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Allgemein

Allgemein Lunch / Dinner Recipes

Sommerliche, vegetarische Quinoa-Gemüsepfanne

 

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Ich hoffe euch geht es super. Mittlerweile ist es so warm, dass ich draußen in der Sonne mit dünnem Shirt laufen gehen kann. Zudem bekomme ich dadurch auch Lust auf neue, sommerliche Rezepte. Es ist zwar erst Ende März, aber ich dachte mir, ich nenne das Rezept trotzdem „sommerlich“. 🙂

Wenn man viel unterwegs ist, gibt es manchmal nichts besseres, als eines selbstgemachte Mahlzeit. Ich habe mir vor kurzem einen billigen Wok bei Ikea gekauft und liebe es, damit zu kochen. Im Prinzip wirft man einfach alles rein, was man so findet und schon ist das Gericht fertig! 😀

Quinoa-Gemüsepfanne mit Feta – Rezept für 4 Personen:

  • 280g Quinoa
  • 180g (light) Feta
  • 4 EL Pinienkerne
  • 400-500g Gemüse nach Wahl
  • frische Petersilie
  • eine halbe Zitrone
  • Apfel Essig, Oliven Öl, Salz und Pfeffer
  1. 2 EL Oliven Öl in einem Wok oder in einer großen Pfanne erhitzen. Das Gemüse klein hacken, mit Salz und Pfeffer gut würzen und anschließend in den Wok geben.
  2. Quinoa waschen und wie auf der Packung beschrieben kochen.
  3. Für das Dressing verrührte ich den Saft einer halben Zitrone mit 1 EL Apfel Essig, 2 EL Oliven Öl, Salz und Pfeffer.
  4. Wenn der Quinoa fertig gekocht ist, kannst du ihn zusammen mit ein paar zerhackten Blätter der Petersilie in den Wok zum Gemüse dazu geben. Gut umrühren.
  5. Röste die Pinienkerne für wenige Minuten in einer Pfanne.
  6. Füge das Dressing, den Feta und die Pinienkerne zur Pfanne hinzu.
  7. Mahlzeit! 🙂

Allgemein Kooperation Travel

Ein revolutionierender Sport-BH / Anita Active Days


Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Vor ein paar Tagen war ich in der Nähe von Rosenheim in Deutschland und zwar beim Pressevent von ANITA ACTIVE. Mit Anita habe ich ja schon ein paar mal zusammen gearbeitet und ich freue mich auch darauf in Zukunft mehr mit dem Team von Anita machen können. Anita entwickelt nämlich Sport-BH’s, auf die ich voll und ganz vertraue! 🙂

Sport-BH Air Control Delta Pad

Still und heimlich habe ich bereits beim Videodreh im August von der Weltneuheit erfahren und somit habe ich bereits das ganze letzte halbe Jahr den Sport-BH getestet. Mädels, wie oft haben wir uns schon darüber geärgert, dass der Stoff des Sport-BH’s total dünn ist und man die Brustspitzen durchsieht? Irgendwie fühlt man sich (oder zumindest ich) dann nicht immer ganz wohl, aber einen normalen BH möchte ich auch nicht zum Training anziehen.

Hier kommt nun der neue, ISPO-Award gewinnende, Sport-BH von Anita zum Einsatz. Die Schaumschale „Deltapad“ löst dieses kleine Problem, da der Stoff zwar dicker, aber deshalb nicht unangenehm zu tragen ist. Dank des Sweat Managements wird der Schweiß nach außen transportiert und das Netzt ist superleicht und atmungsaktiv. Die Träger sind dicker und im Vergleich zu den anderen Sport-BH’s hat der Deltapad BH ein dickeres Unterbrustband (was ich selbst auch bevorzuge). 🙂

Den ganzen Nachmittag haben wir dann selbst getestet und das Programm war sportlich gepackt. Zunächst starteten wir mit einem Outdoor Bootcamp, ganz nach meinem Geschmack. Wir machten ein Zirkeltraining mit 8 Übungen. Jede Übung wurde 45 Sekunden lang absolviert und dann gab’s 15 Sekunden Pause. Das Ganze dann zweimal!

Wie schon bei der ISPO in München, traf ich wieder die Profiboxerin und Anita-Testimonial Christina Hammer. Sie bereitet sich übrigens gerade auf einen großen Wettkampf vor und falls wer wissen möchte, wie sie sich vorbereitet und wie sie (als Weltmeisterin!) denkt, kann mein Interview mit ihr hier lesen.

Das Warm-Up war schon total anstrengend und wir sind gefühlt eine Stunde (ok, so lange war es nicht), nur Seil gesprungen. Anschließend ging’s in den Ring und wir durften alle mal mit Christina boxen. Es ist immer wieder super, wenn man Tipps von den Profis bekommt. 🙂

Yoga zum Entspannen

Zum Abschluss gab’s dann noch eine Yoga Session, damit wir auch alle nach diesem intensiven Tag wieder runter kommen. Es war sehr entspannend und manchmal brauche ich jemanden, der mich zum Runterkommen „zwingt“. Ich habe meine eigene Beweglichkeit in letzter Zeit ein wenig vernachlässigt, es tat also ganz gut, mal wieder den Körper zu stretchen und eine angeleitete Yoga Session zu bekommen. 🙂

Schön war auch, dass ich nach langer Zeit Mary und Elena traf und zudem Susi kennen lernte. Schaut gerne auch bei deren Blogs vorbei. 🙂

Ein Spaziergang mit der Fackel

Zum Abschluss des Tages machten wir noch eine kleine Wanderung im Dunkeln. Hierbei konnte ich nochmal ein paar andere Mädels kennen lernen mit denen ich den ganzen Tag noch nicht gesprochen hatte. Zudem war es ein schöner Abschluss von einem langen Tag. 🙂

Und um nochmal auf das Thema Sport-BH zurück zu kommen; Wer wissen will, warum ich viel Wert auf den richtigen Sport-BH lege, könnt ihr im vorigen Anita-Artikel nachlesen. Ihr findet ihn, gefüllt mit Informationen über die weibliche Brust, hier.

Danke, für das schöne Event.

*In freundlicher Kooperation mit Anita Active.

Allgemein Sport Training

Rumpfstabilität für Läufer / Kräftigung Bauch, Rücken, Rumpf

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Ich hoffe euch geht’s super! Ich bin über’s Wochenende bei meinen Eltern und morgen fahre ich weiter ins Zillertal. Es ist so schön, wieder Zeit in den Bergen zu verbringen. 🙂

Bei uns wird es wärmer und wärmer und wenn die Sonne scheint, gehe ich am liebsten raus in die Natur. Wie ihr wisst, laufe ich seit den letzten Wochen wieder ein wenig mehr und als stolze Botschafterin für den Wings for Life World Run, bereite ich mich natürlich auf diesen Lauf vor! 🙂

*Beim Wings for Life World Run geht es darum auf das Thema Querschnittslähmung aufmerksam zu machen und das gesamte Startgeld geht in die Rückenmarksforschung.

Die Anmeldung und alle Infos zum Wfl World Run findest du hier und wenn du Lust hast, kannst du (nachdem du dich registriert hast) auch meinem Team beitreten. Wir können gemeinsam in Wien laufen oder auch du läufst ganz wo anders auf der Welt und bist trotzdem im Team! Hier geht’s zur Teamanmeldung. 🙂

Rumpfstabilität für einen kräftigen Rumpf und optimaler Kraftübertragung

Eine starke Rumpfstabilität bei Läufer ist deshalb wichtig, weil sie zu einem ökonomischen und effizienten Laufstil beiträgt und vor Verletzungen schützt. Wenn mein Rumpf gekräfigt und gestärkt ist, dann werden die Kräfte, die ich mit meinem Fußabruck erzeuge, effizienter in den Vortrieb übertragen, anstatt, dass sie verpuffen. Je besser ich die Kräfte übertragen kann, desto schneller kann ich laufen. Die Rumpfstabilität führt also auch zur Steigerung der Laufgeschwindigkeit (natürlich nur, wenn meine Kondition durch regelmäßiges Training auch besser wird).

Nach längeren Läufen oder am Ende eines Wettkampfes wird man müde und oft kann man beobachten, wie viele Läufer in ein Hohlkreuz verfallen oder wie das Becken zur Seite kippt. Der Laufstil wird ineffizienter (es sieht auch nicht mehr schön aus) und es kann dadurch auch zu Verletungen kommen. Zudem hilft ein trainierter Rumpf gegen Seitenstechen.

Ich bevorzuge klassische Halteübungen, sprich „Stabiübungen“, da sie dem aufrechtem Gang näher kommen, als gewöhnliche Sit Ups. Wichtig ist auch, dass man den Rumpf als komplettes Paket sieht und nicht nur den Bauch trainiert. Auch unserer (unterer) Rücken und die seitlichen Bauchmuskeln sind ein wichtiger Teil für eine stabile Rumpfstabilität.

Rumpfstabilität für Läufer – Kraftzirkel für den Rumpf

Im Video findest du 6 Übungen (auch nochmal unten abgebildet).
Wir machen das Training in Form eines Kraftzirkels. Leg dir eine Matte, eine Trinkflasche und eine Stoppuhr (oder das Handy) bereit.

Belastungszeit: 40 Sekunden
Pause: 20 Sekunden

In den 40 Sekunden geht es nicht darum, dass du möglichst viele Wiederholungen machst, sondern diese lieber langsam, dafür konzentriert und bewusst ausführst. Bei der Rumpfstabilität steht die Qualität, nicht die Quanität im Vordergrund. Die Übungen kannst du jederzeit und überall machen. Wiederhole den kompletten Zirkel 3x.

Videoanleitung Rumpfstabilität für Läufer

Kraftzirkel nochmal erklärt

  • Kommandos
    Ausgangsstellung: Liegestützposition mit gestreckten Ellbogen, das Gewicht ist über den Armen. Gib nun einen Arm nach unten und setze den Unterarm auf den Boden ab. Folge mit dem nächsten Arm bis du in einer klassischen Plankposition bist. Nun geht ein Arm wieder nach oben und der Ellbogen wird gestreckt, der nächste Arm folgt gleich darauf. Wichtig ist hierbei, dass der Rumpf stabil bleibt und das Becken nicht durchhängt.

 

  • Käfer
    Starte mit den Händen und den Knien auf den Boden. Der Blick geht nach unten. Hebe nun den linken Arm und das entgegengesetzte, rechte Bein. Mach deinen Körper lang und strecke das Bein und den Arm. Führe nun beide Körperteile langsam zum Rumpf, so dass sie sich ganz leicht berühren. Strecke nun wieder den Arm und das Bein. Wechsle die Seite nach der Hälfte der Zeit.
  • Wichtig: Führe die Übung langsam und sauber durch.

  • Brücke
    Lege dich auf den Rücken, die Lendenwirbelsäule liegt am Boden auf und die Fersen sind fest im Boden. Hebe nun das Becken, damit dein Rumpf eine Gerade bildet. Halte kurz die Spannung und senke das Becken wieder nach unten, aber berühre nicht die Matte. Hebe wieder das Becken.

  • Liegestütz Climbers
    Starte in der Liegestütz Ausgangsstellung. Die Hände sind am Boden, die Ellbogen ausgestreckt, der Oberkörper geht ganz leicht über die Arme. Hebe nun ein Bein und halte die Spannung im Rumpf. Das Becken soll nicht zur Seite kippen. Führe nun das gleiche Bein zur Brust und anschließend führe es wieder in die Streckung nach hinten. Nach der halben Zeit kannst du das Bein wechseln.

  • Seitliche Bauchmuskeln
    Lege dich zur seite und stütze dich auf den Ellbogen und auf den Unterarm ab. Hebe nun das Becken und lass es vorsichtig wieder nach unten.

