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Persönlichkeitsentwicklung

Kooperation Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

5 Schritte, für mehr Selbstliebe und Selbstvertrauen

 

 

Selbstliebe. Ich liebe mich selbst, mit allen Fehlern, die ich gemacht habe. Ich verzeihe mir dafür, wie ich meinen Körper behandelt habe, nämlich nicht wie ein Heiligtum, sondern wie ein Stück Fleisch, bis es ausgezerrt und nicht mehr saftig war. Ich verzeihe mir für meine inneren Beschimpfungen an mich selbst und dass es so weit kommen musste. Nun aber, nach 22 Jahren, liebe ich meine Andersartigkeit, meine Persönlichkeit, meine Kreativität, meine Energie und meinen Körper – ich habe mich so akzeptiert, wie ich bin und schenke mir Liebe. 

In 5 Schritten zu mehr Selbstliebe und Selbstvertrauen

Heute geht es um ein Thema, welches mir sehr am Herzen liegt. Vor kurzem stand der zweite Block der Mentaltrainer Ausbildung am GESU-Institut an. Diesmal widmeten wir uns den Themen, die mich (bis jetzt) am meisten begeistern. Selbstbild, Selbstwert, Selbstliebe, Selbstvertrauen uvm. – So viele spannende Themen! Heute geht’s aber vor allem um eines: Selbstbild & Selbstliebe. Unser Ausbilder war Harald Pachner, ehemaliger ÖSV-Nationalkaderläufer und Jun. Vize-Weltmeister im Super-G. Nun ist er der Ausbildungsleiter am GESU-Institut und betreut das Mercedes AMG – DTM Team als Mentaltrainer. Seine Begeisterung merkte man ihn förmlich an und man kann von niemanden besser lernen, als von Menschen, die über ihre Leidenschaft und Erfahrungen sprechen. 🙂

Selbstliebe – Ein Modebegriff und/oder eine Ausrede?

Nach dem großen Fitnessboom kommt gerade ein neuer Trend, wovon ich selbst auch ein großer Befürworter bin: Selbstliebe und Selbstvertrauen! Ich finde es auch total super, wenn diesem Thema (auf Soziale Medien) viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird! Aber nicht, wenn es als Modebegriff oder als Ausrede verwendet wird.

Was bedeutet eigentlich „Selbstliebe?“ Dass ich mich überfresse, Eis in mich hinein löffle, weil ich „mich ja selbst liebe“ und „das endlich darf“? Oder dass ich jede Kalorie zähle und krankhaft darauf achte, was ich zu mir nehme? Beide Extreme sind wohl nicht so gut. Schlussendlich bedeutet Selbstliebe für mich, dass ich Sport mache, mich gesund ernähre, auch mal zu Ruhe komme, mal Schokolade esse und gute Dinge für mich tue, gerade WEIL ich mich selbst liebe.

Selbst-Wert-gefühl entsteht aus Be-Wert-tung

Wir beobachten und bewerten uns selbst. Schätzen uns ein, sind zufrieden oder unzufrieden mit unserem Sein, unseren Fähigkeiten in Anbetracht der aktuellen Anforderungen und mit den Ergebnissen, die wir erzielt haben. Wir vergleichen uns mit anderen. Schneiden besser oder schlechter ab, sind erfolgreicher oder erfolgloser, sind sicherer oder unsicherer, finden uns schöner oder hässlicher.

Unser eigenes Selbstbild, der Selbstwert, ist unser eigener Referenzwert für das Erleben. Daran messe ich mich mit mir selbst oder mit anderen.

Meine Identität nach Innen

Wir verbringen viel Zeit damit, unsere Identität nach Außen zu bilden. Vermutlich mache ich das durch’s Bloggen sogar noch verstärkter, da ich in der Öffentlichkeit stehe, doch es fällt mir auch bei anderen Berufen, Leuten und Studenten auf. Die nächste Designerhandtasche, damit man meint, du hättest so viel Geld? Das nächste schnelle Auto, damit man meint, du hast so viel Macht?

Ich verbringe viel Zeit damit meine Identität nach Außen zu bilden, doch dabei vergesse ich, dasselbe nach Innen zu tun.

Körperhaltung, die richtigen Formulierungen, was zieht man an, wie wirkt meine Aussprache usw. Alles schön und gut und wichtig, doch was noch wichtiger ist unser Inneres, unser eigener Selbstwert und die Liebe zu uns selbst.

In 5 Schritten zu mehr Selbstliebe

Wir haben auch lange darüber während der Ausbildung am GESU-Institut Gesprochen und auch bei der Gruppenarbeit haben wir das Thema wieder aufgegriffen. Durch die heutige Zeit, wo Magazine, Soziale Medien, TV und alle Reize so sehr auf uns einwirken, ist es schwer, „unverschont“ davon zukommen. Unser Selbstwertgefühl kann im Kindesalter, durch das Gefühl  „ich nicht gut genug“, in der Schule, durch eigene, ausgeprägte Persönlichkeitsmerkmale oder andere äußere Einflüsse sehr geschädigt werden.

Doch eine Sache ist sehr wichtig: Wir alle können lernen uns selbst wieder mehr zu lieben und uns selbst zu schätzen wissen. Übrigens hat auch die liebe Paula einen schönen Beitrag dazu geschrieben. 🙂

  1. Ich bekomme ein Bewusstsein dafür
    Es startet mit dem Bewusstsein für den aktuellen IST-Zusand. Zunächst muss es mal „Klick“ machen. Wie rede ich eigentlich mit mir selbst? Wie sieht mein innerer Dialog aus? Was denke ich tagtäglich? Denken ist nichts anderes, als sich selbst Fragen zu stellen. Sind meine Fragen an mich selbst positiv, oder negativ formuliert? Ein Beispiel:
    „Warum schaffe ich das nie?“ vs. „Wie kann ich das schaffen?“
  2. Was magst du an dir?
    Ok, ich weiß, das ist schwer, doch was magst du an dir? Das können Äußerlichkeiten sein, aber auch Charakterzüge. Was meisterst du gut? Wofür bekommst du Komplimente? Welche Eigenschaft wissen andere und du selbst an dir zu schätzen? 🙂
    Psst: Wenn du schon dabei bist, kannst du auch deine Stärken dazu aufzählen!
  3. Ich nehme die Dinge so an, wie sie kommen und gehen.
    Wir wissen, dass auf Sonnenschein auch Regen folgt. Jeder Mensch, egal wie schön oder reich oder toll, erlebt Hoch- und Tiefphasen in seinem Leben. Wenn ich das akzeptieren kann, dass es nach dem Tageslicht auch Dunkelheit gibt und somit lerne, die negativen Geschehnisse anzunehmen, anstatt sie zu bekämpfen, dann wird es mir auch besser gehen.
  4. Das Streben nach Erfüllung
    Finde wieder deinen Entdeckergeist. Kinder sind neugierig, offen und wollen alles wissen. Du warst auch mal so und alles wirkte so viel spannender und aufregender und mit großen Augen schaute man in die Welt hinaus. Was macht dir Spaß? Was tust du gerne? Wann genießt du den vollen Moment im Hier und Jetzt? Wenn du erfüllt und glücklich bist, suchst du nicht mehr nach der Anerkennung von Außen.
  5. Tue es für dich und für andere
    Wenn ich mich selbst runterziehe und wenn es mir nicht gut geht, dann kann ich auch meinen Freunden und Familie keine 100% geben. Menschen mit einem sehr niedrigen Selbstwert und wenig Selbstvertrauen sind oft die lautetest in einem Raum, die nach meisten Anerkennung suchen und/oder sogar andere schlecht machen wollen, damit es ihnen für einen kurzen Moment besser geht.

„Wenn du nicht erfüllt bist, dann suchst du nach der Anerkennung von Außen.“

Vielen Dank, dass du den Beitrag gelesen hast! Wie stärkst du dein Selbstwertgefühl und wie hast du gelernt dich selbst zu lieben? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen! 🙂

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*In Kooperation mit dem GESU Institut.

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Wann fängt das Leben an?

Hi meine Lieben! 🙂
Die letzten drei Tage war ich in Wien. Freitag & Samstag haben wir zwei Tage lang für eine Sendung, die in Amerika ausgestrahlt, gedreht. Am Sonntag war dann endlich der Wings for Life World Run und somit war ich am Abend einfach nur noch platt. Ich war voller Emotionen und Gedanken!

Von Außen mag dieses Bloggerdasein vermutlich super cool erscheinen und alles wirkt total easy, so als hätte man alles total unter Kontrolle. Es macht mir auch total viel Spaß, doch manchmal fasse ich selbst nicht so ganz, was da eigentlich passiert. Alles passiert so schnell! Ich werde oft fürchterlich nervös und gestresst, wenn Sachen wie diese passieren. Einen Tag geht man auf die Uni, am nächsten Tag darf ich mit den größten Sportlern Österreichs reden. Es ist aufregend. Doch, wie ist das überhaupt passiert?

Es gibt sehr sehr viele Dinge, die ich nicht kann. Wenn mich was nicht interessiert, kann ich sehr schwer lernen und ziehe das nicht so einfach durch wie andere Studenten. Ich bin unordentlich, weil aufräumen mich in den Wahnsinn treibt und so fürchterlich langweilig ist. Ich verliere sehr viel Zeugs und weiß oft nicht, wo hinten und wo vorne ist.

Doch es gibt eine Sache, die mir sehr wichtig ist. Eine Sache, was wir alle in uns tragen.

Leidenschaft.

Es hat ein bisschen gedauert, bis ich selbst gecheckt habe, was ich gerne mache und was ich gut kann. Kennt ihr schon Fred, den Pinguin? Nein? Fred ist ein typischer, kleiner Pinguin und wie es alle Pinguine tun, so wirkt er zunächst ein bisschen tollpatschig. Plums, und schon wieder hingefallen. Doch gerade durch diese Tollpatschigkeit ist Fred irgendwie total süß. Am Land sieht’s so aus, als würde er nichts hinbekommen. Wie denn auch, mit dem langen Körper und den kurzen Beinchen?

Doch dann hüpft Fred ins Wasser und schwimmt uns, sogar mit elegantem Stil, einfach davon und das mehrere Tausend Kilometer!

Das einzige, was er brauchte, war die richtige Umgebung, wo er seine Gabe Voll und Ganz ausleben konnte! 🙂

Ein Pinguin wird nie zur Giraffe werden und ich, als kreativer Kopf, werde nie zum Analytiker oder Manager werden. Das Leben ist so verdammt kurz und den Großteil davon verbringen wir damit uns zu beschweren, dass wir keine Zeit haben. 5 Tage die Woche warten wir auf die zwei freien Tage. Wir tun das, was von der Gesellschaft verlangt wird und was „von Außen anerkannt wird“. Wir möchten allen gerecht werden, anstatt, dass wir einfach unser eigenes Ding durchziehen. Es gibt kein zweites, drittes oder viertes Leben. Das Leben ist zu kurz, um die eigenen Bedürfnisse hinauszuschieben.

Das Leben beginnt jetzt. Das Leben beginnt, wenn ich mich dazu entscheide, wie ein Pinguin, in meiner Umgebung zu sein und mehr aus mir herausholen möchte. Aus einem Pinguin wird nie eine Giraffe werden. Mich inspirieren berühmte Sportler oder Persönlichkeiten nicht, weil sie viel Geld verdienen oder super erfolgreich sind. Erfolg & Glück wird für mich nicht durch Ruhm, Geld oder Bekanntheit bestimmt – Doch sie sind Pinguine! Sie Leben ihr Leben so, wie sie es möchten und gehen ihrer Leidenschaft nach!

Mich inspirieren meine engsten Freunde, weil sie mutig und fleißig sind und Träume verfolgen. Leidenschaft bringt inneres Glück und Zufriedenheit. Leidenschaft bringt Selbstbewusstsein (Ein Pinguin wäre in der Wüste, wo seine Fähigkeiten ignoriert werden, nicht so selbstbewusst wie im Wasser) und mit Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein wage ich mehr. Das Leben beginnt jetzt. Das Leben beginnt, wenn ich mich dafür entscheide, gelassen zu sein und mehr von den Dingen zu tun, die mich erfüllen!

 

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5 Dinge, wofür man absolut Null Talent benötigt

 

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Heute war ein ganz wunderbarer Tag und ich war viel in der Natur, um den Kopf frei zu bekommen. Als ich den Berg rauf spazierte, sind mit ein paar Dinge eingefallen. Warum jammern wir eigentlich? Warum denken wir oft, dass wir dies oder das nicht schaffen könnten? Oft meint man, man braucht uuunbedingt X oder Y, um glücklich zu sein oder um etwas erreichen zu können. Ich weiß nicht..

Ich bin da anderer Meinung.

