis ich da wieder runter komme und abschalte, dauert das oft ein bisschen länger.

Der eigene Weg

Oft weiß ich, was ich will und dann wieder nicht. Hä? In einer Welt, wo ständige Reizüberflutung herrscht… In einer Welt, wo der zweite dem ersten ständig hinterher rennt… In einer Welt, wo wir uns ständig vergleichen und alles online verfügbar ist, ist es manchmal schwer, auf den eigenen Weg zu bleiben und sich nicht ablenken zu lassen. Ablenkung kann aber auch etwas Gutes sein. Wir können es einfach so sehen: Wenn wir mal mit dem Auto eine falsche Abzweigung nehmen, dann sehen wir dafür Ortschaften, die wir sonst nie entdeckt hätten, wenn wir nur auf der Autobahn geblieben wären.

Wir alle streben nach Anerkennung

Und hierbei meine ich jeden von uns, mich selbst inkludiert. Das Streben nach Anerkennung ist eines der Grundbedürfnisse des Menschens und jeder findet sie auf seine eigene Art und Weise. Angeben, Gewalt, ständig neues Zeugs kaufen, gute Noten, die „perfekte“ Figur“, Komplimentejagd vom Freund oder Likes im Internet. Dabei vergessen wir manchmal auf einen wichtigen Faktor: uns selbst.

Ja, es stärkt das Ego, wenn man neue Follower bekommt. Ja, es ist schön, wenn uns der Freund wieder ein liebes (erzwingtes?) Kompliment macht. Ja, es ist schön, wenn ich eine gute Note bekomme, aber schlussendlich sind das dann doch alles nur kurzfristige Dinge, die das Ego mal eben in die Höhe schießen lassen. Mache ich das gerade wirklich für mich, oder für jemand anders, für die Eltern, für den Lehrer, für die Anerkennung?

Wer bist du?

In einer Welt, wo es so viele Meinungen gibt, dass man auf die eigene vergisst. Wer bist DU eigentlich? Was macht dich besonders und wie hebst du dich von anderen ab? Warum bist du auf dieser Welt und was möchtest du zurück geben?

Fragen über Fragen, die nicht einfach zu beantworten sind, doch die Zeit ist es wert, darüber nachzudenken.

„Be one of the rare ones, so effortlessly yourself and the world will love you for it.“

Allgemein Personal Selbstvertrauen & Motivation

Etwas, was du (über Blogger) wissen solltest

Ich hoffe du weißt, dass dieser Blog nur Teile meines Lebens zeigt. Meistens sind es die (bearbeiteten) Highlights.

Ich hoffe du weißt, dass dies bei den meisten Blogs so ist.

Ich hoffe du weißt, dass ich auch gerne den ganzen Tag im Pyjama rumrennen und manchmal im Bett liegen bleibe.

Ich hoffe du weißt, dass meine Wohnung gerade so aussieht, als hätte eine Bombe eingeschlagen (wie meine Eltern das so schön nennen würden), mein Abwasch noch im Waschbecken steht und ich eigentlich meine Wäsche aufhängen sollte.

Ich hoffe du weißt, dass ich auch Fehler mache, Dinge vergesse und Leute auf mich böse werden können, wenn ich mein Wort nicht halte oder etwas verbocke.

Ich hoffe du weißt, dass meine Nerven manchmal blank liegen, wenn ich in meinem eigenen Chaos versinke.


geschmink, gestylt, bearbeitet 🙂

Ich hoffe du weißt, dass ich mich für meine Bilder schminke, gelernt habe zu posen und von ca. 30 Bildern schaffen es die besten 3-5 auf den Blog (nachdem sie bearbeitet wurden natürlich).

Ich hoffe du weißt, dass eine „Online Blogger Präsenz“ niemanden besser, schöner oder toller macht.

Ich hoffe du weißt, dass ich vieles aus meinem Leben gar nicht hier teile, weil ich private Momente mit meine Liebsten genießen will.

Ich hoffe du weißt, dass über das eigene Leben zu bloggen mehr Arbeit bedeutet, als es vielleicht scheinen mag. Schöne und kurze Momente, die festgehalten werden, sind oft geplant, durchdacht und bearbeitet. Wie bei jedem anderen Job gibt es Dinge, die nicht immer Spaß machen, wie unzufriedene Auftraggeber und lange Arbeitstage.

Ich hoffe du weißt, dass wir alle unser eigenes Klo schrubben.

Ich hoffe du weißt, dass jeder der bloggt und schöne Momente online teilt, auch manchmal mit sich selbst zweifelt.

Ich hoffe aus ganzem Herzen, dass du dein wahres Leben nicht mit einer bearbeiten Online Welt vergleichst.

„The reason we struggle with insecurity is because we compare our behind-the-scenes with everyone else’s highlight reel.“ – Steve Furtick

Selbstvertrauen & Motivation Sport

Warum dein Durchhaltevermögen wichtig ist

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Ich sitze in Düsseldorf am Flughafen (am Boden, weil ich eine Steckdose gesucht habe) und warte auf’s Boarding. Nach einem Wochenende in Oslo geht’s wieder zurück nach Graz. Im Bus auf den Weg vom Hotel zum Flughafen, war ich hundemüde und sobald der Busfahrer los fuhrt, lehnte ich meinen Kopf zum Fenster und nickte sofort ein.

Überlegung

Beim Einchecken am Flughafen überlegte ich dann: „Hm, über was werde ich denn heute bloggen?“ – In meinem Kopf springte ein hüpfendes Äffchen auf und ab und somit bekam ich keine Antwort auf meine Frage. Mein Kopf war leer, denn von Montag bis Sonntag war volles Programm. Doch dann in einem ruhigen Moment, als ich gerade durch’s Fenster blickte, kurz inne hielt und auf’s Flugzeug blickte, kam es mir: Was hat mich dieses Wochenende am meisten inspiriert? Worüber habe ich mit Profiathleten und Profitrainer gesprochen? Über’s Durchhaltevermögen.

In Oslo, beim Ski Festival am Holmenkollen, war die Weltelite des Skispringens und Langlaufens vor Ort. Auch im Laufe der Woche hat mich das Thema beschäftigt, da ich zum einen mit meinen guten Freund Niko über ähnliche Dinge sprach und zusätzlich bekam ich diese Woche mehrmals eine Bestätigung dazu. Wir alle haben Rückschläge und manchmal fragt man sich „Oh Mann.. warum mache ich das eigentlich?“ – Doch genauso gibt es dann auch die positive Bestätigung: „Yes! Genau des wegen! Ich liebe es!

Ein innerer Tornando

Wenn mich etwas begeistert, bin ich Feuer und Flamme, in meinem Kopf geht’s rund wie in einem Tornado und ich kann mich nicht mehr bremsen. Irgendwann merke ich dann, dass ich erschöpft bin, keine Lust mehr für irgendwas habe und die Batterien leer sind. Dies ist der Moment, wo das Durchhaltevermögen gefragt ist. Es ist schön etwas zu machen, wenn’s gut läuft, doch was macht man, wenn die erste Hürde, dann die nächste und nächste kommt?

Wenn’s wirklich so einfach wäre, würde es jeder machen.
Fakt ist, nichts (auf hohem Niveau) ist einfach.
Theoretisch kann es ganz einfach wirken: Ja.
Praktisch: Nope.

Dank dem Sport

Durchhaltevermögen habe ich vor allem durch den Sport gelernt. Der menschliche Körper ist sehr faszinierend, wir sind alle so unglaublich individuell und Veränderung braucht einfach Zeit. Es wäre schön, wenn wir nach 2 Trainingseinheiten schon eine Kondition wie ein Profiathlet hätten oder nach einer Woche im Fitnessstudio schon die Muskeln zu sehen wären. Cool wäre auch, wenn ich nach einem Blogpost schon super viele Leser und Aufträge gehabt hätte. Schön wäre auch gewesen, wenn ich nach zwei Artikel auf Wikipedia das Wissen für mein Ebook im Bereich Persönchlichkeitsentwicklung gehabt hätte. Ach Gott, wenn es doch so einfach wäre..

Ich ärgerte mich jedesmal, als ich beim Wettkampf nicht vorne mitmischen konnte und verstand einfach nicht, dass die Besten einfach schon viel mehr Trainingsjahre hinter sich hatten. Mittlerweile bin ich schlauer und kann mein Wissen in meiner Branche anwenden. Unzählige Podcasts, Artikel im Internet, Büchern und (Online) Kursen von Coaches später, haben mich das gelehrt, was ich jetzt kann und weiß. Natürlich startet es nur in der Theorie. Wissen ist ganz gut, doch nur angewandtes Wissen ist Macht.

Langfristig gesehen

Wir können mit dem besten Talent geboren werden, doch sobald wir faul werden, kann uns ein fleißiger Athlet mit mehr Durchhaltevermögen überholen. Langfristig gesehen, kommt es nicht darauf an, wer die besten Voraussetzungen hat, sondern wer nach der nächsten Niederlage wieder aufsteht und weiter macht. Ich glaube, ich habe schon öfters versagt, als andere das überhaupt probiert haben, doch das ist auch gut so. Je mehr man ausprobiert, desto mehr kann auch gelingen.

Manchmal frage ich mich auch, warum ich einen ungewöhnlichen Weg wähle, doch etwas anderes würde mich nicht glücklich machen. Ich habe zwar oft Schwierigkeiten mit den einfachsten Dingen, wie kleine Prüfungen, Unordentlichkeit, Schusseligkeit oder Vergesslichkeit, doch wenn ich etwas kann, dann ist es viel zu geben und durchzuhalten. Das zählt. Anfangen kann jeder. Es durchziehen, auch wenn es lang dauern mag, auch wenn es schwer und ungewöhnlich ist, irgendwann, wird es das alles Wert sein.