  • Liegestütz
    Klassische Liegestütze. Ja, auch starke Arme sind beim Laufen von Vorteil und diese Übung stärkt den gesamten Körper. Gerne kannst du auch auf die Knie gehen, wichtig ist nur, dass du möglichst tief nach unten gehst und dabei auch die Spannung im Rumpf hälst. Der Bauch ist hier wie ein Brett und soll somit nicht durchhängen.
  • Viel Spaß! 🙂

Allgemein Personal Selbstvertrauen & Motivation

Etwas, was du (über Blogger) wissen solltest

Ich hoffe du weißt, dass dieser Blog nur Teile meines Lebens zeigt. Meistens sind es die (bearbeiteten) Highlights.

Ich hoffe du weißt, dass dies bei den meisten Blogs so ist.

Ich hoffe du weißt, dass ich auch gerne den ganzen Tag im Pyjama rumrennen und manchmal im Bett liegen bleibe.

Ich hoffe du weißt, dass meine Wohnung gerade so aussieht, als hätte eine Bombe eingeschlagen (wie meine Eltern das so schön nennen würden), mein Abwasch noch im Waschbecken steht und ich eigentlich meine Wäsche aufhängen sollte.

Ich hoffe du weißt, dass ich auch Fehler mache, Dinge vergesse und Leute auf mich böse werden können, wenn ich mein Wort nicht halte oder etwas verbocke.

Ich hoffe du weißt, dass meine Nerven manchmal blank liegen, wenn ich in meinem eigenen Chaos versinke.


geschmink, gestylt, bearbeitet 🙂

Ich hoffe du weißt, dass ich mich für meine Bilder schminke, gelernt habe zu posen und von ca. 30 Bildern schaffen es die besten 3-5 auf den Blog (nachdem sie bearbeitet wurden natürlich).

Ich hoffe du weißt, dass eine „Online Blogger Präsenz“ niemanden besser, schöner oder toller macht.

Ich hoffe du weißt, dass ich vieles aus meinem Leben gar nicht hier teile, weil ich private Momente mit meine Liebsten genießen will.

Ich hoffe du weißt, dass über das eigene Leben zu bloggen mehr Arbeit bedeutet, als es vielleicht scheinen mag. Schöne und kurze Momente, die festgehalten werden, sind oft geplant, durchdacht und bearbeitet. Wie bei jedem anderen Job gibt es Dinge, die nicht immer Spaß machen, wie unzufriedene Auftraggeber und lange Arbeitstage.

Ich hoffe du weißt, dass wir alle unser eigenes Klo schrubben.

Ich hoffe du weißt, dass jeder der bloggt und schöne Momente online teilt, auch manchmal mit sich selbst zweifelt.

Ich hoffe aus ganzem Herzen, dass du dein wahres Leben nicht mit einer bearbeiten Online Welt vergleichst.

„The reason we struggle with insecurity is because we compare our behind-the-scenes with everyone else’s highlight reel.“ – Steve Furtick

Allgemein Persönlichkeitsentwicklung

Eine kleine Veränderung, die viel bewirken kann

Hi meine Lieben! 🙂
Ich bin gerade auf den Weg nach Deutschland, wuhu! Nach drei Tagen in Graz bin ich wieder unterwegs und ich freue mich auf neue Abenteuer. Allerdings brauche ich auch immer meine Zeit Zuhause, wo ich meine Gedanken sammeln und ausruhen kann. 🙂

Vor allem das Thema „Gedanken sammeln“ trifft es auf den Punkt, denn manchmal bin ich schon von mir selbst genervt, wenn mal wieder ein Tornado von Gedanken durch meinen Kopf strömt. Dadurch kommt es oft zu Ablenkungen, ich denke nicht mehr an das Wesentliche, vergesse, was ich will und dann läufts nicht mehr so, wie erwartet. Ach, diese Ungeduld.

Veränderung braucht Zeit. Doch das ist auch gut so, denn das, was (zu) einfach kommt, wissen wir oft nicht zu schätzen. Oft hört man von Lottogewinnern, die ihr Geld sehr schnell verprassen, weil sie keine Ahnung haben, wie sie sinnvoller damit umgehen könnten. Ein guter Job, bessere Noten, eine wunderbare Beziehung oder ein trainierter Körper bedeuten uns nichts, wenn wir nichts dafür tun müssen.

90% weniger, 10% mehr

Veränderung ist nur unmöglich, wenn unsere  (meine *hust*) Ungeduld Überhand nimmt. Falls du auch ab und zu nach Abkürzungen suchst, dann gibt es dafür nur eine Antwort: Es gibt keine!

Was wir stattdessen tun können:

  • Finde die 10% in deinem Job, die du gern magst und gut kannst, und mach mehr davon und mach es noch besser!
  • Finde die 10% in deiner Trainingsroutine, die dir am meisten Freude bereiten und mach mehr davon!
  • Finde die 10% der Bücher, die du am liebsten liest und lies mehr davon.
  • Finde die wenigen Themen, die dich wirklich interessieren und eigne dir mehr Wissen dazu an.
  • Finde die 10% der gesunden Nahrungsmittel, die dir am besten schmecken und kreiere mehr Rezepte damit.
  • Finde die 10% deiner Freunde, mit denen du die Zeit am meisten genießt und verbring mehr Zeit mit ihnen.

Alles andere kann man natürlich nicht komplett ignorieren, doch wenn ich mich auf mich selbst konzentiere und das mache, was ich gut kann, vergleiche ich mich weniger mit anderen und kann gleichzeitig mehr aus mir selbst herausholen. Wir können uns gegenseitig ergänzen und anstatt, dass wir unsere Schwächen mit den Stärken von Person A vergleichen, können wir unsere Stärken mit den Stärken der anderen Personen kombinieren.  Zudem macht das Ganze dann mehr Spaß! Win! 🙂

Allgemein Sport Travel

Abenteuer am Holmenkollen, Oslo

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Ich hoffe euch geht’s super! Nach ein paar tollen Tagen in Oslo, bin ich wieder in Graz. Ich war zusammen mit ODLO beim Ski Festival am Holmenkollen. Was für ein tolles Event!

Angekommen sind wir am Freitagabend und wurden direkt von dieser traumhafen Aussicht begrüßt. Wir waren eine kleine, internationale Gruppe, bestehend aus einer Bloggerin aus England, einer Journalistin aus Italien, ein Journalist aus der Schweiz und Bruno, Antoine und Jonatan vom Odlo Team. Am ersten Abend genossen wir die Aussicht und waren kurz im Stadion, wo am nächsten Tag die Wettkämpfe stattfinden würden.

Odlo ist Hauptsponsor beim Holmenkollen Skifestival und aus diesem Grund wurde auch diese kleine Reise für uns veranstaltet. 🙂

Am nächsten Tag gingen wir recht früh zum Areal, um uns die Wettkämpfe anzusehen. Man merkt, dass man in Skandinavien ist, wenn es Elchburger und Zimtschnecken gibt. 🙂

Zunächst am Programm: Das 50km Rennen im klassichen Langlaufen der Herren. Abgesehen von den Olypmischen Spielen und Weltmeisterschaften, ist das 50km Rennen der Herren eine weitere Köningsdisziplin. Im (österreichischen) Skisport könnte man das wohl mit der Abfahrt in Kitzbühel vergleichen.

Im VIP Zelt gab’s dann Lunch. Die Sonne schien wunderbar herrlich und dies kommt zu dieser Zeit nicht oft in Oslo vor. Was für ein Glück hihi! 🙂

Und anschließend machten wir uns auf den Weg zum höchsten Punkt: Auf zur Skisprungschanze!

Hautnah sahen wir wie sich die Skispringer vorbereiteten und sich anschließend in die Tiefe stürzten!

„I-bin-ziemlich-beeindruckt-des-würd-i-mi-nie-trauen“-Selfie. 🙂

Team Österreich <3

Team Norwegen 😀

Der höchste Aussichtspunkt am Holmenkollen und wir ganz oben, im herrlichen Sonnenschein mit Ausblick über Oslo. Magischer Moment!

Zwischendurch führten wir auch Gespräche mit dem Nationalteam Trainer der Schweizer Langläufer und mit einem Trainer vom französischen Skispringer Team.

„Ein Athlet, der es bis nach ganz oben schaffen kann, braucht dieses Feuer in sich. Die Leidenschaft für den Sport. Natürlich spielen noch ganz viele andere Faktoren eine Rolle, doch der Athlet steht im Vordergrund.“ – Philip Furrer, Trainer des Schweizer Nationalteams

Hier sieht man die Busse der Teams. Da drinnen werden die Skier gewachselt. Wisst ihr, wie viele Skier ein Profiathlet bei einem Rennen mit hat? Bis zu 35 verschiedene Ski! Ausgewählt, welches Paar beim Rennen verwendet wird, ist dann abhängig von den Bedingungen.

Auch mit dem französischen Profi Skispringer Vincent Descombes Sevoie haben wir kurz gesprochen. Vom Boden, aus dem Stand heraus, springt er bis zu 1,45m hoch, er ist ein absoluter Adrenalinjunkie und hat somit keine Angst vor dem Springen. „Bei diesem Sport ist es am besten, wenn man einfach den Kopf und das Denken ausschaltet. Eigentlich ist es ganz einfach, du startest ganz oben und landest ganz unten. Zudem passieren viel weniger Unfälle, als im Skisport. Ich konzentriere mich auch mich selbst, denn dies ist nicht der Sport, um Angst zu haben. Ich habe Hilfe von verschiedenen (Mental-)Coaches, aber schlussendlich bin ich es, der die Arbeit machen muss.“

Ich habe ganz viele Eindrücke von dieser kurzen Reise mitgenommen. Ich habe wieder viele wunderbare Menschen getroffen, viel gelernt und viel gesehen. Nun bin ich 3 Tage in Graz, bevor es wieder mit dem nächsten Trip Richtung Deutschland weiter geht. 🙂

 

Einen Rabattcode für die ODLO SS17 Kollektion gibt’s auch. Ihr bekommt mit dem Code Odlo100Klara 20% auf die neue Sommerkollektion! Ihr findet sie hier. 🙂

 

*Vielen Dank an Odlo für die wunderbare Reise und Einladung.

 

Allgemein Me Personal Sport

Wenn der Kopf explodiert

Manchmal liege ich im Bett und kann nicht einschlafen, weil meine Gedanken nicht aufhören. Manchmal fange ich mit etwas an, dann fällt mir mittendrin etwas anderes ein, was mich mehr interessiert und fange damit an. Manchmal wache ich um 5:00 mit einer Mörderenergie auf, erledige alles mögliche, lasse meiner Kreativität freien Lauf und um 14:00 bin ich so erschöpft, dass ich am liebsten wieder schlafen würde. Manchmal machen mir äußere Reize sehr zu schaffen. Wenn ich was gern mache, werde ich so besessen, dass ich alles andere vergesse. Manchmal bin ich so implusiv, die Ideen strömen wie ein Tornado durch meinen Kopf, ich starte mit einem Projekt, doch dann wird es nicht fertig. Manchmal ist man so chaotisch, dass man sich einen inneren Manager wünschen würde. Manchmal habe ich das Gefühl, dass kann nicht ganz normal sein.

Wenn mein Kopf kurz vor dem explodieren ist, dann gehe ich am liebsten raus, schnüre meine Laufschuhe und renne am Fluss entlang. Oder ich ziehe meine Boxhandschuhe an und richte meinen Fokus auf ganz etwas anderes. Knallroter Kopf, ich bin verschwitzt, doch wenn die Endrophine durch meinen Kopf strömen, fühle ich mich wieder frei!