5 Dinge, wofür man Null Talent benötigt

Mit „Null Talent“ meine ich Dinge, die in uns drinnen sind.

Etwas, was nicht von anderen Dingen bzw. von außen abhängig ist. Etwas, was wir uns (über uns selbst) denken. Entscheidungen, die wir treffen. Entscheidungen, wie wir unser Leben leben wollen. Hier kommen meine persönlichen Top 5, wofür man absolut kein Talent benötigt und nur von uns ganz allein abhängig ist.

  1. Freundlichkeit
    Lieb sein, zu dich selbst und zu anderen. Dafür brauche ich weder Talent, noch eine bestimmte Voraussetzung. Wenn ich zu mir selbst lieb bin, wenn ich darauf achte, wie ich mit mir selbst spreche, dann bin ich auch ein besserer und freundlicherer Mensch zu meiner Umgebung. Ein bisschen zuhören, ein bisschen inne halten, ein bisschen nachdenken. 🙂
  2. Arbeitsmoral
    Die Arbeit erledigt sich nicht von selbst. Manchmal steckt man in blöden Situationen, wird gestresst oder der Chef ist ein wenig unbehaglich. Irgendwie muss ich es aber trotzdem erledigen. Warum also nicht mal probieren, das Ganze positiv zu sehen und sich trotzdem Mühe zu geben? Wenn ich etwas nicht sauber oder schlecht mache, vielleicht sogar aus Trotz, bin ich schlussendlich unzufrieden mit mir, nicht mit jemand anderen. Es ist von mir abhängig, wenn ich etwas Bestimmtes erreichen will. Noten, ein Projekt auf die Beine stellen, mehr trainieren, mehr tun – von mir abhängig, nicht von  X, Y oder Z.
  3. Pünktlichkeit
    Es sind die kleinen Dinge. Wenn jemand ständig zu spät kommt, fühle ich mich irgendwie nicht richtig ernst genommen bzw. nicht so richtig respektiert. Und wenn ich selbst zu spät komme, dann fühle ich mich gestresst und nicht ganz so wohl. Es ist etwas, wo ich mir selbst auch viel Mühe geben muss.
  4. Zuhören
    Wie oft passiert es dir, dass du nicht dazwischen quatscht, wenn die andere Person  mit dir spricht? Ich weiß, dass ich sehr gerne dazwischen funke und selbst immer wieder mit Lösungen und Vorschlägen herausplatze, anstatt einfach mal die andere Person eine Minute lang sprechen lasse. Wie oft ist man nebenbei mit den Gedanken wo anders oder blickt ins Handy. Richtig zuhören ist eine Kunst. Wir haben beim Kurs in Stockholm dazu eine sehr spannende Übung gemacht.
    Person A erzählt Person B ein kleines, privates Problemchen.
    Person B darf 90 Sekunden lang nichts sagen.
    Person B wiederholt in eigenen Worten das Gesagte von Person A. In dieser Zeit darf Person A nicht sprechen. Anschließend wird das Ganze in verkehrten Rollen nochmals gemacht. Ich sag’s euch, 90 Sekunden können (für beide) sehr lang sein, doch diese Übung hat mir die Augen geöffnet. Probier’s aus! 🙂
  5. Ein offenes Mindset
    Sei offen für neue Gedanken. Sei offen für neue Möglichkeiten. Sei offen für neue Vorschläge. Sei offen für neue Wege. Sei offen für neue Meinungen. Etwas mehr offen sein, kann mich persönlich um einiges weiter bringen.

 

Fallen dir noch weitere Dinge ein, wofür man absolut kein Talent benötigt? Lass es mich in den Kommentaren wissen, ich bin offen für viele weitere Vorschläge! 🙂

 

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Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

5 Zitate, um dein Selbstwertgefühl zu stärken

 

Halli Hallo meine Lieben. Ich hoffe euch geht’s gut! 🙂
Ich habe mir die letzten Tage „Blogfrei“ genommen, da ich es zum einen gebraucht habe und zum anderen eine Ausbildung zum Mentaltrainer hier in Graz begonnen habe. Die letzten Tage waren wieder voller neuer Inputs und ich konnte viel für mich mitnehmen. 🙂

Was bedeutet Selbstwertgefühl?

Nun zum eigentlichen Thema: Selbstwertgefühl.
Was bedeutet dieses Wort überhaupt? Früher habe ich mich hauptsächlich mit ‚Selbstvertrauen‘ beschäftigt, doch es gibt Unterschiede zw. Selbstwert, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Selbstwertgefühl bedeutet: „Ich halte mich für wertvoll und ich fühle mich wertvoll.“

Mit ‚wertvoll‘ ist jetzt kein Geldbetrag gemeint, oder dass Person A einen höheren Wert als Person B hat. Hier geht es um dein eigenes, persönliches Empfinden und folgende Überzeugungen sind damit verknüpft:

  • Ich habe verdient, dass es mir gut geht.
  • Ich nehme mich selbst an.
  • Ich übernehme die Verantwortung für mein Leben.
  • Was toleriere ich und was nicht?

Wir können unser Selbstwertgefühl selbst stärken und aufbauen und es kann auch von Außen beeinflusst werden. Es geht darum, den eigenen Wert zu kennen und dadurch zu den eigenen Bedürfnissen zu stehen. Was toleriere ich in meinem Leben? Finde ich das ok, wie diese Person mit mir spricht? Was sind meine Bedürfnisse? usw.

Die Beziehung zu sich selbst

Es gibt nichts wichtigers, als die Beziehung zu uns selbst, schließlich bin ja mein Leben ich, ich. Denke einfach daran, wie du mit deiner allerbesten Freundin oder mit deinem Freund sprichst. Würdest du ihr/ihm die gleichen Dinge sagen, die du dir selbst immer und immer wieder einredest?

„Du bist blöd, du kannst das nicht. Das schaffst du nie!“

Nein. Meinen Freunden würde ich das nie sagen. Zum einen wäre es eine Lüge und zum anderen würde es unsere Beziehung zerstören.

Ähnlich ist es mit uns selbst, die Beziehung zu uns selbst. Wenn ich jeden Tag mit mir schimpfe, dann habe ich Probleme damit, mit mir selbst überhaupt klar zu kommen.

Was nützt es mir, nur nach der Anerkennung von Außen zu streben? Um mein eigens Ego (und Selbstwertgefühl zu pushen)? Was nützt es mir, noch mehr zu leisten, obwohl ich nie zufrieden bin?

Wir wollen uns wertvoll fühlen

Wir streben nach einem Gefühl. Wir wollen uns wertvoll fühlen und anerkannt werden und das ist ok, denn es zählt zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Dies startet aber nicht mit der äußeren Bestätigung, sondern beginnt mit und in uns selbst. Was wirklich zählt ist, wie wir uns selbst annehmen. Es geht darum, dass ich das tue, was für mich wichtig ist und das tue, was ich brauche.

5 Zitate, um dein Selbstwertgefühl zu stärken:

Das ist nicht immer ganz leicht und es ist als Prozess zu sehen. Ich kann lernen, wie ich mit mir selbst rede und wie ich denke. Für den Anfang findest du hier sind ein paar Gedanken, um dein eigenes Selbstwertgefühl zu stärken:

 

“The most terrifying thing is to accept oneself completely.”
― Carl Gustav Jung

Der schwierigste Part ist, sich selbst voll und ganz zu akzeptieren, wie man ist. Wir haben alle unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale und Bedürfnisse. Was sind deine wunderbaren Merkmale, die du noch nicht so ganz akzeptiert hast? Wir würdest du dich fühlen, wenn du dich so akzeptierst, wie du bist? Wäre das nicht schön? 🙂

 

“Dare to love yourself
as if you were a rainbow
with gold at both ends.”
― Aberjhani 

Das klingt do schön (kitschig), oder? Der Vergleich mit anderen ist der Untergang des Selbstwertgefühls. Was sind deine Stärken? Was macht dich, dich?

 

“Until you value yourself, you won’t value your time. Until you value your time, you will not do anything with it. ”
– M. Scott Peck

Unsere Zeit ist wertvoll. Deine Zeit ist nicht wertvoller, als meine. Die Zeit ist und bleibt auch immer gleich. 24 Stunden sind jeden Tag auf’s Neue 24 Stunden. Doch wie möchte ich diese 24 Stunden nützen? Mit wem möchte ich sie verbringen?

 

“When you recover or discover something that nourishes your soul and brings joy, care enough about yourself to make room for it in your life.”
– Jean Shinoda Bolen

Durch welche Aktivitäten wacht das Kind in dir auf? Wie verbringst du deine „Ich-Zeit“? Spazieren, tanzen, basteln, Gitarre spielen, lesen, kochen, mit dem Hund raus gehen, stricken, zeichnen, laufen, Gedichte schreiben.. Was macht dich glücklich?

 

“Who looks outside, dreams; who looks inside, awakes.”
– Carl Gustav Jung

Träume sind schön. Sie können uns antreiben, um Großes zu vollbringen. Doch, was macht dich jetzt glücklich? Wie sind deine Gedanken? Was hindert dich gerade daran, das zu tun, was du wirklich machen willst und diese Träume in Erfüllung zu bringen?

 

Me Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

Ich bin ich, du bist du

 

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Ich hoffe euch geht’s super! Meine letzte Woche war vollgepackt und das Wochenende nutzte ich mal wieder dafür, um ein bisschen runter zu kommen und zu relaxen. Immer, nachdem ich eine längere Zeit unterwegs war, fühle ich mich so aufgewühlt. Es prasseln so viele neue Eindrücke auf mich ein und bis ich da wieder runter komme und abschalte, dauert das oft ein bisschen länger.

Der eigene Weg

Oft weiß ich, was ich will und dann wieder nicht. Hä? In einer Welt, wo ständige Reizüberflutung herrscht… In einer Welt, wo der zweite dem ersten ständig hinterher rennt… In einer Welt, wo wir uns ständig vergleichen und alles online verfügbar ist, ist es manchmal schwer, auf den eigenen Weg zu bleiben und sich nicht ablenken zu lassen. Ablenkung kann aber auch etwas Gutes sein. Wir können es einfach so sehen: Wenn wir mal mit dem Auto eine falsche Abzweigung nehmen, dann sehen wir dafür Ortschaften, die wir sonst nie entdeckt hätten, wenn wir nur auf der Autobahn geblieben wären.

Wir alle streben nach Anerkennung

Und hierbei meine ich jeden von uns, mich selbst inkludiert. Das Streben nach Anerkennung ist eines der Grundbedürfnisse des Menschens und jeder findet sie auf seine eigene Art und Weise. Angeben, Gewalt, ständig neues Zeugs kaufen, gute Noten, die „perfekte“ Figur“, Komplimentejagd vom Freund oder Likes im Internet. Dabei vergessen wir manchmal auf einen wichtigen Faktor: uns selbst.

Ja, es stärkt das Ego, wenn man neue Follower bekommt. Ja, es ist schön, wenn uns der Freund wieder ein liebes (erzwingtes?) Kompliment macht. Ja, es ist schön, wenn ich eine gute Note bekomme, aber schlussendlich sind das dann doch alles nur kurzfristige Dinge, die das Ego mal eben in die Höhe schießen lassen. Mache ich das gerade wirklich für mich, oder für jemand anders, für die Eltern, für den Lehrer, für die Anerkennung?

Wer bist du?

In einer Welt, wo es so viele Meinungen gibt, dass man auf die eigene vergisst. Wer bist DU eigentlich? Was macht dich besonders und wie hebst du dich von anderen ab? Warum bist du auf dieser Welt und was möchtest du zurück geben?

Fragen über Fragen, die nicht einfach zu beantworten sind, doch die Zeit ist es wert, darüber nachzudenken.

„Be one of the rare ones, so effortlessly yourself and the world will love you for it.“

Allgemein Persönlichkeitsentwicklung

Eine kleine Veränderung, die viel bewirken kann

Hi meine Lieben! 🙂
Ich bin gerade auf den Weg nach Deutschland, wuhu! Nach drei Tagen in Graz bin ich wieder unterwegs und ich freue mich auf neue Abenteuer. Allerdings brauche ich auch immer meine Zeit Zuhause, wo ich meine Gedanken sammeln und ausruhen kann. 🙂

Vor allem das Thema „Gedanken sammeln“ trifft es auf den Punkt, denn manchmal bin ich schon von mir selbst genervt, wenn mal wieder ein Tornado von Gedanken durch meinen Kopf strömt. Dadurch kommt es oft zu Ablenkungen, ich denke nicht mehr an das Wesentliche, vergesse, was ich will und dann läufts nicht mehr so, wie erwartet. Ach, diese Ungeduld.