„If it’s that, what you want, it’s going to be worth it!“

Personal Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

Wie ich gelernt habe mit dem eigenen, inneren Druck umzugehen

Hi meine Lieben! 🙂
Ich hoffe euch geht’s super! Heute habe ich ein Thema, was mich in letzter Zeit sehr beschäftigt hat: Wie kann man am besten mit dem eigenen, inneren Druck umgehen?

Irgendwann wurde bei mir das mit dem Bloggen und Aufträgen immer größer und ich wollte eigene Projekte (wie z.B. mein Ebook) umsetzen. Auf meinem Weg merkte ich (auf die etwas unangenehme Art), dass ich das zusammen mit der Uni nicht mehr unter einem Hut bringe. Ein paar Ects habe ich im letzten Jahr zwar schon gesammelt, aber in Mindestzeit werde ich mein Studium nicht beenden (wäre eh schon zu spät hehe). Das macht mir (mittlerweile) auch gar nichts aus, ich habe meine Prioritäten einfach anders gesetzt.

Jetzt dachte ich mir aber; „Gut, jetzt mach es vielleicht doch mal fertig,“ und ich meldete mich zu einer Prüfung an. Die Prüfung ist eigentlich gar nicht so schwer und auch der Lernaufwand hält sich in Grenzen, aber irgendwie brach in mir eine innere Panik aus. „Oh Gott, oh Gott, oh Gott.. wie soll ich das jetzt alles unter einen Hut bringen?“ und ich wusste nicht mehr wo hinten oder vorne ist.

Tief durchatmen. Heulen. Jammern. Mama anrufen. In die Arme meines Freund kuscheln. Ausatmen. Aufrappeln. Zum Tisch sitzen. Alles aufschreiben und prüfen, ob das Ganze nun wirklich soooo schlimm ist.

Nein. Das ist es natürlich nicht. Das bin ich. Ich bin diejenige, sich selbst den größten Druck macht.

Es gibt natürlich auch immer ein bisschen Druck von Außen. Der Auftrag sollte abgegeben werden, Prüfungen sollten positiv absolviert werden und dazu gibt es auch immer wieder Deadlines. Ein kleiner, äußerer Druck ist da, aber wie groß wir ihn uns selbst machen, hängt davon ab, wie groß wir ihn uns selbst machen.

Wie ich gelernt habe mit dem eigenen, inneren Druck umzugehen

Ich bin ein Mensch, wo gewisse Persönlichkeitsmerkmale sehr stark ausgeprägt sind. Ich habe sehr hohe Erwartungen an mich selbst und möchte alles immer besonders gut machen. Vielleicht nicht unbedingt perfektionistisch, denn „perfekt“ finde ich irgendwie langweilig, aber wenn es nicht außerordentlich gut ist, wenn es sich nicht von der Masse abhebt, dann werde ich innerlich total wahnsinnig.

Seit mir diese eigene „Dummheit“ bewusst ist, checke ich überhaupt, an welchen Dinge ich manchmal scheitere. Ich renoviere gerade mein Wohnzimmer und will die alte Couch verkaufen. Zunächst wollte ich ein Bild mit der Spiegelreflex Kamera machen, warten, bis das Licht super ist, das Bild bearbeiten und dann online stellen. Dann habe ich mir mit den Worten „Klara du Nuss!!“ auf den Kopf geschlagen, einen Bild mit dem Handy gemacht und 10 Minuten später war das Ganze online!

Es ist ein Prozess

  • Liebe dich, für den du bist
    Wie ich mit Druck umgehe? Es ist nicht immer einfach, auch ich lerne und ich habe auf den Weg mich selbst immer besser und besser kennen gelernt. Mit gewissen Sachen kann ich gut umgehen, vielleicht besser wie andere. Mit anderen Dingen kann ich hingegen schlechter umgehen. Lerne dich selbst kennen und akzeptiere deine ausgeprägten Persönlichkeitsmerkmale. Du kannst dich darüber freuen, nur du bist du. Je besser du dich selbst kennst, je mehr Erfahrungen du sammelst, desto besser kannst du damit umgehen.  🙂
  • Was beruhigt dich?
    Ich glaube ich bin die schlechteste Chillerin. Irgendwie mache ich erst Pause, wenn ich es körperlich nichts anders schaffe und im Bett liegen muss. Aus diesem Grund habe ich mir irgendwie schlechte Gewohnheiten angeeignet und irgendwie wusste ich nicht mal, wie ich runterkommen kann. Sport hilft mir, ein Spaziergang hilft mir und vor allem darüber zu sprechen, hilft mir. Früher hätte ich alles in mich hinein gefressen, mittlerweile weiß ich, dass es gut tut, darüber zu sprechen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Wenn man es mal ausspricht, bekommt man mehr Klarheit und merkt vielleicht selbst, dass es gar nicht so schlimm ist.
  • Es ist ok, Pause zu machen
    Ich habe nicht unbedingt Angst davor Fehler zu machen. Ich habe Angst davor Pause zu machen. Ich liebe es, etwas zu tun zu haben, vor allem, weil ich das liebe, was ich tue. Allerdings gibt es auch ein zu viel und ich vergesse manchmal selbst, dass es ok ist, Pause zu machen. Nach einer Pause, nach der Erholung, kommen wir stärker zurück.
  • Hab Spaß!
    Kannst du dich noch an dein „WARUM“ erinnern? Du hast diesen Weg aus einem bestimmten Grund gewählt, nämlich, weil DU das willst. Es ist nicht immer alles rosig, aber wie kannst du zu deiner inneren Freude wieder finden? Was hast du früher gemacht? Wie hast du das gemacht?

  • Prioritäten
    Was ist gerade das wichtigste für dich? Wie ist dein gesundheitlicher/körperlicher/mentaler Zustand? Wenn dir alles über den Kopf wächst, wird es Zeit zu überdenken, was in den Vordergrund gehört und welches Projekt bzw. welcher Lebensbereich ein wenig in den Hintergrund rücken sollte.
    Psst: Vergiss nie, dich selbst und deine Gesundheit an oberste Stelle zu setzen! Wenn es dir nicht gut geht, kannst du nicht dein bestes Ich sein und deine Freunde und Projekte/Schule/Uni/Arbeit leiden darunter.
  • Vertraue dir selbst – Freue dich auf die Herausforderung!
    Du schaffst das! Tief durch atmen. Zettel und Stift nehmen. Alles aufschreiben. Darüber sprechen. Ist es wirklich so schlimm? Bist du nicht schon weit gekommen? Sei stolz, was du alles schon geschafft hast. Den weiteren Weg schaffst du auch. Schritt für Schritt. Step by step. Freue dich, auf die Herausforderung! Vertraue dir selbst, dass du das meistern wirst. 🙂

„We don’t grow when things are easy, we grow when we face challenges.“

Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation Sport

PLUMPS – Warum es gut ist, Fehler zu machen

Hi meine Lieben! 🙂
Wie geht’s euch? Ich startete meinen Tag heute mit Stiegenläufen am Schlossberg. Meine Beine zittern und mein Puls schoss nach oben, doch nachher fühlte ich mich einfach super! Der restliche Tag wird dafür genutz, um zu arbeiten und zu lernen. Das Studium wird gerade wieder ein wenig mehr in Angriff genommen. 🙂

Warum es gut ist, Fehler zu machen

Kennst du das?

Du hast etwas im Kopf. Du meinst es gut. Du hast Ideen oder willst ein Ziel erreichen. Du nimmst dir etwas vor und bist zunächst super motiviert. Gerade am Anfang läuft es hervorragend.

Dann wird’s irgendwie unruhig. Die erste Hürde kommt.

Vielleicht meistern wir sie. Diese verflixte Hürde.

*Uuuuaaah.*

Oder auch nicht. Plumps.

Wir liegen am Boden. Wir konnten das Gleichgewicht nicht halten, haben einen Fehler gemacht.

„Ojojojoj.. was mach ich jetzt?“

Einfach wieder aufstehen und weiter machen. Klingt doch eigentlich total leicht, oder?

Ist es aber nicht, ich weiß.

Früher hätte ich mir über meine kleinen oder größeren Fehler stundenland den Kopf zerbrechen können. Ich habe nur noch an dieses verflixte Problem gedacht. „Man, bist du echt so blöd?“

Nun denke ich mir vielleicht immer noch das gleiche. „Maaan Klara, bist du dein Dodl“, doch der Underschied zu früher ist, dass ich dabei lachen kann. 🙂

Die ersten Minuten sind wohl auch von ein klein wenig Verzweiflung geprägt, schließlich tut es schon ein bisschen weh, wenn man gerade etwas verpatzt hat. Doch, es ist passiert. Es ist vergangen. Ich kann es nicht rückgänging machen, warum also darüber ärgern?

Worüber ich stattdessen nachdenke:

  • Wie kann ich das jetzt lösen?
  • Ist es wirklich SO schlimm?
  • Wie finde ich eine Lösung?

Doch die wichtigsten Fragen:

  • Was kann ich lernen?
  • Was muss ich an MIR ändern?
  • Was kann ICH beeinflussen?

Viel zu oft zerbrechen wir uns den Kopf darüber, was gar nicht in unserer Hand liegt. Ich kann nur meine Handlungen beeinflussen, doch wie die Reaktion von anderen Menschen oder Situationen sein wird, dass liegt einfach nicht in meiner Hand.