Gestern habe ich meine liebe Freundin Sarah nach einer langen Zeit wieder getroffen. Manchmal trifft man einfach die besten Menschen und kann genau über das reden, was einen zurzeit am meisten beschäftigt. Gestern hatte ich einen tollen Tag! Viele Unklarheiten ergeben immer mehr und mehr Sinn. Dieser Blogpost ergibt für die meisten vielleicht keinen Sinn, aber manchmal muss ich einfach tippen und schreiben, denn manchmal ist Schreiben für mich wie eine Art von Therapie für mich. Es ist eine Möglichkeit, wie ich Dinge verarbeiten kann.

Allgemein Persönlichkeitsentwicklung Selbstmanagement

7 Schritte, um schlechte Gewohnheiten los zu werden

Im heutigen Beitrag geht es darum, wie du schlechte Gewohnheiten los werden kannst und somit dein Leben wieder ein klein wenig mehr einfacher und positiver gestalten kannst.

Schlechte Gewohnheiten – Wer kennt sie nicht?

Manchmal erscheint es einfach unmöglich. „Ich kann einfach nicht der Schokolade widerstehen.“, „Ich war schon wieder nicht beim Sport.“, „Ich lag wieder viel zu lang im Bett.“, „Ich kann einfach nicht aufhören, ständig…“

Es erscheint unmöglich, diese verflixten, schlechten Angewohnheiten los zu werden. Ich war (und bin) selbst auch in dieser Falle, denn schleppen wir nicht alle etwas Unangenehmes mit uns mit? Grundsätzlich gehe ich sehr gerne früh zu Bett und stehe gern wieder früh auf. Dann kommt dieser unregelmäßige Rythms, der Flug geht schon um 5:50, die Tage sind lang, die Qualität des Schlafes mangelt, innerer Stress und dann kommt auch dieser eigene, innerer Druck, dass die Arbeit auch im Zug oder im Flieger erledigt wird. Ruhe? Fehl am Platz.

Dabei könnte es doch so einfach sein. Wenn ich nach anstrengenden Tagen wieder nach Hause komme, könnte ich direkt ein Nickerchen machen. Zur Ruhe kommen. Aber, nicht immer bin ich so schlau.

Wenn ich erschöpft bin, werde ich raunzig (launisch) und treffe vielleicht nicht die klügsten Entscheidungen. Wenn wir müde sind, wäre das intelligenteste, einfach schlafen zu gehen, oder? Doch wenn wir müde sind und trotzdem weiter machen, verlangt unser Körper vorallem nach eines: Süßigkeiten, Schokolade, ungesundes Zeugs, sprich Kohlenhydrate und Fette = er verlangt nach Energie!

7 Schritte, um schlechte Gewohnheiten los zu werden

  1. Ein Bewusstsein – Was ist überhaupt deine schlechte Gewohnheit?
    Gute & schlechte Gewohnheiten bestimmen unser Leben, denn die meiste Zeit laufen wir mit Autopilot durch’s Leben. Je nachdem, ob diese Gewohnheiten nun gut oder schlecht sind, bringen sie uns weiter nach vorne oder sie halten uns zurück. Meistens fehlt uns einfach nur das Bewusstsein dafür, damit wir merken, dass dies eine Gewohnheit ist.
    Im ersten Schritt müssen wir zunächst ehrlich zu uns selbst sein.
    Ok, ich habe ein Problem mit …„.
    Das Gute ist, dass wir niemals alleine sind. Es gibt immer jemanden, der/die ein ähnliches Problem hatte und wir uns somit gegenseitit unterstützen können.
  2. Verstehe, wie (schlechte) Gewohnheiten überhaupt funktionieren.
    Das habe ich auch schon in diesem Post genauer erklärt.
    a) Trigger/Auslöser – Irgendetwas triggert uns (ich komme nach Hause, bin müde, suche nach Energie) und dann startet auch schon der Kreislauf der Gewohnheit. Ein Tripper kann alles mögliche sein. Ein Gefühl, ein Geräusch oder etwas, was wir sehen. Manchmal ist es einfacher und manchmal ist es schwerer diesen zu identifizieren.
    b) Das Verhalten – Hier kommt die eigentliche Aktion (ungesundes Zeugs naschen, Rauchen, etwas aufschieben usw.). Normalerweise glauben wir, dass unser Verhalten, die Angewohnheit ist. Doch es ist nur die Antwort auf den ursprünglichen Trigger.
    c) Die Belohnung – Es hat einen Grund, warum dies zur Gewohnheit wurde. Durch die Belohnung, fühlen wir uns (kurzeitig) besser. Beispiele: Die Schokolade schmeckt gut. Wenn wir Dinge aufschieben, müssen wir sie nicht gleich erledigen. Zigaretten/Alkohol können ein Gefühl auslösen und uns etwas vergessen lassen usw.
    Kurz fühlen wir uns gut, allerdings gibt’s die Rechnung dafür später. Um deinen Trigger zu finden, kannst du dir folgende Frage stellen:
    Wann bekommst du das Verlangen nach der Belohnung, deiner schlechten Gewohnheiten?
  3. Was möchtest du stattdessen?
    Unsere schlechte Angewohnheit ist uns bewusst. Wir haben uns eingestanden, dass uns etwas zurück hält und verstehen, wie die schlechten Gewohnheiten funktionieren. Nun denken wir daran, was wir stattdessen gerne hätten.
    – Ich möchte zur Ruhe kommen und ich möchte auch mit mir zufrieden sein und das ok finden, dass ich mich jetzt ausruhe. (*Der Ursprung hat also eigentlich psychologische Gründe, doch wenn es öfters passiert, kann es zu schlechten Gewohnheit werden).
    – Ich möchte mein Unwohlsein auf eine andere Art, statt Zigaretten, ausgleichen.
    – Ich möchte mehr schlafen und Sonnenlicht tanken, anstatt zu viel Kaffee zu trinken.Hierbei ist es wichtig, dass wir uns wirklich (bildlich) im Kopf vorstellen, was wir in Zukunft sehen und fühlen wollen. Wir streben immer nach einem bestimmten Gefühl, welches uns die Belohnung, der Gewohnheit gibt. Man hängt leicht an der alten Gewohnheit fest, wenn man nur an das Problem denkt. Was möchtest du stattdessen?
  4. Die alte Gewohnheit durch eine neue Gewohnheit ersetzen.
    Es ist sehr schwer, ja fast unmöglich, alte, schlechte Gewohnheiten los zu werden – es sei denn, wir ersetzen sie mit einer neuen. In diesem Fall lassen wir den Trigger und die Belohnung gleich, nur die Aktion, die schlechte Handlung, wird ersetzt.
    Beispiel Naschen:
    a) Trigger: Ich bin müde, komme nach anstrengenden Tagen nach Hause, sollte noch etwas erledigen, brauche Energie.
    b) Handlung: Ich denke an (ungesundes) Essen/Naschereien, was ein schönes Gefühl auslösen und Energie liefern.
    c) Belohnung: Ich fühle mich besser, bin weniger müde. Glückshormone.Nun lassen wir den Trigger und die Belohnung gleich. Statt zu Naschereien zu greifen, lege ich mich ins Bett, schaue eine Serie auf Netflix oder lege mich hin und wache entspannt und ruhig auf.
    Statt den morgendlichen Kaffee, können wir das durch warmen Tee mit Zitrone ersetzen.
    Lass dir etwas Neues einfallen, was dir wirklich auch langfristig gut tut.
  5. Messe deinen Fortschritt
    Es ist schwer, ja. Motiviert können wir dadurch bleiben, indem wir uns auch unseren Fortschritt bewusst machen. „Yej, die letzten Male hat das super geklappt!“ – Es ist vor allem wichtig, sich dies in Erinnerung zu halten, falls man mal einen kleinen Ausrutscher hat (was absolut menschlich ist).
  6. Suche nach Hilfe
    Es gibt Life Coaches, Personal Trainer, Forums, Bücher, Freunde usw. Manchmal hilft es auch schon, sein Ziel mal konkret auszusprechen und es mit anderen zu teilen. Ein Coach oder ein Freund kann uns dabei helfen, dass wir unser Vorhaben auch wirklich durchziehen und nicht nur groß darüber reden.
  7. Konsequent bleiben
    Es wird Rückschläge geben, es ist nicht immer einfach, es ist schwer. Es dauert bis zu 70 Tage, bis wir alte Gewohnheiten los geworden sind und deshalb sind vor allem auch Geduld und Konsequenz gefragt. Durchhalten, nach kleinen Patzern wieder austehen, draus lernen und weiter machen und konsequent bleiben. 🙂

Da du nun ein Bewusstsein dafür entwickeln kannst, bin ich mir sicher, dass du das schaffen kannst. Es dauert vielleicht ein wenig und es ist nicht immer ganz einfach, doch es ist definitv möglich! 🙂

Allgemein Persönlichkeitsentwicklung

How to: Prioritäten setzen / Selbstmanagement / Gratis EBOOK

How to: Prioritäten setzen / Wie setzte ich richtig meine Prioritäten?

Im heuten Artikel geht es darum, wie man sich seine Prioritäten bewusst machen kann, wie sich das Leben dadurch ändern und das Stresslevel senken kann und warum dies überhaupt wichtig ist.

„Prioritäten setzen bedeutet nicht unbedingt mehr geschafft zu bekommen, sondern, das richtige zu schaffen und zu priorisieren, um schlussendlich mehr Zeit zu gewinnen.“

Überfordert mit der Reizüberflutung?

Das heutige Zeitalter erfordert viel von uns. Schule, Uni, Arbeit, Medien, das Handy piepst ständig, Soziale Medien, Nachrichten – manchmal wächst uns alles über den Kopf und die Reizüberflutung fordert viel Energie. Der Tag hat nur 24 Stunden, davon sollten mindestens 7 ½ für Schlaf genutzt werden und am Ende des Tages möchten wir noch Zeit für uns selbst und für unsere Liebsten übrig haben. Scheint das manchmal unmöglich? Ich war auch schon dort. Irgendwie bin ich durch den Tag gehetzt, doch schlussendlich hat es sich so angefühlt, als hätte ich doch nichts geschafft. Falsche Dinge wurden zur Priorität, ich habe zu oft „Ja“ gesagt und mich selbst vergessen, bis ich total gestresst war und/oder krank wurde.

Ich hatte mich verzettelt und zwar nicht nur einmal. Zunächst war da der gute Vorsatz, doch plötzlich konzentriere ich mich wieder auf die falschen, kleinen, unwichtigen Dinge bis gar keine Zeit mehr übrig war.

Prioritäten setzen ist eine Form von Selbstmanagement. Die Zeit vergeht immer gleich schnell und wir alle haben gleich viele Stunden. Wie schaffen es trotzdem manche mehr zu schaffen und mehr aus ihrem Leben heraus zu holen? Wir können die Zeit nicht managen, aber wir können lernen, wie wir uns selbst durch den Alltag managen und wofür wir uns Zeit nehmen und wofür nicht. Wenn wir uns bewusst machen, was wirklich wichtig ist und wofür wir unser wertvollstes Gut, unsere Zeit, nutzen, dann bedeutet das, dass wir Prioritäten setzen.

Prioritäten setzen – Warum überhaupt?

Als ich dann zunahm, meine Haut schlechter wurde, ich keine Energie mehr für die Arbeit hatte und am liebsten ständig im Bett liegen geblieben wäre, merkte ich, dass ich etwas ändern musste und mich selbst und mein eigenes Wohlbefinden vernachlässigt hatte. Ich jagte den falschen Dingen hinterher, setzte mich zu sehr unter Druck und wollte zu viel auf einmal. Nach mehreren Fails realisierte ich, dass es besser ist, eine Sache, nach der anderen zu fokussieren und meine Prioritäten anders zu setzen.