Veränderung braucht Zeit. Doch das ist auch gut so, denn das, was (zu) einfach kommt, wissen wir oft nicht zu schätzen. Oft hört man von Lottogewinnern, die ihr Geld sehr schnell verprassen, weil sie keine Ahnung haben, wie sie sinnvoller damit umgehen könnten. Ein guter Job, bessere Noten, eine wunderbare Beziehung oder ein trainierter Körper bedeuten uns nichts, wenn wir nichts dafür tun müssen.

90% weniger, 10% mehr

Veränderung ist nur unmöglich, wenn unsere  (meine *hust*) Ungeduld Überhand nimmt. Falls du auch ab und zu nach Abkürzungen suchst, dann gibt es dafür nur eine Antwort: Es gibt keine!

Was wir stattdessen tun können:

  • Finde die 10% in deinem Job, die du gern magst und gut kannst, und mach mehr davon und mach es noch besser!
  • Finde die 10% in deiner Trainingsroutine, die dir am meisten Freude bereiten und mach mehr davon!
  • Finde die 10% der Bücher, die du am liebsten liest und lies mehr davon.
  • Finde die wenigen Themen, die dich wirklich interessieren und eigne dir mehr Wissen dazu an.
  • Finde die 10% der gesunden Nahrungsmittel, die dir am besten schmecken und kreiere mehr Rezepte damit.
  • Finde die 10% deiner Freunde, mit denen du die Zeit am meisten genießt und verbring mehr Zeit mit ihnen.

Alles andere kann man natürlich nicht komplett ignorieren, doch wenn ich mich auf mich selbst konzentiere und das mache, was ich gut kann, vergleiche ich mich weniger mit anderen und kann gleichzeitig mehr aus mir selbst herausholen. Wir können uns gegenseitig ergänzen und anstatt, dass wir unsere Schwächen mit den Stärken von Person A vergleichen, können wir unsere Stärken mit den Stärken der anderen Personen kombinieren.  Zudem macht das Ganze dann mehr Spaß! Win! 🙂

Allgemein Persönlichkeitsentwicklung Selbstmanagement

7 Schritte, um schlechte Gewohnheiten los zu werden

Im heutigen Beitrag geht es darum, wie du schlechte Gewohnheiten los werden kannst und somit dein Leben wieder ein klein wenig mehr einfacher und positiver gestalten kannst.

Schlechte Gewohnheiten – Wer kennt sie nicht?

Manchmal erscheint es einfach unmöglich. „Ich kann einfach nicht der Schokolade widerstehen.“, „Ich war schon wieder nicht beim Sport.“, „Ich lag wieder viel zu lang im Bett.“, „Ich kann einfach nicht aufhören, ständig…“

Es erscheint unmöglich, diese verflixten, schlechten Angewohnheiten los zu werden. Ich war (und bin) selbst auch in dieser Falle, denn schleppen wir nicht alle etwas Unangenehmes mit uns mit? Grundsätzlich gehe ich sehr gerne früh zu Bett und stehe gern wieder früh auf. Dann kommt dieser unregelmäßige Rythms, der Flug geht schon um 5:50, die Tage sind lang, die Qualität des Schlafes mangelt, innerer Stress und dann kommt auch dieser eigene, innerer Druck, dass die Arbeit auch im Zug oder im Flieger erledigt wird. Ruhe? Fehl am Platz.

Dabei könnte es doch so einfach sein. Wenn ich nach anstrengenden Tagen wieder nach Hause komme, könnte ich direkt ein Nickerchen machen. Zur Ruhe kommen. Aber, nicht immer bin ich so schlau.

Wenn ich erschöpft bin, werde ich raunzig (launisch) und treffe vielleicht nicht die klügsten Entscheidungen. Wenn wir müde sind, wäre das intelligenteste, einfach schlafen zu gehen, oder? Doch wenn wir müde sind und trotzdem weiter machen, verlangt unser Körper vorallem nach eines: Süßigkeiten, Schokolade, ungesundes Zeugs, sprich Kohlenhydrate und Fette = er verlangt nach Energie!

7 Schritte, um schlechte Gewohnheiten los zu werden

  1. Ein Bewusstsein – Was ist überhaupt deine schlechte Gewohnheit?
    Gute & schlechte Gewohnheiten bestimmen unser Leben, denn die meiste Zeit laufen wir mit Autopilot durch’s Leben. Je nachdem, ob diese Gewohnheiten nun gut oder schlecht sind, bringen sie uns weiter nach vorne oder sie halten uns zurück. Meistens fehlt uns einfach nur das Bewusstsein dafür, damit wir merken, dass dies eine Gewohnheit ist.
    Im ersten Schritt müssen wir zunächst ehrlich zu uns selbst sein.
    Ok, ich habe ein Problem mit …„.
    Das Gute ist, dass wir niemals alleine sind. Es gibt immer jemanden, der/die ein ähnliches Problem hatte und wir uns somit gegenseitit unterstützen können.
  2. Verstehe, wie (schlechte) Gewohnheiten überhaupt funktionieren.
    Das habe ich auch schon in diesem Post genauer erklärt.
    a) Trigger/Auslöser – Irgendetwas triggert uns (ich komme nach Hause, bin müde, suche nach Energie) und dann startet auch schon der Kreislauf der Gewohnheit. Ein Tripper kann alles mögliche sein. Ein Gefühl, ein Geräusch oder etwas, was wir sehen. Manchmal ist es einfacher und manchmal ist es schwerer diesen zu identifizieren.
    b) Das Verhalten – Hier kommt die eigentliche Aktion (ungesundes Zeugs naschen, Rauchen, etwas aufschieben usw.). Normalerweise glauben wir, dass unser Verhalten, die Angewohnheit ist. Doch es ist nur die Antwort auf den ursprünglichen Trigger.
    c) Die Belohnung – Es hat einen Grund, warum dies zur Gewohnheit wurde. Durch die Belohnung, fühlen wir uns (kurzeitig) besser. Beispiele: Die Schokolade schmeckt gut. Wenn wir Dinge aufschieben, müssen wir sie nicht gleich erledigen. Zigaretten/Alkohol können ein Gefühl auslösen und uns etwas vergessen lassen usw.
    Kurz fühlen wir uns gut, allerdings gibt’s die Rechnung dafür später. Um deinen Trigger zu finden, kannst du dir folgende Frage stellen:
    Wann bekommst du das Verlangen nach der Belohnung, deiner schlechten Gewohnheiten?
  3. Was möchtest du stattdessen?
    Unsere schlechte Angewohnheit ist uns bewusst. Wir haben uns eingestanden, dass uns etwas zurück hält und verstehen, wie die schlechten Gewohnheiten funktionieren. Nun denken wir daran, was wir stattdessen gerne hätten.
    – Ich möchte zur Ruhe kommen und ich möchte auch mit mir zufrieden sein und das ok finden, dass ich mich jetzt ausruhe. (*Der Ursprung hat also eigentlich psychologische Gründe, doch wenn es öfters passiert, kann es zu schlechten Gewohnheit werden).
    – Ich möchte mein Unwohlsein auf eine andere Art, statt Zigaretten, ausgleichen.
    – Ich möchte mehr schlafen und Sonnenlicht tanken, anstatt zu viel Kaffee zu trinken.Hierbei ist es wichtig, dass wir uns wirklich (bildlich) im Kopf vorstellen, was wir in Zukunft sehen und fühlen wollen. Wir streben immer nach einem bestimmten Gefühl, welches uns die Belohnung, der Gewohnheit gibt. Man hängt leicht an der alten Gewohnheit fest, wenn man nur an das Problem denkt. Was möchtest du stattdessen?
  4. Die alte Gewohnheit durch eine neue Gewohnheit ersetzen.
    Es ist sehr schwer, ja fast unmöglich, alte, schlechte Gewohnheiten los zu werden – es sei denn, wir ersetzen sie mit einer neuen. In diesem Fall lassen wir den Trigger und die Belohnung gleich, nur die Aktion, die schlechte Handlung, wird ersetzt.
    Beispiel Naschen:
    a) Trigger: Ich bin müde, komme nach anstrengenden Tagen nach Hause, sollte noch etwas erledigen, brauche Energie.
    b) Handlung: Ich denke an (ungesundes) Essen/Naschereien, was ein schönes Gefühl auslösen und Energie liefern.
    c) Belohnung: Ich fühle mich besser, bin weniger müde. Glückshormone.Nun lassen wir den Trigger und die Belohnung gleich. Statt zu Naschereien zu greifen, lege ich mich ins Bett, schaue eine Serie auf Netflix oder lege mich hin und wache entspannt und ruhig auf.
    Statt den morgendlichen Kaffee, können wir das durch warmen Tee mit Zitrone ersetzen.
    Lass dir etwas Neues einfallen, was dir wirklich auch langfristig gut tut.
  5. Messe deinen Fortschritt
    Es ist schwer, ja. Motiviert können wir dadurch bleiben, indem wir uns auch unseren Fortschritt bewusst machen. „Yej, die letzten Male hat das super geklappt!“ – Es ist vor allem wichtig, sich dies in Erinnerung zu halten, falls man mal einen kleinen Ausrutscher hat (was absolut menschlich ist).
  6. Suche nach Hilfe
    Es gibt Life Coaches, Personal Trainer, Forums, Bücher, Freunde usw. Manchmal hilft es auch schon, sein Ziel mal konkret auszusprechen und es mit anderen zu teilen. Ein Coach oder ein Freund kann uns dabei helfen, dass wir unser Vorhaben auch wirklich durchziehen und nicht nur groß darüber reden.
  7. Konsequent bleiben
    Es wird Rückschläge geben, es ist nicht immer einfach, es ist schwer. Es dauert bis zu 70 Tage, bis wir alte Gewohnheiten los geworden sind und deshalb sind vor allem auch Geduld und Konsequenz gefragt. Durchhalten, nach kleinen Patzern wieder austehen, draus lernen und weiter machen und konsequent bleiben. 🙂

Da du nun ein Bewusstsein dafür entwickeln kannst, bin ich mir sicher, dass du das schaffen kannst. Es dauert vielleicht ein wenig und es ist nicht immer ganz einfach, doch es ist definitv möglich! 🙂

Allgemein Persönlichkeitsentwicklung

How to: Prioritäten setzen / Selbstmanagement / Gratis EBOOK

How to: Prioritäten setzen / Wie setzte ich richtig meine Prioritäten?

Im heuten Artikel geht es darum, wie man sich seine Prioritäten bewusst machen kann, wie sich das Leben dadurch ändern und das Stresslevel senken kann und warum dies überhaupt wichtig ist.

„Prioritäten setzen bedeutet nicht unbedingt mehr geschafft zu bekommen, sondern, das richtige zu schaffen und zu priorisieren, um schlussendlich mehr Zeit zu gewinnen.“

Überfordert mit der Reizüberflutung?

Das heutige Zeitalter erfordert viel von uns. Schule, Uni, Arbeit, Medien, das Handy piepst ständig, Soziale Medien, Nachrichten – manchmal wächst uns alles über den Kopf und die Reizüberflutung fordert viel Energie. Der Tag hat nur 24 Stunden, davon sollten mindestens 7 ½ für Schlaf genutzt werden und am Ende des Tages möchten wir noch Zeit für uns selbst und für unsere Liebsten übrig haben. Scheint das manchmal unmöglich? Ich war auch schon dort. Irgendwie bin ich durch den Tag gehetzt, doch schlussendlich hat es sich so angefühlt, als hätte ich doch nichts geschafft. Falsche Dinge wurden zur Priorität, ich habe zu oft „Ja“ gesagt und mich selbst vergessen, bis ich total gestresst war und/oder krank wurde.

Ich hatte mich verzettelt und zwar nicht nur einmal. Zunächst war da der gute Vorsatz, doch plötzlich konzentriere ich mich wieder auf die falschen, kleinen, unwichtigen Dinge bis gar keine Zeit mehr übrig war.

Prioritäten setzen ist eine Form von Selbstmanagement. Die Zeit vergeht immer gleich schnell und wir alle haben gleich viele Stunden. Wie schaffen es trotzdem manche mehr zu schaffen und mehr aus ihrem Leben heraus zu holen? Wir können die Zeit nicht managen, aber wir können lernen, wie wir uns selbst durch den Alltag managen und wofür wir uns Zeit nehmen und wofür nicht. Wenn wir uns bewusst machen, was wirklich wichtig ist und wofür wir unser wertvollstes Gut, unsere Zeit, nutzen, dann bedeutet das, dass wir Prioritäten setzen.

Prioritäten setzen – Warum überhaupt?

Als ich dann zunahm, meine Haut schlechter wurde, ich keine Energie mehr für die Arbeit hatte und am liebsten ständig im Bett liegen geblieben wäre, merkte ich, dass ich etwas ändern musste und mich selbst und mein eigenes Wohlbefinden vernachlässigt hatte. Ich jagte den falschen Dingen hinterher, setzte mich zu sehr unter Druck und wollte zu viel auf einmal. Nach mehreren Fails realisierte ich, dass es besser ist, eine Sache, nach der anderen zu fokussieren und meine Prioritäten anders zu setzen.