Je mehr ich ausprobiere, desto öfter werde ich hinfallen, desto mehr Fehler werde ich machen. Doch ist das nicht auch irgendwie cool? Wenn ich etwas erreichen will, dann schaff ich das nur, wenn ich mutig bin und mehr teste, als alle anderen. Mehr mache, als andere. Mehr schufte, mehr entwickle, mehr teste und öfter hinfalle. Eine Sache der Einstellung und  des Durchhaltevermögens.

„I haven’t failed. I just found a 10 000 ways that won’t work.“ – Thomas Edison.

Dies ist und bleibt eines meiner absoluten Lieblingszitate. „Ok, das hat nicht geklappt, dann probiere ich halt etwas anderes. Ich habe noch unendlich viele Versuche übrig. Die Welt bietet mir noch so viele Möglichkeiten. Alles was ich beeinflussen kann, nehme ich nun erneut in Angriff.“

Hinfallen. Lachen. Nachdenken. Krone richten. Stärker zurück kommen. Tschakaaa.

*Die Fotos hat mein Papa gemacht, als ich am Arlberg im Tiefschnee (nicht nur einmal) hingeplumpst bin. 🙂

 

Interview Selbstvertrauen & Motivation

Boxweltmeisterin Christina Hammer im Interview

Christina-Hammer-Boxweltmeisterin-Interview-Fitnessblog-2
ISPO Gold Award Winner – Anita Active

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Als ich am Sonntag auf der ISPO beim Anita Stand war, war auch die Boxweltmeisterin Christina Hammer vor Ort, da wir beide mit ANITA ACTIVE zusammen arbeiten. Es hat total viel Spaß gemacht, denn ich bekam nicht nur ein paar Boxtipps, ich durfte ihr auch ein paar Fragen stellen. Wie denkt eine Weltmeisterin in diesem männerdominierten Sport? Es geht um die Themen mentales Training, Vorbereitung für einen Wettkampf und Fokus. 🙂

Boxweltmeisterin Christina Hammer im Interview

Mit 13 hat sie mit dem Boxen begonnen, inspiriert wurde Christina Hammer nämlich durch ihre beiden Onkels, die damals hobbymäßig boxten. Als ehrgeiziger Wettkampftyp wurde sie von dem abwechslungsreichen Training gefesselt. „Ich wurde verrückt nach dem Training! Dann wollte ich kämpfen, um mich messen zu können.“ – Christina Hammer.

Christina, woher kommt dein Ehrgeiz?
Christina Hammer: Inspiriert wurde ich damals von meinen Onkels und ich wurde gleich richtig gefesselt. Boxen ist meine aller größte Leidenschaft und wenn ich nicht trainieren kann, dann ist das wie eine Strafe für mich. Mit 16 wurde ich dann deutsche Meisterin und dann hat mich natürlich noch mehr der Ehrgeiz gepackt. Zudem wurde ich auch so erzogen, dass wenn ich etwas haben möchte, dann muss ich dafür arbeiten.

Mit 18 Jahren wurde Christina von ihrem jetzigen Trainer entdeckt und ihr Potential erkannt.  „Ich bin zwar in einer Kleinstadt aufgewachsen, doch mit 18 entschied ich mich dafür Profiboxerin zu werden und zog von zuhause weg. Ganz mit dem Motto ‚Ich pack das jetzt an!‘. Es war natürlich nicht ganz einfach am Anfang, doch ich wusste auch, dass ich das schaffen kann, wenn ich es durchziehe.“

Was war deine größte Challenge?
Jeder Kampf ist eine große Herausforderung. In den 8 Wochen der Vorbereitung verzichte ich auf sehr viel. Die Ernährung muss passen, ich trainiere 2x täglich und es ist viel Disziplin gefordert. Vor allem beim letzten Wettkampf lastete ein großer Druck auf mir. Ich, als WBO-Weltmeisterin traf auf die WBC-Weltmeisterin. Es ging darum beide Titel für sich zu gewinnen, was ich schlussendlich auch schaffte. Ich kann gut mit Druck umgehen.

Wie schaffst du es dann mit diesem Druck umzugehen?
Ich versuche es positiv zu sehen und Spaß an der Sache zu kommen. Die Leute kommen schließlich auch wegen mir und wollen mich sehen. Ich nutze den Druck als Motivation und will Spaß haben.

Was ist das schwierigste während solch einer Vorbereitung?
Der Verzicht auf Schokolade (lacht).  In diesen 8 Wochen achte ich noch bewusster auf die Ernährung, denn um das Wettkampfgewicht zu erreichen, nehme ich 3 kg ab. Da bin ich streng, tracke meine Ernährung in einer App und statt Schokolade versuche ich irgendwie anders zu finden wie z.B. süße Protein Pancakes. Zudem ziehe ich mich da auch sehr zurück, denn alles andere nimmt zu viel Energie. Ich esse, trainiere und schlafe (lacht).

Was macht dir bei der Vorbereitung am meisten Spaß?
Am meisten Spaß an der Vorbereitung macht die stetige  Verbesserung. Es ist motivierend, wenn man den Fortschritt sieht und sicherer und besser wird. Der Tank füllt sich sozusagen. .

„Wenn du ein Champion sein möchtest, musst du auch so denken.“ – Christina Hammer

 

Christina-Hammer-Boxweltmeisterin-Interview-Fitnessblog-1

Wie hälstst du dich mental fit?
Dies ist auch wieder eine Art von Training. Ich halte mich von negativen Dingen fern und lese z.B. kaum Artikel über mich. Ich achte bewusst darauf, mit wem ich mich umgebe und wer und was in meinem Umfeld sind.

Was unterscheidet dich, als Weltmeisterin, von anderen, die es nicht so weit schaffen?
Die Disziplin ist eine sehr sehr große Sache. Ich trinke keinen Alkohol, ich rauche nicht und achte auf meine Ernährung. Wenn du ein Champion sein möchtest, dann musst du auch so leben.

Und wie denkt eine Weltmeisterin?
Ich denke sehr positiv und versuche gut gelaunt zu sein., Ich versuche mich an vergangen, negativen Sachen nicht fest zu beißen sondern versuche das locker zu sehen. Ich bin zwar ein ungeduldiger Mensch, doch lerne geduldig zu sein. Auch wenn ich es heute nicht schaffen kann, so klappt es vielleicht mogen.

Was denkst du dir direkt vor dem Wettkampf?
Alle die mich kennen, kennen mich als nette und liebe Christina, doch während dem Wettkampf, bin ich in ganz einem anderen „Beastmodus“. Da fokussiere ich mich nur noch auf den Kampf, schalte einen Tunnelblick ein, denn ich weiß, heute ist der Tag. Heute zeige ich, was ich kann. Da gebe ich dann alles und ich denke mir „Ich werde gewinnen“, es gibt keine andere Option außer den Sieg! Wenn ich an mich glaube, dann können das andere auch tun. Denn wenn ich es nicht tue, wer soll es denn dann tun?

„Ich werde gewinnen, es gibt keine andere Option!“ – Christina Hammer

Woher kam die Idee zu deiner Fitnessdvd?
Boxen ist eine neue Trendsportart und viele fragen mich die ganze Zeit, wie man so fit werden kann. Mit der DVD möchte ich meine Leidenschaft teilen und eine Anleitung bieten, damit alle fit werden können. Man braucht dazu weder ein Fitnessstudio, noch einen Boxsack. Hier gibt’s die DVD: Christina Hammer Fitness DVD HIER

Du bist schon lange das Gesicht für ANITA Active. Was magst du an den Sport BH’s?
Sie geben mir einfach den nötigen Halt. Wenn ich so viel trainiere, ist es natürlich wichtig, dass ich einen sehr guten Sport-BH trage und die Anita Sport-BH’s bieten mir diesen Halt, sehen super aus und alles hält bombenfest.

Hast du auch Tipps an junge Mädels/junge Athleten?
Auf alle Fälle nicht sscheu sein. Traut euch einfach die Sachen selbst in die Hand zu nehmen und gewisse Dinge auch alleine durchzuziehen. Ich bin dadurch selbstbewusst geworden, indem ich mich einfach auf mich selbst verlassen habe und mich mehr getraut habe. Da ich auch ungeduldig bin, möchte ich nicht warten, ich mach das einfach.

klara-fuchs-fitnessblog-blogger-österreich-sport-bh-anita-active-brust-frau-bh-1

Me Personal Selbstvertrauen & Motivation

Das Geheimins? TUN.

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Wieder einmal starte ich meine Zeilen mit: „Ich sitze im Zug.“ Den Tag verbrachte ich zusammen mit meiner Lieblings-Sport-BH Firma ANITA an der ISPO in München und nun fahre ich zum Arlberg. Dort wartet meine Familie auf mich und ich freue mich auf drei tolle Ski-Tage! 🙂

Ein Kreis, der sich schließt

Der Zug düst. Es ist schon dunkel draußen und ich höre den Titelsong vom Film „Gladiator“ auf Spotify, denn dieses Lied inspiriert und motiviert mich immer zum Schreiben. Heute hat sich für mich ein kleiner Kreis geschlossen. Erinnert ihr euch noch an die Story, wenn ich euch erzählt habe, wann ich zum ersten Mal wirklich mutig war und Gustaf von der Firma ICanIWill schrieb? Zu dieser Zeit waren mein Blog und ich ein kleiner Furz und IcanIwill war ein Start Up aus Schweden. Ich zitterte, als ich Gustaf, dem Gründer, eine Mail schrieb und Kontakt aufnahm.

Draus entstand meine erste, ich würde es wohl „Mini-„Kooperation, nennen, doch ich freute mich damals so sehr und hüpfte auf meinem Bett herum. „Wow, ich habe selbst agiert und gehandelt und das ist tatsächlich passiert!“ Auch die Worte „I can, I will!“ haben mich so motiviert!