Wenn ich Prioritäten setze und mir diese bewusst vor Augen halte, dann:

  • Sage ich öfter „Nein“ zu Dingen, die gar nicht so wichtig sind.
  • Weiß ich, was wirklich in meinem Leben zählt.
  • Habe ich mehr Zeit für mich selbst.
  • Habe ich mehr Zeit für meine Liebsten, denn ich sage „Nein“ zu unwichtigeren Sachen.
  • Weiß ich, was mich gerade nach vorne bringt.
  • Halte ich mich von Ablenkungen fern.
  • Treffe ich bessere Entscheidungen.

Prioritäten setzen bedeutet bessere Entscheidungen zu treffen

Prioritäten zu setzen bedeutet, dass ich anschließend bessere Entscheidungen treffe. Entscheidungen, die gut für mich selbst sind, die mir gut tun, die mich weiter bringen und die sich gut anfühlen. Prioritäten setzen bedeutet nicht unbedingt mehr geschafft zu bekommen, sondern, das richtige zu schaffen und zu priorisieren, um schlussendlich mehr Zeit zu gewinnen.

Wie ich Prioritäten setze – 21 Tage DO-Challenge

Das dies ein sehr wichtiges Thema für mich ist, habe ich dazu eine kostenlose PDF zusammen gestellt. Zuerst schauen wir, welcher Lebensbereich mehr Aufmerksamkeit benötigt, anschließend setzen wir ein Ziel und dann kommt die Schwierigkeit: Die Theorie in die Praxis umsetzen und tatsächlich etwas zu TUN.

Wenn du lernen möchtest, wie du deine Prioritäten setzen kannst, kannst du dir die kostenlose PDF Datei HIER runterladen. Solltest du meinen Newsletter abonniert haben, dann schau vorher noch in deinen Posteingang (oder Spamordner). Dazu gibt’s auch eine exklusive Facebook Support Gruppe. 🙂

Ich freue mich! 🙂

DOWNLOAD EBOOK – PRIORITÄTEN SETZEN

Allgemein Sport

Playlist für’s Krafttraining

krafttraining playlist

Playlist für’s Krafttraining

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Wenn die Gedanken im Kopf über gehen, dann schnüre ich entweder gern meine Laufschuhe, gehe zum Boxtraining oder ihr findet mich in der Kraftkammer. Zurzeit hebe ich nicht so schwere Gewichte, sondern mache viel Zirkeltraining bzw. Crossfit-ähnliches-Training. Sprich, die Intensität wird hochgeschraubt, funktionelle Übungen stehen im Vordergrund und ich trainiere den ganzen Körper.

Ich höre zu fast jeder Stimmungslage, egal ob ich nun arbeite, lerne, laufe oder aufräume andere Musik und somit habe ich auch eine eigene Playlist für’s Krafttraining im Fitnessstudio. Vor kurzem habe ich Spotify für mich entdeckt und ich liebe es (und nein, dies ist keine bezahlte Werbung). Unten findet ihr meine Krafttraining Playlist und lässt mich gerne wissen, was ihr für Musik hört, oder ob ihr weitere Vorschläge für mich habt! 🙂

Krafttraining Playlist auf Spotify

Allgemein Me Personal

Durcheinander

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Ich dachte, dass 2016 schon gut war, doch 2017 hat jetzt schon so intesiv, wunderbar und ereignisreich begonnen. Mein Alltag hat sich verändert und auch wenn mir viele Dinge mittlerweile viel leichter fallen, so jagt doch das eine Projekt (oder Auftrag), das andere und neue Herausforderungen kommen. Das gesamte Rad dreht sich viel schneller.

Letzte Woche war ich in Graz und es tat ganz gut, mal länger als nur zwei Tage in der eigenen Wohung zu sein. Wie euch vielleicht aufgefallen ist, war ich hauptsächlich offline, ich fühlte mich ein wenig ausgelaugt und merkte, dass meine Nerven ein wenig blank lagen. Ich musste mal alle Eindrücke, die sich gefühlt schon seit 1. Jänner angesammelt hatten, irgendwie verarbeiten.

Diese Woche steht bei mir vor allem eines im Vordergrund: Gedanken sammeln, Entscheidungen treffen und Prioritäten setzen. Ich lerne mich selbst immer besser kennen und versuche meine guten und weniger guten Seiten zu verstehen. Manchmal geht es einfach darum, sich selbst etwas bewusst zu machen, dies einzugestehen und anschließend kann daran gearbeitet werden. Nicht alles geht leicht von der Hand und manches dauert länger, als gewünscht.

Zurzeit bin ich eigentlich super glücklich, vor allem, weil es einen ganz besonderen Menschen in meinem Leben gibt, der so ziemlich alles auf den Kopf gestellt hat. Ich bin glücklich, doch gleichzeitig komplett durcheinander. Ich bin voller Ideen, doch gebremst. Ich bin motiviert, doch der Körper und der Geist verlangen nach Pause. Ich weiß was ich will und doch kommen Zweifel. Was ist los? Ich weiß es wirklich nicht, aber es ist ok, einfach mal Gefühle zuzulassen, durcheinander zu sein und um Hilfe zu bitten, um weiterhin sein Bestes geben zu können. 🙂

„The best thing you can do is to master the chaos in you. You are not thrown into fire. You are the fire!“ – Mama Indigo

Allgemein Mix Travel

Aktivtage am Arlberg / Hotel Zürserhof

Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Ich hoffe euch geht’s gut! Mein Wochenende war ruhig, denn nach dem Trubel in den letzten Wochen war es schön, einfach mal ein Wochenende in Graz zu genießen. 🙂

Heute möchte ich euch von meinem Aufenthalt im Hotel Zürserhof erzählen. Ich hatte eine Einladung ins ein atemberaubendes Hotel, Hotel Zürserhof, und durfte meine ganze Familie mitnehmen. Es ist lange her, dass wir einen kleinen Familienurlaub gemacht haben und somit war es sehr schön, alle auf einen Fleck zu haben. 🙂

„Der Gast ist Königt. Wir wünschen uns, dass sich die Gäste hier wie zu Hause fühlen.“ – Laura Skardarasy, Hotelchefin, über die Philosophie des Hotel Zürserhof.

Und genau dies bekommt man von erstem Moment an zu spüren. Ich kam erst sehr spät am Abend an, doch wurde vom Bahnhof in St. Anton abgeholt. Anschließend berichteten mir noch Mama & Papa wie sehr sie vom Service überrascht wurden. Kaum wurde das Auto geparkt, wurde auch schon das Gepäck im Zimmer verstaut und die Ski Ausrüstung konnte man im Hauseigenen Skikeller (die Schuhe werden sogar beheitzt) wiederfinden. Das herzliche, freundliche Personal kennt direkt deinen Namen und irgendwie lässt man sofort den Alltagsstress fallen und fühlt sich wie Zuhause.

Berge, Schnee und Winterwonderland

Vor zwei Jahren war ich zum ersten Mal am Arlberg und zwar hatten wir da einen Kurs mit der Uni. Ich hatte das gesamte Skigebiet so positiv in Erinnerung und freute mich auf die Berge. Am ersten Tag war es leider recht nebelig, doch wir machten gleich den Tiefschnee ausfindig und fanden trotzdem unsere Freude am Ski Fahren. Das praktische mit der Lage des Hotels ist das, dass man einfach seine Skier aus dem sauberen Skikeller holt, 3 Minuten geht und schon kann man sich die Skier anschnallen und fährt zum Lift. 😀

Manchmal landete ich auch kopfüber im Schnee, denn es war teilweise unmöglich diverse Huppel (Hügel) zu sehen.

Aktivurlaub

Man könnte es wirklich als kleinen Aktivurlaub bezeichnen. Die Tage zuvar hatte ich meine spannende Ausbildung in Stockholm und mein Kopf arbeitete seitdem auf Hochtouren. So viel Input, so viele Gedanken, so viel Energie. Dies musste erstmal gesammelt und geordnet werden. Ziel des Hotels ist es auch, dass wir Gäste unseren Stress ablassen und uns rund um wohlfühlen. Aus diesem Grund gibt es auch sehr viele Auswahlmöglichkeiten der Aktivitäten. Fitnessstudio, Kraftraum, Boxsack, Tennis, Personal Training.. Was auch immer das (sportliche) Herz begehrt.

Ich bekam irgendwie Lust auf Tennis (ich habe seit Jahren nicht mehr gespielt) und somit waren mein Bruder Anton und ich nach dem Ski Fahren auch in der Tennishalle. Zwar traf ich nicht immer den Ball, aber wir hatten trotzdem unseren Spaß. 🙂

Sonnenschein und blauer Himmel

Tag 2 auf den Skiern – Sonnenschein soweit das Auge reicht. Nun konnte man wirklich sehen, welche Natur unser wunderschönes Heimatland zu bieten hat. Hier fühlt man sich frei, hier fühlt man sich wohl, hier lebt man nur den Moment!

5 Gänge-Menü, unglaublich tolles, speziell geschultes Personal,  welches jeden Wunsch erfüllt und stets aufmerksam und freundlich zur Seite steht, Regionale Produkte und um der Atmosphäre noch dem Sahnehäupchen aufzusetzen, wird ein Dresscode erwünscht. Klingt schön? Das ist es! Jeden Abend durften wir uns ein bisschen rausputzen und auch dies trug zu einem erholsamen Aufenthalt bei, bei dem man auf andere Gedanken kommt. Nach dem Abendessen, wenn man zurück ins Zimmer kommt, wurde dies bereits wieder gebettet und aufgeräumt. Wow!

Den Sommer über ist das Hotel geschlossen. „Im Sommer überlegen wir uns neue Ideen, versuchen alles zu verbessern und da finden auch die Umbauarbeiten statt. An der Planung des Spas haben wir 5 Jahre lang gearbeitet, doch wir sind sehr stolz darauf. Wichtig waren uns einheimische Fließen und einheimische Hölzer und dies dauerte, bis wir alles genauso hatten, wie wir es wollten.“

Abends besuchten wir auch das fantastische Spa, welches Whirlpools, großartige Saunalandschaften (es gibt auch einen Ladiesbereich) und einen eigenen Bereich für Familien mit Kindern bietet. Unsere Lieblingswahl: der Infinity Pool mit Aussicht auf die Berge!

Hier konnte man entspannen und sich für den nächsten Skitag erholen.

Hier kann man aber auch inspiriert werden.

Und auf neue Ideen kommen.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass man die Philosophie „Der Gast ist König“ spürt und sich vom ersten Moment an wohlfühlt. Es war wunderschön drei Tage in dieser Ambiente verbringen zu dürfen. Hier kommt man gern wieder hin!

„Um neue Inspiration zu bekommen reisen wir auch selbst und reden viel mit den Gästen, die Erfüllung derer Wünsche wird immer im Hauptfokus stehen.“ – Laura Skardarasy

*Vielen Dank an das Hotel Zürserhof für die Einladung.

Allgemein Kooperation

Die Zukunft unserer Gesundheit

 

Hej meine Lieben. Ich hoffe euch geht es gut! Mit dem heutigen Beitrag möchte ich auf die Kampagne #wenigeristNICHTmehr der österreichischen Ärztekammer aufgreifen, da das Thema Gesundheit uns alle gleichermaßen betrifft.

Lokale und gute Betreuung

Aufgewachsen und groß geworden bin ich im wunderschönen Matrei in Osttirol. Die Lebensqualität hier (und ganz Österreich) ist einfach enorm und auch wenn ich das in meiner Kindheit nicht wirklich so mitgebekommen oder zu schätzen gewusst habe, so kann ich mich doch sehr glücklich schätzen, in diesem Ort, in diesem Land, in mitten der Dolomiten, groß geworden zu sein.  Super Trinkwasser, ein Überschuss an Nahrung, eine Selbstverständlichkeit der Sicherheit und wenn es mir mal nicht so gut ging? Dann riefen wir unseren Hausarzt an und wenig später hatte ich schon meine Untersuchung und mein Rezept für die Medizin in der Hand. Ich konnte vor der Schule noch bei meinem Hausarzt zur Blutabnahme vorbei schauen und wenn ich mich vor einem Wettkampf nicht gut fühlte, wurde ich an einem Sonntagmorgen noch untersucht.