Wenn ich Prioritäten setze und mir diese bewusst vor Augen halte, dann:

  • Sage ich öfter „Nein“ zu Dingen, die gar nicht so wichtig sind.
  • Weiß ich, was wirklich in meinem Leben zählt.
  • Habe ich mehr Zeit für mich selbst.
  • Habe ich mehr Zeit für meine Liebsten, denn ich sage „Nein“ zu unwichtigeren Sachen.
  • Weiß ich, was mich gerade nach vorne bringt.
  • Halte ich mich von Ablenkungen fern.
  • Treffe ich bessere Entscheidungen.

Prioritäten setzen bedeutet bessere Entscheidungen zu treffen

Prioritäten zu setzen bedeutet, dass ich anschließend bessere Entscheidungen treffe. Entscheidungen, die gut für mich selbst sind, die mir gut tun, die mich weiter bringen und die sich gut anfühlen. Prioritäten setzen bedeutet nicht unbedingt mehr geschafft zu bekommen, sondern, das richtige zu schaffen und zu priorisieren, um schlussendlich mehr Zeit zu gewinnen.

Wie ich Prioritäten setze – 21 Tage DO-Challenge

Das dies ein sehr wichtiges Thema für mich ist, habe ich dazu eine kostenlose PDF zusammen gestellt. Zuerst schauen wir, welcher Lebensbereich mehr Aufmerksamkeit benötigt, anschließend setzen wir ein Ziel und dann kommt die Schwierigkeit: Die Theorie in die Praxis umsetzen und tatsächlich etwas zu TUN.

Wenn du lernen möchtest, wie du deine Prioritäten setzen kannst, kannst du dir die kostenlose PDF Datei HIER runterladen. Solltest du meinen Newsletter abonniert haben, dann schau vorher noch in deinen Posteingang (oder Spamordner). Dazu gibt’s auch eine exklusive Facebook Support Gruppe. 🙂

Ich freue mich! 🙂

DOWNLOAD EBOOK – PRIORITÄTEN SETZEN

Personal Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

Wie ich gelernt habe mit dem eigenen, inneren Druck umzugehen

Hi meine Lieben! 🙂
Ich hoffe euch geht’s super! Heute habe ich ein Thema, was mich in letzter Zeit sehr beschäftigt hat: Wie kann man am besten mit dem eigenen, inneren Druck umgehen?

Irgendwann wurde bei mir das mit dem Bloggen und Aufträgen immer größer und ich wollte eigene Projekte (wie z.B. mein Ebook) umsetzen. Auf meinem Weg merkte ich (auf die etwas unangenehme Art), dass ich das zusammen mit der Uni nicht mehr unter einem Hut bringe. Ein paar Ects habe ich im letzten Jahr zwar schon gesammelt, aber in Mindestzeit werde ich mein Studium nicht beenden (wäre eh schon zu spät hehe). Das macht mir (mittlerweile) auch gar nichts aus, ich habe meine Prioritäten einfach anders gesetzt.

Jetzt dachte ich mir aber; „Gut, jetzt mach es vielleicht doch mal fertig,“ und ich meldete mich zu einer Prüfung an. Die Prüfung ist eigentlich gar nicht so schwer und auch der Lernaufwand hält sich in Grenzen, aber irgendwie brach in mir eine innere Panik aus. „Oh Gott, oh Gott, oh Gott.. wie soll ich das jetzt alles unter einen Hut bringen?“ und ich wusste nicht mehr wo hinten oder vorne ist.

Tief durchatmen. Heulen. Jammern. Mama anrufen. In die Arme meines Freund kuscheln. Ausatmen. Aufrappeln. Zum Tisch sitzen. Alles aufschreiben und prüfen, ob das Ganze nun wirklich soooo schlimm ist.

Nein. Das ist es natürlich nicht. Das bin ich. Ich bin diejenige, sich selbst den größten Druck macht.

Es gibt natürlich auch immer ein bisschen Druck von Außen. Der Auftrag sollte abgegeben werden, Prüfungen sollten positiv absolviert werden und dazu gibt es auch immer wieder Deadlines. Ein kleiner, äußerer Druck ist da, aber wie groß wir ihn uns selbst machen, hängt davon ab, wie groß wir ihn uns selbst machen.

Wie ich gelernt habe mit dem eigenen, inneren Druck umzugehen

Ich bin ein Mensch, wo gewisse Persönlichkeitsmerkmale sehr stark ausgeprägt sind. Ich habe sehr hohe Erwartungen an mich selbst und möchte alles immer besonders gut machen. Vielleicht nicht unbedingt perfektionistisch, denn „perfekt“ finde ich irgendwie langweilig, aber wenn es nicht außerordentlich gut ist, wenn es sich nicht von der Masse abhebt, dann werde ich innerlich total wahnsinnig.

Seit mir diese eigene „Dummheit“ bewusst ist, checke ich überhaupt, an welchen Dinge ich manchmal scheitere. Ich renoviere gerade mein Wohnzimmer und will die alte Couch verkaufen. Zunächst wollte ich ein Bild mit der Spiegelreflex Kamera machen, warten, bis das Licht super ist, das Bild bearbeiten und dann online stellen. Dann habe ich mir mit den Worten „Klara du Nuss!!“ auf den Kopf geschlagen, einen Bild mit dem Handy gemacht und 10 Minuten später war das Ganze online!

Es ist ein Prozess

  • Liebe dich, für den du bist
    Wie ich mit Druck umgehe? Es ist nicht immer einfach, auch ich lerne und ich habe auf den Weg mich selbst immer besser und besser kennen gelernt. Mit gewissen Sachen kann ich gut umgehen, vielleicht besser wie andere. Mit anderen Dingen kann ich hingegen schlechter umgehen. Lerne dich selbst kennen und akzeptiere deine ausgeprägten Persönlichkeitsmerkmale. Du kannst dich darüber freuen, nur du bist du. Je besser du dich selbst kennst, je mehr Erfahrungen du sammelst, desto besser kannst du damit umgehen.  🙂
  • Was beruhigt dich?
    Ich glaube ich bin die schlechteste Chillerin. Irgendwie mache ich erst Pause, wenn ich es körperlich nichts anders schaffe und im Bett liegen muss. Aus diesem Grund habe ich mir irgendwie schlechte Gewohnheiten angeeignet und irgendwie wusste ich nicht mal, wie ich runterkommen kann. Sport hilft mir, ein Spaziergang hilft mir und vor allem darüber zu sprechen, hilft mir. Früher hätte ich alles in mich hinein gefressen, mittlerweile weiß ich, dass es gut tut, darüber zu sprechen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Wenn man es mal ausspricht, bekommt man mehr Klarheit und merkt vielleicht selbst, dass es gar nicht so schlimm ist.
  • Es ist ok, Pause zu machen
    Ich habe nicht unbedingt Angst davor Fehler zu machen. Ich habe Angst davor Pause zu machen. Ich liebe es, etwas zu tun zu haben, vor allem, weil ich das liebe, was ich tue. Allerdings gibt es auch ein zu viel und ich vergesse manchmal selbst, dass es ok ist, Pause zu machen. Nach einer Pause, nach der Erholung, kommen wir stärker zurück.
  • Hab Spaß!
    Kannst du dich noch an dein „WARUM“ erinnern? Du hast diesen Weg aus einem bestimmten Grund gewählt, nämlich, weil DU das willst. Es ist nicht immer alles rosig, aber wie kannst du zu deiner inneren Freude wieder finden? Was hast du früher gemacht? Wie hast du das gemacht?

  • Prioritäten
    Was ist gerade das wichtigste für dich? Wie ist dein gesundheitlicher/körperlicher/mentaler Zustand? Wenn dir alles über den Kopf wächst, wird es Zeit zu überdenken, was in den Vordergrund gehört und welches Projekt bzw. welcher Lebensbereich ein wenig in den Hintergrund rücken sollte.
    Psst: Vergiss nie, dich selbst und deine Gesundheit an oberste Stelle zu setzen! Wenn es dir nicht gut geht, kannst du nicht dein bestes Ich sein und deine Freunde und Projekte/Schule/Uni/Arbeit leiden darunter.
  • Vertraue dir selbst – Freue dich auf die Herausforderung!
    Du schaffst das! Tief durch atmen. Zettel und Stift nehmen. Alles aufschreiben. Darüber sprechen. Ist es wirklich so schlimm? Bist du nicht schon weit gekommen? Sei stolz, was du alles schon geschafft hast. Den weiteren Weg schaffst du auch. Schritt für Schritt. Step by step. Freue dich, auf die Herausforderung! Vertraue dir selbst, dass du das meistern wirst. 🙂

„We don’t grow when things are easy, we grow when we face challenges.“

Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation Sport

PLUMPS – Warum es gut ist, Fehler zu machen

Hi meine Lieben! 🙂
Wie geht’s euch? Ich startete meinen Tag heute mit Stiegenläufen am Schlossberg. Meine Beine zittern und mein Puls schoss nach oben, doch nachher fühlte ich mich einfach super! Der restliche Tag wird dafür genutz, um zu arbeiten und zu lernen. Das Studium wird gerade wieder ein wenig mehr in Angriff genommen. 🙂

Warum es gut ist, Fehler zu machen

Kennst du das?

Du hast etwas im Kopf. Du meinst es gut. Du hast Ideen oder willst ein Ziel erreichen. Du nimmst dir etwas vor und bist zunächst super motiviert. Gerade am Anfang läuft es hervorragend.

Dann wird’s irgendwie unruhig. Die erste Hürde kommt.

Vielleicht meistern wir sie. Diese verflixte Hürde.

*Uuuuaaah.*

Oder auch nicht. Plumps.

Wir liegen am Boden. Wir konnten das Gleichgewicht nicht halten, haben einen Fehler gemacht.

„Ojojojoj.. was mach ich jetzt?“

Einfach wieder aufstehen und weiter machen. Klingt doch eigentlich total leicht, oder?

Ist es aber nicht, ich weiß.

Früher hätte ich mir über meine kleinen oder größeren Fehler stundenland den Kopf zerbrechen können. Ich habe nur noch an dieses verflixte Problem gedacht. „Man, bist du echt so blöd?“

Nun denke ich mir vielleicht immer noch das gleiche. „Maaan Klara, bist du dein Dodl“, doch der Underschied zu früher ist, dass ich dabei lachen kann. 🙂

Die ersten Minuten sind wohl auch von ein klein wenig Verzweiflung geprägt, schließlich tut es schon ein bisschen weh, wenn man gerade etwas verpatzt hat. Doch, es ist passiert. Es ist vergangen. Ich kann es nicht rückgänging machen, warum also darüber ärgern?

Worüber ich stattdessen nachdenke:

  • Wie kann ich das jetzt lösen?
  • Ist es wirklich SO schlimm?
  • Wie finde ich eine Lösung?

Doch die wichtigsten Fragen:

  • Was kann ich lernen?
  • Was muss ich an MIR ändern?
  • Was kann ICH beeinflussen?

Viel zu oft zerbrechen wir uns den Kopf darüber, was gar nicht in unserer Hand liegt. Ich kann nur meine Handlungen beeinflussen, doch wie die Reaktion von anderen Menschen oder Situationen sein wird, dass liegt einfach nicht in meiner Hand.

Je mehr ich ausprobiere, desto öfter werde ich hinfallen, desto mehr Fehler werde ich machen. Doch ist das nicht auch irgendwie cool? Wenn ich etwas erreichen will, dann schaff ich das nur, wenn ich mutig bin und mehr teste, als alle anderen. Mehr mache, als andere. Mehr schufte, mehr entwickle, mehr teste und öfter hinfalle. Eine Sache der Einstellung und  des Durchhaltevermögens.

„I haven’t failed. I just found a 10 000 ways that won’t work.“ – Thomas Edison.

Dies ist und bleibt eines meiner absoluten Lieblingszitate. „Ok, das hat nicht geklappt, dann probiere ich halt etwas anderes. Ich habe noch unendlich viele Versuche übrig. Die Welt bietet mir noch so viele Möglichkeiten. Alles was ich beeinflussen kann, nehme ich nun erneut in Angriff.“

Hinfallen. Lachen. Nachdenken. Krone richten. Stärker zurück kommen. Tschakaaa.

*Die Fotos hat mein Papa gemacht, als ich am Arlberg im Tiefschnee (nicht nur einmal) hingeplumpst bin. 🙂

 

Me Personal Persönlichkeitsentwicklung

Überwältigt? Überfordert?


Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Letztens war es sehr ruhig auf meinem Blog. Ich hatte zwei ganz glückliche und wunderbare Wochen. Zunächst die Ausbildung in Stockholm, weiter ging’s nach München, zum Arlberg mit meiner Familie und anschließend nach Kroatien. Manchmal bin ich einfach überwältigt, aber auch überfordert..

Wachsen – als Mensch, als Person, als Persönlichkeit

Wir alle haben unseren eigenen Rucksack zu tragen und schleppen Dinge mit uns mit. Konfrontation ist nicht immer schön, aber kann so manchen Knoten lösen. Es gab/gibt immer wieder Situationen, wo ich mich überfordert fühlen kann, doch ich habe auch gelernt, wie ich damit besser umgehen kann. Vor allem die letzten zwei Jahre haben mein Leben ganz schön verändert. Ich glaube wir tragen alle etwas Besonderes in uns, doch wie viele lassen es auch raus und machen etwas daraus? Es ist schwer.

Ich glaube, ich war in der Woche nach Stockholm ein wenig überwältigt. Überwältigt, von all dem, was passiert ist, welche Möglichkeiten offen stehen, was ich selbst geschaffen habe, welche Menschen ich in meinem Leben habe, doch ich war auch – überfordert. Überfordert, dass absolut keine Ahnung hatte, wie ich damit umgehen soll.

Als Person wachsen. Dinge, die mich letztes Jahr vielleicht noch nervös gemacht hätten, sind mittlerweile ganz normal. Dinge, die wovor ich Angst hatte, habe ich fast schon zur Gewohnheit gemacht und auch wenn ich noch immer ein wenig Angst habe, so weiß ich, wie sehr ich durch diese Herausforderung wachsen werde.

Mein Fokus

Es ist ein Prozess. Früher habe ich mich auf ALLES fokussiert, außer auf mich selbst. Andere Menschen, Konkurenz, das Wetter, sprich auf alles, was ich nicht beeinflussen kann. Mittlerweile denke ich nur noch; „Ok, was kann ICH jetzt besser machen? Was liegt in meiner Hand?“

Ich finde es ist manchmal schwer, alles unter einen Hut zu bringen. Ich kann mich gestresst fühlen und dieses Gefühl hasse ich! Zudem hasse ich es zu jammern. Wen interessiert’s eigentlich?

Gleichzeitig habe ich auch gelernt, dass es gar nicht so schwer ist. Es ist ein Prozess und ich habe mein eigenes Werkzeug gefunden. Was brauche ich eigentlich? Wie kann ich am besten mit dieser Situation umgehen?

Es ist eigentlich ziemlich cool. Viel zu oft schauen wir nur nach links oder rechts und lassen uns von allen Seiten beeinflussen, anstatt, dass wir uns einfach auf uns selbst konzentrieren und auf uns selbst hören. Was sind meine Prioritäten? Was ist mir wirklich wichtig?

Ich weiß nicht, ob dieser Post Sinn ergibt, ich tippte einfach ein paar Zeilen, denn ich fühle mich zurzeit überwältigt. Überwältigt, von positiven Gefühlen, weil alles in die richtige Richtung geht. Letzte Woche war ich kurz überfordert, überfordert mit „Wie schaff ich das, was will ICH eigentlich?“ – doch zum Glück weiß ich mittlerweile, wie ich dieses Gefühl schnell wieder los werde. Es erfordert Arbeit, es ist ein Lernprozess über sich selbst, doch es ist ein unglaublich spannender Weg. Ich liebe mittlerweile das Training der mentalen Fitness (& Persönlichkeitsentwicklung) genauso, wie das Training meiner körperlichen Fitness. 🙂

“The one thing that you have that nobody else has is you. Your voice, your mind, your story, your vision. So write and draw and build and play and dance and live as only you can.” -Neil Gaiman

Fotos by Julian Koch

 

Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

Denke wie ein Gewinner

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Denke wie ein Gewinner

Im heutigen Beitrag geht es um die Denkweise von Menschen, die scheinbar einfach mehr erreichen und als „Gewinner“ bezeichnet werden können. Wie denken Gewinner? Denken sie anders? Kann man lernen, wie ein Gewinner zu denken – denke wie ein Gewinner!

Halli Hallo meine Lieben! Ich hoffe euch geht es super! Ich bin gut aus Berlin zurück gekommen und war zunächst so müde, dass ich nach dem Flug am Freitag den ganzen Nachmittag einfach im Bett lag, Musik hörte und mit Netflix chillte. Samstag stand dann Reisechaos beseitigen am Plan und heute geht’s wieder normal weiter. Julian und ich waren in der Früh Fotos machen und jetzt sitze ich vor’m Laptop. 🙂

Was bedeutet „Gewinner“?

Nun aber zum eigentlichen Thema.
Am 10. November 2016 ist sie schwer gestürzt und landete im Krankenhaus. Nach der Operation konnte sie ihre Hand kaum bewegen. 9 Wochen und 300 Therapiestunden später steht sie wieder auf den Skiern. Kurz darauf geht sie wieder beim Weltcup an den Start – und gewinnt! „Ich war in meiner Laufbahn als Skirennläuferin schon einige Male schwer verletzt, doch diese Verletzungsphase war für mich, mental gesehen, definitiv die schwerste zum Überstehen. Ich habe aber schon immer daran geglaubt, dass sich harte Arbeit irgendwann bezahlt macht, und das hat es!“ – Lindsey Vonn.

Lindsey Vonn ist wohl für ihren ganzen Siege und Medaillen bekannt, doch auch für ihren starken Kopf und ihren fokussierten Willen. Nicht oft gibt es Sportler, die ihre Szene so dominieren, doch gerade von diesen Personen können wir einiges lernen und mitnehmen (auch wenn wir keine Profisportler sein möchten). Denke wie ein Gewinner, wie eine Gewinnerin. Doch, was bedeutet überhaupt „Gewinner“? Ist man nur ein Gewinner, wenn man bei Bewerben den ersten Platz erreicht, die höchste Auszeichnungen gewinnt oder die besten Noten schreibt? Meiner Meinung nach nicht unbedingt.

Ein Gewinner, eine Gewinnerin, ist für mich eine Person, die stets ihr Bestes gibt, selbstbewusst durch’s Leben geht und mehr gibt als alle anderen. Regelmäßig wird über den eigenen Schatten gesprungen, um die eigenen Ziele zu verfolgen, Ausreden werden verbannt und diese Person lässt sich auch durch Rückschläge nicht unterkriegen.

Die Denkweise programmieren

Da ich früher absolut keine „Gewinnerdenkweise“ hatte und auch erst lernen musste, dass man mit Ausreden nicht weit kommt und das Leben selbst in die Hand nehmen muss, wurde ich irgendwann fasziniert von dem Thema. Was ist der Unterschied zwischen Menschen, die scheinbar problemlos durch das Leben gehen, erfolgreich in ihrer gewählten Branche/Sportart sind und coole Sachen auf die Beine stellen und denen, die es womöglich nicht einmal versuchen?

Wie beim letzten Post besprochen, sind es wir selbst, die unsere Gedanken beeinflussen. Alles beginnt im Kopf. Nachdem ich dann schon einige inspirierende Menschen wie Topmanager, Olympiamedaillengewinner oder Weltmeister interviewen durfte, merkt man einfach, dass diese Menschen anders ticken. Nicht besser oder schlechter, aber definitiv anders.

„Ich kann das nicht, ich weiß nicht, ich trau mich nicht, ich warte bis…“ Falsch.

Wir können unsere Denkweise programmieren. Einerseits dadurch, dass wir uns mal mit unseren eigenen Gedanken beschäftigen und andererseit dadurch, dass wir schauen, was die Besten in ihrer Branche machen. Wie denken sie? Wie handeln sie? Was können wir von ihnen lernen?

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Wie möchte ich sein?

Dies ist eine meiner persönlichen Lieblingsfragen, denn sie trägt so viel zur persönlichen Weiterentwicklung bei. Ich vergleiche mich nur mit mich selbst und nicht mit anderen. Wenn ich mir mein heutiges Ich ansehe, welche Fähigkeiten und Charakterzüge möchte ich mir aneignen, damit ich in Zukunft mehr aus mir und meinem Leben herausholen kann?

Denke wie ein Gewinner – Hier geht es nicht darum der/die nächste Weltmeister/in zu werden, sondern dass wir ein Bewusstsein dafür entwicklen, dass alles in unserer eigenen Hand liegt. Viele jammern gern und suchen sich Ausreden, aber wir haben die Wahl. Es kommt nicht auf die Situation drauf an, sondern, was wir daraus machen. Wir hätten alle glauben können, dass Lindsey nun für die restliche Saison ausfällt, doch stattdessen fokussiert sie sich auf die Reha (Lösung), anstatt in Selbstmitleid und Ausreden zu versinken (Problem). Sie kommt stärker zurück und zeigt, was sie drauf hat! Baaam!

Was wir lernen können

Wir lassen uns oft viel zu schnell unterkriegen und jedes klitzekleine Problem wird plötzlich zum Elefanten. Mich inspirieren diese Menschen vor allem dadurch, dass sie einfach ihr Ding durchziehen und sich von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen. Denke wie eine Gewinnerin – worauf ich mich fokussiere, das bekomme ich auch. Wenn ich mich auf meine eigenen Stärken konzentriere und weiß was ich gut kann, dann kann ich diese noch mehr ausbauen und gezielt einsetzen. Rückschläge gehören zum Leben dazu, doch wenn ich weiß was ich will und warum ich es tue, dann kann mich auch das nicht unterkriegen lassen. Lerne von den Besten, sie wissen was sie tun.

„Champions aren’t made in the gym. Champions are made from something they have deep inside them, a desire, a dream, a vision.“ – Muhammed Ali

22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen – Gratis PDF HIER.

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Me Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

Was ich 2016 gelernt habe

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Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Ich hoffe euch geht’s gut! Ich hatte ein ruhiges und schönes Wochenende und fühle mich dementsprechend entspannt. Sonntagnachmittag beginnt für mich allerdings immer schon die Arbeitswoche, damit ich für die kommende Woche planen und vorbereiten kann. Wir waren heute auch schon draußen shooten, ich fühle mich energiegeladen und generell bin ich mit der Entwicklung mit allem gerade sehr zufrieden. :-))

Über 2016 habe ich bereits geschrieben und auch meine Ziele für 2017 habe ich bekannt gegeben. Dennoch gibt es ein paar Punkte, die ich aus 2016 mitnehme und mit euch teilen möchte. Nicht alles lernt man auf eine Schöne Art & Weise, doch manchmal muss man einfach auf die eigene Nuss fallen, um die Lektion zu kapieren. Manchmal lernt man gewisse Dinge auch einfach dadurch, dass man mal über den eigenen Schatten springt und mutig ist. 🙂

Noch kurz eine andere Sache: 22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen – die ersten Punkte dazu gibt’s ja, wie ihr wisst, auf meinem Blog, doch nun habe ich auch eine separate PDF – Datei zusammengestellt mit allen 22 Punkten. Hier kannst du sie kostenlos runter laden. 🙂

Was ich in 2016 gelernt habe und für 2017 mitnehme

  • Vertraue nicht blind
    Man könnte es auch auf „vertraue mehr auf dich selbst“ umändern. Ich bin ein sehr begeisterungsfähiger und positiver Mensch und glaube gern an das Gute im Menschen. Der Schuss kann nach hinten los gehn und zwar ganz gewaltig. Das tut weh. Ich hab gelernt auf meine eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und mir sehr bewusst auszuwählen, mit wem ich wie arbeite und wem ich vertrauen kann.
  • Ich tue das für mich
    Mein Überehrgeiz wurde mir schon zum Verhängnis. Ich kann komplett an meine Grenzen gehen, wenn ich mich dazu zwinge. Mittlerweile weiß ich, dass ich einiges aus den falschen Gründen gemacht habe. Ich habe an der Vergangenheit angehalten und dachte daran, was er/sie halten könnte, wie Außenstehende reagieren würden oder was sonst alles passieren könnte. Die Wahrheit? Jeder ist so mit sich selbst beschäftigt, dass es eigentlich Schnurzpiepegal ist, was du machst. Tu das, was du willst. Tu es für dich. Ich tue das für mich. Die Zeit vergeht so schnell, sollten wir da nicht die Chance nutzen und das tun, was uns selbst erfüllt und glücklich macht?

„Follow your passion. Be yourself, but check yourself before you wreck yourself.“ – Andy Cohen.