Ich habe ihn auch einmal in Schweden getroffen und ich schwor mir, wenn ich ihn irgendwann wieder sehe, werde ich ihm meine kleine Story erzählen. Diese aller erste Handlung vergesse ich nie. Seitdem hat sich ja doch einiges getan, doch was wäre gewesen, wenn ich damals nicht gehandelt hätte? Was, wenn ich nicht mit einem kleinen (unscheinbaren) Schritt gestartet hätte, wenn ich nicht ein bisschen mutig gewesen wäre?

Ich bin nämlich ein Mensch der viel denkt. Hm, fast schon wieder zu viel, womöglich?

Eine Idee bleibt nur eine Idee, wenn..

Ich bin auch kreativ und habe viele Ideen. Haben wir nicht alle immer wieder tolle Ideen? Doch eine Idee ist einfach nur eine Idee. Sonst nichts. Eine Idee bedeutet nichts. Nichts. Sie kann komplett wertlos sein. Wertlos!!

Es macht Spaß über Ideen zu sprechen. Wir haben einen kleinen Adrenalinrush. „Ja, ich möchte unbedingt diese Reise machen!“ – „Oh, ich hätte eine coole Idee für eine App.“ – „Wow, wenn ich nur meinem Chef von dieser Idee berichten könnte!“

Du hast eine Idee? Du möchtest etwas Neues ausprobieren?

Ich weiß, es ist schwer neue Ideen umzusetzen und dafür zu arbeiten. Es ist doch so viel gemütlicher in der Komfortzone zu bleiben und das Gleiche zu tun, was man eh schon macht.

  • Was wäre, wenn du genug Mut hättest, deine Idee umzusetzen?
  • Was wäre, wenn du genug Kraft und Zeit findest, etwas Neues auszuprobieren?
  • Was würdest du tun?
  • Wann würdest du damit beginnen?
  • Was wäre der erste Schritt dafür?

 

„Realize that it you don’t act, you are making the decision to stay the same.“

Dieser Spruch traf mich wie ein Stein. Dann bin ich umgefallen, mein Kopf hatte eine Platzwunde und als ich alle Sternchen um mich herum glitzern sah, wurde mir echt bewusst, dass ich endlich etwas tun sollte. Wenn ich nichts tue, bleibt alles beim alten. Hm.

Dies war eine der besten Erkenntnisse, die ich im letzten Jahr hatte. Es macht mich wahnsinnig, wenn ich nicht weiterkomme, doch das einzige Mittel, welches es gibt um weiterzukommen, ist, dass. Ich. Es. Selbst. TUE!

Die beste Idee, das größte Talent oder die hervorragendsten Voraussetzungen reichen nicht weit, wenn ich nicht handle. Alle anderen, die in dieser Zeit tun und handeln, werden früher oder später überholen.

Eine Gewohnheitssache

Zuerst ist es gruselig. „Oh Gott, soll ich echt diesen Blogpost publizieren?“ – „Soll ich echt in der Vorlesung etwas sagen?“ – doch je öfter ich das tue, desto normaler wird es für mich, mich in unbekannte Situationen zu begeben. Es macht Spaß!

Die Sache, die du schon immer mal umsetzen wolltest? Stell dir nochmal die grau markierten Fragen und beantworte sie für dich selbst. Gibt es immer noch Ausreden?

Heute traf ich Gustaf zufällig an der ISPO Sportmesse und erzählte ihm davon, wie sehr er mich damals ermutigt hat und welche Bedeutung dies für mich hat. Ich durfte „Danke“ sagen. Danke, dass er mich dazu gebracht hat, zu handeln.

gross-tra%cc%88ume-klara-fuchs-2

Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

Denke wie ein Gewinner

Klara-Fuchs-Fitnessblog-gewinnergedanken-denke-wie-gewinner-1Klara-Fuchs-Denke-wie-Gewinner-Gewinnergedanken-Fitnessblog-1

Denke wie ein Gewinner

Im heutigen Beitrag geht es um die Denkweise von Menschen, die scheinbar einfach mehr erreichen und als „Gewinner“ bezeichnet werden können. Wie denken Gewinner? Denken sie anders? Kann man lernen, wie ein Gewinner zu denken – denke wie ein Gewinner!

Halli Hallo meine Lieben! Ich hoffe euch geht es super! Ich bin gut aus Berlin zurück gekommen und war zunächst so müde, dass ich nach dem Flug am Freitag den ganzen Nachmittag einfach im Bett lag, Musik hörte und mit Netflix chillte. Samstag stand dann Reisechaos beseitigen am Plan und heute geht’s wieder normal weiter. Julian und ich waren in der Früh Fotos machen und jetzt sitze ich vor’m Laptop. 🙂

Was bedeutet „Gewinner“?

Nun aber zum eigentlichen Thema.
Am 10. November 2016 ist sie schwer gestürzt und landete im Krankenhaus. Nach der Operation konnte sie ihre Hand kaum bewegen. 9 Wochen und 300 Therapiestunden später steht sie wieder auf den Skiern. Kurz darauf geht sie wieder beim Weltcup an den Start – und gewinnt! „Ich war in meiner Laufbahn als Skirennläuferin schon einige Male schwer verletzt, doch diese Verletzungsphase war für mich, mental gesehen, definitiv die schwerste zum Überstehen. Ich habe aber schon immer daran geglaubt, dass sich harte Arbeit irgendwann bezahlt macht, und das hat es!“ – Lindsey Vonn.

Lindsey Vonn ist wohl für ihren ganzen Siege und Medaillen bekannt, doch auch für ihren starken Kopf und ihren fokussierten Willen. Nicht oft gibt es Sportler, die ihre Szene so dominieren, doch gerade von diesen Personen können wir einiges lernen und mitnehmen (auch wenn wir keine Profisportler sein möchten). Denke wie ein Gewinner, wie eine Gewinnerin. Doch, was bedeutet überhaupt „Gewinner“? Ist man nur ein Gewinner, wenn man bei Bewerben den ersten Platz erreicht, die höchste Auszeichnungen gewinnt oder die besten Noten schreibt? Meiner Meinung nach nicht unbedingt.

Ein Gewinner, eine Gewinnerin, ist für mich eine Person, die stets ihr Bestes gibt, selbstbewusst durch’s Leben geht und mehr gibt als alle anderen. Regelmäßig wird über den eigenen Schatten gesprungen, um die eigenen Ziele zu verfolgen, Ausreden werden verbannt und diese Person lässt sich auch durch Rückschläge nicht unterkriegen.

Die Denkweise programmieren

Da ich früher absolut keine „Gewinnerdenkweise“ hatte und auch erst lernen musste, dass man mit Ausreden nicht weit kommt und das Leben selbst in die Hand nehmen muss, wurde ich irgendwann fasziniert von dem Thema. Was ist der Unterschied zwischen Menschen, die scheinbar problemlos durch das Leben gehen, erfolgreich in ihrer gewählten Branche/Sportart sind und coole Sachen auf die Beine stellen und denen, die es womöglich nicht einmal versuchen?

Wie beim letzten Post besprochen, sind es wir selbst, die unsere Gedanken beeinflussen. Alles beginnt im Kopf. Nachdem ich dann schon einige inspirierende Menschen wie Topmanager, Olympiamedaillengewinner oder Weltmeister interviewen durfte, merkt man einfach, dass diese Menschen anders ticken. Nicht besser oder schlechter, aber definitiv anders.

„Ich kann das nicht, ich weiß nicht, ich trau mich nicht, ich warte bis…“ Falsch.

Wir können unsere Denkweise programmieren. Einerseits dadurch, dass wir uns mal mit unseren eigenen Gedanken beschäftigen und andererseit dadurch, dass wir schauen, was die Besten in ihrer Branche machen. Wie denken sie? Wie handeln sie? Was können wir von ihnen lernen?

Klara-Fuchs-Fitnessblog-gewinnergedanken-denke-wie-gewinner-2

Wie möchte ich sein?

Dies ist eine meiner persönlichen Lieblingsfragen, denn sie trägt so viel zur persönlichen Weiterentwicklung bei. Ich vergleiche mich nur mit mich selbst und nicht mit anderen. Wenn ich mir mein heutiges Ich ansehe, welche Fähigkeiten und Charakterzüge möchte ich mir aneignen, damit ich in Zukunft mehr aus mir und meinem Leben herausholen kann?

Denke wie ein Gewinner – Hier geht es nicht darum der/die nächste Weltmeister/in zu werden, sondern dass wir ein Bewusstsein dafür entwicklen, dass alles in unserer eigenen Hand liegt. Viele jammern gern und suchen sich Ausreden, aber wir haben die Wahl. Es kommt nicht auf die Situation drauf an, sondern, was wir daraus machen. Wir hätten alle glauben können, dass Lindsey nun für die restliche Saison ausfällt, doch stattdessen fokussiert sie sich auf die Reha (Lösung), anstatt in Selbstmitleid und Ausreden zu versinken (Problem). Sie kommt stärker zurück und zeigt, was sie drauf hat! Baaam!

Was wir lernen können

Wir lassen uns oft viel zu schnell unterkriegen und jedes klitzekleine Problem wird plötzlich zum Elefanten. Mich inspirieren diese Menschen vor allem dadurch, dass sie einfach ihr Ding durchziehen und sich von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen. Denke wie eine Gewinnerin – worauf ich mich fokussiere, das bekomme ich auch. Wenn ich mich auf meine eigenen Stärken konzentriere und weiß was ich gut kann, dann kann ich diese noch mehr ausbauen und gezielt einsetzen. Rückschläge gehören zum Leben dazu, doch wenn ich weiß was ich will und warum ich es tue, dann kann mich auch das nicht unterkriegen lassen. Lerne von den Besten, sie wissen was sie tun.