Ich bin mit diesem Luxus groß geworden. Alles ist selbstverständlich und vor allem im Laufe meiner Sportlerlaufbahn bin ich damit immer wieder verwöhnt geworden. Wenn ich mir beim Frühtraining mal den Finger verstaucht hatte, fuhr ich einfach ins LKH und bekam gleich Hilfe. Wenn ich Mitte Dezember (an einem Sonntag) so höllische Schmerzen in den Ohren hatte, dass keine Schmerztablette mehr half – auch da sind wir ins Krankenhaus in Lienz eingekehrt und direkt wurde mir geholfen. Ich muss nicht wochenlang auf meinen Termin warten, mein Hausarzt ist zur Stelle – das ist doch ganz wunderbar, oder?

Warum also dieser Beitrag?

Die Politik fordert Einsparungen in unserem Gesundheitssystem. Ein Gesundheitssystem, welches eigentlich zu den besten gehört, soll eingeschränkt werden.

„Es wird zur weiteren Ausdünnung und zu Kürzungen kommen, weil sich die Ausgaben für die Gesundheitsversorgung nicht mehr daran orientieren, was die Bevölkerung braucht, sondern daran, wie stark das Bruttoinlandsprodukt wächst. Das bedeutet im Klartext: Welche Leistungen kranke Menschen bekommen, richtet sich nicht nach deren Bedürfnissen, sondern nach der Entwicklung des Wirtschaftswachstums.“

Die Gesundheit unserer Bevölkerung ist doch super wichtig, oder?
Wir werden immer älter, also brauchen wir länger eine gesundheitliche Betreuung. Immer mehr Krankheiten sind behandelbar und auch deren Behandlungen kosten Geld. Ich gehe gern zu meinem Hausarzt, der mich kennt und schon jahrelang betreit. Wenn es um meine Gesundheit geht, ist weniger nämlich nicht mehr.

Ich bin mit einer breiten, individuellen und ortsnahen Wahlmöglichkeit groß geworden, was wirklich wichtig ist, wenn man am Land lebt. Zurzeit funktioniert es gut, warum das System also nicht ausbauen? Gerade bei der Gesundheit, sollte man nicht unüberlegt handeln.

 

Oder, wie seht ihr das?

Mehr Infos zur Kampagne #wenigeristNICHTmehr gibt’s hier.

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In Kooperation mit der österreichischen Ärztekammer.

Allgemein Mix Selbstvertrauen & Motivation

Wie uns unsere Gedanken beeinflussen

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Wie uns unsere Gedanken beeinflussen

Wie können wir unsere Gedanken beeinflussen? Für heute gibt’s eine Premiere. Der Beitrag ist nicht von mir, sondern von meiner neuen Gastautorin Michi (eine Vorstellung zu ihrer Person findet ihr weiter unten). Sie ist Sportwissenschafterin, Sporttherapeutin, nimmt viel Wissen und Erfahrung aus dem Leistungssport und von ihrer Zeit im Golf Nationalkader mit und teilt es ein mit uns. Ich freue mich sehr darüber und ich hoffe euch gefällt die Abwechslung genauso. 🙂

Die Macht der Gedanken – Wie können wir unsere Gedanken beeinlussen?

Viele Menschen fragen sich immer wieder, wieso ihr Leben nicht so verläuft, wie sie es gerne hätten. Sie sind unzufrieden mit ihrem Alltag, ihrem Aussehen, ihrer Familie oder ihren Freunden. Was viele dabei nicht bedenken ist, dass Sie selbst über ihr Leben bestimmen. Bereits Gedanken können eine Auswirkung auf den menschlichen Körper haben. Gedanken beeinflussen uns.

Eine Studie dazu, wie uns unsere Gedanken beeinflussen

In den letzten Jahren haben verschiedene Wissenschaftler die Auswirkung von innerer Einstellung auf den menschlichen Körper untersucht. Ein sehr interessantes Experiment dazu wurde von Dr. Masaru Emote durchgeführt: Er hat zwei verschiedene Proben mit destilliertem Wasser genommen. Eine Wasserprobe hat er mit positiven Wörtern, Bildern und Musik bestrahlt, wohingegen er die andere Wasserprobe einer negativen Bestrahlung ausgesetzt hat. Danach hat er die zwei Proben eingefroren und die geformten Wasserkristalle untersucht.

Die Ergebnisse waren konstant. Die Wasserprobe, die der positiver Bestrahlung ausgesetzt war, hat wunderschöne und symmetrische Kristalle gebildet. Dahingegen hat die Probe mit der negativen Bestrahlung keine Kristalle gebildet, sondern war durcheinander und verunstaltet.

Um dieses Experiment auf die Menschen umzulegen, muss man bedenken, dass der menschliche Körper aus mindestens 60% Wasser besteht. Wenn man sich selbst den ganzen Tag mit negativen Eindrücken bestrahlen lässt, dann hat das auch unwiderruflich einen Einfluss auf den eigenen Körper. Man kann den Körper aber auch positiven Gedanken und Eindrücken aussetzen und ihm somit helfen aufzublühen.

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Eine persönliche Story

Ich hatte selber oft mit negativen Gedanken zu kämpfen. Mein Vater hat mir gelernt, gehe vom schlechtesten Fall aus, dann freust du dich wenn es nicht eintrifft, bist aber nicht enttäuscht, wenn es nicht so gut wird wie erhofft. Das ist eine Weise die Dinge zu betrachten. Allerdings habe ich mich oft nicht getraut Sachen zu probieren, da ich dachte ich würde es sowieso nicht schaffen und wäre nicht gut genug. Das Problem war, mit der negativen Herangehensweise habe ich mich selbst schlecht gemacht, bin dementsprechend nicht positiv genug in die Sache hineingegangen und musste oft Niederschläge wegstecken. Mittlerweile habe ich diesen Satz etwas umformuliert, und zwar gehe vom Positiven aus, denn enttäuscht wirst du sowieso oft genug. Mit dieser Einstellung habe ich mich Sachen getraut, die früher für mich nicht denkbar gewesen wären. Und natürlich gibt es auch den gelegentlichen Rückschlag, aber das hält mich nicht davon ab weiterhin meine Ziele zu verfolgen.

Um deine eigene Einstellung zum Körper festzustellen, gibt es eine kleine Aufgabe für dich. Nimm dir täglich für eine Woche lang 5-10 Minuten am Tag Zeit um deine Gedanken des Tages aufzuschreiben. Nach dieser Woche analysiere deine Notizen und schaue, wie viele positive bzw. negative Gedanken du diese Woche hattest. Das kann dir helfen deine eigene Einstellung zur dir selbst bewusst zu machen. Such dir dann einige positive Gedanken aus und schreibe sie auf einen Zettel. Diesen Zettel befestigst du an einem Ort, den du jeden Tag öfters siehst und nimm dir auch Zeit, den Zettel täglich zu lesen. Nach einer Woche kannst du feststellen, ob dir die positiven Gedanken geholfen haben. Vielleicht haben sie dich einmal zum Lächeln gebracht. Oder einmal aufgeheitert. Oder vielleicht hast du dich einfach mal für einen Augenblick gut gefühlt. Dann hat dieses Experiment bereits seine Wirkung erzielt.

McKenna, Paul (2015) „The three things that will change your destiny today“, Transworld Publishers: London.

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Allgemein Interview Sport

Karate Weltmeisterin Alisa Buchinger im Interview

Alisa Buchinger - Karate Weltmeisterin im Interview

Alisa Buchinger - Karate Weltmeisterin im InterviewAlisa Buchinger - Karate Weltmeisterin im InterviewFotos by Wimmer Frank

Redbull Athletin und Karate Weltmeisterin Alisa Buchinger im Gespräch über Gewinnergedanken, Zielsetzung, Druck und ihre größte Challenge.

Hi meine Lieben! ☺
Im Dezember hatte ich die Möglichkeit die Red Bull Athletin und Karateweltmeisterin Alisa Buchinger zu interviewen. Ich war in Salzburg, im großen Trainingszentrum, und traf Alisa zu einem tollen Gespräch. Viel Spaß beim Lesen und hoffentlich werdet ihr genauso inspiriert wie ich. ☺

Alisa Buchinger erzählt uns viel über ihre größte Challenge, über die Wichtigkeit von ihrem mentalen Training, wie sie ihren Fokus aufrecht erhält und ihre Erfolgsfaktoren, die bis zum Weltmeistertitel geführt haben.

Alisa, wer hat dich in deiner Kindheit am meisten beeinflusst und inspiriert?
Alisa Buchinger: Am meisten beeinflusst hat mich bestimmt meine Mama. Wenn es mal nicht so gut lief, so hat sie mir immer gut zugesprochen und mich unterstützt. Doch auch mein Trainer spielte eine wichtige Rolle für mich, denn er war wie ein zweiter Vater. Er hat mit mir alles durchlebt, er kennt mich wie eine zweite Tochter und zudem hat er mich auch immer inspiriert.

Wie wichtig ist es für dich einen guten Trainer zu haben?
Es ist ziemlich schwierig weiter zu kommen, wenn man keine Leitfigur hat, schließlich brauche ich jemanden, der mich fordert und der mir neue Sachen beibringt. Ich habe es schon bei anderen Athleten gesehen, dass deren Trainer aufgehört hat und sie anschließend Schwierigkeiten hatten. Ein Trainer hilft dir einfach auf deinen Weg, denn es ist schwer, wenn man sich da alleine durchschlagen soll.

Was würdest du als deine bisher größte Challenge bezeichnen?
Es gibt etwas, was ich definitiv auf die harte Tour lernen musste. Ich bin sehr ehrgeizig, fast schon überehrgeizig, und sah früher alles sehr verkrampft. Das Essen wurde genau abgewogen, sehr viel Training, kaum Ruhe, kein Ausgleich und dadurch ging ich über meinen Schmerz, hörte nicht auf meinen Körper und es kam, wie es kommen musste – Ich erlitt einen Ermüdungs- und Mangelbruch im Mittelfußknochen und musste eine Zwangspause einlegen. Vor den Wettkämpfen, wo ich oft viel abnehmen musste, habe ich die letzten Tage kaum gegessen und getrunken, dass mir auch noch ein Vitaminmangel und schlechte Blutwerte zu kämpfen gaben.

4 Monate musste Alisa anschließend Pause machen, bis sie wieder langsam mit dem Training beginnen konnte. Der Körper sagte Schluss, doch diese Phase hatte auch etwas Gutes. Sie spricht darüber auch im dazugehörigen Video. Du findest es hier.

Was hast du aus dieser Zeit gelernt und mitgenommen?
Hätte ich nicht über die Verletzung weiter trainiert, wäre es wohl nicht so schlimm gewesen. Ich musste einfach auf die harte Tour lernen, dass der Körper auch Ruhe braucht und dass ich nicht alles so verkrampft sehen darf. Das Schwerste allerdings war, dass ich dafür selbst Schuld trug und mir das alles eingestehen musste. Meine Trainer, Freunde und andere Sportler hatten mir einen Ausgleich und Pausen geraten, doch ich habe nicht auf sie gehört, bis es einfach zu spät war. Nun weiß ich, wie wichtig Pausen sind, wie wichtig der Ausgleich ist und dass ich einfach geduldig sein muss. Es war gut, dass ich das nun gelernt habe. Es hat mich stärker gemacht.