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  • Nimm dein Leben endlich in die Hand
    Jetzt oder nie. Wir sind jung. Wir haben nichts zu verlieren. Proaktiv handeln. Einfach tun. Und. Zwar. Jetzt.
    Was wolltest du schon immer mal tun? Sprich es aus. Erzähl anderen davon. Vielleicht kennt jemand wen, der jemanden kennt und schon geht eine spannende Reise los und aus dem bloßen Gedanken kann Realität werden. Alles liegt in deiner Hand. Schreib das Mail. Ruf an. Sprich es aus. Manchmal muss man einfach über den Schatten springen und mutig sein.
  • Konsequent bleiben
    Dauerhaft motiviert zu bleiben ist nicht immer einfach. Rückschläge kommen, die gehören einfach zum Leben dazu. Doch, wenn ich trotzdem die Arbeit erledige, diszipliniert bin und konsequent bleibe, kann ich meine Ziele erreichen. Es hilft, wenn man sich neue Gewohnheiten schafft und dazu lernt an sich zu glauben.
  • Sei anders & authentisch
    Ich liebe meinen Job und meine Branche, aber sie kann auch so unglaublich, grausig oberflächlich sein. Anders sein ist etwas Gutes und mit Authentizität kann man sehr weit kommen. Somit stichst du aus der Masse und auch wenn das die meisten nicht mögen werden, so bist du dir selbst treu. Normal gibt es schon. Sei ganz wie du bist und vertraue den eigenen Instinkten. Es mag manchmal schwerer sein, wenn man nicht der Masse folgt, doch solange du der/die bist, der/die du wirklich sein möchtest, ist es die richtige Entscheidung.
  • Alles ist möglich
    Ja,
    wenn man sich selbst erlaubt groß zu träumen, an sich selbst glaubt und proaktiv handelt, dann können ein paar ganz fantastische Dinge passieren. Wenn ich meinem Jahr einen Filmtitel geben würde, dann wäre das: „Everything’s possible!“ 🙂

Alice: „This is impossible.“
The Mad Hatter: „Only if you believe it is.“

22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen – Gratis PDF HIER.

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Mix Personal Persönlichkeitsentwicklung

The secret to living is giving

22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen – Part 8

Hi meine Lieben, ich hoffe euch geht’s fantastisch! 🙂
Ich bin wieder in meinem alten Rythmus drinnen, sprich 22:00 Uhr Bettruhe und 6:00 klingelt der Wecker, dann nehme ich mir Zeit für mich und anschließend wird gearbeitet, trainiert und abends was gemütlich was mit Freunden unternommen. Wenn ich wirklich bewusst früh ins Bett hüpfe und mich den ganzen Tag produktiv beschäftige, Sport mache und zwischendrin man abschalte, dann funktioniere ich wirklich am besten. Alles nur Gewohnheitssache. 🙂

„The secret to living is giving.“ – Tony Robbins

Nun aber zum eigentlichen Thema. Mein „Life-Guru“ Tony Robbins hat mal gesagt: „Success without fullfillment is the ultimate failure.“ Erfolg zu haben, ohne dabei Glück zu verspüren, ohne dabei glücklich zu sein, ohne dabei „erfüllt“ zu sein, ist der ultimative Misserfolg.

Was soll dies nun bedeuten? So ganz hatte ich es auch nicht verstanden, bis ich es selbst gespürt habe. Das schnellste Auto, das meiste Geld oder die neuesten Designerklamotten bringen uns nichts, wenn wir uns nicht erfüllt und glücklich fühlen. Innen, im Herzen (oh bin ich heute wieder kitschig hihi).

Etwas, das größer, bedeutender und wichtiger, als du selbst bist

Meinen Blog habe ich nun bald seit 4 Jahren. Angefangen hat’s, wie ihr wisst, wie ein Tagebuch mit täglichen Ministories aus meinem Alltag. Dann kamen ein paar Tipps dazu und ich bekam sogar ein paar Kommentare wie: „Toller Post!“ oder „Tolles Rezept!“

Natürlich kamen auch ein paar blöde Kommentare, aber darum geht’s gerade nicht. Ich habe auch schon mein ganzen Leben lang Sport gemacht, also war es nicht ganz so schwer, darüber zu schreiben. Das Ego freute sich über ein paar nette Kommentare, doch in mir spürte ich (noch) kein mega „WOW!“

In meiner Teenagerzeit hatte ich viele innere Unsicherheiten und dachte nur daran, was andere von mir halten könnten. „Eigentlich ein wenig egoistisch“, denke ich mir mittlerweile. Hatte ich echt nix besseres zu tun, als an solche oberflächlichen Dinge zu denken?

Erst, als ich anfing mich mehr zu öffnen und über meine persönlichen Hürden zu schreiben, änderte sich dies mehr und mehr. Hier schreibe ich immer das nieder, was mich selbst beschäftigt und das war vor einem Jahr (natürlich immer noch) Persönlichkeitsentwicklung und Selbstvertrauen.

„When we contribute to our community, we become part of something that is bigger than ourselves.“

Als ich zu solchen Posts dann antworten wie „Wow, das hat mir jetzt echt geholfen,“ bekam,  freute ich mich wie ein kleines Kind! Ich konnte anderen mit etwas helfem, wo ich selbst die aller größten Schwierigkeiten hatte. Ich fühlte mich glücklicher und ausgeglichener, weil ich anfing viel mehr darüber nachzudenken, wie ich mehr tun könnte, wie ich mehr helfen könnte, wie ich mehr Mehrwert bieten könnte, anstatt an mein eigenes Ego zu denken. Und mit „Ego“ meine ich hier wirklich ständige Zweifel an mich selbst, „was denken andere?“, zu viel Denken ans Gewicht und Aussehen und Diät und so Zeugs..

Be a giver

Wir glauben immer, wir brauchen jemanden, der uns glücklich macht. Nein, das brauchen wir nicht. Es ist schön, Menschen an unserer Seite zu haben, die uns glücklicher machen, doch für unser eigenes, inneres Glück, dafür können nur wir selbst sorgen.

Beim letzten On A Girl’s Mind Treffen im Dezember war ich angeschlagen und etwas kränklich. Es war gut, dass Dani und ich das zusammen machen, denn alleine hätte ich es womöglich nicht geschafft. Wir teilen die gleiche Leidenschaft und ähnliche Berufung. 🙂

Wie gesagt, war ich ein wenig krank und erschöpft, doch danach, nach 2 ganz wunderbaren Stunden, war ich so unglaublich happy und erfüllt, dass ich spürte, dass ich es einfach liebe und wie sehr es mich mit Energie erfüllt. Wenn ich sehe, wie sie an sich arbeiten, wie sie offener werden und wenn wir zusammen an der Denkweise arbeiten, dann macht mich das glücklich. Ich fühlte mich wie ein neuer Mensch!

„We make a live by what we get, but we make a life by what we give.“ – Winston Churchill

Was erfüllt dich?

Geben macht glücklich. Egal, ob ich meiner besten Freundin ein Buch schenke, welches sie sich gewünscht hat. Egal, ob ich meinem Freund ein extra Bussi gebe, weil er einen schlechten Tag hatte. Egal, ob ich meiner persönlichen Berufung nachgehe oder im Verein tätig bin. Kleinigkeiten summieren sich auf meinem „Glücklichsein-Konto“ auf und tragen dazu bei, wie ich mich fühle.

Wir können mal eben was spenden und unser Gewissen (und Ego) beruhigen, doch wie kann ich tatsächlich ein klein wenig zurück geben? Das kann ein lokaler Verein sein, Kinder in der Musikschule unterrichten, in der Lebenshilfe helfen, ein spezielles Coaching anbieten, eine Charity Veranstatlung organisieren oder Sonstiges, was dich innerlich aufleuchten lässt.

Was war deine persönliche, größte Hürde? Vielleicht kannst du damit nun anderen helfen. 🙂

Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

Grenzen überwinden und Ausreden verbannen

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Grenzen überwinden und Ausreden den Kampf ansagen

22 Dinge, die glückliche Menschen anders machenPart 7

Halli Hallo meine Lieben! Ich hoffe euch geht’s gut. 🙂
Mein Wecker klingelte heute mal wieder sehr früh und nachdem ich meine ersten Mails beantwortet hatte, ging’s zum Boxtraining. Jetzt sitze ich im Café und arbeite am Laptop und treffe mich später mit meiner lieben Chrissi zum Abendessen. Heute ist ein guter, produktiver Tag! 🙂

Heute geht es wieder weiter mit Teil 7 der 22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen. Wie kann man seine eigenen Grenzen überwinden und die Ausreden endlich verbannen?

„Happy people don’t make excuses or blame others for their own failures in life. Instead, they own up to their mistakes and, by doing so, they proactively try to change for the better.“

Was sind deine Prioritäten?

Wozu wir „Ja“ und wozu wir „Nein“ sagen, drückt unsere Prioritäten aus. Rufe ich noch meine Freundin an und pflege die Freundschaft, oder lasse ich es bleiben? Gehe ich zum Training und kümmere mich um meine Gesundheit, oder bleibe ich im Bett liegen? Schreibe ich noch diese Uni Arbeit, um weiter zu kommen, oder gehe ich zur Party? Stehe ich ein wenig früher auf, um an einem persönlichen Projekt arbeiten zu können, bevor der Alltagsstress losgeht? Nehme ich mir Zeit für die Dinge, die mir wirklich wichtig sind?

Ich treffe Entscheidungen gemäß meiner Prioritäten. Passt dieses Angebot gerade zu meinen Prioritäten?

Über die Grenzen hinaus

Es ist nicht immer schön, wenn morgens der Wecker sehr früh klingelt. Es ist nicht immer spaßig, bei eisigen Temperaturen zu trainieren. Es ist nicht immer schön, wenn man schon hundemüde ist und noch Arbeit zu erledigen hat. Warum ich es doch mache? Weil ich ehrgeizig bin. Weil es mich schlussendlich doch glücklich macht. Weil ich weiß, dass ich manchmal einfach konsequent etwas durchziehen muss, um weiter zu kommen und Fortschritt generieren zu können.

Ausreden bringen uns nicht weiter. Wenn ich mir selbst dauernd sage „zu kalt“, „zu früh“, „keine Zeit“, „zu schwer“, „zu..“, dann werde ich auch nicht weit kommen. Ja, es ist kalt. Ja, es ist früh. Ja, es ist verdammt nochmal richtig, richtig schwer. Ja, ich muss mir bewusst dafür die Zeit nehmen. Wir alle haben viel zu tun. Wir alle haben Stress. Niemand wird das für mich erledigen. Das muss ich schon selbst tun.

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Auch eine Gewohnheitssache

Ich muss sagen, dass mich das Leistungstraining von früher sehr gestärkt hat. Wenn du absolut keine Lust hast, müde bist, es draußen regnet und dir dein Trainer sagt, dass du trotzdem auf’s Rad steigen sollst, dann habe ich es zwar in diesem Moment gehasst und geflucht, aber nun bin ich sehr dankbar dafür. Meine Grenzen überwinde ich nicht mehr in diesem Extrem (keine Wettkämpfe mehr bei -10° brr..), doch wenn es jetzt draußen ein wenig regnet und stürmt, dann ist dass kein Problem. Wieso sollte es das auch sein? Ich habe ja eine Regenjacke. Das Wetter kann ich auch nicht beeinflussen und somit ist es einfach so, wie es ist.

Ausreden halten uns zurück

Genau dieses „zu“ bremst uns. Zu schwer, zu hart, zu anstrengend, keine Zeit.. Genau diese Gedanken hindern uns daran, uns überhaupt an etwas Neues zu trauen. Wenn ich mir das immer und immer wieder sage, dann wird es zur Gewohnheit und ich sage einfach jedesmal, dass ich es nicht kann, oder dass die äußeren Umstände „zu“ anstrengend sind.

Hierbei geht es nicht nur um Ausreden beim Sport, sondern auch generell im Leben. Ich habe auch schon viele viele Dinge vor mich hingeschoben, weil sie anfangs einfach „zu schwer“ erschienen sind. Doch wir können immer jemanden um Hilfe bitten, wir können immer alles in kleine Teilschritte zerlegen und somit klein anfangen. Dann wird alles einfacher. Wenn ich anfange immer öfter meinen Ausreden den Rücken zu kehren und die Disziplin aufbringe, es doch zu tun, dann ändere ich Schritt für Schritt meine Gewohnheiten. Vergiss Neujahrsvorsätze, ändere lieber deine Einstellung und die Gewohnheiten. Schritt für Schritt und konsequent. 🙂

„Small disciplines repeated with consistency every day lead to great achievements gained slowly over time.“ – John C. Maxwell

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Me Persönlichkeitsentwicklung

Ich wähle den Moment im Hier und Jetzt

Schnappschüsse von einem herrlichen Skitag letzte Woche

Ich wähle den Moment im Hier und Jetzt

22 Dinge, die glückliche Menschen anders machenPart 6

Halli Hallo meine Lieben! Wie geht’s euch? 🙂
Ich war diese Woche in Osttirol und bei uns strahlt die Sonne! Es war zwar windig und die die Temperaturen fallen, aber draußen ist es trotzdem herrlich! 😀

Heute waren wir wieder langlaufen und dies ist meine absolute Wintersportart! Ich fühlte mich gut und fuhr auch ein paar Intervalle, da ich diese Woche noch keine richtig intensive Einheit hatte. Es hat echt Spaß gemacht! 😀

Nun sitze ich im Zug Richtung Graz und tippe diese Zeilen. 🙂

Nun aber zum eigentlichen Thema – im Hier und Jetzt leben.
Ich merke das vor allem beim Sport. Wenn ich nicht voll bei der Sache bin, wenn ich mich nicht auf die Technik und auf den Moment konzentriere, dann wir die Einheit ein ganzes Kuddelmuddel. Wenn ich an das schlechte Meeting von gestern denke, wenn ich daran denke, was ich für morgen noch einkaufen muss und drauf komme, dass ich den Brief noch immer nicht abgegeben habe – dann ist das Training fast schon für die Fisch..