„Champions aren’t made in the gym. Champions are made from something they have deep inside them, a desire, a dream, a vision.“ – Muhammed Ali

22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen – Gratis PDF HIER.

Klara-Fuchs-Denke-wie-Gewinner-Gewinnergedanken-Fitnessblog-1

Allgemein Mix Selbstvertrauen & Motivation

Wie uns unsere Gedanken beeinflussen

Dauerhaft-motiviert-Motivation-Fitnessblog-Klara-Fuchs-Wandern-2

Fitnessblog-Gedanken-beeinflussen-Klara-fuchs-1

Wie uns unsere Gedanken beeinflussen

Wie können wir unsere Gedanken beeinflussen? Für heute gibt’s eine Premiere. Der Beitrag ist nicht von mir, sondern von meiner neuen Gastautorin Michi (eine Vorstellung zu ihrer Person findet ihr weiter unten). Sie ist Sportwissenschafterin, Sporttherapeutin, nimmt viel Wissen und Erfahrung aus dem Leistungssport und von ihrer Zeit im Golf Nationalkader mit und teilt es ein mit uns. Ich freue mich sehr darüber und ich hoffe euch gefällt die Abwechslung genauso. 🙂

Die Macht der Gedanken – Wie können wir unsere Gedanken beeinlussen?

Viele Menschen fragen sich immer wieder, wieso ihr Leben nicht so verläuft, wie sie es gerne hätten. Sie sind unzufrieden mit ihrem Alltag, ihrem Aussehen, ihrer Familie oder ihren Freunden. Was viele dabei nicht bedenken ist, dass Sie selbst über ihr Leben bestimmen. Bereits Gedanken können eine Auswirkung auf den menschlichen Körper haben. Gedanken beeinflussen uns.

Eine Studie dazu, wie uns unsere Gedanken beeinflussen

In den letzten Jahren haben verschiedene Wissenschaftler die Auswirkung von innerer Einstellung auf den menschlichen Körper untersucht. Ein sehr interessantes Experiment dazu wurde von Dr. Masaru Emote durchgeführt: Er hat zwei verschiedene Proben mit destilliertem Wasser genommen. Eine Wasserprobe hat er mit positiven Wörtern, Bildern und Musik bestrahlt, wohingegen er die andere Wasserprobe einer negativen Bestrahlung ausgesetzt hat. Danach hat er die zwei Proben eingefroren und die geformten Wasserkristalle untersucht.

Die Ergebnisse waren konstant. Die Wasserprobe, die der positiver Bestrahlung ausgesetzt war, hat wunderschöne und symmetrische Kristalle gebildet. Dahingegen hat die Probe mit der negativen Bestrahlung keine Kristalle gebildet, sondern war durcheinander und verunstaltet.

Um dieses Experiment auf die Menschen umzulegen, muss man bedenken, dass der menschliche Körper aus mindestens 60% Wasser besteht. Wenn man sich selbst den ganzen Tag mit negativen Eindrücken bestrahlen lässt, dann hat das auch unwiderruflich einen Einfluss auf den eigenen Körper. Man kann den Körper aber auch positiven Gedanken und Eindrücken aussetzen und ihm somit helfen aufzublühen.

Fitnessblog-Gedanken-beeinflussen-Klara-fuchs-2

Eine persönliche Story

Ich hatte selber oft mit negativen Gedanken zu kämpfen. Mein Vater hat mir gelernt, gehe vom schlechtesten Fall aus, dann freust du dich wenn es nicht eintrifft, bist aber nicht enttäuscht, wenn es nicht so gut wird wie erhofft. Das ist eine Weise die Dinge zu betrachten. Allerdings habe ich mich oft nicht getraut Sachen zu probieren, da ich dachte ich würde es sowieso nicht schaffen und wäre nicht gut genug. Das Problem war, mit der negativen Herangehensweise habe ich mich selbst schlecht gemacht, bin dementsprechend nicht positiv genug in die Sache hineingegangen und musste oft Niederschläge wegstecken. Mittlerweile habe ich diesen Satz etwas umformuliert, und zwar gehe vom Positiven aus, denn enttäuscht wirst du sowieso oft genug. Mit dieser Einstellung habe ich mich Sachen getraut, die früher für mich nicht denkbar gewesen wären. Und natürlich gibt es auch den gelegentlichen Rückschlag, aber das hält mich nicht davon ab weiterhin meine Ziele zu verfolgen.

Um deine eigene Einstellung zum Körper festzustellen, gibt es eine kleine Aufgabe für dich. Nimm dir täglich für eine Woche lang 5-10 Minuten am Tag Zeit um deine Gedanken des Tages aufzuschreiben. Nach dieser Woche analysiere deine Notizen und schaue, wie viele positive bzw. negative Gedanken du diese Woche hattest. Das kann dir helfen deine eigene Einstellung zur dir selbst bewusst zu machen. Such dir dann einige positive Gedanken aus und schreibe sie auf einen Zettel. Diesen Zettel befestigst du an einem Ort, den du jeden Tag öfters siehst und nimm dir auch Zeit, den Zettel täglich zu lesen. Nach einer Woche kannst du feststellen, ob dir die positiven Gedanken geholfen haben. Vielleicht haben sie dich einmal zum Lächeln gebracht. Oder einmal aufgeheitert. Oder vielleicht hast du dich einfach mal für einen Augenblick gut gefühlt. Dann hat dieses Experiment bereits seine Wirkung erzielt.

McKenna, Paul (2015) „The three things that will change your destiny today“, Transworld Publishers: London.

Michi-Vorstellung-Fitnessblog

 

Selbstvertrauen & Motivation Sport

Den Ängsten entgegen steuern

klara-fuchs-secret-to-living-is-giving-passion-6klara-fuchs-secret-to-living-is-giving-passion-4

Hi meine Lieben. Ich hoffe euch geht’s gut! 🙂
Mein Koffer ist gepackt, morgen geht’s nach Berlin und ich freue mich darauf. Ich war in der früh beim Boxtraining, habe gearbeitet und jetzt sitze ich mit Dani im Café und wir warten auf die Mädels für unser erstes On a Girl’s Mind Treffen im neuen Jahr. 🙂

Zurzeit kann ich einfach nur sagen: es läuft! Ich wüsste einfach nicht, worüber ich mich beklagen sollte. Klar, es ist zu 100% perfekt, aber ich habe sehr hart für dieses Momentum gearbeitet und zurzeit rollt es einfach ganz wunderbar. Ich habe auch darüber nachgedacht, wie es überhaupt dazu gekommen ist. Zunächst hatte ich die Gedanken im Kopf, dass ich gern etwas ändern würde, welche Gewohnheiten ich gern hätte oder was ich erreichen möchte. Die erste Vision ist mal gesetzt, doch jetzt wird’s eigentlich erst so richtig schwer.

Da kommen plötzlich diese Ängste

Angst kann unser Freund und zugleich unser Feind sein. Früher hätte ich meine Ängste als feindliches Objekt gesehen, mittlerweile sind wir gute Buddies. 🙂

Wenn ich ein Ziel habe, welches mich nervös macht, welches außerhalb meiner Komfortzone liegt und ich weiß, dass ich dafür einiges tun muss, dann werde ich nervös, aber auch ein wenig ängstlich. Diese kleinen Steps außerhalb der Komfortzone sind anfangs nämlich unbehaglich und ich erinnere mich noch genau, als ich mein erstes richtiges Meeting mit einem großen Unternehmen hatte. Allein das Wort „Meeting“ klingt ja schon ein wenig gruselig und spannend. „Oh Gott, was ziehe ich da an?“, „Oh Gott, was wenn ich zu spät komme?“, „Oh Gott, wie verhält man sich da?“, „Ooooh oh gott, oh gott, oh gott..“ und währenddessen laufe ich nervös durch die Wohnung, bis ich drauf komme, dass ich nichts richtiges zum anziehen habe, in die Stadt gehe und mir ein komplett neues Outfit für mein erstes Meeting besorge.

Nervösität und kleine Ängste sind etwas Gutes

Wenn ich nervös und ängstlich bin, dann weiß ich, dass ich das auch wirklich will. Ich weiß, dass es die Arbeit Wert sein wird, denn wenn ich nervös und aufgeregt werde, dann bereitet es mir insgeheim doch auch eine gewisse Freude. Zumindest die Aussicht danach. Die Nervösität bereitet uns auf unsere Spitzenperformance vor.

Alles was wir wollen..

.. liegt außerhalb der Komfortzone und somit gegenüber von unseren Ängsten. Ich muss auf die andere Seite. Und wie stellt man das an? „Einfach mal mutig sein?“ – JA!

Wir alle sind nervös und haben Angst. Zum Glück bin ich mittlerweile alt genug und kann meinen Harndrang kontrollieren, sonst würde ich mir vermutlich täglich bei manchen Sachen in die Hose machen. Ganz egal, ob ich nun einen persönlichen Blogpost veröffentliche, wichtige Mails absende oder zu einem Date gehe.

„Mutig sein bedeutet nicht, dass ich keine Ängst habe. Es bedeutet, dass ich diese überwinde, über meinen Schatten springe und es trotzdem tue.“

klara-fuchs-secret-to-living-is-giving-passion-2

Mit Achtsamkeit die Ängste überwinden

Dabei hat mir Meditation, wir können es auch Achtsamkeit nennen, sehr geholfen. Als Sportler lernt man seinen Körper sehr gut kennen. Wie reagiert man bei welcher Übung, wie fühlen sich meine Muskeln heute an, brauche ich doch einen extra Ruhetag? Usw.