„Nun weiß ich, wie wichtig Pausen sind, dass mein Körper auch Ruhe braucht und dass ich geduldigt bleiben muss.“ – Alisa Buchinger

Wie wichtig ist für dich das mentale Training?
Für mich spielt die mentale Komponente eine große Rolle und ich habe schon mit einigen Mentaltrainern zusammen gearbeitet. Am meisten hat mir geholfen, mir die Vision „Weltmeistertitel“ im Kopf vorzustellen, das Ziel dann aufzuschreiben und darüber zu reden, wie ich das Ziel schlussendlich auch erreichen kann. Wenn ich mir kein Ziel setze, dann kann ich auch nichts erreichen, deshalb ist es für mich auch immer wichtig einen Punkt zu haben, wo ich hin will. Es war natürlich umso schöner, als der Sieg dann vor heimischem Publikum Realität wurde. ☺

Fokussiert bleibt Alisa Buchinger dadurch, dass sie sich ihr Ziel auch aufschreibt und an die Wand klebt. „So sehe ich es täglich vor mir.“, doch auch im Kopf denkt sie täglich bewusst an ihr Ziel. „Dadurch weiß ich auch, warum ich das Ganze mache.“

Denkst du dir etwas Bestimmtes, kurz bevor du kämpfst?
Ein paar Minuten, bevor der Wettkampf startet, denke ich nur noch daran, dass ich gewinnen möchte. Es gibt kein Zurück mehr, ich weiß, dass ich hart trainiert habe und rede mir nur noch gut zu und denke selbstbewusst. Ich spüre auch kaum Druck von außen, da ich selbst sehr hohe Erwartungen an mich selbst habe. Den Titel wollte ich so sehr und der Grad zwischen Sieg und Niederlage ist so schmal, deshalb ist es umso wichtiger, wie ich selbst mit meinem Druck und mit meinen Gedanken umgehe.

„Wenn man kein Ziel hat, kann man auch nichts erreichen.“ – Alisa Buchinger

Hast du auch Tipps für jüngere Athleten?
Egal was man macht, dass wichtigste ist, Spaß daran haben. Es gibt so viele Talente, die oft sehr Chancen hätten, diese aber nicht nutzen, weil sie sich von ihren Eltern unter Druck gesetzt fühlen. Manche tun auch nur gewisse Dinge, weil sie das Gefühl haben, dass dies von ihnen verlangt wird. Alles, vor allem die gute Leistung, kommt erst dann von selbst, wenn man wirklich Spaß daran hat. Wenn ich mit Herz und Seele bei der Sache bin, dann investiere ich auch freiwillig mehr Zeit hinein.

Stell dir vor, alles was du je geschaffen hast, existiert nicht mehr. Man kennt deine Titel nicht, weiß nicht, was du alles erreicht hast und man weiß nichts von dir. Welche Weisheiten würdest du nun auf ein leeres Blatt Papier schreiben?

„Lebe jeden Tag, so als wäre es dein letzter.“ – Es ist ein Spruch, den man sehr oft hört, doch mittlerweile bedeutet er mir sehr viel. Ich habe jahrelang nicht danach gelebt und mir wurde bewusst, dass wenn ich sterben würde, dann hätte ich etwas verpasst. Mittlerweile genieße ich mein Leben viel mehr. In dem Jahr, wo so viel passiert ist, habe ich vieles geändert und zu schätzen gelernt. Ich baue viel mehr Dinge in mein Leben ein, die mir Spaß machen und die ich genieße.

Einen kurzen Teil des Gesprächs findet ihr auch unten im Video.
6 Erfolgstipps von Alisa Buchinger gibt’s hier in einem weiteren Artikel auf Redbull.com

Allgemein Me Year Recaps

Year Recap – Mein Jahr 2016 / Highlights, Reisen und Selbstfindung

Hi meine Lieben! 🙂
Wie geht’s euch? Ich hoffe gut! Ich genieße gerade die Tage zu Hause in Osttirol und bin viel in der Natur auf den Skiern unterwegs! 😀

Neugierig bleiben und aus Erfahrungen lernen

Ich bin ein Mensch, der sehr viel reflektiert und nachdenkt und vor allem im Dezember nutze ich die Zeit, um über das vergangene Jahr nachzudenken und die Vorbereitungen für 2017 zu treffen. In diesem Jahr stand irgendwie eine große (zunächst unbewusste) Selbstfindung im Vordergrund. Viele (berufliche) Reisen, die ich allein betritt, meine Selbstständigkeit als Bloggerin, kein Partner an meiner Seite und viel tiefgründige Persönlichkeitsentwicklung sind wohl die Hauptgründe dafür. Je besser ich mich selbst kenne, desto mehr kann ich aus mir heraus holen, desto mehr kann ich geben, desto mehr weiß ich, was ich selbst wirklich will. 

Harte Arbeit, Überwindung und Mut aufbringen

Irgendwann macht es *wusch* und viele, unzählige und mühsame Stunden summieren sich auf. Manchmal ist es schwer, doch dann bin ich doch wieder froh, dass ich mir die Mühen gemacht habe. Bücher, die mich schlauer machen. Wissen, welches ich anschließend für mich selbst anwenden kann. Harte Arbeit, die sich bezahlt macht. Investitionen (materiell & zeitlich), welche anfangs „zach“ waren, aber wovon man anschließend profitiert und es die Mühen, Zeit & Geld wert waren.

Das schönste ist, wenn man kleine (oder große) Visionen im Kopf hat und diese plötzlich real werden. Sich selbst Fragen zu stellen, wie „Wie kann ich das erreichen?“ – „Wie sollten meine Gewohnheiten dazu aussehen?“ – „Wie kann ich heute machen, damit ich einen Schritt näher komme?“ ist dazu unentbehrlich. Manchmal werde ich sogar selbst paff, als ich realisiere, dass Dinge gar nicht so unmöglich sind, wie man anfangs vielleicht noch angenommen hätte.

Jänner

Im Jänner beendete ich mein Auslandssemester (ich vermisse die Menschen und die Erlebnisse dort!) und anschließend war ich in Graz und Osttirol. In Falun gibt es im Jänner wenig Sonnenschein, es wird um 15:00 dunkel und ich radelte bei -24° zur Uni. Österreich fühlte sich dagegen wie Sommer an! 😀

Später war ich noch in München und am meisten stolz bin ich auf die Zusammenarbeit mit NIKE, wofür ich auch bei der Nike Women Week in Berlin war.

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Februar

Im Februar war ich bei einer Bloggerkonferenz in Frankfurt. Mein Blog feierte sein 3 jähriges Jubiläum, wozu ich auch ein paar ehrliche Worte abtippte und davon erzählte, dass ich nicht immer mental sehr fit war..

Mein Highlight: Ich startete mit dem Boxtraining und liebe es seitdem! 😀

Zudem war in den Bergen und anschließend ging’s noch nach Darmstadt und nach in die schöne Stadt Hamburg. Diese Kontraste im Leben sind herrlich. 🙂

Darauf bin ich stolz:
Als kleiner, unscheinbarer, junger Knopf habe ich vor Wissenschaftern, Geschäftsführern und Medien aus Indien, Frankreich, Deutschland und Brasilien gesprochen.

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März

Da wurde mir bewusst, wie wichtig unsere täglichen Gewohnheiten sind und ich fing damit an, um 5:30 aufzustehen. Ich war in Wien bei den Blogger Awards, habe ein Interview mit der Fitnesstrainerin Stefania Lou gemacht, war ab und zu an der Uni und zusätzlich habe ich regelrecht Bücher zum Thema Persönlichkeitsentwicklung verschlungen.

Fragen des Monats:
„Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Wo möchte ich hin? Wofür stehe ich?“

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April

In diesem Monat war ich viel in Graz und so motiviert und inspiriert wie noch nie. Neue Menschen traten in mein Leben, die sich mit den gleichen Dingen wie ich beschäftigen und gegenseitig pushen wir uns. Sie sind toll! :-))

Ich startete mit einer regelmäßigen Meditation, war mit meiner Mama in Kitzbühel, machte meine eigene Studie/Umfrage und mit dem steirischen Triathlon Nachwuchskader waren wir auf Trainingslager in Leibnitz. 🙂

Beliebtester Blogpost des Monats:
20 Dinge über das Leben, die ich gern vor 5 Jahren gewusst hätte

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Mai

Im Mai hatte ich wohl ein paar meiner absoluten Lieblingsmomente in 2016!

Ich startete in Wien mit einem Videodreh für das Woman Magazin, war für eine Pressereise in einem Traumhotel in der Türkei und anschließend feuerte ich Chrissi bei der Schwimm Europameisterschaft in London an. Beim Frauenlauf in Graz durfte ich 2000 Frauen beim Warm Up motivieren und für Zalando durfte ich einen exklusiven Vortrag zum Thema Selbstvertrauen, Träume verfolgen und Komfortzone halten und darauf folgte ein Powerworkout!

Erkenntnis des Monats:
Folge deiner Leidenschaft und deiner Berufung – Was kannst du auf deine individuelle Art und Weise so gut, wie es sonst keiner kann?

„Being driven is not the same as being passionate. Passion is a love for the journey. Drive is a need to reach the journey.“ – Simon Sinek

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Juni

Im Juni war ich wieder mehr in Graz und absolvierte eine Geräteturnprüfung, die zunächst mehr als unmöglich erschien. Aber als graziöser *hust* Kartoffelsack, habe ich es dann doch irgendwie geschafft. 😀

Ich war bei einem tollen Festival für Unternehmer und Marketing, Dani und ich starten mit einem kleinen, inoffiziellen „On A Girl’s Mind“ Treffen und ich verbrachte auch ein wenig Zeit in den Bergen. 🙂

Quote des Monats, der mich sehr inspiriert hat:
„I might be crazy, but not stupid!“

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Juli

Der Juli war von vielen Ups, doch auch privaten Downs geprägt. Zunächst war ich in Saalbach beim Womens Bike Camp, stürzte mit dem Down Hill Rad und machte meine Hose kaputt, aber mal richtig zu downhillen war mehr als cool. Weiter ging’s nach Athen und anschließend war ich mit Brooks bei der Leichtathletik Europameisterschaft in Amsterdam. Dies war ein absolutes Highlight, vor allem auch der 10 Kilometer Lauf! 🙂

Film des Monats:
„I am not your guru“ von einer meiner größten Inspiratonsquelle – Tony Robbins (gibt’s auf Netflix)

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August

Zunächst stürzte ich mich für ein Interview ins Wildwasser.  Da wir Uniferien hatten und ich gerade nicht in Graz sein wollte, flog ich mit ein paar Mädels nach Berlin und anschließend zu meiner Oma nach Schweden. Ein paar Tage tapste ich mit Gummistiefel im schwedischen Wald und pflückte Blaubeeren und anschließend war ich wieder beruflich für einen Videodreh mit Anita Active in Kufstein. Es ging wieder zurück nach Stockholm und beruflich nochmal nach Berlin. 🙂

Erkenntnis des Monats:
Investiere viel, damit du noch mehr zurück bekommen kannst.

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September

Ein Monat lang lebte ich aus dem Koffer, also freute ich mich wieder auf meine Wohnung und ein wenig Routine. Ich war wandern, startete mehr mit YouTube, startete mit Yoga und war beruflich in Kärnten, Salzburg und in der Schweiz. Zudem durfte ich ein Interview mit Michaela Kirchgasser machen. 🙂

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Oktober

Der Oktober startete mit folgendem Satz: „Juhu, die Uni geht wieder los! Dieses Semester werde ich mich richtig reinhängen, ich freue mich!“ ha. ha. haha.. #whuups

Nach drei Tagen musste ich über meinen eigenen Überoptimismus lachen, den beruflich lief es so gut, dass absolut keine Zeit für die Uni blieb und ich stattdessen sogar ein Stellenausschreiben verfasst habe, um Verstärkung zu finden.