Ok, so schlimm ist es nicht, aber ich merke, dass wenn ich nicht ganz bei der Sache bin, dann leidet die Technik, die Konzentration, die Ausführung und somit die ganze Einheit darunter. Genauso ist es auch beim Arbeiten. Wenn ich die Benachrichtigungen am Handy nicht abschalte, wenn ich nicht in einem ruhigen Raum bin und meine „Arbeitsmusik“ ein schalte, dann ist es schwer, wirklich produktiv zu sein.

Wenn ich mein Handy nicht in der Tasche lasse, wenn ich meine Freunde treffe, dann bin ich wieder nicht voll und ganz bei der Sache und schenke ihnen nicht diese Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Sogar, wenn wir das Handy auf den Tisch legen, sind wir nicht zu 100% im Moment, weil wir teils doch noch beim Handy sind. Schlimm, oder?

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Wie gestern, beim Thema große Träume, schon erwähnt, ist es für mich natürlich wichtig an die Zukunft zu denken, damit ich weiß, in welche Richtung ich gehen will. Ich reflektiere auch über die Vergangenheit, damit ich weiß, was ich daraus lernen kann und was ich ändern will. Doch beeinflussen? Beeinflussen kann ich nur die nächsten 24 Stunden, den jetzigen Moment.

Glücklich bin ich, wenn ich den Moment genieße. Mit Freunden lache, beim Sport schwitze, beim Spaziergang die Blumen rieche, beim Arbeiten an eine Sache denke.. Alles, was vorher war, kann ich nicht mehr beeinflussen, es ist vergangen. Warum, sollte ich mich dann darüber noch ärgern?

Alles was noch kommen wird, das kann ich beeinflussen, in dem ich in diesem Moment,  Entscheidungen treffe und proaktiv handle. Warum also darüber sorgen, wenn ich nur gerade diesen Moment beeinflussen kann? Was kann ich genau jetzt in die Richtung lenken, wie ich es in der Zukunft haben will?

 

„By living your life one day at a time, you live all days of your life. Do not let your life slip by your fingers by living in the past or the future.“

Me Persönlichkeitsentwicklung

Große Träume? Ziele für 2017

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22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen – Part 5

Das Bild? Dezember 2014. Ich erinnere mich noch ganz genau an diesen Moment und strahlte über beide Ohren hinweg!
Zum ersten Mal war ich aufgrund meines Fitnessblogs in der Zeitung und zwar war dies die Nominierung zum ersten österreichischen Madonna Blogger Award. Oh Mann.. da hatte ich noch absolut keine Ahnung, was alles passieren kann, wenn man lernt an sich zu glauben. 🙂

„Wo willst du eigentlich hin?“

Wenn du den Mut hast anders zu denken, groß zu denken, fast schon an das Unmögliche zu denken..

.. dann kann genau das passieren!

Was glückliche Menschen anders machen? Sie sehen keine Grenzen. „Puuh, das geht doch nicht, das probiere ich nicht mal.“ – Was wäre aber, wenn du es probiert hättest? Existiert diese Grenze wirklich, oder steckt sie nur in deinem Kopf fest?

Ein anderes, neues Leben

Der Moment, wo du nicht mehr daran denkst, was andere von dir halten könnten, welche Hürden sich dir in den Weg stellen könnten und vor allem, wenn du nicht mehr die Bestätigung von Außen suchst, dann ist das der erste Moment eines neuen, freien und wunderbaren Leben.

Ich, 22, bin Studentin. Jung, ideenreich, zu nichts verpflichtet (außer zu 16 Ects, damit ich die Kinderbeihilfe bekomme haha), kaum Kohle am Bankkonto – Ich würde sagen, ich habe nichts zu verlieren, oder? Warum also nicht mutig sein? Warum nicht mal das tun, was man gut kann und großen Träumen nachgehen?

92% der Neujahrsvorsätze sind nach 2 Wochen schon wieder futsch

Autsch. Ja, warum denn das? Treibt dich dein Ziel an? Ist es klar definiert? Weißt du überhaupt, wo du in 5 Jahren sein möchtest? Hast du eine Vision, einen Traum?

Es sind genau 2 Dinge, die bei den Neujahrsvorsätzen wirklich zählen:

  • Dein langfristiger Traum. Wo willst du hin? Welches unmögliche Ziel motiviert dich morgens aus dem Bett zu springen? Warum willst du es erreichen?
  • Die nächsten 24 Stunden, die vor dir liegen.

 

24h Stunden. Alles was wir tun, wie wir denken, handeln und welche Gewohnheiten schaffen, können wir beeinflussen. Vielleicht will ich in 5 Jahren ganz wo anders sein, als zunächst gedacht und das ist ok. Zumindest habe ich es versucht, denn ich kann jederzeit einen anderen Weg einschlagen.

Ziele setzen ist leicht. Im Tagtraum zu versinken ist einfach. Doch nachdem man diese Vision hat, DANN beginnt erst die eigentliche Arbeit! Längere Arbeitsstunden, mehr Fehler, mehr Niederlagen, mehr Zweifel – aber schlussendlich ist es doch um einiges erfüllender, mächtiger und erfreuender, wenn man den eigenen Weg geht und das tut, was man liebt.

Wenn ich meine Leidenschaft lebe, dann bin ich glücklich und ist dies nicht auch ein Sinn des Lebens? Wollen wir unglücklich und jammernd durch die Welt laufen? Ich nicht. Dafür habe ich nämlich gar keine Zeit, denn ich mit damit beschäftigt, Dinge zu tun, die mich nach vorne bringen, mir Energie geben und mir Spaß machen! Go for it!

Wenn du bereit viel bist Arbeit und Disziplin rein zu stecken, dann träume!

Meine Ziele für 2017

Noch ein paar Worte zu meinen eigenen Zielen und Vorhaben. Das letzte Jahr war wirklich sehr turbulent, intensiv und aufregend und ich habe so viel gelernt, was ich für 2017 mitnehmen kann. 🙂

Auch mit meinen Freunden haben wir gemeinsam über unser 2016 gesprochen und was wir 2017 erreichen wollen. Es hilft sehr, wenn man gewisse Dinge laut ausspricht und sich auch gegenseitit motiviert und pusht. 🙂

2017:

  • Gesundheit – Die Reisen sind toll, aber strapazieren den Körper. Ich lerne besser zu buchen, mehr zu schlafen, mehr abzuschalten und dem Körper auch mehr Ruhe zu gönnen und werde mich bewusst zu Pausen zwingen, bevor sich der nächste Schnupfen meldet.
  • Training – 2017 möchte ich in die Form meines Lebens kommen!
  • Ebook – Yes, im Frühjahr kommt noch eines und zwar zum Thema Training, Selbstvertrauen und Ernährung auf meine ganz spezielle Art und Weise miteinander verknüpft. 🙂
  • Podcast – Ich bin solch ein Podcast Freak und spiele schon viel zu lange mit dem Gedanken, endlich selbst einen zu starten. Youtube ist noch nicht so ganz meins, ich höre einfach viel lieber und zudem finde ich es für die Interviews, die ich machen darf, auch passender mit einem Podcast. 🙂
  • On a girls mind – Dani’s und meine Herzensangelegenheit wird weiter geführt und größer gemacht. <3
  • Der Uni wieder mehr Aufmerksamkeit schenken.
  • Den Blog weiter so wachsen lassen.
  • Glücklich sein und viel Zeit mit meinen Lieblingen verbringen. Dies ist und bleibt meine Priorität Nummer 1.  :-)))

Was sind eure Ziele für 2017? 🙂

„Shoot for the moon. Even if you miss, you’ll land among the stars.“

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Mix Persönlichkeitsentwicklung

Wie man Probleme als Herausforderung sehen kann

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22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen – Teil 3 + 4

Hi meine Lieben! 🙂
Ich hoffe euch geht’s super! Es geht wieder weiter mit der Serie „22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen„, damit wir auch weiterhin gut ins neue Jahr starten und an unserer mentalen Fitness arbeiten. 🙂

#3 – Probleme sind eigentlich nur eine Herausforderung

Streiche das Wort „Problem“ aus deinem Vokabular. Auch ich bin zunächst mal ein größeren oder kleineren „Problemen“ verzweifelt und der erste Gedanke, der dann kommt, ist meist ein „Oh Goooott, wie soll das wieder gut werden?“ Egal, ob gerade der Laptop agestürzt ist, man die beste Freundin enttäuscht hat oder das Mail an den falschen Empfänger ging oder ein Termin falsch geplant wurde.. Das ist auch mir alles schon passiert und nach einem kurzen Aufspringen und „Oh nein, oh nein, oh nein!“ im Kopf hilft nur eines:

Stell dir selbst die richtigen Fragen und finde eine Lösung. Denken ist nichts anderes, als sich selbst Fragen zu stellen.

Ein ehrliches (!) „Entschuldigung, mein Fehler“ in Kombination mit schnellem Brainstormen, wie das denn nun am besten gelöst werden kann, bringt mir viel mehr, anstatt zu verzweifeln, verleugnen und nach hinten zu schieben. Sobald ich agiere, bin ich schon am richtigen Weg diese Challenge zu lösen. 🙂

#4 – Dankbarkeit, für was ich schon habe

22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen – Part 4 – Dankbarkeit zeigen! 🙂
Ich weiß, dass ich es immer wieder erwähne, doch es verändert das Leben einfach unglaublich zum Positiven!
Ich selbst bin auch ein sehr ehrgeiziger Mensch und strebe immer nach mehr. Nur mit hohen Zielen kann ich viel erreichen, doch wenn ich nicht jetzt auch schon dankbar bin für das, was ich schon habe, dann werde ich auch später nicht glücklicher sein. Wenn ich mich ständig mit anderen vergleiche, vergesse ich darauf, was ich selbst schon alles habe und was ich kann.

Tipp: Mach dir Dankbarkeit zur Routine, denn Dankbarkeit ist der beste Gute-Laune-Booster! 😀
Wenn ich mir morgens einen Tee mache, denke ich währenddessen auch sehr gerne an drei Dinge, die mich gerade glücklich machen. Auch abends tausche ich mich per What’s App mit einem Freund aus und wir schreiben uns 3 Dinge, für die wir dankbar sind. Außerdem gibt es nichts, das noch glücklicher macht, als wenn dir jemand nach einem Treffen schreibt: „Danke für das nette Gespräch, hat mich sehr gefreut.“ Geben macht glücklich. 🙂

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Persönlichkeitsentwicklung

Wirf Freundlichkeit wie Konfetti – Tag 2

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22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen – Tag 2

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Gestern gab’s die Einleitung und den ersten Teil (Loslassen und Verzeihen) zu der Serie 22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen. Heute, am 2.1., geht’s weiter mit Part 2, dem Thema Freundlichkeit! 🙂

Happinessbooster – Einfache Freundlichkeit

Sind freundliche Menschen nicht super cool? 🙂
Hierbei meine ich nicht diese schreckliche Fake Freundlichkeit, wo ich mir einfach gleich denke: „Bitte, spar dir das.“ Ich meine diese herzlichen, freundlichen Menschen, die es auch tatsächlich gut mit dir meinen.  Es ist sogar wissenschaftlich bewiesen, dass wenn ich selbst ein wenig extra freundlich und lieb bin und das weiter gebe, dass mich das auch selbst glücklicher macht. Yej! 🙂

Da ich fast immer zum gleichen Supermarkt gehe, „kenne“ ich schon die Verkäuferinnen. Es gibt eine Frau, die einfach IMMER gut gelaunt ist! Ich weiß nicht, wie sie das macht, aber sie macht ihren Job fantastisch! Egal, ob ich um 7:00 Uhr oder kurz vor dem Schließen etwas einkaufe, sie lächelt jedes Mal, sie begrüßt alle freundlich und ich bin jedesmal besser gelaunt und freue mich, wenn sie an der Kassa sitzt und meinen Tag versüßt! Solche Menschen sind toll! Freundlichkeit und Herzlichkeit kosten nichts, doch geben so viel, wenn es wirklich ehrlich und lieb gemeint ist. 🙂

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Persönlichkeitsentwicklung Selbstvertrauen & Motivation

22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen

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Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Wie geht’s euch? Happy new year!! Ich freue mich auf 2017 und wünsche euch auch einen fantastischen Start ins neue Jahr! :-))

Heute ist der erste Tag in einem neuen, wundervollen Jahr. Auch, wenn es nicht unbedingt einen speziellen Tag, oder ein spezielles Datum dafür braucht, wenn man eine Veränderung wagen will, so ist es doch irgendwie schön, wenn man sagen kann, „ich schließe das Kapitel 2016 ab und starte heute mit einer neuen Seite im Buch 2017.“

22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen

Es gibt zwei Sorten Menschen auf dieser Welt – die einen entscheiden sich bewusst dafür, glücklich zu sein und die anderen wählen das Gegenteil und jammern lieber, denken negativ und lassen sich von ihren Gedanken zurück halten. Glücklich wird man nicht dadurch, dass man plötzlich am 1.1. unrealistische Vorsätze macht und diese nur eine Woche lang durch zieht. Glücklich wird man nicht dadurch, dass man viel Geld hat, berühmt ist, den „perfekten“ Körper hat oder sonstigem Ruhm nachstrebt. Glücklich sein kommt von innen.