Das gleiche können wir mit unserem mentalen Wohlbefinden machen, in dem wir uns morgens 10 Minuten für uns selbst nehmen und mal in aller Ruhe (ohne Handy!) auf unsere Gedanken hören. Wie fühle ich mich? Wie reagiere ich?

Eine Kunst. Man kann die Bauchmuskeln im Gym trainieren und somit auch die Achtsamkeit. Angst ist ein Gefühl, sie kommt und geht. Wenn du dich mal von außen betrachten würdest, objektiv und simpel: „Aha, jetzt spüre ich gerade Angst. So betrachtet gar nicht so schlimm. Zeit diese nun zu überwinden und den nächsten Schritt zu tun.“

Fehler sind ok

Wir fürchten uns nämlich oft vor den Fehlern und fangen an zu zweifeln. „Was, wenn ich da versage? Irgendwie schäme ich mich dann.“
Und, was, wenn du wirklich „versagst“? Je mehr du ausprobierst, desto mehr Fehler wirst du machen, doch auch desto erfolgreicher wirst du werden. In meiner Kindheit bin ich viel geritten und als wir das erste Mal über ein Hindernis gesprungen sind, dann bin ich direkt runter gekugelt. Ein wenig zittrig (und ängstlicher) bin ich wieder aufgesessen und auf Anweisung des Reitlehrers habe ich das Hindernis wieder ins Visir genommen. Schwuppsdiwupps kugelte ich wieder runter und lag mit einer leichten Gehirnerschütterung beim Arzt.

Ich liebte das Reiten und wollte es natürlich wieder machen, allerdings hatte ich wirklich Angst. „Klara, wenn du jetzt nicht wieder mit dem Springen anfängst und es nicht nochmal probierst, dann wirst du  es nie machen.“ – Und damit hatte er recht. Ich fing an zu springen und bin seitdem über dreimal so hohe Hindernisse gesprungen.
Doch, was wenn ich mich nie mehr getraut hätte?

„I haven’t failed. I just found 10 000 ways that won’t work.“ – Thomas Edison

22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen – Gratis PDF HIER.

klara-fuchs-secret-to-living-is-giving-passion-7

Me Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

Was ich 2016 gelernt habe

A-Klara-Fuchs-2016-Schlossberg-Graz-Fitnessblog-Persönlichkeitsentwicklung-3A-Klara-Fuchs-2016-Schlossberg-Graz-Fitnessblog-Persönlichkeitsentwicklung-2

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Ich hoffe euch geht’s gut! Ich hatte ein ruhiges und schönes Wochenende und fühle mich dementsprechend entspannt. Sonntagnachmittag beginnt für mich allerdings immer schon die Arbeitswoche, damit ich für die kommende Woche planen und vorbereiten kann. Wir waren heute auch schon draußen shooten, ich fühle mich energiegeladen und generell bin ich mit der Entwicklung mit allem gerade sehr zufrieden. :-))

Über 2016 habe ich bereits geschrieben und auch meine Ziele für 2017 habe ich bekannt gegeben. Dennoch gibt es ein paar Punkte, die ich aus 2016 mitnehme und mit euch teilen möchte. Nicht alles lernt man auf eine Schöne Art & Weise, doch manchmal muss man einfach auf die eigene Nuss fallen, um die Lektion zu kapieren. Manchmal lernt man gewisse Dinge auch einfach dadurch, dass man mal über den eigenen Schatten springt und mutig ist. 🙂

Noch kurz eine andere Sache: 22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen – die ersten Punkte dazu gibt’s ja, wie ihr wisst, auf meinem Blog, doch nun habe ich auch eine separate PDF – Datei zusammengestellt mit allen 22 Punkten. Hier kannst du sie kostenlos runter laden. 🙂

Was ich in 2016 gelernt habe und für 2017 mitnehme

  • Vertraue nicht blind
    Man könnte es auch auf „vertraue mehr auf dich selbst“ umändern. Ich bin ein sehr begeisterungsfähiger und positiver Mensch und glaube gern an das Gute im Menschen. Der Schuss kann nach hinten los gehn und zwar ganz gewaltig. Das tut weh. Ich hab gelernt auf meine eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und mir sehr bewusst auszuwählen, mit wem ich wie arbeite und wem ich vertrauen kann.
  • Ich tue das für mich
    Mein Überehrgeiz wurde mir schon zum Verhängnis. Ich kann komplett an meine Grenzen gehen, wenn ich mich dazu zwinge. Mittlerweile weiß ich, dass ich einiges aus den falschen Gründen gemacht habe. Ich habe an der Vergangenheit angehalten und dachte daran, was er/sie halten könnte, wie Außenstehende reagieren würden oder was sonst alles passieren könnte. Die Wahrheit? Jeder ist so mit sich selbst beschäftigt, dass es eigentlich Schnurzpiepegal ist, was du machst. Tu das, was du willst. Tu es für dich. Ich tue das für mich. Die Zeit vergeht so schnell, sollten wir da nicht die Chance nutzen und das tun, was uns selbst erfüllt und glücklich macht?

„Follow your passion. Be yourself, but check yourself before you wreck yourself.“ – Andy Cohen.

A-Klara-Fuchs-2016-Schlossberg-Graz-Fitnessblog-Persönlichkeitsentwicklung-4

  • Nimm dein Leben endlich in die Hand
    Jetzt oder nie. Wir sind jung. Wir haben nichts zu verlieren. Proaktiv handeln. Einfach tun. Und. Zwar. Jetzt.
    Was wolltest du schon immer mal tun? Sprich es aus. Erzähl anderen davon. Vielleicht kennt jemand wen, der jemanden kennt und schon geht eine spannende Reise los und aus dem bloßen Gedanken kann Realität werden. Alles liegt in deiner Hand. Schreib das Mail. Ruf an. Sprich es aus. Manchmal muss man einfach über den Schatten springen und mutig sein.
  • Konsequent bleiben
    Dauerhaft motiviert zu bleiben ist nicht immer einfach. Rückschläge kommen, die gehören einfach zum Leben dazu. Doch, wenn ich trotzdem die Arbeit erledige, diszipliniert bin und konsequent bleibe, kann ich meine Ziele erreichen. Es hilft, wenn man sich neue Gewohnheiten schafft und dazu lernt an sich zu glauben.
  • Sei anders & authentisch
    Ich liebe meinen Job und meine Branche, aber sie kann auch so unglaublich, grausig oberflächlich sein. Anders sein ist etwas Gutes und mit Authentizität kann man sehr weit kommen. Somit stichst du aus der Masse und auch wenn das die meisten nicht mögen werden, so bist du dir selbst treu. Normal gibt es schon. Sei ganz wie du bist und vertraue den eigenen Instinkten. Es mag manchmal schwerer sein, wenn man nicht der Masse folgt, doch solange du der/die bist, der/die du wirklich sein möchtest, ist es die richtige Entscheidung.
  • Alles ist möglich
    Ja,
    wenn man sich selbst erlaubt groß zu träumen, an sich selbst glaubt und proaktiv handelt, dann können ein paar ganz fantastische Dinge passieren. Wenn ich meinem Jahr einen Filmtitel geben würde, dann wäre das: „Everything’s possible!“ 🙂

Alice: „This is impossible.“
The Mad Hatter: „Only if you believe it is.“

22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen – Gratis PDF HIER.

A-Klara-Fuchs-2016-Schlossberg-Graz-Fitnessblog-Persönlichkeitsentwicklung-1

Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

Grenzen überwinden und Ausreden verbannen

klara-fuchs-fitnessblog-langlaufen-ausreden-grenzen-3grenzen-u%cc%88berwinden-klara-fuchs-1

Grenzen überwinden und Ausreden den Kampf ansagen

22 Dinge, die glückliche Menschen anders machenPart 7

Halli Hallo meine Lieben! Ich hoffe euch geht’s gut. 🙂
Mein Wecker klingelte heute mal wieder sehr früh und nachdem ich meine ersten Mails beantwortet hatte, ging’s zum Boxtraining. Jetzt sitze ich im Café und arbeite am Laptop und treffe mich später mit meiner lieben Chrissi zum Abendessen. Heute ist ein guter, produktiver Tag! 🙂

Heute geht es wieder weiter mit Teil 7 der 22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen. Wie kann man seine eigenen Grenzen überwinden und die Ausreden endlich verbannen?

„Happy people don’t make excuses or blame others for their own failures in life. Instead, they own up to their mistakes and, by doing so, they proactively try to change for the better.“

Was sind deine Prioritäten?

Wozu wir „Ja“ und wozu wir „Nein“ sagen, drückt unsere Prioritäten aus. Rufe ich noch meine Freundin an und pflege die Freundschaft, oder lasse ich es bleiben? Gehe ich zum Training und kümmere mich um meine Gesundheit, oder bleibe ich im Bett liegen? Schreibe ich noch diese Uni Arbeit, um weiter zu kommen, oder gehe ich zur Party? Stehe ich ein wenig früher auf, um an einem persönlichen Projekt arbeiten zu können, bevor der Alltagsstress losgeht? Nehme ich mir Zeit für die Dinge, die mir wirklich wichtig sind?

Ich treffe Entscheidungen gemäß meiner Prioritäten. Passt dieses Angebot gerade zu meinen Prioritäten?