Ich war mit Technogym in Italien, durfte beim Fashioncamp vor 100 Menschen sprechen, Dani und ich starteten offiziel mit unserem Herzensprojekt On A Girl’s Mind uuuund ich habe mich verliebt. :-))))

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November

Auch der November war sehr besonders für mich. Nach sehr viel Arbeit, Leidenschaft und Überwindung habe ich mein Ebook zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und Selbstvertrauen veröffentlicht! 🙂

Ich war am Achensee, zusammen mit Clinique durfte ich viele meiner wunderbaren Leserinnen treffen, mit Vöslauer war ich für einen Videodreh am Puchberg, mit dem 110Prozent Magazin war ich am Dachstein und in Schladming, Julian ist nur Teil meines Blogteams und zusammen mit meiner Mama war ich zum Abschalten in Stockholm und traf dort einen Teil meiner Familie. Zudem durfte ich mit der Olympiamedaillen Gewinnerin Tanja Frank reden und ich war bei den Look! Women of the year awards.

Blogpost des Monats:
Warum ich mein Ebook überhaupt geschrieben habe!

 

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Dezember

Im Dezember stand vor allem eine Sache im Vordergrund: zur Ruhe kommen, über das Jahr reflektieren und die Vorbereitungen für 2017 treffen. Ich habe viele Aufträge abgesagt und die einzige „Reise“, die ich bestritt, war eine Zugfahrt nach Salzburg, um mit der Karate Weltmeisterin Alisa Buchinger zu sprechen. Das Interview kommt morgen, aber ihr könnt euch gern schon dieses kurze Video dazu ansehen. 🙂

 

Das Jahr war intensiv und aufregend. Ich habe gelacht, geweint, Freunde gewonnen, Menschen verloren, bin mutig geworden, habe viel gelernt und das wichtigste: Ich gehe meiner Leidenschaft voll und ganz nach. <3

Allgemein Life Update Me Personal

Dezember Life Update – Zeit zum Reflektieren

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Halli Hallo meine Lieben! 🙂
Hattet ihr ein schönes Weihnachtsfest? Wir hatten eine sehr schöne Zeit. 🙂

Es war in letzter Zeit sehr ruhig hier am Blog und dies hat mehrere Gründe. Auch, dass ich mein monatliches Update so früh schreibe, ist ein wenig ungewohnt, doch für den Monat Dezember passt es ganz gut so. 🙂

Ruhe und Zeit zum Ausmisten

Im Dezember habe ich mir mehr Ruhe gegönnt. Wenn man hart arbeitet, dann öffnen sich viele Türen und diese Möglichkeiten nutze ich auch sehr gerne. Allerdings merkte ich auch, wie erschöpft ich war und dies äußerte sich wieder dadurch, dass ich letzte Woche krank wurde. Im Dezember habe ich also nur begonnene Projekte beendet, doch ich habe nichts Neues gestartet. Ich verbrachte viel Zeit in der Wohnung, habe aufgeräumt, ausgemistet, viele Dinge weg geworfen und durch das Ausmisten der Wohnung, habe ich auch irgendwie meinen Kopf „ausgemistet“. Manchmal tut es einfach, einfach den Müllsack zu packen und viele Sachen rein zu stopfen. 😀

Der verlorene Drive

Normalerweise springe ich (relativ) motiviert aus dem Bett und arbeite an verschiedensten Projekten, die ich verwirklichen möchte. Dies war allerdings in letzter Zeit ganz und gar nicht so. Die Inspiration war weg, die Müdigkeit groß und irgendwie war da eine ungewohnte, ausgelaugte Leere in mir. Und wisst ihr was? Das ist ok.

Deshalb planen ja Leistungssportler ihr Trainingsjahr, damit sie zu gewissen Zeiten in Höchstform sind und in der Übergangsperiode gibt’s dann Ruhe und Erholung. Also gönnte auch ich mir eine ruhigere Zeit. Mehr Zeit zum Nachdenken, mehr Zeit zum Reflektieren. Man kann nicht das ganze Jahr in Höchstform sein und voller Ideen sprudeln.

Zeit zum Reflektieren

Im Dezember habe ich vor allem viel über das vergangene Jahr nachgedacht. Was war gut, was war weniger gut? Welche Menschen traten in mein Leben? Welche sind nicht mehr da? Welche Erfolge wurden gefeiert? Welche Fehler habe ich gemacht? Was kann ich lernen? Welche Ziele habe ich erreicht, welche (noch) nicht? Hat es sich so entwickelt, wie ich es möchte? Fühle ich mich erfüllt und glücklich mit dem, was ich mache?

„You are what you do, not what you say you’ll do!“

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Du bist, was du regelmäßig tust..

..und der Dezember bedeutete für mich vor allem eines: Vorbereitungen für 2017 treffen.
Mir ist es wichtig, die Ergebnisse von 2016 zu betrachten, Dinge abzuschließen, zu reflektieren und schon mit den Vorbereitungen für 2017 beginnen. Was sind meine Ziele? Welche Gewohnheiten bringen mich nach vorne, welche halten mich noch zurück?

Die Ruhephase hat sehr gut getan, denn ich konnte mir wirklich bewusst machen, wie es weiter gehen soll. Die Zeit vergeht so schnell und das, was ich Tag ein und Tag aus mache, die Entscheidungen, die ich täglich treffe, die Gedanken, die ich im Kopf habe – entscheiden schlussendlich, wie mein Leben aussieht. Ich bin ein Ergebnis von meinen Gedanken, von dem Wissen, welches ich mir aneigne, meinen Gewohnheiten, den Menschen, mit denen ich mich Umgebe und die Entscheidungen, die ich treffe. Ich bin bereit für 2017 und die Vorbereitungen werden jetzt schon getroffen, damit das Momentum weiter gehen kann und nicht erst am 1..1.2017 los starten muss. 

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Allgemein

Frohe Weihnachten!♥

 

Frohe Weihnachten meine Lieben! Hoffentlich habt ihr eine wunderbare Zeit mit euren Liebsten! 🙂

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Allgemein Interview Persönlichkeitsentwicklung

6 Erfolgsgewohnheiten von Topmanagerin Sonja Wimmer

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6 Erfolgsgewohnheiten von Topmanagerin Sonja Wimmer

Halli Hallo meine Lieben. Letzte Woche hatte ich die Möglichkeit im Hotel Best Western Harmonie Vienna, welches von der Topmanagerin Sonja Wimmer geleitet und geführt wird, zu übernachten. Nach dem Frühstück traf ich auch die ehemalige Leistungssportlerin und Langdistanz Triathleten zu einem herrlichen und inspirierenden Gespräch. Ich wollte ein paar Sachen ganz genau wissen, was macht sie so erfolgreich und welche Denkweise und Erfolgsgewohnheiten hat sie dazu?

Sonja war Triathletin und 10 Jahre im Leistungssport tätig. Sie hat schon Ironmans bestritten, gewann 2x die Bronzemedaille bei den Staatsmeisterschaften, sie bestritt Crosstriathlons und Marathons und mittlerweile ist sie eine preisgekrönte Hotelbetreiberin und Managerin. Wer sich noch genauer für den sportlichen Hintergrund interessiert, findet in diesem separaten Sportinterview mit Sonja Wimmer (von mir geschrieben) mehr Infos. Hier geht’s zum Beitrag.

6 Erfolgsgewohnheiten

  • Reflektieren und inne halten.
    „Ich habe keine Angst vor direktem Feedback. Für meine (berufliche) Weiterentwicklung ist es immer sehr wichtig, dass ich darüber nachdenke und reflektiere, was ich verbessern und ändern kann. Dazu frage ich sehr gerne meine Hotelgäste, aber auch jährlich bitte ich Experten darum, mir ein Feedback zu geben. Wenn ich mir Ziele setze, so reflektiere ich auch regelmäßig darüber, ob ich noch am richtigen Weg bin und wie ich das Ziel erreichen kann.“
  • Zielsetzung und Visualisierung.
    „Ich lebe meine Ziele. Wenn ich etwas will, dann tue ich auch etwas dafür. Mein Ziel wird zur Priorität, damit es auch ständig im Kopf präsent ist. Allerdings halte ich auch regelmäßig immer wieder inne (siehe Punkt 1), achte auf mein Umfeld und denke darüber nach. Fokussiert bleibe ich dadurch, indem ich mir mein Ziel täglich vor Augen halte. Zurzeit möchte ich das Tripadviser Ranking nach oben bringen und aus diesem Grund schaue ich mir täglich die App an und ich hole mir regelmäßig die Statistiken und allgemeines Feedback meiner Teammitglieder dazu ein.
  • Der Alltag ist von Konsequenz und Disziplin geprägt.
    Sonjas Tag ist sehr durchgeplant und nur durch Konsequenz und Disziplin kann man seine Ziele auch erreichen. „Die Wichtigkeit der Konsequenz habe ich durch den Sport gelernt. Auch wenn man Tag strukturiert ist, so plane ich doch auch genug Puffer ein, um zwischendurch auch mal durchatmen und nachdenken zu können.“
  • Überzeugung und Selbstvertrauen.
    „Selbstvertrauen bedeutet Anstrengung. Als weibliche Führungskraft hatte ich in der Männerdominierten Szene immer wieder zu kämpfen. Vor allem mit 25 war das definitiv schwerer als jetzt, denn du musst oft mehr geben als deine männlichen Kollegen. Mit einem charmanten, weiblichen Lächeln kann man zwar anfangs eine angenehme Atmosphäre schaffen, doch anschließend sind Überzeugungskraft und Selbstvertrauen gefragt. Man muss eine gewisse Härte mitbringen und ich bereite meine Argumente immer vor, damit ich zu 100% davon überzeugt bin und mit meinem Können und Wissen überzeugen kann. Wenn ich weiß, warum ich das tue und bewusst über das Ziel spreche, dann spielt das Geschlecht oder das Alter keine Rolle mehr.

Selbstvertrauen bedeutet Anstrengung. Wenn du dich in die erste Reihe stellst und vor den Leuten sprichst, ist das eine Herausforderung, die uns aber stärker macht. Wenn ich meiner Leidenschaft folge und von dem was ich tue, überzeugt bin, dann macht mich das auch selbstbewusst.

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  • Menschliche Beziehungen hegen und pflegen.
    Meine Frage an Sonja war: „Stell dir vor, alles was du je geschaffen hast, existiert nicht mehr. Man kennt dein Hotel nicht, weiß nicht, was du sportlich und beruflich erreicht hast und deine Auszeichnungen gibt’s nicht mehr. Welche Weisheiten würdest du nun auf ein leeres Blatt Papier schreiben?“ – „Freundschaft ist das wichtigste. Ohne meine Familie geht nichts. Auch das ist eine tägliche Herausforderung, denn du musst täglich etwas für die Beziehung tun. Doch wenn man es tut, dann sind das wunderbare Musemomente für mich. Mein Partner und ich nehmen uns auch einmal in der Woche die Zeit dafür schön Essen zu gehen und fahren mal über das Wochenende wo hin.
  • Ich gebe mein bestes.
    Ich habe eine Leidenschaft dafür, Dinge richtig gut machen zu wollen. Meiner Meinung nach unterscheidet einen Siegertypen von anderen, dass sie ihr komplettes Herz und ihre Seele hinein stecke. Wenn ich etwas tue, dann bis zur kleinsten Ader. Man wird auch nicht immer jedes Ziel erreichen können und Niederlagen wird es immer geben, doch wenn ich weiß, dass ich mein Bestes gegeben habe, dann bin ich trotzdem zufrieden und glücklich. Beim Wettkampfsport ist es auch so, dass du deine Gegner nicht immer beeinflussen kannst und wenn du mal nicht gewinnst, aber trotzdem dein bestes geben hast, dann war es ein guter Wettkampf.