Glückliche Gewohnheiten

Aus diesem Grund möchte ich dieses Jahr ein wenig anderes starten. Die Fitnessprogramme boomen jetzt wie Sand am Meer und morgen wird das Fitnessstudio komplett voll sein. Es ist super, wenn der Fitnesstrend los geht, ich bin ja selbst ein großer Befürworter von einem gesunden Lebensstil und somit ein Teil der Fitnessbranche. Allerdings stelle ich mir immer wieder die Frage; Wer kümmert sich eigentlich um die mentale Fitness?

Was unterscheidetet denn Menschen, die glücklich sind und scheinbar problemlos ihr Leben managen und tolle Dinge auf die Beine stellen von denen, die das eben nicht tun und öfter in ein negatives Loch versumpfen? Es gibt tatsächlich ein paar Gewohnheiten und 22 Dinge, die glückliche Menschen anders machen. Ab heute gibt es jeden Tag einen kurzen Blogpost zu den 22 Dingen, die glückliche Menschen anders machen.

#1 Loslassen und verzeihen

Früher oder später wird man verletzt. Wir werden traurig, dann wütend und manchmal klemmen wir so daran fest und halten an der Vergangenheit an. „OOOhhh wie konnte er/sie nur!!“

Ja, es ist ok einfach mal traurig zu sein. Es ist ok, einfach mal wütend zu sein und den Frust raus zu lassen. Doch wenn wir daran hängen bleiben, ständig daran denken und nicht damit abschließen, dann verletzen wir schlussendlich nur uns selbst. Als ich im Sommer mal so richtig wütend war, sah ich ein wundervolles Video mit einer tollen Message – Dankbarkeit überströmt einfach alle negativen Gedanken:

„Danke, dass du mir diese Lektion erteilt hast und ich so viel dadurch gelernt habe. Danke, dass du mir diesen Drive gegeben hast, dass ich nun mein Leben zum Besseren wenden werde.“

Wenn ich an der Vergangenheit hänge, dann hat diese Person eine gewisse Macht über mich. Ich halte fest. Ich denke (zu) viel darüber nach. Ich reagiere, anstatt zu agieren. Ich bin nicht im hier und jetzt, sondern in der Vergangenheit. Wir streben in die falsche Richtung.

Ich denke da an die süße Prinzessin vom Film Frozen wie sie den Schneeberg rauf läuft und „Let it go!“ singt! „Ich gehe nicht zurück. Die Vergangenheit ist die Vergangenheit!“

Und damit hat sie recht! Ich kann mich selbst dafür entscheiden, auf was ich mich fokussiere. Das können neue Ziele und neue Menschen im neuen Jahr sein, oder eben diese „harten, ach so schrecklichen Tage in 2016.“

Welche Power hast du für’s neue Jahr mitbekommen? Wem kannst du danken? Was hat dich stark gemacht? Was kannst du loslassen? 🙂

„Happiness is not out there, it’s in you!“

Die weiteren Artikel und Punkte gibt’s hier:

2) Glückliche Menschen werfen mit Freundlichkeit um sich

 

Me Mix Persönlichkeitsentwicklung

THE DRIVE IS BACK!

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Hi meine Lieben und schönen Feiertag! 🙂
Ich liebe es an Feiertagen (und an Sonntagen) früh aufzustehen und raus zu gehen. Die Straßen sind viel ruhiger als sonst, alles ist viel entspannter und es geht nichts über schöne, frühe Morgenstunden. Julian und ich waren heute früh draußen und haben ein wenig geshootet. Das Ganze macht so viel Spaß und ein Team aufzubauen und Leute an meiner Seite zu haben, die wirklich was drauf haben, nimmt mir so viel Stress und gibt mir Energie, da ich selbst nicht mehr an alles denken muss. 🙂

Und das beste am heutigen Tag: Meine Energie ist wieder da! 😀

Wie schon erwähnt, war ich Ende November wirklich ein wenig ausgelaugt. Wenn man Ziele erreicht und alles plötzlich real ist, dann hat man kurz darauf so ein ungutes Gefühl der Leere. Es macht einfach *puff*.

Hm.. Und was jetzt? Man hat im letzten Monat vielleicht gemerkt, dass mein Drive ein wenig weg war. Das Ebook ist veröffentlicht, die Aufträge trudeln ein, Vorstellungsgespräche sind erledigt, langfristige Kooperationen sind in Sicht.. ich brauchte einfach mal eine Pause, um alles überhaupt mal realisieren und meine Gedanken sammeln zu können. Ist das alles tatsächlich heuer passiert?

Nach der Anstrengung folgt auch die Ruhe. Genau diese habe ich gebraucht. Jetzt weiß ich nämlich, was ich für 2017 vorbereiten kann, wie ich weiter machen will, wo ich hin will und warum und wie ich meine nächsten Schritte machen werde! The drive is back!! Whup whup! 😀

Ähnliche Artikel: So findest du deinen inneren Drive!

„It always seems impossible, until it’s done!“ – Nelson Mandela

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Allgemein Interview Persönlichkeitsentwicklung

6 Erfolgsgewohnheiten von Topmanagerin Sonja Wimmer

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6 Erfolgsgewohnheiten von Topmanagerin Sonja Wimmer

Halli Hallo meine Lieben. Letzte Woche hatte ich die Möglichkeit im Hotel Best Western Harmonie Vienna, welches von der Topmanagerin Sonja Wimmer geleitet und geführt wird, zu übernachten. Nach dem Frühstück traf ich auch die ehemalige Leistungssportlerin und Langdistanz Triathleten zu einem herrlichen und inspirierenden Gespräch. Ich wollte ein paar Sachen ganz genau wissen, was macht sie so erfolgreich und welche Denkweise und Erfolgsgewohnheiten hat sie dazu?

Sonja war Triathletin und 10 Jahre im Leistungssport tätig. Sie hat schon Ironmans bestritten, gewann 2x die Bronzemedaille bei den Staatsmeisterschaften, sie bestritt Crosstriathlons und Marathons und mittlerweile ist sie eine preisgekrönte Hotelbetreiberin und Managerin. Wer sich noch genauer für den sportlichen Hintergrund interessiert, findet in diesem separaten Sportinterview mit Sonja Wimmer (von mir geschrieben) mehr Infos. Hier geht’s zum Beitrag.

6 Erfolgsgewohnheiten

  • Reflektieren und inne halten.
    „Ich habe keine Angst vor direktem Feedback. Für meine (berufliche) Weiterentwicklung ist es immer sehr wichtig, dass ich darüber nachdenke und reflektiere, was ich verbessern und ändern kann. Dazu frage ich sehr gerne meine Hotelgäste, aber auch jährlich bitte ich Experten darum, mir ein Feedback zu geben. Wenn ich mir Ziele setze, so reflektiere ich auch regelmäßig darüber, ob ich noch am richtigen Weg bin und wie ich das Ziel erreichen kann.“
  • Zielsetzung und Visualisierung.
    „Ich lebe meine Ziele. Wenn ich etwas will, dann tue ich auch etwas dafür. Mein Ziel wird zur Priorität, damit es auch ständig im Kopf präsent ist. Allerdings halte ich auch regelmäßig immer wieder inne (siehe Punkt 1), achte auf mein Umfeld und denke darüber nach. Fokussiert bleibe ich dadurch, indem ich mir mein Ziel täglich vor Augen halte. Zurzeit möchte ich das Tripadviser Ranking nach oben bringen und aus diesem Grund schaue ich mir täglich die App an und ich hole mir regelmäßig die Statistiken und allgemeines Feedback meiner Teammitglieder dazu ein.
  • Der Alltag ist von Konsequenz und Disziplin geprägt.
    Sonjas Tag ist sehr durchgeplant und nur durch Konsequenz und Disziplin kann man seine Ziele auch erreichen. „Die Wichtigkeit der Konsequenz habe ich durch den Sport gelernt. Auch wenn man Tag strukturiert ist, so plane ich doch auch genug Puffer ein, um zwischendurch auch mal durchatmen und nachdenken zu können.“
  • Überzeugung und Selbstvertrauen.
    „Selbstvertrauen bedeutet Anstrengung. Als weibliche Führungskraft hatte ich in der Männerdominierten Szene immer wieder zu kämpfen. Vor allem mit 25 war das definitiv schwerer als jetzt, denn du musst oft mehr geben als deine männlichen Kollegen. Mit einem charmanten, weiblichen Lächeln kann man zwar anfangs eine angenehme Atmosphäre schaffen, doch anschließend sind Überzeugungskraft und Selbstvertrauen gefragt. Man muss eine gewisse Härte mitbringen und ich bereite meine Argumente immer vor, damit ich zu 100% davon überzeugt bin und mit meinem Können und Wissen überzeugen kann. Wenn ich weiß, warum ich das tue und bewusst über das Ziel spreche, dann spielt das Geschlecht oder das Alter keine Rolle mehr.

Selbstvertrauen bedeutet Anstrengung. Wenn du dich in die erste Reihe stellst und vor den Leuten sprichst, ist das eine Herausforderung, die uns aber stärker macht. Wenn ich meiner Leidenschaft folge und von dem was ich tue, überzeugt bin, dann macht mich das auch selbstbewusst.

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  • Menschliche Beziehungen hegen und pflegen.
    Meine Frage an Sonja war: „Stell dir vor, alles was du je geschaffen hast, existiert nicht mehr. Man kennt dein Hotel nicht, weiß nicht, was du sportlich und beruflich erreicht hast und deine Auszeichnungen gibt’s nicht mehr. Welche Weisheiten würdest du nun auf ein leeres Blatt Papier schreiben?“ – „Freundschaft ist das wichtigste. Ohne meine Familie geht nichts. Auch das ist eine tägliche Herausforderung, denn du musst täglich etwas für die Beziehung tun. Doch wenn man es tut, dann sind das wunderbare Musemomente für mich. Mein Partner und ich nehmen uns auch einmal in der Woche die Zeit dafür schön Essen zu gehen und fahren mal über das Wochenende wo hin.
  • Ich gebe mein bestes.
    Ich habe eine Leidenschaft dafür, Dinge richtig gut machen zu wollen. Meiner Meinung nach unterscheidet einen Siegertypen von anderen, dass sie ihr komplettes Herz und ihre Seele hinein stecke. Wenn ich etwas tue, dann bis zur kleinsten Ader. Man wird auch nicht immer jedes Ziel erreichen können und Niederlagen wird es immer geben, doch wenn ich weiß, dass ich mein Bestes gegeben habe, dann bin ich trotzdem zufrieden und glücklich. Beim Wettkampfsport ist es auch so, dass du deine Gegner nicht immer beeinflussen kannst und wenn du mal nicht gewinnst, aber trotzdem dein bestes geben hast, dann war es ein guter Wettkampf.

Im Hotel spiegelt sich auch sehr gut Sonjas „bewusst leben“ Philosophie wieder. Die Atmosphäre ist herrlich und die liebe zum Tanz und zur Klassik scheint definitiv durch. Beim Frühstück gibt es eine großartige Auswahl an gesunden Müslis, Brot, frisch gemachter Smoothie und anderen Leckereien. Dass, das Hotel preisgekrönt ist, versteht sich fast schon von selbst. ☺

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