Über die Grenzen hinaus

Es ist nicht immer schön, wenn morgens der Wecker sehr früh klingelt. Es ist nicht immer spaßig, bei eisigen Temperaturen zu trainieren. Es ist nicht immer schön, wenn man schon hundemüde ist und noch Arbeit zu erledigen hat. Warum ich es doch mache? Weil ich ehrgeizig bin. Weil es mich schlussendlich doch glücklich macht. Weil ich weiß, dass ich manchmal einfach konsequent etwas durchziehen muss, um weiter zu kommen und Fortschritt generieren zu können.

Ausreden bringen uns nicht weiter. Wenn ich mir selbst dauernd sage „zu kalt“, „zu früh“, „keine Zeit“, „zu schwer“, „zu..“, dann werde ich auch nicht weit kommen. Ja, es ist kalt. Ja, es ist früh. Ja, es ist verdammt nochmal richtig, richtig schwer. Ja, ich muss mir bewusst dafür die Zeit nehmen. Wir alle haben viel zu tun. Wir alle haben Stress. Niemand wird das für mich erledigen. Das muss ich schon selbst tun.

klara-fuchs-fitnessblog-langlaufen-ausreden-grenzen-8

Auch eine Gewohnheitssache

Ich muss sagen, dass mich das Leistungstraining von früher sehr gestärkt hat. Wenn du absolut keine Lust hast, müde bist, es draußen regnet und dir dein Trainer sagt, dass du trotzdem auf’s Rad steigen sollst, dann habe ich es zwar in diesem Moment gehasst und geflucht, aber nun bin ich sehr dankbar dafür. Meine Grenzen überwinde ich nicht mehr in diesem Extrem (keine Wettkämpfe mehr bei -10° brr..), doch wenn es jetzt draußen ein wenig regnet und stürmt, dann ist dass kein Problem. Wieso sollte es das auch sein? Ich habe ja eine Regenjacke. Das Wetter kann ich auch nicht beeinflussen und somit ist es einfach so, wie es ist.

Ausreden halten uns zurück

Genau dieses „zu“ bremst uns. Zu schwer, zu hart, zu anstrengend, keine Zeit.. Genau diese Gedanken hindern uns daran, uns überhaupt an etwas Neues zu trauen. Wenn ich mir das immer und immer wieder sage, dann wird es zur Gewohnheit und ich sage einfach jedesmal, dass ich es nicht kann, oder dass die äußeren Umstände „zu“ anstrengend sind.

Hierbei geht es nicht nur um Ausreden beim Sport, sondern auch generell im Leben. Ich habe auch schon viele viele Dinge vor mich hingeschoben, weil sie anfangs einfach „zu schwer“ erschienen sind. Doch wir können immer jemanden um Hilfe bitten, wir können immer alles in kleine Teilschritte zerlegen und somit klein anfangen. Dann wird alles einfacher. Wenn ich anfange immer öfter meinen Ausreden den Rücken zu kehren und die Disziplin aufbringe, es doch zu tun, dann ändere ich Schritt für Schritt meine Gewohnheiten. Vergiss Neujahrsvorsätze, ändere lieber deine Einstellung und die Gewohnheiten. Schritt für Schritt und konsequent. 🙂

„Small disciplines repeated with consistency every day lead to great achievements gained slowly over time.“ – John C. Maxwell

klara-fuchs-fitnessblog-langlaufen-ausreden-grenzen-9grenzen-u%cc%88berwinden-klara-fuchs-2

 

 

Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen

22-dinge-cover-datei

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Wie geht’s euch? Happy new year!! Ich freue mich auf 2017 und wünsche euch auch einen fantastischen Start ins neue Jahr! :-))

Heute ist der erste Tag in einem neuen, wundervollen Jahr. Auch, wenn es nicht unbedingt einen speziellen Tag, oder ein spezielles Datum dafür braucht, wenn man eine Veränderung wagen will, so ist es doch irgendwie schön, wenn man sagen kann, „ich schließe das Kapitel 2016 ab und starte heute mit einer neuen Seite im Buch 2017.“

22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen

Es gibt zwei Sorten Menschen auf dieser Welt – die einen entscheiden sich bewusst dafür, glücklich zu sein und die anderen wählen das Gegenteil und jammern lieber, denken negativ und lassen sich von ihren Gedanken zurück halten. Glücklich wird man nicht dadurch, dass man plötzlich am 1.1. unrealistische Vorsätze macht und diese nur eine Woche lang durch zieht. Glücklich wird man nicht dadurch, dass man viel Geld hat, berühmt ist, den „perfekten“ Körper hat oder sonstigem Ruhm nachstrebt. Glücklich sein kommt von innen.

Glückliche Gewohnheiten

Aus diesem Grund möchte ich dieses Jahr ein wenig anderes starten. Die Fitnessprogramme boomen jetzt wie Sand am Meer und morgen wird das Fitnessstudio komplett voll sein. Es ist super, wenn der Fitnesstrend los geht, ich bin ja selbst ein großer Befürworter von einem gesunden Lebensstil und somit ein Teil der Fitnessbranche. Allerdings stelle ich mir immer wieder die Frage; Wer kümmert sich eigentlich um die mentale Fitness?

Was unterscheidetet denn Menschen, die glücklich sind und scheinbar problemlos ihr Leben managen und tolle Dinge auf die Beine stellen von denen, die das eben nicht tun und öfter in ein negatives Loch versumpfen? Es gibt tatsächlich ein paar Gewohnheiten und 22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen. Ab heute gibt es jeden Tag einen kurzen Blogpost zu den 22 Dingen, die glückliche Menschen anders machen.

#1 Loslassen und verzeihen

Früher oder später wird man verletzt. Wir werden traurig, dann wütend und manchmal klemmen wir so daran fest und halten an der Vergangenheit an. „OOOhhh wie konnte er/sie nur!!“

Ja, es ist ok einfach mal traurig zu sein. Es ist ok, einfach mal wütend zu sein und den Frust raus zu lassen. Doch wenn wir daran hängen bleiben, ständig daran denken und nicht damit abschließen, dann verletzen wir schlussendlich nur uns selbst. Als ich im Sommer mal so richtig wütend war, sah ich ein wundervolles Video mit einer tollen Message – Dankbarkeit überströmt einfach alle negativen Gedanken:

„Danke, dass du mir diese Lektion erteilt hast und ich so viel dadurch gelernt habe. Danke, dass du mir diesen Drive gegeben hast, dass ich nun mein Leben zum Besseren wenden werde.“

Wenn ich an der Vergangenheit hänge, dann hat diese Person eine gewisse Macht über mich. Ich halte fest. Ich denke (zu) viel darüber nach. Ich reagiere, anstatt zu agieren. Ich bin nicht im hier und jetzt, sondern in der Vergangenheit. Wir streben in die falsche Richtung.

Ich denke da an die süße Prinzessin vom Film Frozen wie sie den Schneeberg rauf läuft und „Let it go!“ singt! „Ich gehe nicht zurück. Die Vergangenheit ist die Vergangenheit!“

Und damit hat sie recht! Ich kann mich selbst dafür entscheiden, auf was ich mich fokussiere. Das können neue Ziele und neue Menschen im neuen Jahr sein, oder eben diese „harten, ach so schrecklichen Tage in 2016.“

Welche Power hast du für’s neue Jahr mitbekommen? Wem kannst du danken? Was hat dich stark gemacht? Was kannst du loslassen? 🙂

„Happiness is not out there, it’s in you!“

Die weiteren Artikel und Punkte gibt’s hier:

2) Glückliche Menschen werfen mit Freundlichkeit um sich

 

Me Mix Selbstvertrauen & Motivation

DO LESS, WITH MORE FOCUS

klara-fuchs-fitnessblog-running-laufen-weniger-ist-mehr-focus-2

Hi meine Lieben! 🙂
Wie geht’s euch? Ich hoffe ihr seid toll in die neue Woche gestartet! 🙂

Ich startete meinen Tag am Schreibtisch und anschließend ging’s zum Boxtraining. Langsam komme ich mit dem Training wieder in Schwung und ich merke wieder, dass ich drin bin. Seit letzter Woche konzentriere ich mich auch wieder mehr auf ein konsequentes Training, womit wir auch schon beim heutigen Thema sind: Weniger ist mehr! 🙂

„Do less, with more focus!“

Diesen Spruch fand ich einfach nur genial und der spukt mir schon seit einigen Wochen durch den Kopf. Ich kann mich für vieles begeistern und würde am liebsten alles sofort tun, können und machen. Dann habe ich aber auf die harte Tour (und bin dafür einige Male auf die Nase gefallen) gelernt, dass „weniger wirklich mehr“ ist. Ein Schritt wird nach dem anderen gesetzt. Eins nach dem anderen.

Prioritäten setzen

Vor ca. 1 1/2 Jahren habe ich in dem Buch Push“ von Chalene Johnson gelernt, was es wirklich heißt, Prioritäten zu setzen und danach zu leben. Jedesmal wenn ich sage „Für XY habe ich gerade keine Zeit“ und ganz egal, ob dies nun Training, E-Mails, ein Kaffeetratsch oder Sonstiges ist, bedeutet dies nichts anderes, als „Das ist gerade nicht meine Priorität.“ Es geht nicht darum Zeit zu haben, sondern sich bewusst die Zeit für etwas zu nehmen.

Prioritäten setzen bedeutet auch Verzicht, denn wenn ich zu etwas „Nein“ sage, sage ich gleichzeitig „Ja“ zu etwas anderem. Es ist schwer, meiner Meinung ziemlich unmöglich, mehrere Lebensbereiche auf einmal ändern und verbessern zu wollen. Eins nach dem anderen. Wo läufts gerade nicht so gut? Was könnte passieren, wenn ich diesem Punkt mehr Aufmerksamkeit schenke und mich darauf konzentriere?