Im Hotel spiegelt sich auch sehr gut Sonjas „bewusst leben“ Philosophie wieder. Die Atmosphäre ist herrlich und die liebe zum Tanz und zur Klassik scheint definitiv durch. Beim Frühstück gibt es eine großartige Auswahl an gesunden Müslis, Brot, frisch gemachter Smoothie und anderen Leckereien. Dass, das Hotel preisgekrönt ist, versteht sich fast schon von selbst. ☺

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Allgemein Personal

Frischer Start

Hi meine Lieben! 🙂
Ich melde mich nach langer Zeit wieder zurück! Von Donnerstag bis heute war ich mit meiner Mama in Stockholm. Einerseits beruflich, doch ich blieb ein wenig länger, damit wir ein bisschen Urlaub machen konnten und somit auch Zeit für meine schwedische Familie blieb. 🙂

Die letzten Tagen waren für mich (privat) sehr wichtig. Ganz egal wo ich bin, welcher Wochentag es auch ist, in welches Land ich reise, in welchem Hotel ich schlafe oder welches Projekt gerade ansteht – täglich werden ein paar Stunden vor dem Laptop verbracht. Die letzten Tage habe ich aber komplett abgeschalten. Kein Handy, abgesehen von kurzen Whats App Nachrichten an meine Lieblinge, keine Kamera und kein Laptop. Mein Kopf läuft ständigt auf Hochtouren, vor allem, da ich keine fixen Arbeitszeiten habe und für alles komplett selbst verantwortlich bin. Ich mag’s genau so wie es ist, doch ich bin absolut schlecht darin, auch mal abzuschalten. Ich glaube ich liebe es einfach zu sehr, dass ich dann besessen werde und gar nicht mehr zur Ruhe komme. 😀

Ich merke wie sich das arbeitsintensive Jahr langsam dem Ende zuneigt und dieser kleine Urlaub  sehr wichtig war. Ich habe generell schon viel über das vergangene Jahr nachgedacht und so langsam bekomme ich immer mehr Klarheit darüber, in welche Richtung ich weiter gehen möchte. Wir waren die Tage sehr aktiv und ich war super abgelenkt, hatte eine tolle Zeit mit meiner Mama und mit meiner schwedischen Verwandschaft und auch wenn wir den ganzen Tag auf den Beinen waren, so fühle ich mich unglaublich erholt. Nach dem Ebook-Launch, nach vielen Projekten und Auftägen merkte ich, dass es mir ein wenig an der Inspiration mangelte, doch die blüht gerade wieder auf. 🙂

Ich freue mich sehr darauf in den nächsten Wochen neue Dinge zum Rollen zu bringen und alles auf ein neues Niveau anzuheben. Das Jahr war sehr arbeitsinteniv und ich blicke sehr gerne darauf zurück, doch möchte auch einiges ändern. Stay tuned! 🙂

 

Allgemein Interview Sport

TANJA FRANK – Olympiamedaillengewinnerin RIO / Interview

Tanja Frank Olympiamedaillen Gewinnerin RIO 2016 Interview
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Bronze Medaille RIO 2016

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Tanja Frank im Interview über den Glauben an sich selbst, Training und Familie.

Tanja Frank ist eine österreichische Leistungssportlerin und Seglerin und konnte dieses Jahr bei den Olympischen Spielen in Rio, zusammen mit ihrem Segelpartner Thomas Zajak, die Bronzemedaille gewinnen.

Halli Hallo meine Lieben! Wie schon begeistert berichtet bin ich Teil der ACTIVIA #InSync Kampagne, wo es darum geht, die innere Kritikerin und Selbstzweifel im Zaun zu halten. Aus diesem Grund bekam ich auch die Möglichkeit die Olympiamedaillen Gewinnerin in Rio, Tanja Frank, zu interviewen und auch ihr zu diesem Thema Fragen zu stellen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht mit der sympatischen Tanja zu quatschen und auch ich wurde sehr inspiriert. Seht euch auch gerne das Video (ihr findet es ganz unten), dazu an. 🙂

„Wenn ich etwas will, dann soll ich etwas dafür tun.“

Mit diesen Worten ist Tanja groß geworden, da sie von ihrer Mama sehr positiv beeinflusst wurde und von klein auf diese Worte mitbekam. Das Segeln wurde ihr fast schon in die Wiege gelegt.  „Was hat dich dann am Segelsport gefesselt?“ – „Man ist da draußen am Wasser und trägt so viel eigene Verantwortung. Es ist ein cooles Gefühl, wenn du im jungen Alter ganz allein am Boot so viele Entscheidungen treffen kannst und alles von dir selbst abhängt.“

Hattest du schon immer die Vision und den Traum ‚Olympische Spiele’ im Kopf?
Tanja Frank: Ja, schon in meiner Kindheit habe ich immer die Olympischen Spiele im Fernseher geguckt und auch wenn es eine große Zeitverschiebung gab, so wollte ich die Eröffnung und die Wettkämpfe sehen. Allerdings fühlte es sich dann immer so weit weg an, doch schon in jungen Jahren sagte ich zu meiner Mama, dass ich dort einmal hin möchte.

Wie gehst du, oder ihr als Team, mit Niederlagen um?
Wir arbeiten sehr viel mit einem Sportpsychologen zusammen. Nach der diesjährigen Weltmeisterschaft waren wir mit dem 4ten Platz sehr unzufrieden, da einige Fehler passiert sind. Anschließend haben wir den Wettkampf sehr genau analysiert und uns die Videos dazu angesehen. Es war einerseits sehr schwierig, da wir uns so darüber geärgert haben, doch im Nachhinein hat uns das wirklich sehr geholfen. Wir haben sehr viel daraus gelernt und konnten somit für Rio viel damit mitnehmen.
Tanja studiert an der Universität Wien auch Ernährungswissenschaften. „Ich interessiere mich sehr für die Ernährung und was im Körper passiert, doch derzeit mache ich mir bezüglich des Studiums wenig Stress. Der Sport steht gerade im Vordergrund.“

Ein typischer Trainingstag (bzw. „Arbeitstag“) ist sehr intensiv. „Ich stehe so um 7:00 auf und anschließend wird der Körper mobilisiert oder es steht ein wenig Morgensport am Programm. Nach dem Frühstück gibt’s eine kurze Besprechung und anschließend bin ich dann 3-5 Stunden am Wasser. Nach einer kurzen Pause wird dann nochmals trainiert und ich sehe meinen Psychologen oder den Physiotherapeut.“

„Wenn’s gut geht, dann bin ich 100 Tage im Jahr zu Hause, sonst sind wir als Team sehr viel unterwegs. Wenn man etwas erreichen will, dann muss man es wirklich wollen.“

Was würdest du deinem jüngerem Ich raten?
Gib nie auf. Wenn man etwas wirklich will, dann darf man nicht aufgeben und kann es auch schaffen. Wenn ich mich mal nicht motivieren konnte, dann dachte ich immer an RIO und warum ich das Ganze überhaupt mache. Mir ist der Spaß an der Sache auch sehr wichtig und ich habe mir immer vorgestellt wie es sein könnte, wenn man eine Medaille zuhause hat.

Im Namen von ACTIVIA, wie schaffst du es mit dir selbst im Einklang und #InSync zu sein?
Am Anfang, wo ich viel von Zuhause weg war, war das definitiv schwerer für mich, als jetzt. Ich bin einfach nur sehr froh darüber, dass ich das machen kann, was mir am meisten Spaß macht. Wie schon erwähnt, so ist es wichtig, die Sache wirklich zu wollen, sonst arbeitet man ja gegen sich und seinen eigenen Einklang an. Auch meine Freunde und meine Familie sind mir sehr wichtig und untersützen mich.

Was ist dein Tipp für andere Frauen und junge Athleten, wenn es darum geht eigene Träume und Ziele zu verfolgen?
Wenn du es wirklich willst, dann kannst du es schaffen! Zudem sollte einem immer bewusst sein, was auf einen zukommt. Es ist nicht immer ganz einfach und auch für mich war die Umstellung von der Steuerfrau zur Vorschoterin sehr hart und ich musste mir vorher wirklich bewusst machen, was auf mich zukommt.

„Inspiriert wurde ich vor allem auch schon in meiner Kindheit von allen möglichen Olympia Teilnehmern. Ich bin sehr ehrgeizig und gerne unterwegs und habe Spaß an der Sache. Das ist für mich super wichtig.“

Danke für diese tollen Worte Tanja!

Das komplette Interview und weitere Fragen gibt’s hier im Video:

Allgemein Mix Sport

Das Leben ist ein Aufstieg

Life is a climb, but the view is great.

Halli Hallo meine Lieben! Ich melde mich gerade aus Wien zurück und habe ein paar schöne Handy-Schnappschüsse der letzten Woche für euch. 😀

Kuchen backen. Seit ewiger Zeit habe ich mal wieder einen Kuchen gebacken und zwar eine österreichische Linzertorte. Ich habe vorher noch nie in meinem Leben eine Linzertorte gebacken und das Bild drückt ungefähr das irritierende Gefühl „Oho, hoffentlich wird die gut“ aus. Warum ich diesen gemacht habt werdet ihr im Dezember auf Facebook sehen. 🙂

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Zwei Tage in Osttirol. Anschließend ging’s mit dem Kuchen im Gepäck nach Hause nach Lienz zu meinen Eltern. Die Loipe in Obertillich ist mittlerweile in Betrieb und wir stürzten uns direkt darauf. Ich LIEBE diese Sportart und freue mich, wenn ich dann in den Ferien mehr Zeit dafür finde und meine Kondition in Schuss bringen kann! 🙂

Auf nach Schladming. Zwei Tage später war ich zum ersten Mal in Schladming.

Dachstein. Hier haben wir für ein Magazin ein Video gedreht und geshootet. Meine erste (eisige) Ski Tour des Jahres gab’s dann am Sonntag am Dachsteiner Gletscher. 🙂

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Magischer Sonnenaufgang. Aufgestanden sind wir um 5:00, damit wir die erste Gondel nach oben nehmen können. Es war eisig, kalt, windig und auch wenn es sehr früh war, so hat sich dieser Ausblick mehr als ausgezahlt! 🙂

Die Hände sind mir in den 2 Minuten beim Fotografieren abgefroren, doch dafür ist dieses magische Bild entstanden. 🙂

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Das Leben ist ein Aufstieg. Doch die Aussicht ist toll.

Als wir bei eisiger Kälte (der Wind piff uns mit 80 km/h um die Ohren) auf den Berg gestiegen sind, hatte ich genau diese Worte im Kopf. Irgendwie kann man den Aufstieg recht gut mit dem Leben vergleichen. Du gehst „hoch“, verschiedene Gedanken fließen durch den Kopf, manchmal ist es schwerer, manchmal einfacher. Wenn’s anstrengend wird, kann es sein, dass man aufgeben will, doch wenn man es durchzieht, dann ist die Aussicht einfach fantastisch!

Einmal hatte ich wirklich fast Tränen in den Augen, weil ich kein Gefühl mehr in den Beinen hatte und mir die Finger (und der Hintern, das hatte ich überhaupt noch nie erlebt haha) fast abgefroren sind. Trotzdem möchte ich Erlebnisse wie diese nicht missen und das Leben voll leben. 🙂

Ich war zwei Tage in Graz, jetzt bin ich für sehr spannende Meetings in Wien und morgen fliege ich weiter nach Stockholm. Das Leben ist aufregend. Das Leben ist ein Aufstieg. Das Leben ist ein Abenteuer.

Adventures fill my soul. New stories strenghten my spirit. Passion drives me forward. The adventure is out there. Be a storyteller.

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