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Das Leben ist irgendwie cool / Schnappschüsse

Man kann nie wissen, wofür etwas gut ist. Irgendwann, ergibt alles irgendwie Sinn. Und halli hallo meine Lieben! Sonntag ist mein Tag, wo ich einfach schreibe, was mal wieder so durch meinen Kopf schwirrt. Letztens hat mich wer gefragt: „Woher weißt du immer, worüber du schreiben möchtest?“ – Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Es ist wie ein Tornado, der anfängt Ideen auszuspucken. 99% davon sind Mist, doch manchmal bleibt auch etwas Sinnvolles übrig, das hoffe ich zumindest. 🙂

Letztens habe ich auch ein Buch gelesen. Der Protagonist, ein sehr gestresster Herr, war auf den Weg in den Urlaub, doch wurde noch gestresster, als er im Stau stand. Er nahm einen anderen Weg, verirrte sich und die Wut und der Hunger stauten sich in ihm auf – bis – er, völlig am Ende, ein kleines, süßes und unbekanntes Café fand.

Lange Story, wichtiger Kern: Auf der Karte las er – „Warum bist du hier?“ – und als sich nach einiger Zeit herausstellte, dass mit ‚hier‘ nicht das Café, sondern viel weitläufiger betrachtet die Welt gemeint ist, startete eine lange, schöne und philosophische Diskussion mit der Kellnerin. Ein innerer Wandel des gestressten Mangagers begann. „Ja, warum bin ich eigentlich hier, wenn ich das, was ich tue, gar nicht mal glücklich macht? Gibt es noch etwas anderes?“

Es hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich habe noch keine fixe Antwort (falls es die überhaupt gibt), gefunden, doch ich weiß, dass das Leben viel zu bieten hat. Mehr, als gestresst Mails zu beantworten und Dinge zu tun, die in der Geselschaft vielleicht als „cool“ und „wow“ angesehen werden, doch vielleicht nicht zum wahren Glück finden.

Das Leben ist irgendwie cool. Warum? Weil es so viel gibt. Es gibt nervige Dinge, es gibt schöne Dinge. Es gibt anstrengende Menschen, es gibt fantastische Menschen. Es gibt harte Tage, es gibt herrliche Tage. Es gibt Ups, es gibt Downs. Es gibt warmen Sonneschein, es gibt nassen Regen. Die Mischung macht’s. Das, was uns schlussendlich glücklich macht, macht’s aus. Dass wir frei entscheiden können, was wir tun wollen, was wir erreichen wollen, mit wem wir uns umgeben wollen – das ist irgendwie cool.

Ich bin dankbar. Dankbar, dass ich in einem schönen Land lebe, wunderbare Menschen um mich herum habe und im Großen und Ganzen tun und lassen kann, was ich will.

Dazu kommen noch ein paar Schnappschüsse der letzten Zeit.

Ich habe (wieder) angefangen zu zeichnen. Letztens habe ich im Hause meiner Eltern meine „Bastel-Kiste“ ausgegraben und fand darin so viel Krimskrams und Zeugs, dass ich mir nur dachte; „Wieso hast du je damit aufgehört, dich damit zu beschäftigen?“. Ich kann ganz frei kreativ sein, es beruhigt mich und ich schalte ab.

Ab zu Ikea. Dienstagmorgen und ich hatte keine Lust Mails zu beantworten oder mich wie eine Erwachsene zu verhalten. Also düste ich schon um 9:00 zu IKEA, ganz nach dem Motto „ich brauche nur eine Pflanze“ und kam mit 2 Pflanzen, Servietten, einer Bohrmaschine, einem Regal, einer Lampe und einem Kissen zurück.

Abendessen mit meiner lieben Sarah. Eine besondere Freundschaft.

Wenn mir langweilig ist, pose ich vor bunten Wänden. In der Hoffnung, dass „ganz zufällig“ jemand ein Bild macht. 🙂

2 Wochen lang „hing“ ich in den österreichischen Douglas-Stores im Schaufenster. Das war schon ein bisschen cool. 🙂

Ich kann wieder sehen. Gerade, als ich anfing meine alte Brille regelmäßig zu tragen, verliere ich sie am Flughafen in Athen. Seit einem Jahr lief ich dann blind durch die Gegend, bis mich mein Freund zwang, endlich wieder eine Brille zu kaufen. Das war eine gute Entscheidung. 🙂

Fuschl. Ich war bei Red Bull, wir haben Fotos gemacht, ich traf Reini Sampl und Andi Goldberger, fuhr im Wings for Life World Run Catcher Car und nachher war ich müde. War ein cooler Tag!

Wir fanden einen neuen Freund. Ich war in Osttirol. Papa und ich waren radeln und am Straßenrand lag ein süßer Hund. Nennen wir ihn Maxi. Maxi begleitete uns die ganze restliche Strecke, wollte spielen, jagte Murmeltiere und lag am Straßenrand und beobachtete uns, während wir Fotos machten.

Mein Herz.

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6 Comments

  • Reply
    feli
    17. April 2017 at 16:33

    Tolle Eindrücke + schön, dass du so happy bist 🙂
    Liebe Grüße, feli von http://www.felinipralini.de

    • Reply
      Klara Fuchs
      21. April 2017 at 7:55

      Vielen Dank für dein Kommentar Feli! 🙂 LG, Klara

  • Reply
    Agnes
    18. April 2017 at 3:56

    Oh Klara, das ist aber nicht gut, solange blind durch die Gegend zu laufen…. oder trägst du auch Kontaktlinsen?

    • Reply
      Klara Fuchs
      21. April 2017 at 7:55

      Hi Agnes, da hast du recht, so gut ist das natürlich nicht. Ich habe Kontaktlinsen und trage sie ab und zu, aber viel zu selten, denn sie sind mir leider zu unangenehm. Aber jetzt habe ich ja meine Brille. 🙂
      LG, Klara

  • Reply
    Ramona
    18. April 2017 at 9:22

    Das ist ja witzig. Dein Freund sieht aus wie der Bassist von Farewell Dear Ghost 😀

    • Reply
      Klara Fuchs
      21. April 2017 at 7:54

      hihi ich hab’s das gleich mal gegooglet, weil ich die Band noch gar nicht kannte! 😀

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