„Action express priorities.“ – Mahatma Gandhi. 

Reden können wir alle. Tun ist ganz etwas anderes. Es klappt natürlich nicht immer ganz reiblungslos, doch wie auch beim Sport, setze ich mir im (beruflichen) Leben für ein paar Wochen gewisse Schwerpunkte. Beispielsweise Wissen aneignen, Ebook schreiben, Finanzielles auf die Reihe kregen usw. Im Dezember steht allerdings meine körperliche Fitness und meine eigene Ruhe im Vordergrund. Zumindest bis die neue Gewohnheit besser fixiert ist und einfacher nebenbei rollt. Ein Schwerpunkt nach dem anderen. Ein Schwerpunkt, der fokussiert wird und wo ich 110% geben kann, statt hunderte nebensächliche Punkte, wo nichts die volle Aufmerksakeit bekommt. Do less, with more focus. 🙂

klara-fuchs-fitnessblog-running-laufen-weniger-ist-mehr-focus-1

Ebook Selbstvertrauen & Motivation

Selbstvertrauen & Persönlichkeitsentwicklung – Das Ebook!

cover_quadratisch

Selbstbewusstsein stärken & Selbstvertrauen aufbauen

Vielleicht fühlst du dich gerade ein wenig unsicher, traust dich nicht wirklich dein eigenes Ding durchzuziehen oder vergleichst dich viel mit anderen. Oder denkst du vielleicht daran, was andere von dir halten könnten? Wie schaffen es denn andere, einfach das zu tun, was sie glücklich macht?

Hält dich etwas zurück?

Die Personen, die einfach ihr eigenes Ding durchziehen, sich nicht zu sehr mit anderen vergleichen und das tun, was sie wirklich wollen, sind nicht unbedingt besser, schlauer oder reicher – sie haben eine bewundernswerte Sache an sich – Selbstvertrauen und ein starkes Selbstbewusstsein!

Ich kenne das. Mir war anfangs gar nicht bewusst, dass es mir an Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen mangelt, bis ich selbst in einem Buch darüber las und so überhaupt darauf aufmerksam wurde. Da ich das Gefühl kenne, wenn man sich mit anderen vergleicht, einem sinnlosen (körperlichen) Ideal nachstrebt und sich zunächst nicht traut das zu machen, was man eigentlich machen will, weiß ich wie es ist, wenn man Selbstzweifel und ein niedriges Selbstwertgefühl hat. Da mich das Thema dann allerdings so fasziniert hat, habe ich mehr und mehr darüber nachgelesen, neue Dinge ausprobiert und somit habe ich meine Denkweise komplett umgekrempelt. Jetzt kenne ich auch genau das gegenteilige, traumhafte & selbstbewusste Gefühl! 🙂

Selbstbewusst – es ist ein atemberaubendes, herrliches und fantastisches Gefühl, wenn man mit positiven Gedanken lebt und sich selbst motiviert, anstatt sich selbst runterzuziehen. Weil ich beide Seiten kenne, habe ich mein Ebook geschrieben, welches als Ratgeber für junge Menschen dienen soll. Auch mir haben Bücher geholfen, mir haben Menschen geholfen und mir haben Podcasts und Videos geholfen.

Aus diesem Grund, möchte ich auch dir einen kleinen, neuen Denkanstoß in Richtung erfülltes, leidenschaftliches, selbstbewusstes und powervolles Leben geben! 🙂

 

 

 

 

 

Trailer Video zum Powergirl Ebook

 

 

Kontakt & Support bzgl. des Ebooks: ebook@klarafuchs.com

Ebook Personal Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

Warum ich mein Ebook gschrieben habe

Hallo meine Lieben! 🙂
Ich hoffe eucht geht’s fantastisch! Meine Laune ist super und ich bin motiviert! 🙂

Freitagabend war ich allerdings ganz und gar nicht mehr motiviert, denn wenn ich abends nach Hause kam, war der Strom weg! Handwerkerin Klara machte sich also an den Stromkasten, doch so ganz wollte nichts funktionieren. Könnt ihr euch vorstellen, wie ich da mit einer Kerze in der Hand stehe, meinem Bruder per What’s App Videos schicke (nur so hattte ich Licht aufgrnd des Blitzes) und frage, welchen Knopf ich drücken soll? Ojojoj.. Übernachtet habe ich schlussendlich bei einem Freund und Samstagvormittag kam dann der Elektriker, der innerhalb von 10 Sekunden (!!) das Licht zum Leuchten brachte. Hä? Allerdings ist etwas am Boiler kaputt, was in den nächsten Tagen leider repariert werden muss. Im ersten Moment war die Situation nicht ganz so witzig, aber im Nachhinein fühle ich mich doch schon ein bisschen erwachsen und kann darüber lachen (auch wenn es schmerzt für so etwas Geld auszugeben).

Warum ich mein Ebook geschrieben habe

Nun aber zum eigentlichen Thema. Da ich in einer Woche mein Ebook zum Verkauf online stellen werde, möchte ich euch noch kurz verraten, warum ich es überhaupt geschrieben habe. Vielleicht interessiert ja wen auch die Story dahinter. 🙂

Von der Idee zur Wirklichkeit

Mein ursprünglicher Gedanke war eigentlich ganz ganz anders. Ich wollte mit einem Trainings- und Ernährungsbuch starten und dies ein wenig mit Selbstvertrauen und mentalen Parts kombinieren. Ich hatte sogar sehr viele Ernährungs- und Trainingsseiten schon geschrieben und abgespeichtert, doch irgendwie schaffte ich es nicht, dies zu Ende zu bringen. Also (durcheinander und super geordnet wie immer) startete ich mitten drin mit dem Persönlichkeitsentwicklungsteil. Um 5:30 klingelte täglich der Wecker, damit ich so früh wie möglich ungestört schreiben konnte.

Dann hat es mich einfach begeistert und gefesselt! Sport und Ernährung waren noch nie ein richtig großes „Problem“ für mich. Klar, auch ich habe definitiv meine ups and downs, doch da ich mit dem Sport aufgewachsen bin, habe ich es immer sehr gerne gemacht.

Was allerdings schon ein Problem war..

…war meine Denkweise. Ziemlich genau vor einem Jahr (ihr werdet es im Ebook lesen können) ging es mir mental gar nicht so gut. Ich war gestresst, kämpfte mit mir selbst und wusste nicht so genau, was ich eigentlich wollte und strebte irgendwas (ich wusste nicht genau was) hinterher. Ich hatte ein paar miese Gewohnheiten, die ich ändern musste und war auch gerade dabei mein Selbstvertrauen mehr und mehr aufzubauen. Bücher zum Thema Persönlichkeitsentwicklung habe ich regelrecht verschlungen und ich habe angefangen das Gelesene immer mehr und mehr in die Tat umszuetzen und daran zu arbeiten.

„Your mind is a powerful thing. If you fill it with positive thoughts, your life will start to change.“

Veränderung

Ich denke man merkte auch auf meinem Blog eine Veränderung. Es ging weniger um Sport und mehr um Motivation, Selbstbewusstein und andere Themen Richtung Persönlichkeit. Hier schreibe ich immer darüber, was mich selbst gerade beschäftigt, begeistert und fasziniert und dies sind und waren einfach genau diese Themen. Zum einen fand ich die ganzen Inputs, die ich von den Büchern bekam, so unglaublich wertvoll, doch zum anderen war ich ganz hin und weg, als ich selbst meine eigene positive Veränderung merkte und realisierte, was alles möglich sein kann, wenn man lernt an sich selbst zu glauben.

Meine Motivation

War dann vor allem auch euer Feedback. Anfangs hatte ich fürchterliche Angst davor offen darüber zu schreiben, doch andererseits ist Schreiben für mich eine Art „Therapie“, wie ich Sachen verabeite. Ich hatte ja zunächst keine Ahnung, dass es vielen von euch ähnlich wie mir ging. Man vergleicht sich mit anderen, man hat Selbstzweifel und weiß nicht genau, was man eigentlich will. Als ich dann die ersten Mails von euch bekam, war ich so unglaublich happy darüber! Zudem war mein Persönlichkeitsteil meines Ebooks (es hat jetzt 100 Seiten) schon so lang, dass ich zeitgleich auch beschlossen hatte, „nur“ damit zu starten. 🙂

Da ich das Gefühl kenne, wenn man sich mit anderen vergleicht, einem sinnlosen (körperlichen) Ideal nachstrebt und sich zunächst nicht das traut, was man eigentlich machen will, weiß ich wie es ist, wenn man Selbstzweifel und ein niedriges Selbstwertgefühl hat. Da mich das Thema dann allerdings so fasziniert hat und ich ein klein wenig (oder sehr) besessen davon wurde und meine Denkweise komplett umgekrempelt habe, kenne ich nun auch genau das gegenteilige Gefühl!

Es ist irgendwie ein selbstbewusstes, unabhängiges, herrliches Gefühl! Ich habe mich selbst sehr gut kennen gelernt und weiß was ich kann und was ich will. Meinen Standard habe ich um einiges erhöht, ich umgebe mich mit tollen Menschen und ich rede ganz anders mit mir selbst. Es fühlt sich ganz atemberaubend an und aus diesem Grund, möchte ich versuchen einen kitzekleinen Teil bei anderen Menschen dazu beizutragen, einen Denkanstoß in eine neue Richtung zu setzen. Veränderung ist möglich, wenn man bereit ist etwas dafür zu tun. 🙂

JETZT ERHÄLTLICH!